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    AW: Petition an Angela Merkel gegen das digitale Versorgungsgesetz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    IMO wird gerade viel Wind um Nichts gemacht.

    Ich finde den Plan gut...und meine Meinung darf man kritisch sehen, aber hat man zu akzeptieren.
    Ich kann mit dem Plan auch gut leben.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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    AW: Petition an Angela Merkel gegen das digitale Versorgungsgesetz

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Warum sind Privatversicherte (viele Spitzenpolitiker^^) bei der Erfassung nicht dabei? Versteh ich nicht und bringt den Verdacht, dass etwas faul ist. Vielleicht kann's mal jemand erklären.
    Eine mögliche Erklärung dafür könnte sein, dass sehr viele Tarife für Privatversicherte sogenannte Selbstbehalte haben. In wild unterschiedlicher Höhe, das kann von 500€/Jahr bis hin zu fünfstelligen Selbstbehaltsbeträgen gehen. Bleiben die Behandlungskosten eines Jahres unterhalb der vereinbarten Schwelle dann reicht man die Rechnungen gar nicht bei seiner Kasse ein (und erhält oft auch noch einen Beitragsrabatt, also einen weiteren geldwerten Vorteil, gutgeschrieben).

    Entsprechend sind bei der PKV nicht sämtliche Behandlungen eines Versicherten dokumentiert, sondern nur der Teil, der (weil Selbstbehalt in dem Jahr überschritten) eingereicht wurden. Die Datensätze wären damit unvollständig. Mit unvollständigen Datensätzen kann man in der Forschung aber gewöhnlich nix anfangen.

  3. Moderation

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    AW: Petition an Angela Merkel gegen das digitale Versorgungsgesetz

    Danke, britwi. Das ist einleuchtend.
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


    'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit


    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
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    AW: Petition an Angela Merkel gegen das digitale Versorgungsgesetz

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Die Intention ist hervorragend. Wir wollen alle, dass optimale Behandlungsmöglichkeiten gefunden werden. Das geht am besten mit fetten Datenerhebungen, Langzeitstudien, Fallvergleichen, ausführlichen Dokumentationen bestehender Krankengeschichten, etc.. Ausbaufähig ist die Verschlüsselung von Daten. Es darf nicht sein, dass Krankheitsarten bestimmter Menschen gehackt, veröffentlich oder sonstwie missbraucht werden können.

    Warum sind Privatversicherte (viele Spitzenpolitiker^^) bei der Erfassung nicht dabei? Versteh ich nicht und bringt den Verdacht, dass etwas faul ist. Vielleicht kann's mal jemand erklären.
    Genau so sehe ich das auch.
    Die flächendeckende erfassung von absolut anonymen daten wäre gut, um muster zu erkennen. Damit gäbe es bessere prävention.
    Alles andere hat den geruch von begehrlichkeit der falschen leute.
    netzpolitik.org

    Die Abrechnungsdaten soll zunächst der GKV-Spitzenverband von allen Kassen sammeln, der diese dann pseudonymisiert an ein Forschungsdatenzentrum liefert, das den Datenpool speichert. Forschergruppen können dann einen Antrag stellen, um für ihre Studien die pseudonymisierten Daten zu nutzen.
    Zeit
    Das geht in punkto datensicherheit auf jeden fall wesentlich besser.
    nichts ist wie es scheint

    (mein aktueller ava stammt aus der Avatar-Manufaktur)

  5. Moderation

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    AW: Petition an Angela Merkel gegen das digitale Versorgungsgesetz

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Danke, britwi. Das ist einleuchtend.
    Spahn plant dies nur für die gesetzlich Versicherten, also alle Privatversicherten trifft dies nicht.... (zum Beispiel seine Daten)
    Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" Coronavirus und...Userin

  6. gesperrt

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    AW: Petition an Angela Merkel gegen das digitale Versorgungsgesetz

    Zitat Zitat von britwi Beitrag anzeigen
    Eine mögliche Erklärung dafür könnte sein, dass sehr viele Tarife für Privatversicherte sogenannte Selbstbehalte haben. In wild unterschiedlicher Höhe, das kann von 500€/Jahr bis hin zu fünfstelligen Selbstbehaltsbeträgen gehen. Bleiben die Behandlungskosten eines Jahres unterhalb der vereinbarten Schwelle dann reicht man die Rechnungen gar nicht bei seiner Kasse ein (und erhält oft auch noch einen Beitragsrabatt, also einen weiteren geldwerten Vorteil, gutgeschrieben).

    Entsprechend sind bei der PKV nicht sämtliche Behandlungen eines Versicherten dokumentiert, sondern nur der Teil, der (weil Selbstbehalt in dem Jahr überschritten) eingereicht wurden. Die Datensätze wären damit unvollständig. Mit unvollständigen Datensätzen kann man in der Forschung aber gewöhnlich nix anfangen.
    ich mache mal ein vollzitat das meine antwort klar ausfaellt

    zum ersten punkt, da hast du recht, das manche gar nichts einreichen. solche menschen schwimmen im geld, sind oft maenner die alleinstehend sind, nur fuer ihren beruf leben und die so viel verdienen, das es ihnen einfach zu viel arbeit ist, alles zu sammeln einzutueten aufzuschreiben und an ihre pkv zu senden
    die haben nur eine pkv fuer extrem teure behandlungen im kkhs oder zahnbereich, und wenn sie nicht muessten, haetten sie gar keine krankenversicherung
    ich habe einige davon schon kennengelernt, deshalb meine aussage zum klientel

    der beitragsrabatt ( geldwerte vorteil ) wird ebenso wie beim gkv versicherten der bonus, steuerlich in ansatz gebracht

    aber was definitiv falsch ist, das es in der PKV selbstbeteiligungen im fuenfstelligen bereich gibt, denn das ist laut VVG nicht erlaubt, der selbstbehalt darf 5000 euro pro kalenderjahr nicht uebersteigen
    https://dejure.org/gesetze/VVG/193.html

    "wild unterschiedliche hoehen" mag es in deiner phantasie geben, aber nicht in der realitaet

    und eine selbstbeteiligung und ein damit geringerer monatsbeitrag lohnt sich nur fuer diejenigen, die keinen arbeitgeberzuschuß zur kv erhalten, sprich diejenigen die ihren beitrag komplett selbst bezahlen, und das sind dann doch sehr wenige

    und zum zweiten um ueber den selbstbehalt hinaus leistungen zu erhalten, muß man ja dokumentieren das man bereits mit betrag x ( der vereinbarten selbstbeteiligung ) in vorleistung gegangen ist, und das geht nur durch einreichen der original-rechnungen, und rezepte auf denen wiederum ja diagnosen stehen

    in aller regel liegen die ueblichen selbstbeteiligungen bei 330 / und 500 euro im jahr, denn das ist verkraftbar spart aber immer noch geld

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    AW: Petition an Angela Merkel gegen das digitale Versorgungsgesetz

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    aber was definitiv falsch ist, das es in der PKV selbstbeteiligungen im fuenfstelligen bereich gibt, denn das ist laut VVG nicht erlaubt, der selbstbehalt darf 5000 euro pro kalenderjahr nicht uebersteigen§ 193 VVG Versicherte Person; Versicherungspflicht - dejure.org
    I stand corrected, vielen Dank für den Hinweis. Da hatte ich eine frühere Vertragsverhandlung mit meiner PKV offenbar falsch in Erinnerung. Mag sein, dass ich die wählbaren Selbsbehaltsbeträge deshalb höher in Erinnerung hatte, weil sie in Relation zu meinem niedrigen Einkommen teils so irre hoch schienen. Ist aber auch schlicht schon ca. 20J. her.

    Dass man einen Vertrag mit Selbstbeteiligung abschliesst weil man in Geld schwimmt kann ich übrigens nicht bestätigen. Bei mir war der Grund, dass ich mir eine Vollversicherung damals schlicht nicht leisten konnte. Rahmenbedingungen werde ich hier jetzt nicht öffentlich debattieren, wäre auch OT.

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    in aller regel liegen die ueblichen selbstbeteiligungen bei 330 / und 500 euro im jahr, denn das ist verkraftbar spart aber immer noch geld
    In meinem Umfeld dreht es sich eher um Beträge im mittleren vierstelligen Bereich (Selbstbeteiligung plus deutlich über 10 Jahre angesparte Beitragsfreiheitsrabatte). Für mich sind das (in Relation zu den jeweiligen Einkommen) durchaus signifikant andere Höhen als die von dir genannten popeligen 3-500€. Aber auch das wird jetzt OT hier.

    Strangrelevant war ja eigentlich nur meine (klar als Vermutung gekennzeichnete) These, dass Daten von PKV-Versicherten evt. deshalb nicht in das Spahn'sche Gesetz einbezogen werden sollen, weil sie wegen lückenhafter Einreichung unvollständig, und wegen Unvollständigkeit für medizinische Forschung irrelevant sein könnten. Wofür zunächst mal vollkommen unerheblich ist, ob man die Rechnungen nicht einreicht, weil sie den Selbstbehalt nicht übersteigen, oder ob man sie nicht einreicht, weil man in Geld schwimmt. Siehst du das als Fachfrau (nehme ich mal an, da du VVG zitierst) denn als valide Hypothese? Oder würdest du da auch widersprechen wollen?

  8. Inaktiver User

    AW: Petition an Angela Merkel gegen das digitale Versorgungsgesetz


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    AW: Petition an Angela Merkel gegen das digitale Versorgungsgesetz

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Spahn plant dies nur für die gesetzlich Versicherten, also alle Privatversicherten trifft dies nicht.... (zum Beispiel seine Daten)
    Ich meine schon auch, dass Krankendaten innerhalb des Gesundheitssystems zwischen Patient Kranklenhaus und letztendlich Forschung eingelesen werden könnten, wenn sie sicher verschlüsselt und nicht für jeden Sachbearbeiter gleich einzusehen sind. Diese Daten werden auch die Studien nicht einseitig hervorheben. Also bestimmtes Präparat aus hauseigenen Studien anderen vorgezogen werden können. Zum Beispiel. Der Markt der Medikamente könnte besser zu regulieren sein. Ein noch nicht ausgereifter Plan, aber insgesamt zu befürworten.


    Und die Tatsache, dass das Land mit einigen Volkskrankheiten wie steigende Diabetes und auch wieder mit Infektionskrankheiten zu tun hat, kann doch eine Vermittlung von Daten recht hilfreich für entspechende Behandlungen sein. Zusätzlich die Daten, die Rettungsassistenten und Notarzte brauchen um den Menschen retten zu können.

    Die Gesundheitsbranche braucht sich nicht ausruhen. Es wird zum Beispiel hier bei den großen Pharmakonzernen die Sparte der Antibiotikaforschung komplett aufgegeben. Das heisst wir müssen jetzt mit dem auskommen was wir an Antibiotika haben. Das gleiche gilt dann eben folgend auch für alle multirestistenten Keime und Infekte.

    Und ich persönlich gehe davon aus, das Hr. Spahn wirklich daran interessiert ist, den Gesundheitsfaktor für die Bevölkerung sehr wichtig und auch ernst zu nehmen. Auch politisch gesehen ist ein gesundes Volk wesentlich motivierter als ein krankes Volk. Und er sollte sich wirklich um eine gute Verschlüsselung dieser sensiblen Daten im digitalen Versorgungsgesetz kümmern beziehungsweise die ITler. Spahn ist da für die Zukunft recht gut und sieht die Probleme und auch die positiven Seiten in der Versorgung.

    Ob es jetzt ein Privileg oder Vorteil ist, wenn der Privatversicherte davon ausgeschlossen ist, kann ich nicht wirklich erkennen.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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    AW: Petition an Angela Merkel gegen das digitale Versorgungsgesetz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ärztliche Schweigepflicht? Ach was.

    So jetzt du.
    Ich frage mich gerade was das mit deiner ärztlichen Schweigepflicht so auf sich hat und wo sie unbedingt eingehalten werden muss.
    Eine ärztliche Schweigepflicht bei den Mediziniern untereinander? Welchen Sinn und Zweck soll das deiner Meinung nach denn haben? Konkurrenzverhalten ?

    Ärztliche Schweigepflicht vor Gericht, vor dem Pfarrer, vor neugierigen Menschen, vor dem Nachbar ja. Doch bei Medizinern untereinander

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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