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  1. Inaktiver User

    AW: Ich bin gewollt schwanger, habe aber große Zweifel und Ängste!

    Naja, das muß man hier nicht weiter ausführen...;-)

    So, endlich Zeit für Arbeit, Forum und Vergnügen. Es ist Nacht und endlich Ruhe im Haus. Ich freue mich tierisch, wenn die Elternzeit wieder vorbei ist.

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    AW: Ich bin gewollt schwanger, habe aber große Zweifel und Ängste!

    Zitat Zitat von Schokominza
    Also ich habe schon viele Vorfreudigentopics gelesen, nicht nur bei der Bri.Com. Es war überall so. Kann auch nichts schlimmes daran finden wenn man eine Schwangerschaft plant. Was ist schlimm daran den Eisprung zu berechnen, Temperatur zu messen oder den Schleim zu prüfen ? Was ist schlimm daran auf seinen Körper zu achten, ihn deuten zu wollen ? Gerade mit Mitte Ende 30 hat man nunmal nicht mehr die Zeit noch Jahre darauf zu warten das es PENG macht. Ich kenne genug Beispiele dafür wo es nicht geklappt hat bzw. erst mit ärztlicher Hilfe. Und so etwas will man als Frau nicht unbedingt erst nach 5 Jahren wissen wenn sie schon länger die 30 überschritten hat.

    Zum richtigen Zeitpunkt den Mann ins Bett zerren - das finde ich total gehässig. Ich kenne a) kaum einen Mann den man zerren muß und b) bezweifle ich sehr, das nur Sex stattfindet wenn gerade Eisprungzeit ist. Die Männer wollen den Nachwuchs ja ebenso, die freuen sich total mit wenn wieder Eisprungzeit ist. War in meinem Bekanntenkreis jedenfalls so. Bißchen Toleranz würde ich erstrebenswert finden, egal zu welchem Thema !
    Schlimm daran finde ich gar nichts. Aber ich finde es schlimm, wenn man dann auch über nichts anderes mehr sprechen kann.

    Ich habe viel in besagtem Forum gelesen und kann Mohnplume nur zustimmen. Ich verstehe, daß das Schwangerwerden großen Raum in jemandem einnehmen kann. Aber ich verstehe nicht, warum man jedes dieser Details jemandem mitteilen und jeder Strang gleich klingen muß.

    Aber darum lese ich eben auch lieber hier als dort.

    LG
    Polarstern

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    AW: Ich bin gewollt schwanger, habe aber große Zweifel und Ängste!

    Naja wenn es sich um einen reinen "ich will schwanger werden"-Strang handelt, dann erwarte ich ehrlich gesagt nichts anderes. Da geht es halt nunmal um Babys und Babys machen. Bin mir aber sicher daß die Mitschreiberinnen sehr wohl im realen Leben oder in anderen Strängen auch noch von anderen Dingen reden können. Wenn nicht, wäre das schlimm, da gebe ich Dir Recht.

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    AW: Ich bin gewollt schwanger, habe aber große Zweifel und Ängste!

    Zitat Zitat von Polarstern
    Ich verstehe, daß das Schwangerwerden großen Raum in jemandem einnehmen kann. Aber ich verstehe nicht, warum man jedes dieser Details jemandem mitteilen und jeder Strang gleich klingen muß.
    Der Entscheid "wir wollen Eltern werden" ist ein sehr grosser Einschnitt ins Leben. Er ist verbunden mit Vorfreude, Fragen, Ängsten... Es ist doch nur natürlich, dass man sich da gerne mit anderen welche das gleiche erleben austauscht.
    Kommt dazu, dass man meistens seinem direkten Umfeld im "realen Leben" nichts von seinen Plänen erzählt, um sich nicht diesem Druck (Vorfreudige Schwiegermutter: "naaaa, ist mein Enkel denn schon unterwegs") auszusetzen. Da ist es irgendwie sehr erlösend, das Erlebte in der Anonymität dieses Forums loszuwerden.

    Das heisst aber nicht dass z.b. ich mich nicht mehr für die Arbeit, die Probleme meiner Freundin, die Kinofilme die gerade laufen, die neusten Fussballresultate, das Politische Geschehen etc.etc. interessiere!
    Vielleicht schreibt man mehr bzw. sehr regelmässig ins Hibbelforum, weil man mit der Zeit ein Teil einer Gruppe wird, es werden eine Art "Beziehungen" aufgebaut, was vielleicht im Kinofilm-Forum weniger der Fall ist.

  5. Inaktiver User

    AW: Ich bin gewollt schwanger, habe aber große Zweifel und Ängste!

    Ich soll ja ab und zu berichten. Tue ich hiermit: Erster Tag nach 2 Monaten Elternzeit auf Arbeit. Sch... ich vermisse meine Kleine. Das Geschrei, das Gesabber, den Gestank - einfach alles. Nie mehr möchte ich das Ding her geben.

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    AW: Ich bin gewollt schwanger, habe aber große Zweifel und Ängste!

    @maddin

    JÖÖÖÖÖÖH
    herzerweichend
    ich schmelze dahin


    danke

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    AW: Ich bin gewollt schwanger, habe aber große Zweifel und Ängste!

    Ich dachte ich melde mich mal. Ich bin jetzt in der 25. Woche und bin immer noch gewollt schwanger, habe aber nicht mehr große Zweifel. Aber Ängste habe ich doch noch ab und an. Kurz nachdem ich dieses Thema begonnen hatte, habe ich 1 Woche lang Blutungen bekommen und musste um meine Schwangerschaft fürchten. Ich durfte nur liegen und musste mich einfach gedulden. Ich hatte Angst, ich könnte mein Kind verlieren und habe gemerkt, dass ich wohl doch sehr gerne das Baby bekommen möchte.
    Ängste habe ich immer noch ab und zu. Ich kann es mir einfach immer noch nicht vorstellen, wie es ist ein Kind zu haben. Woher auch, ich habe ja noch keins. Wenn es mir zuviel wird, dann gehe ich in das zukünftige Kinderzimmer, schaue mir die bereits gekauften Sachen an oder ich erzähle es meinem Mann, der dann sagt: "Ach was, das schaffen wir alles mit links. Das wird ganz toll werden"...usw. Das hilft eigentlich immer.
    Ich bin auch überhaupt kein Mensch, der glänzende Augen bekommt, wenn er ein Neugeborenes sieht. Ich kann auch nicht viel anfangen mit anderen Müttern, die nur noch das Thema Kind haben. Wenn ich als Schwangere zwischen jungen Müttern sitze, grusel ich mich manchmal. Es gibt kein anderes Thema mehr. Ich höre nur noch von Vorbereitungen für einen Babybasar, wie man sein Kind am besten ernähren sollte und von Baby-Björns.....Da klinke ich mich meistens aus. Es gibt nur ein paar Frauen, mit denen ich gern über das Elternsein sprechen mag. Das sind meistens Mütter, die noch andere Hobbys haben, wie z.B. reiten, segeln oder ähnliches. Kennt ihr das auch? Oder bin ich nur so verschoben?

  8. Inaktiver User

    AW: Ich bin gewollt schwanger, habe aber große Zweifel und Ängste!

    hallo solbina, erst mal glückwunsch zu deiner entscheidung. und dann zu deiner frage: nö, du bist ganz und ganz nicht verschroben. zumindest nicht für mich, denn mir ging es vor einem jahr fast genauso wie dir. gewollt schwanger, panik, stand kurz vor einem abbruch, habs dann nicht übers herz gebracht. trotzdem ängst en masse.

    ich hatte überhaupt keine lust, babysachen zu shoppen. bin 2-3 mal mit meinem mann und einer list bewaffnet in einen großen kinderladen und habe dort recht emotionslos die liste abgearbeitet.

    über die ss zu sprechen, hatte ich überhaupt keine lust. kontakt zu anderen schwangeren habe ich gemieden. kurse habe ich keine besucht (hatte - zum glück - einen wunschkaiserschnitt).

    die entbindung habe ich immer noch mit gemischten gefühlen erwartet. war allerdings auch froh, dass die ss endlich vorbei war.

    ich muss zugeben, dass mich anfangs nicht dieses enorme glücks- und liebesgefühl überrollt hat. ich glaube, dafür hatte ich viel zu viel ambivalente gefühle. die gingen halt nicht von einer sekunde auf die andere weg, zumindest nicht bei mir.

    heute ist die kleine etwas über 8 monate alt. und ich habe sie jeden tag ein stückchen lieber. finde es eigentlich auch toll, diesem gefühl beim wachsen praktisch zusehen zu können. ich hatte zwar in der anfangszeit auch immer wieder diese zweifel, diese angst, mein altes leben aufgegeben zu haben und noch nicht zu wissen, wofür.

    diese ängste haben sukzessive abgenommen und sind eigentlich jetzt ganz weg. dabei hat mir auch die unterstützung meines mannes geholfen, der unserer tochter ein gleichwertiger "ansprechpartner" ist und mir viel verständnis entgegen gebracht hat und bringt. dein mann scheint da ja ähnlich gestrickt zu sein.

    also, langer rede kurzer sinn: verlange nicht zu viel von dir, erwarte dir nicht unbedingt den absoluten überschwang der gefühle, lasse dir und dem kind zeit, lerne es kennen und ganz wichtig: vergleiche dich nicht mit anderen müttern oder schwangeren! das ist pures gift! glaub mir: viele würden auch einfach nie zugeben, dass sie ängst und zweifel haben. Ich denke, es ist besser, man steht offen dazu und "bearbeitet" sie. dann überrollen sie einen später nicht unerwartet.

    sinnvoll finde ich auch die begleitung durch eine therapeutin, die ich mir gegönnt habe. dort kann ich auch heute noch meine ängst ansprechen. tut sehr gut.

    ganz ehrlich, ich habe heute nicht das gefühl, meine tochter weniger zu lieben als andere mütter das bei ihren kindern tun. nur bei mir ist das gefühl eben sukzessive gewachsen und war nicht mit einem großen plopp da.

    und noch etwas: ich hatte mir immer sorgen gemacht, dass meine extremen ss-ängste negative auswirkungen auf das ungeborene kind haben könnten. ich dachte mir immer: bei einer so gestresssen und unglücklichen schwangeren kann eígentlich nur ein völlig neurotisches schreikind rauskommen.

    pustekuchen! ich habe das fröhlichste, ausgeglichenste kind, das man sich vorstellen kann. einfach nur fantastisch. immer wieder sagen die leute, auch ärzte und hebammen etc., zu uns: kein wunder, dass ihre tochter so ausgeglichen ist, bei DEN eltern! tja, so kanns gehen, wenn die wüssten:-)

    ich wünsche dir daher sehr, dass es dir so ähnlich geht wir mir. und vielleicht macht es bei dir ja auch noch Plopp, du siehst dein baby und willst es nie wieder hergeben. und wenn nicht, dann verzweifle nicht - die gefühle kommen noch! da bin ich mir bei dir ganz, ganz sicher

    alles gute!

  9. User Info Menu

    AW: Ich bin gewollt schwanger, habe aber große Zweifel und Ängste!


    Liebe Solbina, ich find's schön, dass Du Dich mal wieder gemeldet hast. Ich hab mich schon hin und wieder gefragt, was aus Dir geworden ist, weil mir das Thema bei den Abo-Themen auch immer wieder ins Auge fiel.

    Ich wünsche Dir, dass Deine Ängste langsam auch noch verschwinden.

    Ich bin übrigens im Zusammenhang mit meiner Schwangerschaft vor fast einem Jahr (hab ich ja ganz am Anfang geschrieben) zu einer Beratung in ein Geburtshaus gegangen. Die Frau dort war total toll, und ich hab mich geärgert, dass ich den Tipp nicht früher bekommen hatte. Vielleicht hätte sie mir helfen können und ich hätte das Kind damals bekommen. Wer weiß. Sie hat mir jedenfalls angeboten, mich zu "begleiten", wenn ich wieder schwanger bin (mittlerweile möchte ich nämlich) und befürchte, dass die Ängste wiederkommen könnten.

    Jedenfalls sowas könntest Du evtl. auch überlegen, in Anspruch zu nehmen. Ich glaube, das kann wirklich hilfreich sein. Und die Leute dort sind ja auf sowas spezialisiert. Fände ich also fast noch passender als einen "normalen" Therapeut (meine Therapeutin damals hat mir nämlich null geholfen und nur selbst fast angefangen zu weinen, als ich ihr von dem geplanten Abbruch erzählt hab).

    Alles Gute!
    "Sie konnte ihn entschuldigen, weil er als Mann ohnehin der weniger Kluge war."
    (H. Mann, Die Jugend des Königs Henri IV)

  10. User Info Menu

    AW: Ich bin gewollt schwanger, habe aber große Zweifel und Ängste!

    Hallo zusammen,

    es tut so gut, diese Beiträge zu lesen. Ich bin neu hier, denn ich bin auch erst in der 7.Woche schwanger.

    Was geht nur in uns Frauen-Köpfen vor? Ich bin 26, seit 6 Jahren mit meinem Freund zusammen und liebe Kinder "eigentlich" sehr.

    Ich konnte es kaum erwarten mit dem Üben zu beginnen, endlich die Pille abzusetzen und sonstiges... Ich hätte am liebsten schon mit 23 ein Kind bekommen. Tja, und jetzt ist es soweit. Wie schon einige hier geschrieben haben, ist es einfach ein riesiger Unterschied die Theorie zu träumen oder wirklich schwanger zu sein. Mein Freund ist selbst sehr überrascht, da er mich nur als "Ach-ist-das-Baby-aber-süss"-Frau kennt und jetzt ich irgendwie total kalt und abgestumpft bin.

    Ich kann im Moment keinerlei Bezug zu diesem Wesen, was ja laut Ultraschall nur ein Punkt ist, aufbauen. Ich hoffe sehr, wenn ich den nächsten Termin in der 10.Woche habe und der Punkt schon mehr nach Baby aussieht, dass sich auch meine Gefühle ändern. Klar, man liest immer - das sind die Hormone... Aber sind es sie wirklich? Man ist so komplett unsicher. Da wünscht man sich nichts sehnlicher als ein Baby und wenn es dann soweit ist - Pustekuchen!

    Meine Gedanken gehen sogar soweit, was wäre wenn ich eine Fehlgeburt hätte... Wäre ich wirklich traurig? Bei diesem Gedanken fällt es mir wirklich schwer zu glauben, dass erstens wirklich ich diese Gedanken denke und vorallem ob es wirklich normal ist. Wie soll ich das Kind lieben und versorgen, wenn ich mir jetzt die Gedanken mache, ob ich traurig wäre, wenn es gar nicht soweit kommen würde?

    Ich liebe meinen Freund sehr und ich habe es mir immer gewünscht mit ihm Kinder zu bekommen... Jetzt sieht alles ganz anders aus... Ist er wirklich derjenige mit dem ich Kinder kriegen möchte?! Schaffen wir das? Ist unsere Beziehung stark genug?

    Ich versteh das alles nicht - Warum kann man sich nicht einfach freuen?

    Liebe Grüsse
    L-u-n-i

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