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    Leben ohne Geld

    Stell Dir mal vor, das Bargeld wird abgeschafft und es gibt nur noch elektronisches Geld.
    Dann fällt weltweit der Strom aus.
    Dann stehen wir ohne Geld da.

    Wir sollten lernen, ohne Geld zu leben
    oder die Abschaffung des Bargeldes sein lassen.
    DENN: Irgendwann FÄLLT weltweit der Strom aus!

    Was wäre besser, wenn man beides könnte und wählen könnte?

    Ohne Geld leben, wie könnte das aussehen?
    Wie sollte es aussehen?

    Jeder tut was er kann und soll.
    Und nur, wenn er will.

    Ein Weg dahin ist:
    Zufriedenheit. Und die erreicht man am schnellsten durch Bescheidenheit.
    Bescheidenheit ist nicht nur eine Zier. Du kommst weiter - MIT ihr!

    Beispiel:
    Je langsamer man reist, umso mehr sieht man von der Welt.
    Versuchs mal:
    Ohne Geld durch die Welt
    _____________________

    Oder findest Du es gut, dass man den Wald platt walzt, den Du besuchen möchtest, damit Du zu diesem Wald fahren kannst?

    Dann stehst Du da und beschwerst Dich:
    "Häääh??? Und wo ist hier nun bitteschön ein Wald ???

    _____________________

    Anderes Beispiel:

    Bis jeder einen Fotoapparat hat, um die Natur zu fotografieren, ist keine Natur mehr da, die man fotografieren könnte.

    Man könnte auch sagen, bis jeder ein Auto hat, um die Natur zu besuchen, ist ...

    Gibt viele solche Beispiele.
    Es kann nur nicht... - es soll nicht jeder alles haben.
    Es soll jeder genug haben. Dann ist genug für alle da, wenn sich jeder nur so viel nimmt - aber auch jeder so viel bekommt, wie er braucht.

    Wenn jedem gegeben wird, der braucht, dann wird niemandem genommen.
    Wer gibt, dem wird gegeben.
    Geändert von Streuner (13.01.2012 um 18:30 Uhr)

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    AW: Leben ohne Geld

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Stell Dir mal vor, das Bargeld wird abgeschafft und es gibt nur noch elektronisches Geld.
    Dann fällt weltweit der Strom aus.
    Dann stehen wir ohne Geld da.

    Wir sollten lernen, ohne Geld zu leben
    oder die Abschaffung des Bargeldes sein lassen.
    DENN: Irgendwann FÄLLT weltweit der Strom aus!
    Wenn der Strom dauerhaft ausfällt, ist unsere Zivilisation im Eimer. Wir reiten dann wieder auf dem Pferd statt mit dem Auto zu fahren, mahlen unser Mehl mit Wasserkraft und sterben wie früher 20 bis 30 Jahre eher.

    Geld hat es allerdings auch schon damals gegeben. Das Streben nach Reichtum und Macht hat die Menschheit seit ihrer Entstehung umgetrieben und wird es immer tun.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  3. Moderation

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    AW: Leben ohne Geld

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Stell Dir mal vor, das Bargeld wird abgeschafft und es gibt nur noch elektronisches Geld.
    Dann fällt weltweit der Strom aus.
    Das erscheint mir aber
    a) ein ziemlich an den Haaren herbeigezogenes Szenario
    b) ein Szenario, das seine Konsequenzen ignoriert. (In anderen Worten, wenn der Strom permanent, weiträumig und irreversibel ausfällt, haben wir ganz andere Probleme.)

    Das heißt nicht, daß die Frage "Was machen wir wenn's auf einmal kein generell akzeptiertes Zahlungsmittel mehr gibt" nicht interessant ist, aber ich denke, sie ist schon oft im realen Leben beantwortet worden: Wenn es kein Geld gibt, gibt es Tauschhandel, und Tauschhandel hat die Tendenz, eine Währung zu entwickeln. Entweder ein Gegenwert zu Rechenzwecken (so-und-soviel Kamele, oder Pfund Silber, oder Scheffel Weizen), oder konkret in Objekten hoher Wertdichte und langer Haltbarkeit (Drogen, Edelmetalle, silberne Sahnelöffel).

    Ebenfalls hat sich gezeigt, daß Gesellschaften, die auf Tauschhandel zurückfallen, in ganz großen Schwierigkeiten sind (so gesehen macht das "Stromausfall"-Szenario schon wieder Sinn), da die staatliche Autorität, die für den Wert des Geldes garantiert (und auch andere Dinge wie Schutz der Grundrechte, öffentliche Ordnung, Kontrolle der Märkte, Gerichtsbarkeit...) ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen kann oder will.

    Eine utopische Sichtweise auf eine solche Situation erscheint mir realitätsfern und bedenklich, ähnlich der jener Leute, die von der Zombieapokalypse träumen, oder hoffen, daß Jesus zurückkommt bevor sie ihre Schulden bezahlen müssen.

    Du bringst durchaus überlegenswerte Gedanken ins Spiel, aber hängst das ein bißchen hoch auf. Die Frage, die sich aus deinen Szenarien ergibt, ist m.E. nicht eine der Zufriedenheit und Bescheidenheit, sondern die, wie und ob man in einer Anarchie (und nicht der idealistischen Sorte) die Grundzüge einer Gesellschaft aufbauen kann, und ob man damit woanders landet als jenseits der Donnerkuppel.

  4. gesperrt

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    AW: Leben ohne Geld

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Wenn der Strom dauerhaft ausfällt, ist unsere Zivilisation im Eimer. Wir reiten dann wieder auf dem Pferd statt mit dem Auto zu fahren, mahlen unser Mehl mit Wasserkraft und sterben wie früher 20 bis 30 Jahre eher.

    Geld hat es allerdings auch schon damals gegeben. Das Streben nach Reichtum und Macht hat die Menschheit seit ihrer Entstehung umgetrieben und wird es immer tun.
    Die Menschheit tat schon vieles was sie nie wieder tat. Mal für längere Zeit - mal kürzer.

  5. gesperrt

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    AW: Leben ohne Geld

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Das erscheint mir aber
    a) ein ziemlich an den Haaren herbeigezogenes Szenario
    b) ein Szenario, das seine Konsequenzen ignoriert. (In anderen Worten, wenn der Strom permanent, weiträumig und irreversibel ausfällt, haben wir ganz andere Probleme.)

    Das heißt nicht, daß die Frage "Was machen wir wenn's auf einmal kein generell akzeptiertes Zahlungsmittel mehr gibt" nicht interessant ist, aber ich denke, sie ist schon oft im realen Leben beantwortet worden: Wenn es kein Geld gibt, gibt es Tauschhandel, und Tauschhandel hat die Tendenz, eine Währung zu entwickeln. Entweder ein Gegenwert zu Rechenzwecken (so-und-soviel Kamele, oder Pfund Silber, oder Scheffel Weizen), oder konkret in Objekten hoher Wertdichte und langer Haltbarkeit (Drogen, Edelmetalle, silberne Sahnelöffel).

    Ebenfalls hat sich gezeigt, daß Gesellschaften, die auf Tauschhandel zurückfallen, in ganz großen Schwierigkeiten sind (so gesehen macht das "Stromausfall"-Szenario schon wieder Sinn), da die staatliche Autorität, die für den Wert des Geldes garantiert (und auch andere Dinge wie Schutz der Grundrechte, öffentliche Ordnung, Kontrolle der Märkte, Gerichtsbarkeit...) ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen kann oder will.

    Eine utopische Sichtweise auf eine solche Situation erscheint mir realitätsfern und bedenklich, ähnlich der jener Leute, die von der Zombieapokalypse träumen, oder hoffen, daß Jesus zurückkommt bevor sie ihre Schulden bezahlen müssen.

    Du bringst durchaus überlegenswerte Gedanken ins Spiel, aber hängst das ein bißchen hoch auf. Die Frage, die sich aus deinen Szenarien ergibt, ist m.E. nicht eine der Zufriedenheit und Bescheidenheit, sondern die, wie und ob man in einer Anarchie (und nicht der idealistischen Sorte) die Grundzüge einer Gesellschaft aufbauen kann, und ob man damit woanders landet als jenseits der Donnerkuppel.
    Prinzipiell lebt man am ungefährlichsten, wenn man im Verborgenen lebt.
    Besser aber lebt man, wenn man in einer Geborgenheit lebt.

  6. Moderation

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    AW: Leben ohne Geld

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Prinzipiell lebt man am ungefährlichsten, wenn man im Verborgenen lebt.
    Besser aber lebt man, wenn man in einer Geborgenheit lebt.
    Finde ich nicht. Wer sich verbirgt, ist allein, und selbst der Starke ist *nicht* am mächtigsten alleine. Wir sind ja keine Bären oder Tiger (die sehr gut im Verbergen sind, übrigens).

    Mir ist aber nicht ganz klar, wieso du ein anarchistisches Szenario in den Raum wirfst, individuelle Lösungen anpreist, und dann doch das Lob einer kommunalen Struktur singst. Worauf willst du hinaus? Kann ich einfach deinen Optimismus nicht nachvollziehen?

  7. gesperrt

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    AW: Leben ohne Geld

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Finde ich nicht. Wer sich verbirgt, ist allein, und selbst der Starke ist *nicht* am mächtigsten alleine. Wir sind ja keine Bären oder Tiger (die sehr gut im Verbergen sind, übrigens).

    Mir ist aber nicht ganz klar, wieso du ein anarchistisches Szenario in den Raum wirfst, individuelle Lösungen anpreist, und dann doch das Lob einer kommunalen Struktur singst. Worauf willst du hinaus? Kann ich einfach deinen Optimismus nicht nachvollziehen?
    Ich sag es jetzt mal ganz krass:

    Solange nicht alle Menschen einsehen, dass eine Lebensweise wie sie Jesus uns vorgemacht und empfohlen hat für alle das Beste wäre, leben Menschen unter uns, die anderen Menschen gefährlich werden können.
    Wer mutig genug ist, kann auch unter gefährlichen Menschen friedlich leben - und vielleicht sogar Frieden verbreiten.
    Die eher Ängstlichen aber, und die, die sich nicht so zu helfen wissen, tun im Falle, beispielsweise eines Stromausfalles -, im Falles des Zusammenbrechens von öffentlichen Strukturen, die Sicherheit für Jeden Garantieren, besser daran, sich (vielleicht mit ganz wenigen, aber umso besseren Freunden) im Verborgenen zu verschanzen.

    Besser wäre es natürlich, möglichst jeder Mensch auf der Welt legte sich sobald als möglich und vor allem noch zu guten Zeiten eine humane Grundhaltung zu, die in jedem Falle - also auch im Falle des Zusammenbrechens von öffentlich garantierter 'Sicherheit für jeden' - einem friedlichen Zusammenleben dienlich ist.
    Wenn es "nur" um den Frieden auf Erden geht, muss man dazu zunächst mal gar nicht an Gott glauben.
    Man muss nur den Willen zum Frieden haben.

    Deshalb: Wo es nur möglich erscheint, KEIN ZWANG!
    Du (Leser) wirst sehen, je öfter Du diesen Vorsatz beherzigst, bei allem was Du tust - mit Dir selbst oder mit Anderen - umso noch öfter wird es Dir gelingen - und umso immer mehr werden davon profitieren.
    Je mehr, umso noch mehr!
    Geändert von Streuner (14.01.2012 um 20:21 Uhr) Grund: Jetzt passt's :-)

  8. gesperrt

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    AW: Leben ohne Geld

    Sorry, hatte jetzt erst Zeit zum Gegenlesen -

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