Antworten
Seite 3 von 6 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 60
  1. Inaktiver User

    AW: Welt und Zukunft - Kinder?

    Zitat Zitat von Gustav57 Beitrag anzeigen
    ...
    Was für eine "utopische Frage".
    Kinder sind das Glück dieser Erde, dieser Welt unseres Lebens.
    Kinder zu bekommen, eine Familie zu gründen und die Kinder in Fürsorge und mit Liebe auf- und großzuziehen ist wertvoller und dankbarer als jeder Job und jeder Wohlstand.
    Aber man kann sich auch in dieser Rolle überlastet fühlen, nicht ausreichend geeignet hierfür sein und dann ist es vielleicht besser auf Kinder zu verzichten.
    Die große Trübsal und Ernüchterung fängt jedoch an, wenn man älter und gebrechlicher, vielleicht chronisch oder lebensbedrohlich erkrankt und niemand da ist kein eigenes Kind, Schwiegerkind oder Enkelkind, was sich dann um einen kümmert pflegt und in Obhut nimmt.

    Von daher "Kinder sind das größte Glück im Leben eines Menschen" Gott sei gedankt dafür
    Dem Fortpflanzungstrieb sei gedankt dafür. Ansonsten: gähn.

    Ich nehme diesen Birthstrikerinnen ihre Message nicht so ganz ab. Ich wollte ja nie Kinder, vielleicht erzähle ich jetzt auch jedem ungefragt, dass das eine rationale Entscheidung war, wegen Überbevölkerung und so. Ich glaube nicht, dass man einen tiefen Kinderwunsch weg"denken" kann, genausowenig, wie man einen nicht vorhandenen Kinderwunsch herbeifühlen kann.

  2. Inaktiver User

    AW: Welt und Zukunft - Kinder?

    Zitat Zitat von Gustav57 Beitrag anzeigen
    @ Kleinfeld....

    "Du hast es nicht verstanden worum es geht....
    Dann erklär es mir.

  3. User Info Menu

    AW: Welt und Zukunft - Kinder?

    Zitat Zitat von Gustav57 Beitrag anzeigen
    ...
    Was für eine "utopische Frage".
    Kinder sind das Glück dieser Erde, dieser Welt unseres Lebens.
    Kinder zu bekommen, eine Familie zu gründen und die Kinder in Fürsorge und mit Liebe auf- und großzuziehen ist wertvoller und dankbarer als jeder Job und jeder Wohlstand.
    Aber man kann sich auch in dieser Rolle überlastet fühlen, nicht ausreichend geeignet hierfür sein und dann ist es vielleicht besser auf Kinder zu verzichten.
    Die große Trübsal und Ernüchterung fängt jedoch an, wenn man älter und gebrechlicher, vielleicht chronisch oder lebensbedrohlich erkrankt und niemand da ist kein eigenes Kind, Schwiegerkind oder Enkelkind, was sich dann um einen kümmert pflegt und in Obhut nimmt.

    Von daher "Kinder sind das größte Glück im Leben eines Menschen" Gott sei gedankt dafür
    Danke schön. Schöner kann man das alles nicht sagen,.

    Es gab und gibt immer schwere Zeiten, aber immer haben Generationen einen Weg gefunden. Warum sollte dies nicht für noch viele Generationen gelten?

    Wenn unsere Vorfahren in den Höhlen so gedacht hätten...

    "Mensch, der Nachbarstamm hat viel mehr Leute als wir, die überfallen uns bald, die Höhlen sind immer so kalt, es gibt nie einen Fortschritt, am besten wir springen alle von der nächsten Klippe in die Tiefe, dann hat das Elend eine Ende."

    Im Übrigen:

    Die Erde und ihre Natur ist kein Wert an sich. Was nützt einem die doofe Natur, wenn ich oder meine Nachfahren nicht mehr durch den Wald laufen und uns daran erfreuen.

    Und diese Autorin hatte sicher auch ein spezielles Publikum, die eh ihrer Meinung sind. Das heißt gar nichts.

    Aber es ist wie es ist.
    Die so denken, werden eh keine Kinder mehr bekommen, dieGene sterben dann halt aus und die anderen werden sich weiter fortpflanzen und deren Nachkommen erfreuen sich auf der Erde zu sein.

  4. Inaktiver User

    AW: Welt und Zukunft - Kinder?

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen

    Die Erde und ihre Natur ist kein Wert an sich. Was nützt einem die doofe Natur, wenn ich oder meine Nachfahren nicht mehr durch den Walt laufen und uns daran erfreuen.
    Den "Walt" und die "doofe Natur" gibt''s schon viel länger als dich und deine Nachfahren und die kommen ohne euch bestens aus. Umgekehrt wird's eher schwierig.
    Selten so gelacht.

  5. User Info Menu

    AW: Welt und Zukunft - Kinder?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Den "Walt" und die "doofe Natur" gibt''s schon viel länger als dich und deine Nachfahren und die kommen ohne euch bestens aus. Umgekehrt wird's eher schwierig.
    Selten so gelacht.
    Na und...Wieso sollte sich die Menschheit denn selbst abschaffen, nur damit die Natur von der niemand was hat herumexistiert.

    Diese Untergangsfantasien gibt es schon seit 50 Jahren. Ist mir so etwas von wurscht. Passiert auch nix, die Welt mit uns hat noch ein paar Jahrtausende. Da bin ich mir sicher.

  6. Inaktiver User

    AW: Welt und Zukunft - Kinder?

    Ich könnte versuchen, dir das zu erklären, verspreche mir aber wenig davon, da wir völlig verschiedener Ansicht sind. Also lass ich es einfach bleiben.

  7. User Info Menu

    AW: Welt und Zukunft - Kinder?

    Nee. Dewegen: Meine Gene sterben nicht aus. Und die, die entscheiden, dass mit ihnen die Familie ausstirbt, machen es dann so.

    Ist doch alles in Ordnung. Die einen gehen freiwillig und die anderen leben genetisch weiter.

  8. Inaktiver User

    AW: Welt und Zukunft - Kinder?

    Jesses..... Mir war nicht klar, dass es so schlimm steht ....

  9. User Info Menu

    AW: Welt und Zukunft - Kinder?

    Moralphilosophisch fordert Kant von einem "Du solltest", daß es verallgemeinerbar sein muß, d.h. anwendbar auf alle.

    Wie würde eine Welt ausssehen, in der ab heute diese Forderung "Setzt keine Kinder in diese Welt" von allen befolgt werden würde?
    In 20 Jahren wären alle Lehrer arbeitslos, in 40 Jahren käme die Industrie zum erliegen, in 60 Jahren wäre die Menscheit dahin. Moralische Forderungen, die eine Selbstauslöschung zur Folge haben, sind, da das Leben an sich einen Wert hat, also nicht begründbar.

    Davon abgesehen aber ist eine Beschränkung des Bevölkerungswachtums dringend erforderlich, allerdings nicht in den westlichen Gesellschaften, sondern im Nahen Osten und im subsaharischen Afrika. Ein Bevölkerungsaustausch in großem Stil zwischen Regionen mit hohen und niedrigen Geburtenraten ist ebenfalls nicht sinnvoll, denn erstens führt er von Zonen geringer Bevölkerungsdichte (Afrika) in Gebiete hoher Bevölkerungsdichte (Europa) und zerstört wertvolles Sozialkapital irreversibel (in Afrika und in Europa). Allerdings wird die Erdbevölkerung 2050 ihr Maximum erreichen und 2100 bereits unter den heutigen Wert gefallen sein.
    Es geht also nicht darum, auf Kinder komplett zu verzichten, sondern die Zahl der Kinder pro Familie in manchen Regionen der Erde zu verringern.

    Hinzu kommt, daß auf uns Klimaveränderungen zukommen, aber keine Klimakatastrophe. So war die Erdtemperatur vor 1000 Jahren um zwei Grad höher als heute. Die Welt war trotzdem bewohnbar, Überleben war möglich. Das Klima verändert sich permanent, d.h. wir können Veränderungen nicht verhindern (auch vor der CO2 Emmission durch den Menschen gab es starke Klimaschwankungen, zum Teil deutlich stärker und schneller als heute). Wir müssen uns diesen Veränderungen anpassen, und wir haben heute viel bessere Möglichkeiten als zu allen anderen Zeiten in der Menschheitsgeschichte. Und dazu benötigen wir intakte Gesellschaften, die politisch handlungsfähig sind. Kinderlose Gesellschaften sind aber nicht intakt und zerstören sich selbst.

    Hinzu kommt, daß gerade Eltern ein Interesse daran haben, die Welt nicht zu zerstören. Kinderlose können nach dem Prinzip " nach mir die Sintflut" handeln, noch eine schöne Fernreise machen. Denn es gibt nach ihnen niemand mehr, an dessen Wohlergehen sie stark interessiert sind.

    Jedem sei es überlassen, aufgrund eines (fehlenden) Kinderwunsches, eines generischen Lebensoptimismus/Pessimismus sich für oder gegen Kinder zu entscheiden. Aber eine moralisch Forderung, auf Kinder zu verzichten, ist in meinen Augen unhaltbar.

    Hans

    P.S. Ich habe mich bewußt nur auf das Thema Klimaveränderung bezogen. Bezüglich aller anderen Themen ist die Welt heute eine bessere als jemals in der Menschheitsgeschichte: es gab niemals so wenig Krieg, so wenig Gewalt, so wenig Hunger und Armut, so viel Medizin, Impfen und Bildung. Weltweit gesehen. Man lese dazu Hans Roslings "Factfulness".
    Geändert von HansDampf (20.05.2021 um 11:36 Uhr)
    ----------------------------------------------------------------
    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.

  10. Inaktiver User

    AW: Welt und Zukunft - Kinder?

    Ich suche noch die moralische Forderung, von der du schreibst. Hab ich nirgends gelesen.

Antworten
Seite 3 von 6 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •