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    AW: Einseitiger Kinderwunsch bei chronischer Krankheit des Partners

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Wie soll das denn gehen?

    Für mich klingt das auch nach ausgeprägtem Kinderwunsch - deshalb stelle ich ja die Trennung in den Raum.
    Ich sehe das ja ähnlich.

    Mit aktiv gegen Kinder und für den Mann entscheiden bedeutet für mich ein bewusster, aktiver, eigener Entschluss. Das sie ganz klar versteht, dass sie sich, wenn sie bei dem Mann bleibt gegen Kinder entscheiden will. Dass es ihr freier Wille ist keine Kinder zu bekommen.

    Auch mit Kinderwunsch kann man ja aus verschiedenen Gründen diese Entscheidung für sich treffen.

    Auf mich wirkt sie aber aktuell passiv. Sie möchte den Mann nicht verlieren, deshalb riskiert sie keine Kinder zu bekommen. Dahinter steckt aber Angst vor der Trennung und meiner Meinung nach irgendwie noch Hoffnung. Statt aktiv ihr Leben zu gestalten und ihren Weg zu wählen wirkt es so, als trotte sie nur jemand anderem hinterher aus Sorge, den Weg alleine nicht zu finden.

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    AW: Einseitiger Kinderwunsch bei chronischer Krankheit des Partners

    Ich hätte das Gefühl, dass ich diesem Mann nicht viel wert bin.

    Er lässt dich lieber gehen, als sich auf Lösungen einzulassen. Selbst ein Ab-und-zu-Kind ohne Verantwortung ist ihm zu viel - obwohl er dich dadurch "behalten" könnte.

    Ist ihm die Beziehung mit dir gar nichts wert? Keinen Kompromiss, nicht die kleinste Unbequemlichkeit? Das würde mich sehr, sehr verletzen als Partnerin.

    Und hat er nicht selbst den Wunsch, dich glücklich zu sehen?

    Für jemand, dem ich so wenig bedeute, würde ich ganz sicher keinen Kinderwunsch aufgeben.

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    AW: Einseitiger Kinderwunsch bei chronischer Krankheit des Partners

    mir scheint- er ist zur zeit überhaupt nicht zurechnungsfähig. er ist mitten in seiner erkrankung. er ist völlig bei sich.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    AW: Einseitiger Kinderwunsch bei chronischer Krankheit des Partners

    Ich habe gerade eine sehr enge Freundin durch eine Phase allerschlimmsten Liebeskummers begleitet.

    Meine Freundin ist vor 20 Jahren eine Beziehung mit einem 10 Jahre jüngeren Mann eingegangen, der definitiv und unter gar keinen Umständen (aus vielfältigen Gründen) keine eigenen Kinder wollte. Meine Freundin hatte bereits ein Kind aus einer früheren Beziehung und hätte gerne ein weiteres Kind gehabt. Hat aber zugunsten der Beziehung verzichtet.

    Mit 45 Jahren hat der Mann festgestellt, dass in seinem Leben etwas fehlt. Nämlich ein eigenes Kind. Da kannst du natürlich als Frau mit 55 nicht mehr liefern. Er hat sich dann getrennt, recht schnell eine andere Frau gefunden und ist Anfang des Jahres Vater geworden.

    Es muss nicht immer so laufen. Aber als Frau bist du bei solchen Entscheidungen stets im Nachteil. Ein Mann kann sich auch nach 30 Jahren noch umentscheiden.

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    Ich möchte folgende Überlegung zu bedenken geben: Stell dir vor, liebe TE, du verzichtest nun deinem Partner zuliebe auf Kinder - obwohl du ja tatsächlich einen echten Kinderwunsch zu haben scheinst. Nun gehen die Jahre ins Land, irgendwann bist du in einem Alter, in dem es biologisch auch gar nicht mehr klappen würde. Aber du tröstest dich damit, dass du dich ja für die Liebe zu deinem Partner entschieden hast. Soweit, so gut. Nun kommt irgendwann auf einmal der Zeitpunkt, an dem er sich von dir trennt - vielleicht sogar für eine andere Frau. Möglich ist das alles, wir wissen nie, was die Zukunft bringt. Wie könntest oder würdest du es dann verkraften, für diesen Mann diesen Herzenswunsch begraben zu haben? Du ständest dann ohne alles da. Vielleicht bekommt er, bei Männern geht das ja alles, in ferner Zukunft dann sogar Kinder mit einer anderen Frau. Was ich damit sagen will: Der Verzicht auf ein Kind für den Partner ist aus meiner Sicht ein zu großes Wagnis, ein zu großes Opfer. Denn keiner kann dir garantieren, dass die Beziehung hält, und aus Dankbarkeit wird dein Partner im Zweifel auch nicht bei dir bleiben. Daher würde ich niemals für einen Partner mein Leben so massiv anders gestalten als ich es mir eigentlich wünsche. Ich denke, ich persönlich würde es mir nicht verzeihen, wenn er mich irgendwann sitzen ließe und ich mich dann fragen müsste -für diesen Sch...kerl habe ich mir selbst die Möglichkeit genommen, Kinder zu bekommen?!

    Gerade weil du jetzt noch kein Kind willst, sondern erst in einiger Zeit, wäre jetzt noch genügend Zeit, irgendwann einen neuen Partner zu finden, der sich ebenfalls Kinder wünscht. Sei mutig und steh zu deinen Wünschen!

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    AW: Einseitiger Kinderwunsch bei chronischer Krankheit des Partners

    Ich wollte auch immer Kinder haben - irgendwann. Als ich dann schwanger wurde dachte ich: Uff, das hätte ruhig noch 1-2 Jahre warten können.

    Worauf ich hinaus will: auch ich hatte keinen super dringenden Kinderwunsch. Es war eher eine „später Mal“ Einstellung.

    Jetzt ist unser Sohn 2 geworden und ich kann nur sagen: für keinen Mann der Welt würde ich ihn eintauschen.

    Wenn du dir also nicht 100% sicher bist, dass DU selbst keine Kinder haben willst, dann verlasse ihn. Meiner Meinung nach kann nichts ein Kind ersetzen, wenn du eins möchtest.

    Wünsche dir alles Gute.

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    AW: Einseitiger Kinderwunsch bei chronischer Krankheit des Partners

    Ich finde die Rahmenbedingungen bei Euch beiden ziemlich schwierig. Natürlich kommt man immer irgendwie durch, aber irgendwie ist nicht zwangläufig "gut", oder? Dein Freund ist krank und im Augenblick ohne Job. Was machst Du denn, wenn Ihr ein Kind habt und er wegen seiner Krankheit gar nicht in der Lage ist, sich um das Kind zu kümmern? Dann wärst Du gestellt wie eine alleinerziehende Mutter plus noch einem kranken Partner dazu. Sehr aufwendig.

    Da brauchst Du einen geduldigen Arbeitgeber, der Ausfallzeiten verkraftet. Das tut nicht jeder. Wie ist Deiner so - gibt es ähnliche Fälle in Deiner Umgebung und das klappt mit dem Job? Oder hast Du ein Ausbildung, mit der man auch von Teilzeit gut leben kann?

    Sorry für die altersbedingte Unromantik...

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