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    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    Habe ich das denn behauptet?

    Dann wäre es nett, wenn Du mir das belegen könntest.
    Nun ja, wenn im Strang-Titel von einer "Befreiung" des Mannes die Rede ist und wenn im weiteren Diskussionsverlauf die "feministischen Rollenzuweisungen" als hochrelevante und quasi-systematische Einfussnahme dargestellt wird, dann finde ich die Idee, dass damit eine Unterdrückung des Mannes supponiert wird nicht ganz abwegig. Auch dann nicht, wenn du diesen Begriff nicht explizit benutzt.

    Wenn ich mich da täusche - umso besser!
    Unterstellen will ich dir nichts, jedenfalls nicht, solange ich mich hier noch mit fairen Mitteln vergnügen kann.

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    Wenn ich behauptete, Männer würden unterdrückt, wäre ich nicht konsequent?
    Ja schon. Völlig zurecht weist du immer wieder darauf hin, dass die urfeministische Frauen-werden-von-Männern-unterdrückt-These eher propagandistischer als deskriptiver Natur ist.
    Sehe ich auch so.

    Gleiches gilt aber auch umgekehrt. Denn egal ob ich das Verhältnis zwischen den Geschlechtern aus der Perspektive einer Frau oder aus der Perspektive eines Mannes betrachte, ist es doch wesentlich komplementär. Und nicht antagonistisch.

    (Dies ist aber nur ein Grund, warum die einschlägigen Repressionstheorien theoretisch unzulänglich sind.)

    PS. Weißt du eigentlich, dass eine der interessantesten Widerlegungen der Repressiontheorie von Michel Foucault stammt (in Sexualität und Wahrheit)? Genau, von dem Foucault, den du ja so aufrichtig hasst. Der hält die üblichen Repressionstheorien für total plemplem! Staunst du was? Der ist auch viel mehr "Biologist" als viele seiner Rollkragen-Pseudo-Fans ganz von ferne ahnen.

    ...praeter gallum, qui cantat.

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    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    Arouet, es liegt mal wieder alles am Testosteron:
    Wieviel Testosteron ist gut für die Gruppe?

    Die Auswertung des Tests zeigte, dass die Frauen ohne Testosteron ihr Gesamtergebnis durch Kooperation verbesserten, schreiben die Forscher in den "Proceedings B" der britischen Royal Society. Sie erzielten in Kooperation eine viel bessere Trefferquote. Hatten sie einen erhöhten Testosteron-Spiegel, verhielten sie sich viel weniger kooperativ und beharrten häufiger auf ihrer eigenen Meinung. Dadurch nahm die Trefferquote des Teams insgesamt ab, berichten die Forscher.

    Kooperation sei in sozialen Zusammenhängen unverzichtbar. Sie trage dazu bei, die Fähigkeiten sowie den jeweiligen Kenntnisstand einzelner Personen zu berücksichtigen und somit die Leistungen oder Entscheidungen einer Gruppe im Sinne einer "kollektiven Intelligenz" zu verbessern. Zu viel Kooperation könne hingegen für den Einzelnen auch nachteilig sein, wenn er seine eigenen Interessen dabei zu sehr vernachlässigen müsse, schreiben die Wissenschaftler. Auch die Gruppe als Ganze profitiere nicht immer von Kooperation - wenn sich bei zu viel Kooperation eine Meinung durchsetze, die für alle Mitglieder schlecht ist.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

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    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    Zitat Zitat von Halbmast... Beitrag anzeigen
    Nun ja, wenn im Strang-Titel von einer "Befreiung" des Mannes die Rede ist und wenn im weiteren Diskussionsverlauf die "feministischen Rollenzuweisungen" als hochrelevante und quasi-systematische Einfussnahme dargestellt wird, dann finde ich die Idee, dass damit eine Unterdrückung des Mannes supponiert wird nicht ganz abwegig. Auch dann nicht, wenn du diesen Begriff nicht explizit benutzt.
    "Unterdrückung" ist wohl die streng "antifeministische" Auffassung:
    Wie sieht der Antifeminismus dieser Gruppen aus?

    Sie sehen den Feminismus als ein in sich geschlossenes Ideologiemodell, das auf Männerhass beruht. Die vielen Strömungen innerhalb des Feminismus, dessen Zusammenarbeit mit Männern und auch die Ansätze einer emanzipatorischen Männerpolitik sehen sie nicht. Zudem gehen diese Leute davon aus, dass der Feminismus allmächtig sei. Gerichte, Politik, Medien: alles sei vom Feminismus unterwandert.
    Also das, was Frau Leyen als "Programm" formuliert und offenbar an ihrem Sohn durchexerziert hat:
    "Wir müssen den Söhnen die Privilegien nehmen! Wir können nicht Männermacht bekämpfen und die Augen vor den eigenen Söhnen verschließen. Wir haben keine neutrale Wesen an unseren eigenen Busen genährt, sondern die Patriarchen von morgen, wenn wir ihnen diese Sicherheit nicht rauben. Wir müssen unseren männlichen Kindern etwas wegnehmen, sie unterdrücken. Das tut weh."
    Gemeint ist aber vermutlich eher der durchaus vorhandene und nicht geheime staatliche Dirigismus:
    Politische Gleichstellungsbemühungen nehmen an, dass die Gleichberechtigung (rechtliche Gleichstellung) nicht ausreiche, um die faktische Gleichstellung zu erreichen. Dies könne durch verschiedene Faktoren entstehen: [...] Moderne Gleichstellungspolitik arbeitet nach dem Ansatz des Gender Mainstreaming. Darunter wird der Top-Down-Ansatz verstanden, bei dem Institutionen des Staates (oder sogar von überstaatlichen Institutionen) die Aktivitäten tragen, und nicht etwa private Gruppierung, die ihre Aktivitäten unter Umständen gegen jene des Staates richten würden. Die Chancengleichheit von Frauen und Männern wird als Querschnittsaufgabe betrachtet und in jedem politischen Konzept, bei jeder staatlichen Maßnahme und bei jedem Entwicklungsschritt berücksichtigt.[15][8]
    Im Prinzip geht es wohl darum, generalisierte Rollenzuweisungen in Frage zu stellen:
    Bischof-Köhler: Ich würde den Frauen heute wünschen, dass sie nicht so eine lange Pause einlegen müssen. Und viele Männer haben inzwischen erkannt, dass die Zeit mit den Kindern für sie einen großen emotionalen Gewinn bedeutet. Aber es gibt auch Männer, denen das partout nicht liegt, und die sollte man dann nicht dazu nötigen, wie man ja auch nicht von jeder Frau erwarten kann, dass ihr ein Konkurrenzkampf Spaß macht.
    Tatsächlich können beispielsweie Männer wohl zunehmend seltener davon ausgehen, einfach so freie Bahn bei der Umsetzung ihrer beruflichen Vorstellungen zu haben oder eine Frau zu finden, die sich in Familienplanung und Berufsausübung ihren Vorstellungen einfach so unterordnet. Umgekehrt können Männer, die damit vielleicht nicht so gut klarkommen, sich dafür auch einfacher aus der Rolle des patriarchalen Versorgers lösen und sich auch einfacher Lebensmodellen ohne Familie und Nachwuchs zuwenden. Und dann gibt es anscheinend auch Männer, die sogar freudiger bereit sind, eine Familie zu gründen, wenn sie dabei eher in die zweite Reihe rücken und sich in Teilzeit mehr um ihre Kinder kümmern können.

    Letztlich wird sich ja anhand der demografischen Entwicklung zeigen, ob Deutschland in ein paar Jahrzehnten im wesentlichen von alten und gleichgestellten Frauen bevölkert wird, oder ob sich genug Männer (und Frauen) mit Fortpflanzungsfreude in diesem Trend erhalten werden.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

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    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    ...Morgen wieder Zickenkrieg....
    Wahre Technikerinnen zicken nicht so viel. Sie kennen wahre Demut.

    ... Gepflegte Unterhaltung hier, Hut ab ( hab keinen ).
    Geändert von Alles (04.02.2012 um 09:13 Uhr)
    ... living next door to ...

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    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    Ich lese hier schon seit geraumer Zeit mit und bin wohl von einem anderen Stern. Je länger ich mitlese, desto weniger verstehe ich, worüber diskutiert wird.
    Vielleicht bin ich zu einfach gestrickt.

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    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Arouet, es liegt mal wieder alles am Testosteron:
    Was an dieser Studie stört, ist der gumenschliche Ansatz, Kooperation gut - Dominanz böse.

    Etwas für schlichte Gemüter.

    Hier wurde die Beurteilung von Helligkeitskontrasten als Leistung abverlangt. Klar, dass da mehr Augen mehr sehen und es gut ist, nicht zu dominieren.

    Wie sieht es aber aus bei komplexeren Entscheidungen, in die viele zu beurteilende und in ihrer Interaktion zu berwertende Faktoren hineinspielen.

    welche Gruppe wird erfolgreicher sein?

    Die, die von einer Klugen/einem Klugen dominiert wird, der dort seine Beurteilung mit Verve und Eloquenz durchsetzt oder die, in der die nicht ganz so Klugen, gesegnet mit ganz doll kooperationswilligen Klugen, die auf keinen Fall dominieren wollen, auf ihrem Weg in's Debakel mitfühlend begleitet werden?

    Will sagen, Nicht-Dominieren-Wollen ist nicht per se gut, Dominieren-Wollen nicht per se schlecht.

    Das aber stellt diese Studie nicht in Rechnung.

    Ich werde lieber von den Richtigen dominiert als dass ich mit den Falschen kooperiere.
    Cum grano salis

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    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    Zitat Zitat von Halbmast... Beitrag anzeigen
    Nun ja, wenn im Strang-Titel von einer "Befreiung" des Mannes die Rede ist und wenn im weiteren Diskussionsverlauf die "feministischen Rollenzuweisungen" als hochrelevante und quasi-systematische Einfussnahme dargestellt wird, dann finde ich die Idee, dass damit eine Unterdrückung des Mannes supponiert wird nicht ganz abwegig. Auch dann nicht, wenn du diesen Begriff nicht explizit benutzt.
    Ich bin nur verantwortlich zu machen für das, was ich selbst schreibe.

    Wenn ich einen Artikel verlinke, dem ich großenteils zustimme, heißt das eben nicht, dass ich mir jedes einzelne Wort, jede Wortwahl zu eigen mache.

    Wenn ich mich da täusche - umso besser!
    Unterstellen will ich dir nichts, jedenfalls nicht, solange ich mich hier noch mit fairen Mitteln vergnügen kann.
    Du bist nicht unfairer als ich, das kann ich Dir bestätigen. Bißchen Polemik gehört immer mit dazu, sonst macht's ja keinen Spaß.


    Ja schon. Völlig zurecht weist du immer wieder darauf hin, dass die urfeministische Frauen-werden-von-Männern-unterdrückt-These eher propagandistischer als deskriptiver Natur ist.
    Sehe ich auch so.

    Gleiches gilt aber auch umgekehrt. Denn egal ob ich das Verhältnis zwischen den Geschlechtern aus der Perspektive einer Frau oder aus der Perspektive eines Mannes betrachte, ist es doch wesentlich komplementär. Und nicht antagonistisch.
    Ja natürlich ist das Verhältnis Mann/Frau komplementär, sind die Geschlechter komplementär, haben Frauen im Schnitt dort Stärken, wo Männer Schwächen haben und umgekehrt.

    Es gibt die Geschlechter ja nur, WEIL sie komplementär sind, weil die Aufteilung der Geschlechtsorgane auf 2 VERSCHIEDENE Entitäten Spezialisierung möglich machte.

    Zur sexuellen Fortpflanzung wäre das nicht nötig gewesen, da hätten Zwitter mehr Sinn gemacht, weil bei denen die GANZE erwachsene Population würde Kinder austragen und stillen können.

    Wir sind aber keine Zwitter, denn Zwitter können den Vorteil arbeitsteiliger Spezialisierung nicht nutzen, sie müssen Alleskönner sein.

    Außerdem kommt es bei Zwittern zu Paarungskämpfen darum, wer Weibchen, wer Männchen sein muss, wer also das größere minimale parentale Investment leisten muss - nicht so günstig für eine Spezies, die so lange Schwangerschaften braucht, die so viel Energie/Zeit in den Nachwuchs investieren muss, der so lange unselbstständig bleibt, weil er so unreif zur Welt kommt/Kommen muss aufgrund der Größe unseres Gehirns.

    Männer/männliches Begehren hat via sexueller Selektion Frauen geformt, weibliches Begehren hat via sexueller Selektion Männer geformt und beide wurden geformt von den je spezifischen Sektionsbedingungen, die das Bauchbrüten/Stillen und das Freigestellt-Sein vom Bauchbrüten/Stillen für die jeweiligen Geschlechter schufen.

    Es ist der Feminismus, der das Geschlechterverhältnis weniger als komplementär denn als "Klassenkampf" analysiert, mit den Frauen als dem unterdrückten Proletariat, das es an die Macht zu bringen gilt, damit die Welt erlöst werde von der Herrschaft der als "Bourgeoisie" konstrurierten Männer.

    Außerdem erkennt der herschende "Gleichartigkeitfeminismus" nicht an, dass Männer und Frauen im Scnnitt verschieden sind, behauptet eine Gleichartigkeit der Geschlechter, die nicht gegeben ist, analysiert deshalb jede unterschiedliche Verteilung nicht als Folge inhärenter, inhärent unterschiedlicher Neigungen/Begabungsprofile, entstanden unter und geformt durch unterschiedliche Selektionsdrücke, sondern als Folge von Unterdrückung/Privileg.

    Gleichberechtigung, Halbmast, war gestern, heute ist GLEICHSTELLUNG angesagt, die planwirtschaftliche Durchsetzung von 50/50 in allen Lebensbereichen, nur ereichbar durch ABSCHAFFUNG von Gleichberechtigung und Freiheit, weil Gleichberechtigung und Freiheit nur die UNTERSCHIEDLICHKEIT zum Ausdruch bringt, eine Unterschiedlichkeit, die der herrschende "Geschlechtersozialismus" von vorneherein leugnet, GEGEN ALLE EMPIRiE aus Biologie und Medizin.

    Gleichberechtigung und Freiheit können, weil die Geschlechter nicht gleichartig sind, NIEMALS zur Gleichstellung führen, führen immer zur Ungleichstellungen/Ungleichverteilungen.

    PS. Weißt du eigentlich, dass eine der interessantesten Widerlegungen der Repressiontheorie von Michel Foucault stammt (in Sexualität und Wahrheit)? Genau, von dem Foucault, den du ja so aufrichtig hasst. Der hält die üblichen Repressionstheorien für total plemplem! Staunst du was? Der ist auch viel mehr "Biologist" als viele seiner Rollkragen-Pseudo-Fans ganz von ferne ahnen.
    Ich hasse ihn nicht, halte ihn nur für einen Ignoranten, der über empirisch nachprüfbare Tatbestände urteilt/speikuliert, ohne sich die Mühe zu machen, die dazu vorliegende naturwissenschafltich-statistisch ermittelte Empirie zur Kenntnis zu nehmen.

    Grundkrankheit des Postmodernismus: Statistikphobie und empirisch-naturwissenschaftliche Ignoranz. Ist halt alles verhandelbar, Objektivität eine Frage von Machtverhältnissen - anything goes.

    Stimmt aber nicht!

    Es sind gerade FeministInnen der Butler-Schule, die, mit Foucault im Tornister, behaupten, die sexuelle Orientierung sei im Wesentlichen eine Frage der Sozialisation/Inkulturation, keine Frage des Triebes und des Instinktes, die Säugetiernatur des Menschen leugnen, seine Evolutionsgeschichte, die einem linken Kreationismus anhängen, der nicht weniger grenzdebil ist als der rechte, religiöse, über den sie sich so herrlich mokieren.
    Geändert von arouet58 (05.02.2012 um 17:00 Uhr)
    Cum grano salis

  8. Inaktiver User

    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    Männer/männliches Begehren hat via sexueller Selektion Frauen geformt, weibliches Begehren hat via sexueller Selektion Männer geformt und beide wurden geformt von den je spezifischen Sektionsbedingungen, die das Bauchbrüten/Stillen und das Freigestellt-Sein vom Bauchbrüten/Stillen für die jeweiligen Geschlechter schufen.
    Richtig, aber:
    + Dafür gibt's Geld = Macht, Freiheit
    + Dafür gibt's kein Geld = Ohnmacht, Unfreiheit
    Arbeit ist beides. Aber in einer geldbestimmten Welt ist das eine wertvoll und das andere wertlos.
    In der von dir so beschworenen instinktgesteuerten Welt gibt's kein Geld. Oder hast du schon jemals einen Elefanten oder Affen mit Kohle hantieren sehen?
    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    Es ist der Feminismus, der das Geschlechterverhältnis weniger als komplementär denn als "Klassenkampf" analysiert
    Isses. Frauen müssen zu Geld kommen, wenn sie nicht die ewig Gelackmeierten sein wollen. Also müssen sie sich Arbeitsfelder jenseits der Brutpflege erschließen. Die Ernährung des Weibchens durch das Männchen setzt voraus, dass das Weibchen dem Männchen Untertan ist. Das konnte man bis vor 100 Jahren noch ganz hervorragend in Europa beobachten und in Asien/Afrika gilt das immer noch.

  9. User Info Menu

    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Richtig, aber:
    + Dafür gibt's Geld = Macht, Freiheit
    + Dafür gibt's kein Geld = Ohnmacht, Unfreiheit
    Arbeit ist beides. Aber in einer geldbestimmten Welt ist das eine wertvoll und das andere wertlos.
    In der von dir so beschworenen instinktgesteuerten Welt gibt's kein Geld. Oder hast du schon jemals einen Elefanten oder Affen mit Kohle hantieren sehen?

    Isses. Frauen müssen zu Geld kommen, wenn sie nicht die ewig Gelackmeierten sein wollen. Also müssen sie sich Arbeitsfelder jenseits der Brutpflege erschließen. Die Ernährung des Weibchens durch das Männchen setzt voraus, dass das Weibchen dem Männchen Untertan ist. Das konnte man bis vor 100 Jahren noch ganz hervorragend in Europa beobachten und in Asien/Afrika gilt das immer noch.
    Die übliche feministische Wahnidee, Männer seien so viel freier als Frauen. Weil Femistinnen sich so bequem in der angenehm Privilegierungsforderungen rechtfertigenden OPFArolle eingerichtet haben, sehen sie nicht, wie sehr weibliche Ansprüche Männer festlegen, nicht weniger als männliche Ansprüche Frauen.

    ES GIBT DIE FREIHEIT NICHT, Segres, von der Feministinnen schwadronieren.


    Es gibt immer Abhängigkeiten/Verpflichtungen, nur werden die der Männer von Feministinnen nicht gesehen, geleugnet, verniedlicht.

    Im Übrigen tauschen sie nur die Abhängigkeit vom Ehemann ein gegen die Abhängigkeit vom Sozialstaat, vom Arbeitgeber und damit von DEN Männern, die als kollektiv leisten sollen (Schutz und Versorgung), was früher ein Mann vor allem für SEINE Frau und SEINE Kinder leistete.

    Will sagen, für Männer stellt sich ein immer größeres Motivationsproblem, in dieser femizentrischen Gesellschaft, die, weil Männer sich der zunehmend entziehen, zunehmend unfinanzierbar und auch unverteidigbar wird.

    Unsere Absterberate - Geburtenrate kann man das nicht mehr nennen - ist nur EIN Symptom einer Krankheit zum Tode, unsere Verschuldungsmisere ein anderes.

    Eine Krankheit zum Tode, weil immer mehr Männer nicht mehr wollen, sich zunehmend desengagieren, ein Zeichen der Dekadenz.
    Cum grano salis

  10. Inaktiver User

    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    Die übliche feministische Wahnidee, Männer seien so viel freier als Frauen. Weil Femistinnen sich so bequem in der angenehm Privilegierungsforderungen rechtfertigenden OPFArolle eingerichtet haben, sehen sie nicht, wie sehr weibliche Ansprüche Männer festlegen, nicht weniger als männliche Ansprüche Frauen.
    *kicher*
    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    ES GIBT DIE FREIHEIT NICHT, Segres, von der Feministinnen schwadronieren.
    ES GIBT DIESE FREIHEIT, ICH LEBE SIE.

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    Es gibt immer Abhängigkeiten/Verpflichtungen, nur werden die der Männer von Feministinnen nicht gesehen, geleugnet, verniedlicht.
    Die der Frauen sind mittlerweile die gleichen wie die der Männer. Frauen wissen also, wovon sie reden. Wenn du das nicht gebührend opferreich empfindest, kann ich nichts dafür.

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    Im Übrigen tauschen sie nur die Abhängigkeit vom Ehemann ein gegen die Abhängigkeit vom Sozialstaat, vom Arbeitgeber.
    Einen Arbeitgeber kann man bei Nichtgefallen sehr viel einfacher tauschen als einen Mann. Einem Arbeitgeber muss man eine definierte Zeit zur Verfügung stehen und nicht IMMER.
    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    Eine Krankheit zum Tode, weil immer mehr Männer nicht mehr wollen, sich zunehmend desengagieren, ein Zeichen der Dekadenz.
    Bullshit. Das Desengagement der Männer ist der sozialen Absicherung geschuldet. Wenn sie im Alter nur überleben könnten, wenn sie anerkanntermaßen Kinder hätten (wie es jahrtausendelang üblich und nötig war), würden sie sich fleißig reproduzieren.

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