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Thema: Verkehrswende

  1. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Was hat das mit der Verkehrswende zu tun, bei welchem Hersteller man sein Auto kauft?

  2. gesperrt

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    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du schreibst ja selbst, dass die Betroffenen eben aus den angegebenen Gründen zum PKW wechseln. Also ist das Problem doch gelöst?

    Nein, nicht so wie wir das gerne sehen würden, aber hey - es gibt eine Alternative, die in der Praxis Verwendung findet. Und wieder ist es ein Privat-PKW. Ein Glück für die Industrie.
    Das löst individuelle Probleme, schafft aber kollektive Probleme.

    Nachhaltig ist das nicht.

    gruss, barbara

  3. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und viele S-Bahn- und Zugnutzer steigen notgedrungen auf's Auto um
    Der ÖNV würde ja gerne genutzt, wenn es ihn denn gäbe. Wer aber regelmäßig zu spät kommt weil mal wieder x Züge ausgefallen sind und die nächsten dann so rappelvoll, dass man an manchen Haltestellen nicht mehr zusteigen kann - der wird halt wieder mit dem Auto fahren. Aber nicht unbedingt, weil er das so will...

  4. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was hat das mit der Verkehrswende zu tun, bei welchem Hersteller man sein Auto kauft?
    Völlig korrekt - das Thema ist angesprochen worden und ich hab mich hinreißen lassen. Mea culpa.

    Womöglich thematisch besser passend: Für eine Verkehrswende fehlt vielleicht auch sowas wie eine "gezielte Adresse", die sich diesem Geschäft widmet.

    Hierzulande sind es eben ein paar wenige, große OEMs, die für eine riesige Automobilbranche stehen. Die kennt man, die agieren in der Öffentlichkeit, die sind präsent und die treiben natürlich auch ihre jeweiligen Ziele voran.

    Gibt es etwas vergleichbares für ein alternatives Verkehrskonzept? "Die Bahn" zu nennen fällt mir irgendwie schwer, aber genau solche Kaliber bräuchte es wohl. Nur eben mit wirklich bewusst vorangetriebener, angepriesener, alternativer Bewältigung des Problems. Mein persönliches Empfinden von der Bahn ist, dass sie ab und an mehr Geld für den Streckenausbau fordern, dann aber trotzdem abgelegene Regionen nicht häufiger angefahren werden und Züge unverändert oft ausfallen und auch Verspätungen nicht erwähnenswert reduziert werden. Der Eindruck kann natürlich täuschen, aber von einer "Wende" sehe ich da wenig...

    Meinem Empfinden nach funktionieren insbesondere die eher kleinen, regionalen Verkehrsbetriebe besser, die im Umkreis von Zentren weit besser funktionierende und deutlich günstigere Schienentransporte ermöglichen, als es die Bahn tut. Aber die sind eben klein und Regional.

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    AW: Verkehrswende

    huch, hier ist ja doch was los. Ich dachte schon das Thema interessiert niemanden mehr, da gerade andere aktuelle Dinge im Fokus stehen.

    Wobei ich mir auch gerade die Frage stelle, ob auch ein Bestandteil der Verkehrswende sein kann (oder muss), dass nicht mehr so extrem viel überhaupt gereist wird. Könnte eine Überlegung wert sein. Wie man bei der aktuellen Coronavirus-Ausbreitung sieht, ist es schon wahnsinn vie viel die Menschen heute unterwegs sind.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Najaaa... also, man könnte überlegen, weshalb genau die Lebenssituation von so vielen überhaupt so aussieht, wie sie es tut. Städte, Siedlungen, Industrie, Versorgung, Erholung - alles wird doch genau so konstruiert, dass es möglichst gut für einen Alltag mit PKW passt. Wir bauen unsere Lebenssituation ja in weiten Teilen um's Auto herum.
    gekürzt von mir.

    Diese Sache beschäftigt mich auch. Ich denke da ist insgesamt noch viel Luft. Früher war der Bäcker, der Metzger der Blumenladen immer fußläufig erreichbar. Heute muss ich immer öfter mit dem Auto "auf die grüne Wiese" fahren. Alle Geschäfte werden immer größer und brauchen mehr platz. Warum, ja warum eigentlich?

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    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Völlig korrekt - das Thema ist angesprochen worden und ich hab mich hinreißen lassen. Mea culpa.

    Womöglich thematisch besser passend: Für eine Verkehrswende fehlt vielleicht auch sowas wie eine "gezielte Adresse", die sich diesem Geschäft widmet.

    Hierzulande sind es eben ein paar wenige, große OEMs, die für eine riesige Automobilbranche stehen. Die kennt man, die agieren in der Öffentlichkeit, die sind präsent und die treiben natürlich auch ihre jeweiligen Ziele voran.

    Gibt es etwas vergleichbares für ein alternatives Verkehrskonzept? "Die Bahn" zu nennen fällt mir irgendwie schwer, aber genau solche Kaliber bräuchte es wohl. Nur eben mit wirklich bewusst vorangetriebener, angepriesener, alternativer Bewältigung des Problems. Mein persönliches Empfinden von der Bahn ist, dass sie ab und an mehr Geld für den Streckenausbau fordern, dann aber trotzdem abgelegene Regionen nicht häufiger angefahren werden und Züge unverändert oft ausfallen und auch Verspätungen nicht erwähnenswert reduziert werden. Der Eindruck kann natürlich täuschen, aber von einer "Wende" sehe ich da wenig...

    Meinem Empfinden nach funktionieren insbesondere die eher kleinen, regionalen Verkehrsbetriebe besser, die im Umkreis von Zentren weit besser funktionierende und deutlich günstigere Schienentransporte ermöglichen, als es die Bahn tut. Aber die sind eben klein und Regional.

    Von der Bahn bin ich derzeit auch ziemlich enttäuscht. Bahnfahren könnte so toll sein. Aber versiffte Toiletten, überfüllte Züge, kaputte Weichen, zu wenige Verbindungen etc.

    Eine gescheite Verkehrswende bräuchte eine starke Lobby, die auch andere Verkehrsmittel vertritt. Da ist die Automobilindustrie besser aufgestellt.

  7. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    Wobei ich mir auch gerade die Frage stelle, ob auch ein Bestandteil der Verkehrswende sein kann (oder muss), dass nicht mehr so extrem viel überhaupt gereist wird. Könnte eine Überlegung wert sein.
    Auf jeden Fall.

    Vor allem gehört für meinen Geschmack die Billigfliegerei verboten, zumindest auf Kurzstrecken. Die Preisgestaltung gehört wirklich auf den Prüfstand, wenn Fliegen teurer wird kann Bahnfahren billiger werden.

    Für viele ist es einfach zu selbstverständlich, egal wohin zu fliegen, die denken nicht mal drüber nach vielleicht auch die Bahn zu nehmen.

    Die dafür wieder gute Angebote aus dem Programm nimmt, wie Nachtzüge oder Autoreisezüge - die vorher wenig genutzt wurden weil sündteuer. Dann argumentiert man mit der schwachen Nachfrage und stellt das ein.

  8. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vor allem gehört für meinen Geschmack die Billigfliegerei verboten, zumindest auf Kurzstrecken.
    Absolut deiner Meinung.

    Inlands- und Kurzstreckenflüge sind zwar auch eine Alternative zum PKW-Verkehr, aber ich glaube nicht, dass das mit der "Verkehrswende" so gemeint war

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    Eine gescheite Verkehrswende bräuchte eine starke Lobby, die auch andere Verkehrsmittel vertritt. Da ist die Automobilindustrie besser aufgestellt.
    Ja, irgendwie fehlt genau das. Die Lobby von ein oder mehreren "großen" und "gewichtigen", die präsent ist, wahrgenommen wird, die auch mit etwas positivem in Verbindung gebracht wird, die Möglichkeiten aufzeigt, Konzepte ausarbeitet... aber nicht im kleinen, sondern auf der "großen Bühne".

    Klar ist das nicht einfach und spontan wüsste ich auch nicht, wo genau man da Hebel ansetzen sollte - ich kann nur den Mangel sehen, aber nichts zu dessen Bewältigung beitragen, leider.

    Und dann stellt man sich damit eben auch gegen die etablierten Konzerne und deren Bestrebungen mit hoher Tragweite und entsprechender Akzeptanz.

    Zeitgleich haben wir in der Politik einen Verkehrsminister, der mehr als fragwürdige Entscheidungen trifft und hauptsächlich damit beschäftigt ist, nicht vom Stuhl zu fallen. An der Stelle wäre das Thema auch gut aufgehängt, jedenfalls in der Theorie.
    Geändert von Inaktiver User (25.02.2020 um 15:08 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Verkehrswende

    Selbst wenn beispielsweise die Bahn einen akzeptablen Service anbieten würde, ist der Fahrpreis regulär viel zu hoch. Um in die nächst gelegene Stadt zu kommen, müsste ich mit meiner Tochter, die gerade 14 geworden ist, ca. 28 EUR zahlen. In die nächste Großstadt wären es schon 40 EUR. Selbst mit Bahncard wird es nicht so günstig, dass ich mir überlegen würde, dauerhaft die Bahn zu nehmen, denn ein völlig überfüllter Bummelzug die Stunde bietet nicht wirklich Flexibilität.

    Es ist in einem Beitrag hier schon angeklungen, wenn man den Wahnsinn auf den Autobahnen mit dem Güterverkehr sieht, müssten zunächst in diesem Bereich Alternativen zum LKW und just-in-time gefunden werden, bevor man dem Pendler vom Land Vorwürfe macht, der meist gar keine Alternative hat, als mit dem eigenen PKW zur Arbeit zu fahren. Da sind wir alle gefragt. Indem wir z.B. regional und vernünftig erzeugte Produkte kaufen.

  10. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Zuta Beitrag anzeigen
    Da sind wir alle gefragt. Indem wir z.B. regional und vernünftig erzeugte Produkte kaufen.

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