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  1. Avatar von Simpleness2
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    AW: Volkskrankheit Adipositas

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    AW: Volkskrankheit Adipositas

    glaube mit "selbst schuld" und "infos besorgen" kommste da nicht weiter. alkoholiker sind auch "selbst schuld", ebenso leute welche sich bei extremsportarten die haxen brechen - jeden montag sind hier die zeitungen voll von freizeitunfällen, beim klettern/bergsteigen abgeschmiert, beim wandern übernommen, im winter sind es dann zur abwechslung mal die skiunfälle .... aber die dicken sollen sich gefälligst mal zusammenreissen, sich mehr bewegen und weniger essen. stimmt ja auch. aber für extrem übergewichtige denke ich, brauchste irgendwas, was deinen "schalter im gehirn umlegt", das du dauerhaft abnimmst und vor allem das gewicht auch hälst. und das schaffen die wenigsten. als medizinischer laie mal frag - bleiben die einmal "angefressenen" fettzellen nicht dauerhaft im körper erhalten? nur schrumpfen die, wenn du weniger isst.... und wehe du verfällst wieder in dein altes essverhalten, nimmste dann ratzfatz wieder zu? ist das dann nicht wie beim trockenen alkoholiker, das du dauerhaft eine absolute selbstdisziplin brauchst um dein gewicht zu halten? ja ich bin dafür, dass die krankenkassen die leute beim abnehmen unterstützen, meinetwegen mit pflichtkursen, auch mit theoretischen med. hintergrundwissen, jenseits von schoki ist bähh und obst und gemüse gesund.

  3. Avatar von Henne65
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    AW: Volkskrankheit Adipositas

    erledigt

    (zu manchen beiträgen hier werde ich mich nicht äußern, besser auf die finger setzen, vonwegen agb usw. )
    Auch in diesem Jahr unterstütze ich von Herzen gern eine Spendenaktion der farbfreudigen Kuh .

    Tanzen ist Träumen mit den Beinen. (Herwig Mitteregger)

    So wie die Schere und der Wasserkrug des sorgsamen Gärtners den Baum in die Höhe treiben, so lassen die Schmerzen und die Tränen vom vergangenen Jahr des Menschen Seele reifen. (chinesisches Sprichwort)


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    AW: Volkskrankheit Adipositas

    Zitat Zitat von Hair Beitrag anzeigen
    Die „Krankheit“ ist m.E. selbst verschuldet.
    Wenn ich so eine [editiert] unreflektierte Aussage lese werde ich sauer, dass ist eine Suchterkrankung mit einem psychischen Problem...

    Sag doch gleich die sollen aufhören zu fressen und joggen gehen!

    Himmel die Berge! Jede Menge keine Ahnung und davon auch noch zu viel!
    Das Leben macht was es will und ich auch!
    Geändert von ganda55 (16.06.2018 um 12:05 Uhr) Grund: Unsachliche Polemik; bitte AGB beachten.

  5. Inaktiver User

    AW: Volkskrankheit Adipositas

    Ich denke, das ist eine zu isolierte Betrachtung, und Adipositas ist nur eines von vielen Symptomen dafür, was in unserer Gesellschaft nicht stimmt.

    Wenn, dann müsste man meiner Meinung nach ganz woanders ansetzen, am Selbstwert und an der psychischen Stabilität - dann wären weniger Menschen depressiv, übergewichtig, alkohol- oder medikamentenabhängig oder würden ihr Heil im Konsum suchen.


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    AW: Volkskrankheit Adipositas

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    Schlimm genug. In vielen Faellen ist es ja einfach nur fehlende Vorbilder und Schulung.
    Himmel die Berge wenn es so einfach wäre!
    Das Leben macht was es will und ich auch!


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    AW: Volkskrankheit Adipositas

    Drogenabhänige = müssen sich "nur" darauf fokussieren beim Ausstieg diese zu meiden
    Alkoholabhänge = müssen sich "nur" darauf fokussieren beim Ausstieg diesen zu meiden

    Adipositias = Aufhören zu Essen???

    Sorry dieser Strang macht aggressiv, hier geht es nicht um Menschen die aus Genuss essen und dick sind, sondern Menschen die kompensieren und Essen als Suchtmittel nutzen....
    Das Leben macht was es will und ich auch!
    Geändert von Veranoazul (14.06.2018 um 09:22 Uhr)

  8. Avatar von Spadina
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    AW: Volkskrankheit Adipositas

    Meine höchstpersönliche meinetwegen auch bösartige Beobachtung:

    Ich habe wegen einer Wette vor einiger Zeit in 10 Bäckereien in Hamburg die Damen und Herren dort nach ihrer Körperfülle in Kategorien eingeteilt. 76 Angestellte. Davon 4 schlank. 23 waren pummelig, aber nicht wirklich dick. 49 dagegen waren unschön ausgerückt breitar....ig bis zum geht nicht mehr, bewegten sich auch entsprechend schwerfällig.

    Dumm sind sie ja nicht, wie hier zu lesen ist, schließlich können sie lesen und schreiben und wurden ja auch eingestellt (machen dicke Menschen anderen dicken Menschen eigentlich mehr Appetit?). Auch einer Bäckereifachverkäuferin unterstelle ich, sie könne sich informieren, was gesunde Ernährung ist.


    In U-Bahnhaltestellen, wo es im Bahnhof einen Bäcker gibt, sieht man sie auf den Bänken sitzen: die drallen Damen, mit einer Papiertüte in der Hand, wo dann erst mal das nächste Franzbrötchen rausgeholt reingeschoben wird....

    Dazu noch ne Cola oder einen Eistee, zuckerstrotzend....

    Nee, für mich ist das hausgemacht. Da will auch niemand was ändern, man müßte ja voll auf diese Dinge verzichten....

    Dass genau diese "Schneeflöckchen" zuviel essen, wissen sie schon, wenn man sie anspricht, merkt man schon das schlechte Gewissen.
    Sie haben also ein Bewußtsein für die Dinge, aber sich ändern?

    Irgendwann wird ein winziger Teil von ihnen den Absprung schaffen, wieder schlank werden, aber der Rest?

    Für mich ist das keine Krankheit. Und wer beispielsweise 60 kg zu viel drauf hat, wird monate-/ lebenslang sich an ein Programm halten müssen, sich tief damit auseinandersetzen müssen. Diese Bereitschaft dürfte gering sein.

    Wenn die Krankenkassen so ein Programm bezahlen würden/müßten, gerne. Nach der erfolgreichen Abnahme und dem Halten des Gewichtes auch noch nach 3 Jahren, kann man dann gerne als Beispiel 3000 € erstatten.

    Diese Prämie fände ich toll, denn nach so einer Zeit wäre dann auch sichergestellt, dass ein anderes Eßverhalten (nur darum geht es ja eigentlich bei Adipösen) auch verinnerlicht wurde.
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

  9. Avatar von TajMahal
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    AW: Volkskrankheit Adipositas

    Zitat Zitat von dekomaus24 Beitrag anzeigen
    .... und wehe du verfällst wieder in dein altes essverhalten, nimmste dann ratzfatz wieder zu?
    Ja natürlich, mit dem alten Essverhalten hat man ja auch vorher zugenommen. Wenn man nach einer Abnahme weniger Masse zu versorgen hat, nimmt man mit dem alten Essverhalten schneller wieder zu als man gucken kann, das war ja auf die vorherige Masse zugeschnitten und dafür verantwortlich.
    Grüßle
    TM



    Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)


  10. Registriert seit
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    AW: Volkskrankheit Adipositas

    Zitat Zitat von Spadina Beitrag anzeigen
    Und wer beispielsweise 60 kg zu viel drauf hat, wird monate-/ lebenslang sich an ein Programm halten müssen, sich tief damit auseinandersetzen müssen. Diese Bereitschaft dürfte gering sein.

    Wenn die Krankenkassen so ein Programm bezahlen würden/müßten, gerne. Nach der erfolgreichen Abnahme und dem Halten des Gewichtes auch noch nach 3 Jahren, kann man dann gerne als Beispiel 3000 € erstatten.
    Der Satz wurde von mir unterstrichen. Ich finde ihn ganz wichtig. Nicht jeder Mensch hat die Kraft, an sich zu arbeiten; geistig und körperlich. Es ist ein Kampf, tgl. weniger zu essen als man verbraucht. Ich habe das selbst ein halbes Jahr durchgezogen und dabei 16 kg verloren. Teilweise bin ich auf dem Zahnfleisch gegangen. Doch habe meine Willenskraft gerne dafür verwendet.

    Viele Krankenkassen unterstützen eine Abnahme bereits. Die KK, bei der ich bin, hat eine App, bei man Punkte sammeln kann; 10.000 Schritte am Tag, Mitgliedschaft im Studio, ärztliche Behandlungen etc. pp. Damit kann ich pro Jahr bis zu 250,- € von meiner KK kriegen. Die Anschaffung eines Fitnesstrackers wird auch unterstützt.

    Die Herausforderung liegt, meiner Meinung nach, nur darin, den Willen zu haben, sich die Informationen zu beschaffen und sich nicht seinem Schicksal zu ergeben. Und diesen Willen hat, leider!, nicht jeder.

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