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  1. Registriert seit
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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Zitat Zitat von Mokel Beitrag anzeigen
    Das denken auch einige (viele?) Klimaforscher ( Forscher glauben, Autokratien konnen Klimawandel abwenden )

    Aber diese Meinung ist tatsächlich verfassungswidrig.
    Ich sprach von Feudalismus, nicht Autokratie. Ist nicht dasselbe. Ein traditioneller Feudalherr hat nicht nur Rechte, sondern auch viele Verpflichtungen gegenüber seiner Bevölkerung.

    Aber egal, das Rad der Zeit zurück zu drehen, wird keine Lösung bringen.

    Wie man die Vorteile traditioneller feudaler Systeme (= das Denken in Generationen, in langen Zeiträumen) auf unsere modernen Zeiten anpassen könnte, vielleicht eher?


    Lokale „Oasen“? Wie soll das bei der Größe der Weltbevölkerung gehen?
    Wenn jeder vor seiner eigenen Tür an seiner Oase baut - sprich, den Ort verbessert, wo er oder sie gerade ist - wird das selbstverständlich auch aufs Ganze positiv wirken.

    Man könnte Klima ja auch mal in Sachen Stabilität/Volatilität betrachten.

    Ein Phänomen der letzten Jahre ist ja auch, dass Wetter immer extremer wurde. mal extrem heiss, dann extrem nass, dann extrem trocken, dann extrem windig.... aber immer extrem.

    Sowas wie "Wald aufforsten" würde bekannterweise (bekannterweise, da Menschen dies seit Jahrtausenden erfolgreich tun) dazu führen, das lokale Klima weniger extrem zu machen. Unter einem Baum mitten in der Stadt ist es angenehm kühl, zum Beispiel - einen Meter nebenan, wo die Sonne auf den Asphalt knallt, gleich um zweistellige Zahlen heisser.

    und je mehr solcher Orte es gibt, umso besser für alle. Und wenn die im Lauf der Zeit grösser werden, miteinander verbunden werden können (wie zB Brücken über die Autobahnen für Wildtiere) - umso besser.

    Oasen bieten knappe Güter. Das würde unausweichlich zu Gewalt führen.
    nein, umgekehrt: Oasen erschaffen neue Güter und vermindern so die bisherige Knappheit.

    Und da man solche Oasen sehr häufig mit Low-Tech errichten, erhalten und pflegen kann, spricht auch nichts dagegen, das, was der Nachbar erfolgreich tat, zu kopieren und selbst zu tun. und wenn der Nachbar nett ist, hilft er einem dabei sogar.


    Das kann man nur global lösen.
    Global kann man gar nichts lösen, offensichtlich, da Leute sich global nicht einig werden.

    Es ist viel leichter, auf dem eigenen Grundstück eine Blumenwiese zu pflanzen, als die Regierungschefs aller Länder der Welt dazu zu bringen zu erklären, der Himmel sei blau (gibt bestimmt mindestens einen, der diese Position aber sowas von ab-so-lut unmöglich findet und nicht unterschreiben will!)

    Der Teufel steckt im Detail, aber die Engel womöglich ebenfalls.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Zitat Zitat von Mokel Beitrag anzeigen
    Ich kann an Lärm nichts befriedigendes finden. Ich finde es eher faszinierend, wenn etwas schnell und dabei fast lautlos dahingleitet.
    Ich finde an Motoren generell keine Faszination, aber ich kenn schon Leute, die beim Ton eines schicken Wagens träumerisch zu gucken beginnen.

    und wase "schnell und fast lautlos" dahingleiten betrifft, bin ich als Zugfahrerin sehr oft sehr gut bedient. Schon seit Jahren und Jahrzehnten in Elektro und nicht Öl....

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  3. Registriert seit
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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Ich sprach von Feudalismus, nicht Autokratie. Ist nicht dasselbe. Ein traditioneller Feudalherr hat nicht nur Rechte, sondern auch viele Verpflichtungen gegenüber seiner Bevölkerung.

    Aber egal, das Rad der Zeit zurück zu drehen, wird keine Lösung bringen.

    Wie man die Vorteile traditioneller feudaler Systeme (= das Denken in Generationen, in langen Zeiträumen) auf unsere modernen Zeiten anpassen könnte, vielleicht eher?




    Wenn jeder vor seiner eigenen Tür an seiner Oase baut - sprich, den Ort verbessert, wo er oder sie gerade ist - wird das selbstverständlich auch aufs Ganze positiv wirken.

    Man könnte Klima ja auch mal in Sachen Stabilität/Volatilität betrachten.

    Ein Phänomen der letzten Jahre ist ja auch, dass Wetter immer extremer wurde. mal extrem heiss, dann extrem nass, dann extrem trocken, dann extrem windig.... aber immer extrem.

    Sowas wie "Wald aufforsten" würde bekannterweise (bekannterweise, da Menschen dies seit Jahrtausenden erfolgreich tun) dazu führen, das lokale Klima weniger extrem zu machen. Unter einem Baum mitten in der Stadt ist es angenehm kühl, zum Beispiel - einen Meter nebenan, wo die Sonne auf den Asphalt knallt, gleich um zweistellige Zahlen heisser.

    und je mehr solcher Orte es gibt, umso besser für alle. Und wenn die im Lauf der Zeit grösser werden, miteinander verbunden werden können (wie zB Brücken über die Autobahnen für Wildtiere) - umso besser.



    nein, umgekehrt: Oasen erschaffen neue Güter und vermindern so die bisherige Knappheit.

    Und da man solche Oasen sehr häufig mit Low-Tech errichten, erhalten und pflegen kann, spricht auch nichts dagegen, das, was der Nachbar erfolgreich tat, zu kopieren und selbst zu tun. und wenn der Nachbar nett ist, hilft er einem dabei sogar.




    Global kann man gar nichts lösen, offensichtlich, da Leute sich global nicht einig werden.

    Es ist viel leichter, auf dem eigenen Grundstück eine Blumenwiese zu pflanzen, als die Regierungschefs aller Länder der Welt dazu zu bringen zu erklären, der Himmel sei blau (gibt bestimmt mindestens einen, der diese Position aber sowas von ab-so-lut unmöglich findet und nicht unterschreiben will!)

    Der Teufel steckt im Detail, aber die Engel womöglich ebenfalls.

    gruss, barbara
    Ja, wird OT, aber Feudalismus sind halt nicht nur die von dir beschriebenen positiven Aspekte, sondern auch ganz viele schlechte, insbesondere kostet er die Freiheit.

    Wenn du dir deine Blumenwiese pflanzt, aber in Deutschland schwinden die Wasserreserven und regnen tut es nur selten und wenn, dann so heftig, dass deinen Blumen nur noch Matsch sind und wenn nicht, versengt sie die Sonne am wolkenlosen Himmel, dann bleibt von deiner Blumenwiese nichts, da kann dein Daumen so grün sein, wie er will.

    Lokale Oasen funktionieren nicht überall. Da entstehen Begehrlichkeiten und kein Feudalsystem kann erzwingen, dass Güter gleich verteilt werden.

    Die Menschen in Südamerika, die brandroden doch den Regenwald nicht, weil sie so schlechte Menschen sind, sondern weil sie Geld verdienen müssen. Das machen die auch, wenn du eine Blumenwiese anlegst, da werden die nicht satt von. Die Menschen in Afrika, die erlegen nicht aus Spaß die letzten Tiere ihrer Art, sondern weil da irgendwelche Irre in Asien viel Geld für zahlen und sie ihre Familien durchbringen müssen. Das löst man nicht lokal.

    Da braucht man einen großen Plan und weltweites Durchsetzungsvermögen. Lokal ist das vergebliche Liebesmüh. Das basiert darauf, dass alle die gleichen Interessen haben und sowieso gute Menschen sind. Lokal geht in unserer globalisierten Welt gar nichts.


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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Ich finde an Motoren generell keine Faszination, aber ich kenn schon Leute, die beim Ton eines schicken Wagens träumerisch zu gucken beginnen.

    und wase "schnell und fast lautlos" dahingleiten betrifft, bin ich als Zugfahrerin sehr oft sehr gut bedient. Schon seit Jahren und Jahrzehnten in Elektro und nicht Öl....

    gruss, barbara
    Da bin ich ganz bei dir. Ich finde es auch immer super, wenn ich auf dem Fahrradweg am Stau vorbeirausche

    Aber wenn es fair produzierte Bio-E-Autos gäbe, könnte ich meinen Spaß daran finden.

    Ach ja und das „... in Elektro und nicht Öl...“ stimmt auch nur, wenn keine Kohle-, Öl- oder Gaskraftwerke mehr den Strom liefern.
    Geändert von Mokel (22.04.2019 um 12:03 Uhr)


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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Zitat Zitat von Mokel Beitrag anzeigen
    Ja, wird OT, aber Feudalismus sind halt nicht nur die von dir beschriebenen positiven Aspekte, sondern auch ganz viele schlechte, insbesondere kostet er die Freiheit.
    Freiheit scheint den meisten Menschen sowieso nicht sehr wichtig zu sein...

    Aber eben, es soll nicht darum gehen, das Rad der Zeit zurück zu drehen, sondern darüber nachzudenken, wie wir wir es hinkriegen können, unsere Gesellschaften so zu strukturieren, dass langfristiges Planen und Denken dabei rauskommt, nicht die Hektik von Quartalsergebnissen oder vierjährigen Wahlperioden!

    Wenn du dir deine Blumenwiese pflanzt, aber in Deutschland schwinden die Wasserreserven und regnen tut es nur selten und wenn, dann so heftig, dass deinen Blumen nur noch Matsch sind und wenn nicht, versengt sie Sonne am wolkenlosen Himmel, dann bleibt von deiner Blumenwiese nichts, da kann dein Daumen so grün sein, wie er will.
    Dann wird's wohl an der Zeit, an den Bau von Zisternen zu denken, und andere Techniken, die Bewohner trockener Orte schon seit eh und je verwenden, um Wüsten in Gärten zu verwandeln?

    Wir wissen ja, wie es geht!

    Lokale Oasen funktionieren nicht überall. Da entstehen Begehrlichkeiten
    umso schöner, wenn mein Nachbar dasselbe umweltfreundliche, nachhaltige System begehrt, wie das, in dem ich selbst lebe - soll er bitte auch haben, ich helf ihm auch gern dabei, sowas auf die Beine zu stellen! - denn wir haben alle mehr davon, je mehr davon es gibt.

    Das ist mal eine schöne und wertvolle Begehrlichkeit, die geweckt werden könnte.

    und klar, es dürfen auch andere sehr gern zu mir in meine Oase kommen, einen Plätzchen wird sich immer finden und ein kühles Getränk auch und vielleicht eine Wurst für auf den Grill. Aber sicher doch.


    und kein Feudalsystem kann erzwingen, dass Güter gleich verteilt werden.
    müssen denn Güter gleich verteilt werden?

    Reicht es nicht, wenn alle genug haben von dem, das sie benötigen, und zwar nicht nach "alle kriegen genau das Gleiche" sondern individuell?

    so wie in Buffets: es hat Schüsseln, nimm was immer dir am besten gefällt. Nicht Tellerservice: du kriegst dasselbe vorgesetzt wie alle andern auch, aber vielleicht hättest du ja lieber mehr Gemüse und Sauce und dafür weniger Fleisch auf dem Teller gehabt? und dem Nachbarn geht's genau umgekehrt?

    Die Menschen in Südamerika, die brandroden doch den Regenwald nicht, weil sie so schlechte Menschen sind, sondern weil sie Geld verdienen müssen.Das machen die auch, wenn du eine Blumenwiese anlegst, da werden die nicht satt von.
    Geldfreie Wirtschaftsformen würden es auch verdienen, wieder mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit zu geraten.

    Wer nämlich sich selbst aus dem Garten und Hof ernähren kann... braucht kaum Geld. (meine Urgrossmutter ging ein Mal (!) im Jahr einkaufen. Ein einziges Mal....immer dann, wenn es Rabatte gab.)

    Es wäre sinnvoll, statt einen Plattmacher-Massstab wie "Geld" zu nutzen, eher zu schauen: haben alle Menschen eine Wohnung (nein, die muss in Grönland nicht gleich sein wie in der Sahara, das wäre Unsinn), haben sie alle zu essen, haben sie Kleidung? haben sie medizinische Betreuung? Zugang zu Kommunikation, Internet, Büchern?

    - ob das dann über Systeme mit oder ohne Geld funktioniert, ist eher zweitrangig - solange es funktioniert.



    Die Menschen in Afrika, die erlegen nicht aus Spaß die letzten Tiere ihrer Art, sondern weil da irgendwelche Irre in Asien viel Geld für zahlen und sie ihre Familien durchbringen müssen. Das löst man nicht lokal.
    Wenn die Leute in Afrika ihren Lebensunterhalt auf eine Weise erwerben können, die nicht beinhaltet, für reiche fremde Säcke aus fernen Ländern Tiere totzuschiessen... werden sie das auch nicht mehr tun.


    Da braucht man einen großen Plan und weltweites Durchsetzungsvermögen.Lokal ist das vergebliche Liebesmüh.
    Das sagst du immer, aber mir scheint, die Realität sagt genau das Gegenteil: wo was erreicht wird - wird es lokal erreicht.

    Während globale Bemühungen wie Klimakonferenzen vor allem darin bestehen, jede Menge heisser Luft zu produzieren, sei es die heisse Luft, die aus den Triebwerken der Flugzeuge entweicht, mit denen die Teilnehmer anreisen, oder die metaphorische heisse Luft, die in dem darauf folgenden Blabla in die Luft geblasen wird.

    Effekt: so gut wie keiner.

    Wer darauf verzichtet, seinen Garten totzuspritzen - bietet aber sehr konkret Lebewesen einen angenehmen Aufenthaltsort und trägt zur Erhalt des Lebens auf der Erde bei.


    Das basiert darauf, dass alle die gleichen Interessen haben und sowieso gute Menschen sind.
    Es haben aber nicht alle dieselben Interessen. Darum kommen die globalen Ansätze nie weiter als bis zum "heisse Luft"-Stadium.


    Während in der Zwischenzeit viele lokale Initiativen hier, und dort, und da, im Kleinen Gutes und Nachhaltiges bewirken. Nicht blabla, sondern Taten.


    Lokal geht in unserer globalisierten Welt gar nichts.
    "all business is local", hab ich mal gelernt, und bin der Überzeugung, für Umweltschutz gilt genau dasselbe.

    "LIebe deinen Nächsten wie dich selbst" - gilt überall und immer.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    für langfristiges Denken wären Feudalsysteme geeignet, da der Herr des Landstrichs dann halt auf viel konkretere Ebene daran denkt, was er seinen Enkelinnen hinterlassen wird, als eine moderne Politikerin mit vier Jahren Wahlperiode es tut.
    Das Erfreuliche an Demokratien ist: Bürger haben jederzeit die Freiheit, langfristig zu denken. Bürger können Wahlentscheidungen etc. entsprechend zu treffen. Wir alle haben diese Freiheit (und zumindest manche von uns haben auch selbst Enkel). Warum sollte es dafür Feudalherren brauchen? Selbst denken, sich aus seriösen Quellen informieren und nachhaltig handeln wäre meines Erachtens eher angebracht.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    woher die das [Erfordernis 30-50% geschützter Biosphäre & massivste Reduktion fossiler Energiequellen erforderlich zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels] auch immer wissen...
    Bae, die Quelle war doch verlinkt. Der Artikel National Geographic enthält einen weiteren Link zur Originalstudie. In der Originalstudie sind wiederum weitere Quellenangaben.

    Man kann auch einfach mal ein allgemeinverständlich geschriebenes Handbuch seriöser Klimaforscher lesen. Beispielsweise Rahmstorf / Schellnhuber, "Der Klimawandel: Diagnose, Prognose, Therapie", inzwischen in der 8., vollständig überarbeiteten und aktualisierten Auflage erschienen (2018)

    Man kann das alles in jeder gewünschten Tiefe nachlesen. Das Grundprinzip wissenschaftlichen Arbeitens ist Nachvollziehbarkeit. Macht halt nur je nach gewünschter Tiefe evt. ein bisserl mehr Mühe als an eigenen bisher gepflegten Vorstellungen festzuhalten.

    Zitat Zitat von Mokel Beitrag anzeigen
    Das denken auch einige (viele?) Klimaforscher ( Forscher glauben, Autokratien konnen Klimawandel abwenden )

    Aber diese Meinung ist tatsächlich verfassungswidrig.

    Ich persönlich glaube auch, dass unsere Demokratie zu langsam sein wird.
    Ich halte es da eher mit der Meinung des Autors des von dir verlinkten Artikels, Zitat daraus:

    Wenn es darum geht, wirksam auf die mit dem Klimawandel einhergehenden gesellschaftlichen Bedrohungen zu reagieren, lautet die Alternative zur Abschaffung der demokratischen Regierungen also: mehr Demokratie und eine weltweite Mitwirkungsmöglichkeit sowie Wissensvermehrung und -verbreitung von Individuen, Gruppen und Bewegungen, die sich mit Umweltproblemen beschäftigen. Die Existenz von „tückischen“ Politikproblemen, das heißt von Problemen wie dem Klimawandel, der offene, komplexe und ungenügend erforschte Systeme umfasst, und von gesellschaftlicher Komplexität steht in keinem Widerspruch zur Demokratie und zur Möglichkeit demokratischer Partizipation.

    Es stellt nur evt. höhere Anforderungen an uns alle: Sinnvolle Partizipation erfordert ständige Bereitschaft zur Information, zur fairen Debatte und zu zivilgesellschaftlichem Engagement. Man kann das auch als eine Chance sehen, an der Gesellschaften wachsen und sich zum Positiven verändern können


  7. Registriert seit
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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Wenn jeder vor seiner eigenen Tür an seiner Oase baut - sprich, den Ort verbessert, wo er oder sie gerade ist - wird das selbstverständlich auch aufs Ganze positiv wirken. [...]

    Global kann man gar nichts lösen, offensichtlich, da Leute sich global nicht einig werden.

    Es ist viel leichter, auf dem eigenen Grundstück eine Blumenwiese zu pflanzen, als die Regierungschefs aller Länder der Welt dazu zu bringen zu erklären, der Himmel sei blau (gibt bestimmt mindestens einen, der diese Position aber sowas von ab-so-lut unmöglich findet und nicht unterschreiben will!)
    Zitat Zitat von Mokel Beitrag anzeigen
    Wenn du dir deine Blumenwiese pflanzt, aber in Deutschland schwinden die Wasserreserven und regnen tut es nur selten und wenn, dann so heftig, dass deinen Blumen nur noch Matsch sind und wenn nicht, versengt sie die Sonne am wolkenlosen Himmel, dann bleibt von deiner Blumenwiese nichts, da kann dein Daumen so grün sein, wie er will. [...]

    Da braucht man einen großen Plan und weltweites Durchsetzungsvermögen. Lokal ist das vergebliche Liebesmüh. Das basiert darauf, dass alle die gleichen Interessen haben und sowieso gute Menschen sind. Lokal geht in unserer globalisierten Welt gar nichts.
    Wie wäre es denn mit einem herzhaften sowohl - als auch?

    Global und national Rahmenbedingungen schaffen (das Pariser Abkommen ist ein erster Schritt in diese Richtung - nun muß die Politik halt noch zu seiner Umsetzung getreten werden).

    Und lokal handeln. Denn die praktische Umsetzung vieler Klimaschutzmaßnahmen muß lokal/regional erfolgen. Wofür auch vor Ort Debatten und Konsensprozesse erforderlich sind.

    Mir scheint: Beides ist nötig. Beides ist möglich.

    Zitat Zitat von Mokel Beitrag anzeigen
    Da bin ich ganz bei dir. Ich finde es auch immer super, wenn ich auf dem Fahrradweg am Stau vorbeirausche
    Mir tun die Armen, die da mit verkniffenen Gesichten in ihren Blechkäfigen sitzen, ja immer ein bisserl leid ...


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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Zitat Zitat von britwi Beitrag anzeigen
    Wie wäre es denn mit einem herzhaften sowohl - als auch?
    Auf jeden Fall! Ich bin sogar der Meinung, dass man beides tun muss und eines ohne das andere gar nichts bringt.

    An dem Kleinen kann jeder was tun, am Großen eben nur die Politik.
    FCK
    AFD


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    AW: Schüler-Freitagsdemos

    Individuell
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    Global

    Auf allen Ebenen kann und sollte sich etwas tun.

    Man muss die Ebenen nicht gegeneinander ausspielen und für jede Ebene gibt es gute Beispiele dass es gelingen kann.
    Think before you print.

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