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Thema: Verkehrswende

  1. Avatar von fritzi72
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    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Fahre selten in Innenstädte. Wenn, dann nutze ich P+R. Da fährt die Bahn alle 8 Minuten. Das reicht mir dann aber an Bahnfahrt.
    Mich ziehts generell nicht in Großstädte. Zu viele Menschen auf einen Haufen.
    Wenn ich dienstlich in Kleinstädte fahre, stehe ich da im Berufsverkehr genauso im Stau, wie in der Großstadt.
    Aber gut, das Beispiel, dass jemand unter Vermeidung jedes Innenstadtverkehrs unterwegs ist, taugt nicht für Vergleiche, ist doch eine eher seltene Konstellation.
    Wenn mich die weltpolitische Lage deprimiert, denke ich an die Ankunftshalle in Heathrow. Es wird immer behauptet, wir leben in einer Welt von Hass und Habgier, aber das stimmt nicht. Mir scheint wir sind überall von Liebe umgeben. Oft ist sie weder besonders glanzvoll noch spektakulär, aber sie ist da. Väter&Söhne, Mütter&Töchter, Ehepaare, Verliebte, alte Freunde.
    Ich glaube, wer darauf achtet, wird feststellen können, dass Liebe tatsächlich überall zu finden ist

    Intro "Tatsächlich Liebe"

  2. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein Punkt, der mich jedenfalls missmutig stimmt: Die erschreckende Trägheit des Vorankommens.

    Dass man viel zu lange kaum etwas erwähnenswertes unternommen hat kann man nicht mehr ändern. Okay. War halt so. Müssen wir hinnehmen.

    Aber mittlerweile hat man doch erkannt dass es Handlungsbedarf gibt, das Stichwort "Verkehrswende" findet ja auch in der Politik Verwendung. Soweit so gut.

    Und wann genau geht das dann los? Wird das nun auch erstmal jahrelang debattiert, gegrübelt, erwägt und letztlich wieder verschoben? Von einem wirklich aktiven Voranschreiten sehe ich jedenfalls nichts. Jetzt wissen wir, dass man längst etwas hätte tun sollen. Warum genau fangen wir nicht jetzt damit an, die Verkehrssituation wirklich einmal komplett neu zu denken? Worauf genau warten wir?
    Offensichtlich ist die Gesellschaft immer noch nicht so weit - du musst ja nur in diesem Thread lesen.

    Die Grünen haben 1998 vorgeschlagen, den Benzinpreis schrittweise auf 5 DM zu erhöhen - das hat zu einem Riesen-Aufschrei geführt und ihnen jedenfalls nichts genutzt.
    Mittlerweile sind sie auch weichgespült diesbezüglich.

  3. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt schon Bemühungen, aber irgendwie ändert sich das "große Ganze" nicht merklich.
    Genau das würde man über den Preis hinbekommen - das an ganz vielen Stellen nachgedacht wird, so dass sich auch insgesamt etwas ändert.

    Wir müssen uns ja auch klar machen, dass auch Bahnfahren z.B. umweltmäßig nicht umsonst ist.
    Klar - wenn ich in einen Zug steige, der noch Platz hat und der sowieso fährt, ist die zusätzliche Emission meiner Fahrt Null.
    Aber wenn wir vom Umstieg auf die Schiene sprechen, dann müssten mehr Züge fahren - und die fahren auch nicht alle mit Sonne!

    Insofern ist nicht der ÖPNV zu teuer, sondern das Autofahren zu billig.

  4. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Insofern ist nicht der ÖPNV zu teuer
    Das sehe ich anders, jedenfalls was die Bahn selbst betrifft. Ich hab ja schon Vergleiche genannt, die regionalen VVs schaffen das auch zu durchaus attraktiven Preisen.

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    sondern das Autofahren zu billig.
    Da gehe ich mit. Es sind so verdammt viele Dinge, die ganz selbstverständlich von der Allgemeinheit getragen und bezahlt werden, die - würde man es genau nehmen - eigentlich alle noch dem PKW aufzuhalsen wären. Aber so trägt es eben die Gesamtheit der Steuerzahler, nur so ist das Geschäft mit dem PKW überhaupt rentabel.

    Man stelle sich einfach kurz vor, was wohl passieren würde, wären die Automobilkonzerne in gleicher Weise für den Straßenbau verantwortlich, wie man von den Schienen-Unternehmen erwartet, sich um deren Netz zu kümmern.

  5. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Wir müssen uns ja auch klar machen, dass auch Bahnfahren z.B. umweltmäßig nicht umsonst ist.
    Klar - wenn ich in einen Zug steige, der noch Platz hat und der sowieso fährt, ist die zusätzliche Emission meiner Fahrt Null.
    Aber wenn wir vom Umstieg auf die Schiene sprechen, dann müssten mehr Züge fahren - und die fahren auch nicht alle mit Sonne!
    Ja, das ist richtig. Selbst wenn die Bahn mit Ökostrom fährt, der muss ja auch erzeugt werden.

  6. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Na ja, zum einen zahlt man ja Kfz-Steuer, zum anderen nutzt ja wohl jeder Straßen, auch der kein eigenes Auto hat.

    Die Radinfrastruktur wird ja auch von jedem über Steuern finanziert, Radfahrer beteiligen sich ja gar nicht über eine extra Steuer.

  7. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Na ja, zum einen zahlt man ja Kfz-Steuer
    Das deckt doch noch lange nicht den tatsächlichen Bedarf, wenn man alles unmittelbar mit dem PKW verbundene betrachtet.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    zum anderen nutzt ja wohl jeder Straßen, auch der kein eigenes Auto hat.
    Schon - aber als Fußgänger oder Radfahrer habe ich nicht so sonderlich viel von der dreispurigen Hauptverkehrsader, oder den Umgehungsstraßen, den Zubringern von Industriegebieten, etc.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Radinfrastruktur wird ja auch von jedem über Steuern finanziert, Radfahrer beteiligen sich ja gar nicht über eine extra Steuer.
    Ich hab leider keine Zahlen parat, aber ich behaupte, dass sich diese Kosten nicht annähernd vergleichen lassen.

  8. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, das ist richtig. Selbst wenn die Bahn mit Ökostrom fährt, der muss ja auch erzeugt werden.
    Und der muss dann auch "Öko" sein, ist ja auch nicht überall der Fall, wo es draufsteht.

    Die aktuelle Situation kenne ich nicht, aber noch vor ein paar Jahren gab es hierzulande so um die fünf Anbieter, deren Stromerzeugung tatsächlich "Öko" war. Das könnte/sollte mittlerweile gestiegen sein.

  9. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich mag das Argument mit den Lebensumständen nicht, ich nenne das lieber Lebensgestaltung.

    Sonderfälle wie körperlich eingeschränkte Personen mal ausgenommen.
    Wie du das nennst, ist egal, dadurch ändern sich die Umstände ja nicht

  10. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Glaubt hier irgendwer, dass das was er als Einzelner für den Klimaschutz tut bzw. was wir hier in Deutschland tun können, einen messbaren Effekt hätte?

    Solange Klimaschutz unangenehm und teuer ist, wird er sich global nicht durchsetzen.
    Davon mal ganz ab.
    Anstatt nach guten, brauchbaren Lösungen zu suchen, denkt man darüber nach, die Leute auf irgendeine Art zu zwingen... Das kann nur in die Hose gehen. Ganz besonders unter dem Aspekt, dass der globale Effekt gegen Null geht

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