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    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein Hausmann ist also ein Down-Shifter? Wenn also ein Mann das Gleiche tut wie eine Frau, erniedrigt er sich?
    In den Augen vieler Frauen ist das ein Down-Shiften.

    Weil Frauen anders begehren als Männer, weltweit, kulturübergreifend, eine andere Gewichtung von Attraktivitätsmerkmalen vornehmen als Männer.


    An erster Stelle steht unter den Merkmalen, die man am Sexpartner attraktiv findet, bei Männern und Frauen Gesundheit.

    An zweiter Stelle folgt ein angenehmes Wesen (Verträglichkeit, Humor, kein ausfälliges Verhalten usw.), wieder bei beiden Geschlechtern.

    An dritter Stelle folgt bei Männern Jugendlichkeit und Aussehen der Frau, ihr Status (gesellschaftlicher Rang) ist ziemlich unwichtig.

    Bei Frauen folgt an dritter Stelle der Status des Mannes, sein gesellschaftlicher Rang, ausgedrückt in kapitalistischen Gesellschaften durch sein Einkommen, seinen beruflichen Status. Das Aussehen des Mannes, seine Jugendlichkeit, ist nicht unwichtig, aber viel unwichtiger als sein Status.

    So entwickelten sich weltweit, aufgrund dieses Unterschiedes, auf den Partnermärkten Tauschverhältnisse, bei denen männlicher Status gegen weibliche Jugend und Schönheit getauscht wird.

    Daran hat sich auch bei uns nicht viel geändert.

    So bedeutet der Verzicht auf Statusgewinn innerhalb der männlichen Dominanzhierarchie, den der Hausmann leistet, ein Down-Shiften, gerade auch in den Augen vieler Frauen.

    Siehe dazu in aller Kürze hier Prof. Karl Grammer in einer Talkshow:

    Frauen legen mehr Wert auf den sozialen Status ihrer Partner - Conclusio von Karl Grammer - YouTube

    Ich glaube auch, wg. der Universalität dieses Phänomens, seiner Zählebigkeit, dass dieses Verhalten instinktiv disponiert ist, also eine biologische (Mit-)Ursache hat.

    Ein knackig-hübscher Bauarbeiter hat darum kaum eine Chance, eine Akademikerin zu heiraten, höchstens die auf einen One-Night-Stand.

    Die hübsche Verkäuferin hat eine viel höhere Chance, den Herren aus dem mittleren Management zu heiraten und nimmt den dann auch sehr gerne, hält ihm dafür den Rücken frei.

    Weil Intelligenz ein guter Status - Prädiktor ist, gewichten Frauen Intelligenz bei einem Mann, Bildung, sehr viel höher als Männer bei Frauen, wenn sie die Attraktivität beurteilen.
    Cum grano salis

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    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    agnes?

    wer ist eigentlich agnes?


  3. Moderation

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    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Ich hätte gern, in einer gewissen Zeit meines Lebens, einen kinderbetreuenden Hausmann gehabt, der mir am Feierabend die vorgewärmten Pantoffeln und das Dreigangmenu hinstellt, während ich von der externen Arbeit komme... aber es hat nicht sollen sein.
    Das habe ich mir auch immer gewünscht - leider wurde nix draus .. und in meinem Fall lag es noch nicht mal daran, dass der Gatte mehr verdient hätte als ich.


    Zitat Zitat von Shihan Beitrag anzeigen
    Das Hausfrauen/männer leben ist das einfachste was ich jemals gemacht habe - de facto Urlaub.
    Aha. Hast du deine Kinder unter Dauernarkose gesetzt?

    Darf ich fragen, wie lange du schon Hausmann/vater bist, und wieviele Kinder du hast?
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

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    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen
    agnes?

    wer ist eigentlich agnes?
    Hast Du Dich verlesen oder hat sich wer verschrieben?

    AGENS e.V. heißt der Verein
    Cum grano salis

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    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    das war eine metaebenen-betrachtung, arouet. humor-motiviert.


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    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen
    das war eine metaebenen-betrachtung, arouet. humor-motiviert.
    Ach so.

    Humor begegnet mir hier so selten, dass er mich immer ganz unvorbereitet trifft.

    Entschuldige.
    Cum grano salis

  7. gesperrt

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    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    So entwickelten sich weltweit, aufgrund dieses Unterschiedes, auf den Partnermärkten Tauschverhältnisse, bei denen männlicher Status gegen weibliche Jugend und Schönheit getauscht wird.
    Was macht dann eine Mitt40er Akademikerin ??

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    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    Zitat Zitat von Shihan Beitrag anzeigen
    Was macht dann eine Mitt40er Akademikerin ??
    Die bleibt oft Single.

    Der Mitte 40 Akademiker hat ja in der Regel keine Mühe, eine 30jährige von sich zu überzeugen, mit der er dann auch noch Kinder haben kann.

    Andere Männer, die für sie statusmäßig attraktiv wären, sind meist bereits in festen Händen und vergeben.

    Bliebe nur die Orientierung nach unten.

    Dazu aber sind Frauen viel weniger bereit und, wie ich annehme, auch instinktiv in der Lage als Männer.
    Frauen sind eher hypergam (d.h. sie bevorzugen Partner mit gleichem, besser noch höherem Status als sie selbst ihn haben), was ja auch ein gutes evolutionäres Rationale findet (wen's interessiert, der lese The Mating Mind von Geoffrey Miller - Intelligenz als "Pfauenschwanz" des Mannes)

    So bleiben Frauen, die Ü40-Akademikerinnen sind, oft lieber allein oder müssen es bleiben, weil sie keine für sie attraktiven Männer auf dem Markt mehr vorfinden. Die sind in der Regel ausverkauft oder bevorzugen jüngere Frauen, die sie auch bekommen.

    Kati Bolick beschreibt das Phänomen recht gut, natürlich aus feministischer Perspektive, Zitat:

    But while the rise of women has been good for everyone, the decline of males has obviously been bad news for men—and bad news for marriage. For all the changes the institution has undergone, American women as a whole have never been confronted with such a radically shrinking pool of what are traditionally considered to be “marriageable” men—those who are better educated and earn more than they do. So women are now contending with what we might call the new scarcity. Even as women have seen their range of options broaden in recent years—for instance, expanding the kind of men it’s culturally acceptable to be with, and making it okay not to marry at all—the new scarcity disrupts what economists call the “marriage market” in a way that in fact narrows the available choices, making a good man harder to find than ever. At the rate things are going, the next generation’s pool of good men will be significantly smaller. What does this portend for the future of the American family?

    ...

    What my mother could envision was a future in which I made my own choices. I don’t think either of us could have predicted what happens when you multiply that sense of agency by an entire generation.

    But what transpired next lay well beyond the powers of everybody’s imagination: as women have climbed ever higher, men have been falling behind. We’ve arrived at the top of the staircase, finally ready to start our lives, only to discover a cavernous room at the tail end of a party, most of the men gone already, some having never shown up—and those who remain are leering by the cheese table, or are, you know, the ones you don’t want to go out with.
    Quelle: All the Single Ladies - Magazine - The Atlantic

    Wer nun glaubt, diese Entwicklungen empauerten Frauen - nun, das Gegenteil ist der Fall.

    Die intrasexuelle Konkurrenz unter Frauen um die rarer werdenden attraktiven Statusmänner nimmt zu, so dass diese im Preis steigen, mehr verlangen können für ihre Bindung. Sie bestimmen die Terms of Commitment, weil sie keine Mühe haben, eine Frau, die sich nicht darauf einlässt, durch die nächste zu ersetzen.

    Eine Entwicklung, die an US-Universitäten in vollem Gange ist, wo es oft nur noch 40 % männliche Studenten gibt, wie etwa dieser NYTimes-Artikel beschreibt:

    On College Campuses, a Shortage of Men - NYTimes.com
    Geändert von arouet58 (14.01.2012 um 13:49 Uhr)
    Cum grano salis

  9. Inaktiver User

    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    "Die muslimische Invasion Europas brächte nicht nur Nachteile; Feminismus, Gender-Studies und Regietheater würden immerhin verschwinden.."
    1. Es gibt auch muslimische Feministinnen, derzeit eher ein Randgrüppchen, aber ...
    2. Eine mit einem Moslem glücklich verheiratete Freundin sagt mir, dass bei den Moslems die Frau die heimliche Herrscherin ist. Dem kann ich nicht ganz folgen, aber es ist nicht das erste Mal, dass ich das höre.

    Übrigens: Selbst Hardcore-Moslems sind auch nicht mehr das, was sie mal waren *klick und *klick*.

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    In den Augen vieler Frauen ist das ein Down-Shiften.
    In den Augen vieler Männer auch. Ich habe jahrelang in einer sehr partriarchalischen Gesellschaft gelebt. Frauen konnten es sich, speziell wenn sie hübsch waren, sehr, sehr bequem machen. Problematisch wurde es, wenn frau nicht bequem, sondern geistig anspruchsvoll war. Insgesamt galt es als akzeptiert, dass Frauen die Opfer der Männer (bzw. des Schicksals) waren und sie durften deshalb jammern, ohne Risiken einzugehen (das Risiko kam erst auf, wenn sie sich auf das Tun statt das Jammern verlegten).
    Männer hingegen sind die Macher und bis unten hin hierarchisch durchgestuft. Ranghohe Männer gucken natürlich voller Verachtung auf den Hausmann. Der darf sich aber nicht beschweren. Denn wenn er sich beschwert, outet er sich als Weichei. Er muss kämpfen! Wenn er entsprechend brutal kämpft, kann er an die Spitze kommen. Wenn er jammert, hat er für immer verschixen. Deswegen muss er sein Schicksal klaglos ertragen und so tun, als wäre es genau das was er will.

    Die Hackordnung unter den Männern in der Familie sind z.T. an Grausamkeit nicht zu überbieten.
    Oder glaubt ihr wirklich, dass es einem jungen Mann Spaß macht, die Schwester zu ermorden, mit der er vielleicht glückliche Stunden im Sandkasten verbracht hat?

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    Weil Frauen anders begehren als Männer, weltweit, kulturübergreifend, eine andere Gewichtung von Attraktivitätsmerkmalen vornehmen als Männer.
    Auf der biologischen Ebene stimmt das. Genauso wie Männer auf der biologischen Ebene Väter werden wollen. Es gibt aber auch noch eine gesellschaftliche und eine emotionale Ebene.
    Auf der emotionalen Ebene möchtest du vielleicht sorglos deine Lenden schwingen und auf Nachwuchs verzichten.
    Auf der gesellschaftlichen Ebene musst du vielleicht deine blöde Cousine heiraten und vielfach schwängern ...

    Das sind alles nur Teilwahrheiten. Es gibt also durchaus genug Spielraum für Frauen, einen Hausmann nicht als Downshifter wahrzunehmen.

    @shihan
    Wie nimmt dich denn deine eigene Frau wahr?
    Geändert von Inaktiver User (14.01.2012 um 15:03 Uhr) Grund: SCNR

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    AW: "Agens" gegründet: Für die Befreiung des Mannes-ohne feministische Rollenzuweisun

    @ segres

    *Das sind alles nur Teilwahrheiten. Es gibt also durchaus genug Spielraum für Frauen, einen Hausmann nicht als Downshifter wahrzunehmen.*

    Sie tun es aber mehrheitlich, wie ihre reale Partnerwahl wieder und wieder zeigt, die übrigens beidseitig "bewacht" ist, also von den Instinkten der Frauen-und der Männerseite gestützt wird.

    So unangenehm es vielen Frauen ist, für einen Mann sorgen zu sollen ("Der ist sein Geld nicht wert, ich habe Besseres verdient!"), so unangenehm ist es vielen Männern, von einer Frau abhängig zu sein ("Ich bin nicht Manns genug, sie zu versorgen und zu "schützen"!").

    Durch sexuelle Selektion haben sich ja Männer und Frauen gegenseitig geformt wie übereinander laufende Mühlsteine: Wo das eine Geschlecht Rillen ausbildete, zeigt das andere Grate und umgekehrt.

    Darum sind gelingende Paarungen dieser Art glückliche Einzelfälle und werden es, fürchte ich, lange, sehr lange bleiben.

    Dass Frauen die heimlichen Herrscher der patriarchalen Familie sind, ist nichts Neues. das waren sie auch bei uns.

    Nicht umsonst haben so viele Frauen energisch FÜR das Patriarchat gekämpft und so viele Männer dagegen.

    Dass der Feminismus nur die Frauen kennen will, die dagegen kämpften und fast nur Männer, die dafür kämpften, ist eine der vielen Geschichtsklitterungen dieser Ideologie.

    Neu ist, dass Frauen diese Herrschaft innerhalb der Familie, als Hauptbezugsperson der Kinder, oft behalten wollen und gleichzeitig in der Welt jenseits der Familie Gleichstellung fordern. Das funktionierte nur, wenn dem eine Gleichberechtigung der Männer im Binnenraum der Familie korrespondierte.

    Dazu müssten aber Männer und Frauen anders begehren können: Frauen müssten sich vermehrt in "kleinere" Männer verlieben können, Männer in "größere" Frauen.

    Da das Sich-verlieben kein wesentlich willentlich steuerbarer Prozess ist, halte ich grundlegende Änderungen hier für unwahrscheinlich.

    Sie sind auch nicht in Sicht.

    Aber keine Bange, Evolution ist ein sich selbst korrigierender Prozess.

    Wer zu viele Fehler macht, stellt sich selbst vom Platz, verschwindet aus dem Genpool.

    Für Individuen mag das bitter sein, ja für ganze Zivilisationen.

    Sub specie aeternitatis ein Klacks.
    Geändert von arouet58 (14.01.2012 um 16:12 Uhr)
    Cum grano salis

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