Und gerade Menschen, die Eltern werden, machen sich dann auch öfter/mehr Gedanken über die Umwelt, weil sie sich auch Gedanken um die Zukunft und den Lebensraum ihrer Kinder machen.
Ich habe Kinder, ich kaufe hauptsächlich gebrauchte Kleidung, esse hauptsächlich vegan, fliege nicht und wir benutzen unser Auto kaum. Ich fahre mit den Kindern Rad/öffentliche Verkehrsmittel; wir laufen. Für mich ist das aber auch wenig Einschränkung, bin materiell sehr genügsam.
Blablabla. Das allein wird die Welt auch nicht retten, ich weiß.
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Thema: Welt und Zukunft - Kinder?
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29.05.2021, 17:16
AW: Welt und Zukunft - Kinder?
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29.05.2021, 17:40Inaktiver User
AW: Welt und Zukunft - Kinder?
Ca. 6%, gerade nachgeschaut.
Quelle: Flachenversiegelung – Wikipedia
ich kann mich noch gut erinnern, wie überrascht ich war, als ich etwas in der Art das erste Mal gelesen habe, ich dachte, wir wärn bei 70% oder so. Man vertut sich da sehr schnell.
Mehr Zeit für Anpassung.
Was sind die Folgen daraus, für dich, für uns?
Als ich Abitur gemacht habe, war "klar", dass der Peak Oil das große Problem meiner Lebenszeit wird, denn da die gesamte industrie auf Öl basiert, was dann? Mittelalter?Das hab ich auch nicht behauptet. Es werden sich erstmal die durchsetzen, die genug Geld haben. Ob das gleichzeitig die sind, die nachhaltig mit Ressourcen umzugehen wissen, bezweifle ich.
Klimawandel war nicht wirklich im Breitenbewusstsein, denn erstens "dauert der Jahrtausende" - als ob....- und zweitens "ist ja vorher das Öl alle".
15 Jahre später sind wir an einem ganz anderen Punkt. Man vergisst bei Prognosen schnell, einzurechnen, dass auf drohende Katastrophen auch reagiert wird.
Du lässt hier klar durchscheinen, dass Du jeden, der die Lage etwas optimistischer beurteilt als Du, für ein bisschen dumm hälst, und überhaupt, wer widerspricht, "hackt auf Dir herum". Besonders konstruktiv ist das nicht.
Also, ihr könnt gerne auf mir rumhacken
Siehe oben. Natürlich ist Deine Wahrnehmung richtig, wie könnte es auch nur anders sein?Ich hatte noch nie einen Kinderwunsch - vielleicht fällt es mir daher leichter, die kritischen Punkt auch wirklich als solche zu erkennen.
Daher - ich verstehe, dass Menschen, die Kinder haben oder haben wollen, mir hier prinzipiell widersprechen werden.
Klar, natürlich hast Du Recht, denn wer anderer Meinung ist, macht sich selbst etwas vor, weil er Kinder hat oder will. So kann man mit Argumenten natürlich auch umgehen.
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29.05.2021, 17:49
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01.06.2021, 21:42
AW: Welt und Zukunft - Kinder?
Interessante Diskussion.
Ich finde das Argument "Kinder kriegen ist nicht vernünftig" am schlüssigsten.
Und damit obliebt es einfach wieder jeder einzelnen Frau (respektive Paar), das zu entscheiden. Ein wenig Glück ist natürlich auch im Spiel.
Abgesehen von den Umweltszenarien noch mal ein anderer Punkt:
Leistungsgesellschaft.
Ist nicht so, dass ich das Leben in Deutschland grundsätzlich schlecht finde, auch meinen persönlichen Werdegang mag ich sehr und erfreue mich eines angenehmen Lebens mit ausreichend Freiheiten (auch finanziell).
Aber so insgesamt betrachtet finde ich das, was ein Kind heutzutage erleben wird irgendwie wenig ... erstrebenswert.
Schule, Lernen, Annehmen und Akzeptieren von extrem vielen äußeren Einflüssen, "Gesellschaft" eben ... um dann später ausreichend Puffer zu haben, um selber wieder Kinder produzieren zu können (die gut aufwachsen und einigermaßen abgesichert sind).
Ist irgendwie wie das Hamsterrad im Hamsterrad.
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02.06.2021, 07:43
AW: Welt und Zukunft - Kinder?
Also so sehr mir Umweltschutz usw. am Herzen liegt: Bei der Entscheidung für oder gegen Kinder zu bekommen, war das für mich kein Thema.
Ich wurde ungeplant mit Anfang 20 schwanger. Später habe ich keine weiteren Kinder mehr bekommen, weil ich mir nicht vorstellen konnte noch einmal mein Leben so on hold zu stellen und meine Freiheit (Tochter ist jetzt 20) erneut "aufzugeben".Never be afraid, never.
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02.06.2021, 08:27Inaktiver User
AW: Welt und Zukunft - Kinder?
Umweltschutz ist was für gebildete Wohlstandsgesellschaften. Ich behaupte, dass Menschen, die viele Kinder bekommen, daran kaum einen Gedanken verschwenden (können).
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02.06.2021, 09:00
AW: Welt und Zukunft - Kinder?
Quelle Umweltbundesamt, gefettet von mirFür Deutschland weist die amtliche Flächenstatistik zum Ende des Jahres 2018 51.315 Quadratkilometer (km²) Siedlungs- und Verkehrsflächen aus. Davon waren laut Umweltökonomischen Gesamtrechnungen der Länder etwa 45,1 % versiegelt. Bezogen auf die Gesamtfläche beträgt der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche 14,4 % und der Anteil der versiegelten Fläche 6,5 %.
Was wir hier in Deutschland machen, um den Klimawandel zu verlangsamen oder, ganz allgemein gesprochen, die "Welt zu einem besseren Platz zu machen", hat auf die große weite Welt nur sehr geringen Einfluss. Aber das ist für mich kein Grund, es nicht zu tun und zu resignieren.
Es wird immer Gründe für und gegen Kinder geben, aber für mich (!) wäre eine zu erwartende düstere Zukunft (mit der ich übrigens nicht rechne) kein Grund.
Und auch weltweit scheint ja die Hoffnung zu überwiegen. Menschen bekommen Kinder in von regelmäßigen Naturkatastrophen gebeutelten Regionen, in Regionen, in denen Krieg oder Bürgerkrieg das Leben bestimmen, in Regionen, in denen die medizinische/hygienische/soziale Infrastruktur unserer Meinung nach sehr zu wünschen übrig lässt.
"Factfulness" kann ich übrigens auch sehr empfehlen. Wir bilden unsere Meinung so oft aufgrund von Dingen, die wir zu wissen glauben. Selbst wenn wir uns auf die Informationen seriöser Medien stützen, sind diese ja auch nur ein Bruchteil aller vorhandenen Informationen.
Nur als Beispiel: Es gab bis vor ein paar Jahren eine Printausgabe der "International Herald Tribune". Da gab es für jeden Kontinent 2 Seiten und man erfuhr mal etwas über Geschehnisse z.B. in Australien oder in Ländern Südostasiens und Afrikas, die wirklich interessant und wissenswert waren, auch im globalen Kontext. Natürlich kann ein Format wie die "Tagesschau" das nicht abbilden, das würde jeden Rahmen sprengen. Aber man sollte sich einfach immer mal wieder ins Gedächtnis rufen, dass man persönlich und das Land/der Kontinent, in dem man lebt, nicht das Zentrum der Welt und das Maß aller Dinge ist.Geändert von izzie (02.06.2021 um 09:15 Uhr)
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02.06.2021, 09:32Inaktiver User
AW: Welt und Zukunft - Kinder?
Ich kann mir wie gesagt auch nicht vorstellen, dass man einen tiefen Kinderwunsch wegargumentieren kann, schrieb ich aber bereits.
Das liegt wahrscheinlich weniger an der Hoffnung, sondern daran, dass auch der Zugang zu Verhütungsmitteln zu wünschen übrig lässt, aber natürlich trotzdem gepoppt wird.
Und auch weltweit scheint ja die Hoffnung zu überwiegen. Menschen bekommen Kinder in von regelmäßigen Naturkatastrophen gebeutelten Regionen, in Regionen, in denen Krieg oder Bürgerkrieg das Leben bestimmen, in Regionen, in denen die medizinische/hygienische/soziale Infrastruktur unserer Meinung nach sehr zu wünschen übrig lässt.
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02.06.2021, 09:36Inaktiver User
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02.06.2021, 23:57



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