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  1. Registriert seit
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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Das Ozonloch ist dank einer weltweiten Initiative zum Verbot von FCKW wieder am schrumpfen.

    Damals konnten Wissenschaftler noch mit Prognosen eine Mehrheit überzeugen und es wurde schnell genug umgesetzt..

    Also eher ein Beispiel dass solche Initiativen funktionieren können.

    Es gibt übrigens ein wirksames Mittel um CO2 zu neutralisieren: Grünzeug.
    Think before you print.


  2. Registriert seit
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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir meine weitere Umgebung anschaue, sehe ich null Verzicht und null Reaktion auf die Klimakatastrophe und das Artensterben.

    Es wird munter in allen möglichen Autos rumgecruist und diejenigen mit den richtig teuren benzinfressenden 400PS Boliden cruisen besonders begeistert rum, wenn es nicht regnet und nur zum Spass. Rauf die Chaussee, runter die Chaussee, mit viel lauten Fehlzündungen und lautem Standgas mitten in der Stadt, damit jeder etwas "davon hat". Fast alle sind beim Spaziergang mit einem Einwegbecher unterwegs. Selbstverständlich würden die alle sofort sterben, wenn sie nicht beim Laufen etwas aus einem Plastikbecher trinken würden. An warmen Tagen quellen die Mülleimer über; das meiste der Verpackungen liegt dann daneben.


    Es gibt einzelne, die es eingesehen haben und ihr Verhalten wirklich anpassen. Blühpflanzen, wenig Fleisch, kein Flug. Das dürften 2% der Bevölkerung sein.
    Naja, sooo schwarz-weiß ist es doch nicht.

    Die paar vermeintlich Coolen mit Gehirn-Fehlzündung sind zwar auffällig, aber nicht in so hoher Anzahl vertreten. Sie stellen ein Extrem dar, aber nicht den Durchschnitt.

    Und ich gehöre zu den von dir genannten 2 %, wenn ich es an deinen Punkten Blühpflanzen, wenig Fleisch, kein Flug festmache.
    Trotzdem mache ich jede Menge Fehler und wenn ich müde oder durstig bin oder einfach Lust auf Kaffee habe, den eigenen Becher aber zuhause vergessen habe, hole ich mir notfalls auch einen to-go im beschichteten Pappbecher.
    Dann bin ich auch eine von denen, die den Eindruck entstehen lässt ohne Kaffeebecher in der Hand wäre keine Fortbewegung mehr möglich.
    Oder ich kaufe Wasser in Plastikflaschen...
    Sorry, ich bin nicht perfekt und liebe Bohnenkaffee, auch wenn ich Getreidekaffee besser vertrage und deshalb häufiger trinke.
    Und manchmal vergesse ich einfach etwas.

    Bezüglich Erfindungen kann ich nur in die gleiche Kerbe schlagen wie du.
    Geht auf Erfindermessen!
    Alleine was da in den letzten Jahrzehnten präsentiert, jedoch nie genutzt, weiterentwickelt wurde - Wahnsinn!
    Gerade junge Menschen sind da auch sehr aktiv. Nur scheitert es eben an der Finanzierung.
    Und die Gesellschaft, Politik, Wirtschaft haben nicht das nötige Interesse.

    Auch beim Rest deines Posts stimme ich dir voll zu.


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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Und wie willst du das lösen? Fleischkonsum und Flugreisen rationieren und auf alle Personen gleichmäßig aufteilen?
    Denn wenn man es über den Preis regelt, dann ist es ja klar, dass man als Mensch mit höherem Einkommen häufiger fliegen und sich Fleisch leisten kann.
    Das ist schwierig und hier wird keiner eine Lösung aus dem Ärmel schütteln können.

    Erster Ansatz sind sicher deutlich andere, mehr am Tierwohl und dem Umweltschutz orientierte Haltungsvorschriften. Keine Haltung ohne Einstreu = sehr hohe Güllereduzierung.

    Es gibt schon Supermärkte, die Genossenschaften sind. Darüber ließe sich u. a. einiges steuern. Nach Einkommen gestaffelte Beiträge.
    Im Extrem Zuteilung eines festen Kontingents Fleisch pro Jahr/Person.

    Auch bei Flügen könnten unterschiedliche Kontingente vergeben werden, mit einem Anreiz dafür, es nicht komplett auszureizen.
    Wer mehr braucht, kann anderen etwas abkaufen und muss zusätzlich einen gestaffelte Betrag in einen ?Forschungstopf? einzahlen.

    Solche Ideen lösen erstmal einen empörten Aufschrei aus, das ist mir schon klar.
    Wir können aber nicht mit vertrauten Ansätzen herangehen, es wäre ein Umdenken nötig. Neue Wege.
    Geändert von Lizzy1234 (11.06.2019 um 07:47 Uhr)


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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Zitat Zitat von print Beitrag anzeigen
    Weil die Wohlhabenden damit kein Problem hätten. Die essen übrigens überwiegend gar kein Billigfleisch, da bin ich mir ziemlich sicher.
    Ehrlich gesagt bin ich mir da gar nicht sicher.

    Ob Verwandte, Freunde, Bekannte, mal Beispiele:
    Menschen, die mit dem Heli mal eben für ein Wochenende ins Skigebiet starten.
    Menschen, die sich die Aussicht nicht verbauen lassen möchten und den Nachbarn gegenüber nicht leiden können und so mal eben beide Grundstücke kaufen.
    Menschen, die hart arbeiten, über ein halbes Dorf und einen Großteil der Ländereien außenrum besitzen.

    Kaufen im Discounter (!) ein.
    Ernsthaft.
    Tierschutz, Umwelt, Klima?
    Bioladen, direkt ab Hof?
    Ich ernte amüsiertes Grinsen und den Kommentar, dass ich ja schon immer eine kleine Grüne gewesen sei. Oder aggressive Abwertung (ein etwas spezieller Mensch).
    Das sind da wirklich keine Themen.
    Davon ab wirklich überwiegend nette, sogar relativ bodenständige Leute.

  5. Avatar von VanDyck
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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Davon ab wirklich überwiegend nette, sogar relativ bodenständige Leute.
    Tja, was ist eigentlich 'nett'? Wenn man immer freundlich lächelt, egal welchen Mist man grad verzapft?
    Und über den Begriff 'bodenständig' sollte man sowieso noch mal ganz neu nachdenken - der Meinung bin ich ja schon lange.
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Ich habe das Maus zurück geholt.
    The Green Mile


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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Tja, was ist eigentlich 'nett'? Wenn man immer freundlich lächelt, egal welchen Mist man grad verzapft?
    Und über den Begriff 'bodenständig' sollte man sowieso noch mal ganz neu nachdenken - der Meinung bin ich ja schon lange.

    Ich würde mich ganz allgemein an den üblichen Definitionen von Otto-Normalverbraucher orientieren.

    https://www.openthesaurus.de/synonyme/bodenständig

    In mancher Hinsicht sind einige, an die ich da gerade dachte, sicher gefestigter, praktischer, mit beiden Beinen im Leben stehender als z. B. ich.

    Freundlich und liebenswert, Synonyme für nett, sind sie in der Regel auch.

    In manchen Punkten denken und empfinden sie anders als ich, das ist alles.
    Bzw. machen sich dazu überhaupt keine Gedanken.
    Das ist nicht so selten.

    Magst du nur Kontakt zu Menschen, die so weit als möglich wie du denken?

  7. Avatar von Lukulla
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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    ... und wenn ich müde oder durstig bin oder einfach Lust auf Kaffee habe, den eigenen Becher aber zuhause vergessen habe, hole ich mir notfalls auch einen to-go im beschichteten Pappbecher.
    Tatsächlich habe ich das noch nie gemacht und würde es auch nicht tun, wenn ich am Verdursten wäre. es gibt so viel Cafes, Bistros, wo man sich kurz rein setzen kann oder Supermärkte oder grosse Drogerien, wo es Saft oder Wasser zu kaufen gibt.

    Aber ich will es nicht schöner machen als es ist: Einwegsachen habe ich schon benutzt, z.B. bei Salatbuffet.
    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes


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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Es gibt sehr viele sehr gute, auch handfest-materielle/finanzielle Gründe, warum Dreck, Lärm und Hässlichkeit so schnell wie möglich durch Ruhe, Schönheit und Eleganz ersetzt werden sollen. In allem.
    Das gab es nur zu Anfang in der Geschichte, als die Menschen als Nomaden über die Welt zogen. Wenig Besitz, alles handgemacht, alles zu Fuß oder mit dem Boot oder zu Pferd erkundet. Die Kehrseite sind viele Krankheiten, kurze Lebensdauer und jede Schwangerschaft als hohes Risiko, frühzeitig zu sterben. Ich denke nicht, dass die Menschen dahin zurückwollen.

    Selbstverständlich kann ich mit Grünstreifen, mehr Bäumen und weniger Parkplätzen die Innenstädte ruhiger atmen lassen. Nur müssen die Menschen, die unbedingt mit dem Auto fahren (müssen oder wollen), irgendwo ihr Auto abstellen. Selbst mit einem kleinen e-Auto kann das durchaus ein Problem werden, wenn es kaum noch Parkplätze gibt. Zweitens - leider gibt es genügend Menschen, die das Laub von Bäumen im Herbst als Verschandelung und Dreck empfinden. Die beschweren sich am laufenden Band bei der Stadt, warum dieser Dreck nicht endlich entfernt wird. Und mit jedem Baum, der nicht in einer Straße wächst, fehlt ein Luftreiniger und vor allem ein Kühler.... aber das sehen diese Menschen nicht. Zudem wird der Platz unter dem Baum gerne als zusätzliche Müllhalde genutzt.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Ausbau von öffentlichem Verkehr, sichere Radwege, das würde helfen.
    In der Schweiz fährt der Postbus jedes Dorf an. Du kommst ständig von A nach B und das im Stundentakt. Fast immer. Das geht in Deutschland nicht, auch in anderen Regionen wird es schwierig.
    Erstens sind die Menschen nicht mehr gewohnt, mit den Öffentlichen zu fahren. Dafür müsste erst einmal ein Bewusstsein geschaffen werden. Also Werbung, die mal eben wieder viel Geld und Energien kostet.
    Zweitens müssen die Menschen das auch nutzen. Wenn nur noch zwei Leute pro Tag den Bus nutzen, wird die Linie eingestellt und nur noch ein Rufbus oder Taxi stehet zur Verfügung. Ähnlich ist es mit den Bahnstrecken. Das ist traurig, aber die Menschen führen an, dass vor allem die Zeit eine Rolle spielt. Öffentliche Anbindung ist manchmal so schlecht, dass mehrere Stunden für eine Erledigung eingerechnet werden müssen. Mein vorletzter Wohnort war so: Morgens, mittags und abends ein Bus. Zeitfenster: fünf Stunden. Mit dem Auto: halbe Stunde hin und zurück, so dass ich lieber das Auto genommen habe, damit ich meine Zeit nachmittags für mich hatte.

    Verkehrsberuhigung wird bereits durchgeführt: weniger Plarkplätze, auch verengte Fahrbahnen, mehr Platz für Radfahrer, 30-Zonen, Einbahnstraßen. All das trägt erheblich zu einer Beruhigung bei. Nur kann nicht immer alles und sofort greifen. Denn ein Geschäft braucht zumindest in der Innenstadt ein Zeitfenster für Lieferverkehr. Auch in einer 30-Zone muss ein Geschäft Parkplätze in erreichbarer Nähe nachweisen. Ansonsten darf der Laden nicht öffnen.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Da könnte man durchaus was ändern. Zum Beispiel in Form von Edel-WGs. DA wäre eine Menge möglich und das OHNE Verlust an Lebensqualität! sogar mit Gewinn an Lebensqualität.
    Vielleicht. Aber nicht jeder Mensch ist für eine WG geschaffen. Im Alter gibt's ja auch wieder ein WG-Leben im Altersheim. Und das wird von den meisten Menschen nicht unbedingt als toll empfunden...
    Lass doch mal hören bzw. lesen, wie du dir eine Edel-WG vorstellst.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Und nicht Askese und Verzicht beschwören, nicht Tugendhaftigkeit automatisch mit Leid assoziieren... das muss nämlich nicht sein.
    Es geht durchaus um Tugendhaftigkeit und eine gewisse Askese und um Verzicht. Wenn ich nicht mehr dreimal jährlich in den Urlaub fliege, verzichte ich auf diesen schnellen Transport. Wenn ich auf 37qm lebe, verzichte ich auf 125qm "Wohnqulität". Wenn ich nur noch Eier vom Biohühnerhof kaufe, bin ich "tugendhaft".
    Wenn ich das dementsprechend kommuniziere, folgen mir andere (hoffentlich) nach. Müssen tu ich das aus finanziellen Gründen nicht. Welche Überzeugungen dahinter stehen, sind auch für meine Mitmenschen interessant - das meine ich.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Wenn Firmen sparen müssen, werden die sich gelegentlich durchaus auch mal fragen, ob dieser oder jener Flug wirklich notwendig ist, ob es eine Videokonferenz nicht auch tut.
    Vorsicht! Auch die Videokonferenz verschlingt Energie, die gewonnen werden muss.
    * ironie an* Es ließe sich nun trefflich streiten, ob Solarenergie oder Windenergie die bessere Wahl ist.... *ironie aus*

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Irgendwann werden ja wohl auch die Asiaten genug haben von all dem Lärm und Dreck, und was dagegen machen wollen!
    Ohne internationalen Druck eher nicht. Wer nicht überlebt, hat Pech gehabt. Denn es gibt zu viele Asiaten... Diese Denkweise ist uns wieder fern....

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    An der Lebensqualität in Deutschland ändert sich sehr wohl was, wenn Deutschland gewisse Arten zu reisen teurer und unattraktiver macht.
    Wenn der Staat Vorschriften macht - ehrlich gesagt hat Deutschland bereits zu viele Vorschriften - dann geht der Verteilungskampf los. Die deutschen Reiseveranstalter werden jede Lücke nutzen, um ihre Reisen billiger anzubieten. Ausländische Unternehmen mit anderen Vorschriften drängen auf den Markt und unterbieten auf legalem Weg die deutschen Unternehmer. Es ändert sich nichts. Im Gegenteil: Noch mehr Luxusreisen werden gebucht, vor allem bis die Verteuerung greift, und danach steigen die Insolvenzen und einige Menschen mehr sind arbeitslos...

    In Deutschland (und in der Schweiz!) haben einen sehr gehobenen Lebensstandard. Das sollten wir uns mal vor Augen führen.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    womöglich gibt es sehr viele sehr gute Dinge schon längst, sie müssten einfach mal aus der Schublade rausgezogen werden. Man muss bloss noch die Schubladen finden, wo all das vor sich hin staubt.
    Die Patente werden systematisch von Großkonzernen aufgekauft und im Tresor gelagert, damit die herkömmlichen Produktionen die nächsten Jahrzehnte genutzt werden können.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Genereller: im dichten Bauen. Hochhäuser bringen nicht unbedingt dichtere Quartiere als solche, die à la mittelalterliche Stadt gebaut sind.

    vor allem brauchen wir KLUGES dichtes Bauen, das konsequente Nutzen vorhandener Landschaftsmerkmale, sich wirklich anstrengen, um den vorhandenen Raum optimal zu strukturieren und differenzieren.
    Kluges Bauen - tja, das können die wenigsten.
    Und - warum muss ich einen vorhandenen Raum optimal strukturieren?

    In der mittelalterlichen Stadt herrschte ebenso große Wohnungsnot wie heute. Dort lebten viele Menschen auf der Straße, die nicht gepflastert waren und keine Kanalisation kannten, zusammen mit Hühnern, Schweinen, Katzen und Hunden, nicht zu vergessen den Ratten. Bauvorschrift war, dass kein Dach höher war als die Stadtmauer. Vermietet wurde jeder kleinste Raum und eine Begrenzung auf vier Personen für 20 qm wäre als Witz angesehen worden.

    Derzeit werden gerne "Mikroapartment" oder "Kleinwohnungen" als Lösung für Städte propagiert: das klassische Wohnklo. Für Studenten mag das noch angehen, auf 19qm zu studieren, wohnen, gelegentlich zu kochen und sich zu duschen. Für einen Berufstätigen empfinde ich so eine Minizelle als Notlösung, vor allem weil die Miete für solche "Designklötze" verflixt hoch ist. Die eingebauten Gemeinschaftsräume werden nach einige Zeit als Lagerräume genutzt, was sicherlich nicht im Sinne des Erfinders ist.

    Optimales Wohnen bedeutet für eine Einzelperson, dass sie neben einem Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, eine Küche, ein Bad und einen Abstellraum hat. Bsi auf den Abstellraum hat jedes Zimmer ein Fenster, ein Balkon oder eine Terrasse ist auch dabei, ebenso ein Stellplatz für das Auto und das Fahrrad. Damit sind mindestens 30qm Mindestgröße pro Wohnung wichtig.
    Zudem sind die Bausubstanzen Stein, Holz und oder Stroh, um eine optimale Wärmedämmung zu gewährleisten. Plastik darf so gut wie gar nicht verbaut werden, um Schimmel vorzubeugen. Solar aufs Dach, damit die Strom- und Heizkosten niedrig sind. Der Putz und der Anstrich dürfen nur aus Mineralien sein. Zudem braucht die Hausfassade eine Gliederung oder Erker. Bei maximal vier Stockwerken haben die Menschen, die darin leben, echte Wohnqualität...
    Wenn nur nicht die Kosten so hoch wären....

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Im Extrem Zuteilung eines festen Kontingents Fleisch pro Jahr/Person.

    Auch bei Flügen könnten unterschiedliche Kontingente vergeben werden, mit einem Anreiz dafür, es nicht komplett auszureizen. Wer mehr braucht, kann anderen etwas abkaufen und muss zusätzlich einen gestaffelte Betrag in einen ?Forschungstopf? einzahlen.
    Zurück zu den Lebensmittelkarten? Zurück zum Sozialismus?

    Dann wird eben schwarz geschlachtet. Die Tschechen und Polen freuen sich über neue Geschäftsmodelle: "Mach Urlaub in Deutschland und verdien einen Monatslohn, indem du schlachtest."

    Wie wäre es, die Bahn wieder vollständig zu verstaatlichen, Strecken auszubauen, neue zu öffnen und die Karten zu verbilligen? Dann steigen die Menschen wieder für ihren Urlaub in dieses Transportmittel. Denn Fliegen wird teurer und somit gehen die Flüge wieder zurück.
    Und - wenn Kontingente wegfallen, weil eine Fluglinie einen bestimmten Flughafen nicht mehr anfliegt, werden die freigewordenen Kontingente nicht mehr vollständig vergeben, sondern nur noch ein Bruchteil davon. Damit redizieren sich die Flüge innerhalb weniger Jahre wieder auf ein erträgliches Maß.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)

  9. Avatar von Daiva
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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Erster Ansatz sind sicher deutlich andere, mehr am Tierwohl und dem Umweltschutz orientierte Haltungsvorschriften. Keine Haltung ohne Einstreu = sehr hohe Güllereduzierung.
    Tja, unterschreibe ich gerne, doch in D ist es möglich, dass unser Nachbarland NL ihre Gülle in Deutschland entsorgen darf, obwohl die EU bekanntlich seit Jahren den höheren Nitrat-Wert unseres Grundwassers bemängelt.

    Im Extrem Zuteilung eines festen Kontingents Fleisch pro Jahr/Person.
    Im Grunde genommen für viele kein Problem, ob die hoch subventionierte Agrarindustrie in puncto Massentierhaltung ihren Fleischexport in Übersee reduzieren/einstellen will, darf bezweifelt werden.
    Fleischatlas: Deutsche Schweine fur China | ZEIT ONLINE

    @chryseis Zustimmung
    Jeder Mensch macht mich glücklich: Die einen, wenn sie den Raum betreten. Die anderen, wenn sie den Raum verlassen.

  10. Avatar von chaos99
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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Wie wäre es, die Bahn wieder vollständig zu verstaatlichen, Strecken auszubauen, neue zu öffnen und die Karten zu verbilligen? Dann steigen die Menschen wieder für ihren Urlaub in dieses Transportmittel. Denn Fliegen wird teurer und somit gehen die Flüge wieder zurück.
    Und - wenn Kontingente wegfallen, weil eine Fluglinie einen bestimmten Flughafen nicht mehr anfliegt, werden die freigewordenen Kontingente nicht mehr vollständig vergeben, sondern nur noch ein Bruchteil davon. Damit redizieren sich die Flüge innerhalb weniger Jahre wieder auf ein erträgliches Maß.

    Mittlerweile...sorry...kotzen mich diese Aktionismusvorschläge nur noch an.

    Schnipp*....wir bauen mal alles eben um.

    Die Realität sieht so aus, dass eine Bahnstrecke, die in x-Zeit erstellt werden könnte, durch Widerspruchsverfahren seitens der Bürger(!!!!!) unendlich dauert.

    Alle wollen Bahnfahrten, aber wehe, die fährt in der hörbaren Nähe oder sogar über meinen Acker...oder in Sichtweite...wo ich meine Augen nicht drauf richten will...oder es muss ein Baum dafür gefällt werfen...oder es ist irgendein Piepmatz gesichtet worden.

    Und diese Leute wird es immer geben


    Strom....
    Elektroauto....
    Wo soll die Masse an Strom herkommen, wenn in Sachsen Windräder abgebaut werden, weil "sie unrentabel sind" (sprich: keinen Gewinn abwerfen durch eigene Politik), als nächstes ja Atomkraftwerke abgestellt werden und Kohlekraftwerke ja eh über sind ????

    Ach ja....aus der Steckdose.

    Völlig planlose, unökologische und komplett praxisferne Idee sind auch Elektroautos als Ei des Columbus zu sehen.

    Und das kann man mit XY dieser Aktionismus-Ideen machen...

    Wenn etwas verändert wird, dauert es zudem eh viele Jahre in der Umstellung.

    Ich will reale Alternativen ....Brennstoffzelle im Auto...Alternativen für CO2-Steuern , denn diese Steuer soll Druck auslösen, Alternativen zu nutzen, um co2 zu minimieren und nicht sich freizukaufen.

    Alternative: Fehlanzeige.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

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