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    AW: Sexuelle Vielfalt als Leitlinie in den Schulen in BW?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gesellschaftspolitische Diskussionen werden nicht ersetzt, aber sie finden selbstverständlich auch in der Schule statt.
    Aber gesellschaftspolitische Diskussionen doch bitte zu aktuellen echten Problemen und wichtigen Themen.

    Sexuelle Neigungen sind doch kein Problem mehr in Deutschland, niemand wird mehr bedroht, geschädigt, benachteiligt, etc. Wenn man jede sexuelle Neigung in Schulen zum Unterrichtsthema machen wollte, dann kommt danach wohl Unterricht zu Nacktbaden, Swingerclubs, Partnertausch, Promiskuität, usw. Sexualität soll doch bitte Privatsache bleiben.

    Im Übrigen interessieren mich auch die sexuellen Orientierungen von Fußballern nicht. Ich hoffe, dass ich mir in Zukunft nicht noch die coming outs von weiteren Fußballern und Politikern anhören muss. Ich möchte alle Sportler hiermit bitten mich davor zu verschonen.

  2. Inaktiver User

    AW: Sexuelle Vielfalt als Leitlinie in den Schulen in BW?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auch an dich nochmal der Hinweis auf Posting Nr. 81.
    Und? Ob es Dir gefällt oder nicht, in der Grundschule werden immer auch Weltbilder und Gesellschaftsmodelle vermittelt. Grundschulbildung findet nie im luftleeren Raum statt.

    In meiner Grundschule gab es durchaus türkische Kinder. In meiner Lesefibel waren sie inexistent. Es gab uneheliche Kinder und Kinder von unehelichen Müttern. In den Lesebüchern gab es kein anderes Familienmodell als Vater-Mutter-Sohn-Tochter. Und Homosexualität? War damals ein "schlimmes Wort".

    Unsere Schulbücher sollen die Gesellschaft so abbilden, wie sie ist. Und nicht so, wie manch einer sie gerne hätte.

  3. Inaktiver User

    AW: Sexuelle Vielfalt als Leitlinie in den Schulen in BW?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und? Ob es Dir gefällt oder nicht, in der Grundschule werden immer auch Weltbilder und Gesellschaftsmodelle vermittelt. Grundschulbildung findet nie im luftleeren Raum statt.
    Nochmal:
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Vermittlung von Weltbild und Gesellschaftsmodell ist nicht zentraler Teil der Grundschulbildung. Sie gehört zur Entwicklung des Menschen zwar dazu, kann von der Schule aber nur insoweit übernommen bzw. den Eltern aus der Hand genommen werden, als es sich dabei um Inhalte handelt, die von einem breiten gesellschaftlichen Konsens getragen sind.
    Das ist hier nicht der Fall.

    Wie der Petitionstext zu Recht fordert: Schule darf nicht Aktionsfeld von politisch aktiven Randgruppen werden, die ihre Minderheitenmeinung einer Mehrheit als Lernstoff(!) vorsetzen wollen.

  4. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Sexuelle Vielfalt als Leitlinie in den Schulen in BW?

    Toleranz gegenüber gesellschaftlichen Gruppen ist gesellschaftlicher Konsens.

    Die Verlinkung zur original Richtlinie fehlt immer noch.

  5. Inaktiver User

    AW: Sexuelle Vielfalt als Leitlinie in den Schulen in BW?

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Aber gesellschaftspolitische Diskussionen doch bitte zu aktuellen echten Problemen und wichtigen Themen.

    Sexuelle Neigungen sind doch kein Problem mehr in Deutschland, niemand wird mehr bedroht, geschädigt, benachteiligt, etc.
    Das sind ja wunderbare Neuigkeiten.

    -Dass "Schwuchtel" auf unseren Pausenhöfen eines der schlimmsten Schimpfwörter ist und die Selbstmordrate unter homosexuellen Jugendlichen überproportional hoch ist - Einbildung.
    -Dass es kein aktiver männlicher Fußballer wagen würde, sich als homosexuell zu outen, weil er mit den schlimmsten Anfeindungen und Beschimpfungen rechnen müsste - reine Fiktion.
    -Dass sich schwule Paare in vielen Stadtvierteln, aber teilweise auch in ländlichen Gegenden, aus Angst vor Übergriffen nicht trauen, öffentlich Zärtlichkeiten auszutauschen - ein Gerücht, dass die bösen Homo-Aktivisten in die Welt gesetzt haben.

    Und Antisemitismus gibt es natürlich auch nicht mehr.

    Es ist sicher nicht Aufgabe der Schule, Sachverhalte bewusst falsch darzustellen oder die Ignoranz von Schülern zu befördern.

    Wenn man jede sexuelle Neigung in Schulen zum Unterrichtsthema machen wollte, dann kommt danach wohl Unterricht zu Nacktbaden, Swingerclubs, Partnertausch, Promiskuität, usw. Sexualität soll doch bitte Privatsache bleiben.
    Dass eine sexuelle Neigung nicht dasselbe ist, wie eine Sexualpraktik hast Du wohl noch nie gehört? Und dass eine intersexuelle Disposition, die zunächst ein rein biologisches Phänomen ist, noch ein drittes Paar Stiefel ist, ist Dir auch nicht klar? Ignoranz auf ganzer Linie.

    Im Übrigen interessieren mich auch die sexuellen Orientierungen von Fußballern nicht. Ich hoffe, dass ich mir in Zukunft nicht noch die coming outs von weiteren Fußballern und Politikern anhören muss. Ich möchte alle Sportler hiermit bitten mich davor zu verschonen.
    Nanu? Einerseits scheint Dir das Thema ja wichtig genug zu sein, um bewusst und gezielt Falschinformationen in die Welt zu setzen. ("niemand wird mehr bedroht") Und andererseits willst Du davon "verschont" werden. Wie passt das zusammen?

  6. Inaktiver User

    AW: Sexuelle Vielfalt als Leitlinie in den Schulen in BW?

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Toleranz gegenüber gesellschaftlichen Gruppen ist gesellschaftlicher Konsens.
    Warum gibt es eigentlich ein Aktionsbündnis, das eine Änderung von Lehrplänen erreichen will, wenn die Inhalte, um die es ihnen geht, gesellschaftlicher Konsens sind?

    Wieso streiten wir uns hier auf mittlerweile über 100 Postings, wenn dieses Thema gesellschaftlich gar nicht kontrovers ist?

    Wieso outete sich bisher kein aktiver Fußballspieler als schwul, wieso laufen männliche Politiker nicht in Frauenkleidung herum?

    Und wieso wollt ihr unbedingt, dass anderer Leute Kinder diesen angeblichen "Konsens" in der Schule eingetrichtert bekommen?

    Es ist eben NICHT Konsens, was dieses "Aktionsbündnis" möchte, sonst bräuchte es das Aktionsbündnis nicht.

    Wieso interessiert es euch nicht, dass andere Eltern diese Indoktrinierung als unzulässigen Eingriff in ihre Erziehungsrechte ansehen und was gibt euch die Selbstgewissheit, euch darüber hinwegzusetzen?
    Geändert von Inaktiver User (09.01.2014 um 15:19 Uhr)

  7. VIP

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    AW: Sexuelle Vielfalt als Leitlinie in den Schulen in BW?

    Vielleicht geht es in der Leitlinie auch darum, dass in den Schulbüchern auch mal Eltern auftauchen, die gleichgeschlechtlich sind oder Jugendliche die homosexuell sind. Eine Geschichte über Verliebtheit z. B.

    Genauso wie es früher nur Bilder von kochenden Müttern und Automechaniker-Vätern gab. Dies hat sich geändert im Zuge der Emanzipation. Oder dass es früher nur weiße Menschen in Schulbüchern gab. Auch das hat sich geändert und zwar nicht von alleine, sondern weil Menschen für ihre Rechte gekämpft haben.
    Warum also nicht auch in der Liebe den Blick auf die Vielfalt lenken?

    Ich schreibe hier bewusst von Liebe und nicht von Sexualität. Denn diese Betonung auf Sexualität/sexuelle Praktiken wenn es um Menschen geht, die das gleiche Geschlecht lieben halte ich für zu kurz gedacht.

    Und wenn ein Fußballer sich erst offenbart, wenn er nicht mehr aktiv ist, dann frage ich mich schon, warum das so ist. Denn anscheinend ist es nicht so egal, wie viele tun. In Amerika hat sich ein aktiver Basketball-Spieler geoutet und hat keinen Vertrag mehr bekommen...
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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    AW: Sexuelle Vielfalt als Leitlinie in den Schulen in BW?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass eine sexuelle Neigung nicht dasselbe ist, wie eine Sexualpraktik hast Du wohl noch nie gehört?
    Exhibitionismus, Promiskuität, etc. sind eindeutig sexuelle Neigungen und nicht Praktiken.

    Schwuchtel als Schimpfwort auf Schulhöfen wird verwendet, bevor die Benutzer wissen was das denn bedeutet. Wenn Schwuchtel in Zukunft als Schimpfwort out sein sollte, dann werden eben andere Wörter benutzt, in Zukunft vielleicht "Facebooker" oder ""Fleichesser". Aggressivität unter Schülern wird der Vielfalt-Unterricht jedenfalls nicht beseitigen.

  9. gesperrt

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    AW: Sexuelle Vielfalt als Leitlinie in den Schulen in BW?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum gibt es eigentlich ein Aktionsbündnis, das eine entsprechende Änderung von Lehrplänen erreichen will, wenn die Inhalte, um die es ihnen geht, gesellschaftlicher Konsens sind?

    Wieso streiten wir uns hier auf mittlerweile über 100 Postings, wenn dieses Thema gesellschaftlich gar nicht kontrovers ist?
    Ich streite mich nicht. Ich habe auf deine Äußerung:

    Koi: kann von der Schule aber nur insoweit übernommen bzw. den Eltern aus der Hand genommen werden, als es sich dabei um Inhalte handelt, die von einem breiten gesellschaftlichen Konsens getragen sind.
    Das ist hier nicht der Fall.
    Geantwortet, dass es durchaus gesellschaftlicher Konsens ist, dass Toleranz gegenüber Vielfalt gefördert werden soll.


    Wieso outete sich bisher kein aktiver Fußballspieler als schwul, wieso laufen männliche Politiker nicht in Frauenkleidung herum?
    Krudes Unwissen: Homosexualität hat nichts mit Frauenkleidern zu tun.

    Wieso interessiert es euch nicht, dass andere Eltern diese Indoktrinierung als unzulässigen Eingriff in ihre Erziehungsrechte ansehen und was gibt euch die Selbstgewissheit, euch darüber hinwegzusetzen?
    Deine Verwendung von "Indoktrinierung", Ideologie, manipulation etc. spricht Bände.
    Man kann über alles reden, ohne dass irgendjemand indoktriniert wird.

    Das habe zumindest ich in der Schule gelernt. Und das finde ich gut.

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    AW: Sexuelle Vielfalt als Leitlinie in den Schulen in BW?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Oder dass es früher nur weiße Menschen in Schulbüchern gab. Auch das hat sich geändert und zwar nicht von alleine, sondern weil Menschen für ihre Rechte gekämpft haben.
    Ach was. Es gab in Europa so gut wie keine nicht-weißen Menschen. Deswegen wurden auch keine in Schulbüchern abgebildet. Dafür hat in Deutschland niemals niemand gekämpft.

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