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    verwirrt Gefühl versus Vernunft

    Hallo alle zusammen!

    Ist eine Vernunft- oder eine Gefühlsentscheidung, mit dem Kinderkriegen zu warten, ganz drauf zu verzichten oder doch schnell welche zu bekommen?

    Bei mir ist's die Vernunft, aber glücklich bin ich damit nicht. Eigentlich hatten wir vor, jetzt ganz bald mit Üben anzufangen. Die Lebensumstände schienen perfekt. Endlich kommt ein bisschen Geld in die Kasse, weil er eine feste Stelle bekommen hat. Ich studiere zwar noch, habe aber im Moment relativ viel Zeit und bevor wir warten, bis ich mit Studium fertig bin und dann ne feste Stellung habe (man will ja dann auch nicht direkt nach Arbeitsvertragsunterschrift schwanger werden) dauert's sicher noch 3 Jahre. Also hieß die Devise: Jetzt bald für Nachwuchs sorgen!

    Leider kommen jetzt bei ihm doch höhere Abzüge als erwartet und wir müssen auch seiner Mutter unter die Arme greifen. Also: Weniger Geld - weniger Möglichkeiten, dem Kind zu bieten, wie wir uns das vorgestellt haben. Gestern hieß es dann also: Wir warten doch noch.

    Klar, vernunftmäßig ist das besser. Aber ich bin so traurig. Hatte mich schon so sehr darauf gefreut. Für mich gehören Kinder dazu zum erfüllten Leben. Ich bin Ende 20 - und wollte eigentlich vor meinem 30. Lebensjahr das erste Kind bekommen.
    Wie kann ich mich selbst davon überzeugen, dass der Vernunftsieg der richtige Weg ist?
    ____________________________________
    Die Neugier ist die mächtigste Antriebskraft im Universum, weil sie die beiden größten Bremskräfte im Universum überwinden kann: die Vernunft und die Angst.

  2. Inaktiver User

    AW: Gefühl versus Vernunft

    Es bedeutet ja nicht, daß es gleich auf Anhieb klappt.

  3. Inaktiver User

    AW: Gefühl versus Vernunft

    Zitat Zitat von tagetes
    Wie kann ich mich selbst davon überzeugen, dass der Vernunftsieg der richtige Weg ist?
    Ich fürchte gar nicht...
    Aber es kann ja schon helfen, ganz pragmatisch die konkreten Rahmenbedingungen zu kären und sich einige Fragen zu beantworten, wie z.B.

    - worauf wollen wir eigentlich genau warten?
    - wie lange warten wir höchstens?
    - wieviel geld brauchen wir überhaupt?
    - wie lange braucht seine Mutter Hilfe?
    - ...

    Das hilft, das nebulöse "Wir warten noch..." in ein konkreteres "Wir legen los, wenn..." umzuwandeln und sich damit besser zu fühlen.

    Alles Gute
    marguerite


    P.S: In den ersten Monaten braucht man dem Kind nichts zu bieten, das viel Geld kostet. Nach Anschaffung der nötigsten Dinge (ein paar Klamotten - gebraucht echt billig, Autositz,...), hat man erst mal keine besonderen Ausgaben...
    Und wie maddin sagt, es muss nicht gleich klappen, und die Schwangerschaft selbst dauert auch fast ein Jahr...
    Geändert von Inaktiver User (26.09.2008 um 11:25 Uhr)

  4. User Info Menu

    AW: Gefühl versus Vernunft

    Ohne dir Angst machen zu wollen: Ich kenne mittlerweile eine ganze Reihe von Menschen, die das "Übern" immer weiter aufgeschoben haben.

    Manche wurden dadurch - weil sie durch Veranlagung die Altersgrenze ihrer Fruchtbarkeit sehr früh erreicht hatten - zu Kinderwunschpatienten.

    Bei anderen ging das Aufschieben bist in die späten Vierziger; dann war das Thema erledigt.

    Nochmal andere "schafften" nur noch ein Kind, obwohl sie sich ursprünglich mal eine große Familie gewünscht hatten.

    Für eine Kind ist es zuerst immer irgendwie der falsche und manchmal erst im Nachhinein dann doch genau der richtige Zeitpunkt .

    LG brizi
    Was ich zu sagen hätte, lässt sich durch Schweigen viel besser ausdrücken!

  5. Inaktiver User

    AW: Gefühl versus Vernunft

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und wie maddin sagt, es muss nicht gleich klappen, und die Schwangerschaft selbst dauert auch fast ein Jahr...
    Muß ich dann doch noch was dazu sagen: Wir hatten geplant, das zweite etwas später zu bekommen, wenn die Kleine schon mehr selbständiger ist und auch mit der Kohle mehr Sicherheit da ist. Tja, einmal nicht aufgepaßt und schon war sie schwanger. Da ist jetzt die ganze Planung auch hinüber. Was soll's, wenn man grundsätzlich ein Kind will, kann man irgendwie alles schaffen, auch wenn der Zeitpunkt einem nicht so recht paßt.

  6. Inaktiver User

    AW: Gefühl versus Vernunft

    @brizi

    ... ja, und genau um so ein "passives" Verschieben bis zum Sanktnimmerleinstag zu vermeiden, plädiere ich für ganz konkrete Entscheidungskriterien für das WANN. Die Entscheidung FÜR ein Kind ist ja bereits getroffen.

  7. Inaktiver User

    AW: Gefühl versus Vernunft

    @maddin
    Wir haben's zwar drauf angelegt, aber ich bin auch schneller wieder schwanger geworden als erwartet. Aber was soll's dann fällt eben das Elterngeld etwas höher aus

    Außerdem wollte ich nur damit sagen, selbst wenn die TE jetzt schon loslegt, Geld für das Kind braucht sie erst in 9 Monaten. Evtl. gibt ihr das ja schon genügend Spielraum? Das muss aber sie selbst entscheiden.
    Geändert von Inaktiver User (26.09.2008 um 11:42 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Gefühl versus Vernunft

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Aber was soll's dann fällt eben das Elterngeld etwas höher aus
    Wieso höher?

  9. Inaktiver User

    AW: Gefühl versus Vernunft

    Wie kann ich mich selbst davon überzeugen, dass der Vernunftsieg der richtige Weg ist?
    gar nicht - denn es ist nicht der bessere oder richtige Weg.


    Zitat Zitat von tagetes
    weniger Möglichkeiten, dem Kind zu bieten, wie wir uns das vorgestellt haben.
    was wollt Ihr einem kleinen Kind denn "bieten" ?

    und was in 15 Jahren ist, wisst Ihr sowieso nicht.


    30 ist tatsächlich eine Schallgrenze - wenn einem Kinder wichtig sind, sollte man nicht mutwillig erst später anfangen. Die Fruchtbarkeit nimmt auch jetzt schon von Jahr zu Jahr spürbar ab - bzw. die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht klappt, steigt.

    Gruß, Leonie

  10. Inaktiver User

    AW: Gefühl versus Vernunft

    @maddin
    ... ist zwar etwas OT ...
    ...weil ich vor der Geburt des ersten Kindes Vollzeit gearbeitet habe, ein Jahr Elterngeld bekommen habe und nach diesem Jahr wieder für ca. ein halbes Jahr Teilzeit arbeiten werde. Als Grundlage fürs Elterngeld werden immer 12 Monate vor der Geburt des Kindes hergenommen, die Elterngeldmonate und Mutterschutzwochen sind davon ausgenommen. Das heißt bei mir werden die aktuellen 6 Monate Teilzeit und die früheren 6 Monate Vollzeit hergenommen. Und je weniger Teilzeitmonate mit geringerem Nettoeinkommen in die Rechnung einfließen, desto höher ist das errechnete Durchschnittseinkommen der letzten 12 Erwerbsmonate und damit auch das ausgezahlte Elterngeld.
    Hoffe, das war klar ausgedrückt...
    Nützt aber der TE wahrscheinlich eher wenig, sorry

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