Komische Frage, ich denke mal, Männer stellen die für sich(!) eher nicht....... Es ist bekanntlich nie zu früh und selten zu spät. Oder irgendwie so ähnlich.....
meringuecherry,
ich war jenseits der 35 als ich Mutter wurde (mein Ex-Mann war 10 Jahre älter), Ärzte hatten mir gesagt, dass ich wohl nie schwanger werden kann, meine Tochter ist also eine "Laune der Natur". Ich sage ja immer, wann man/frau wieviele Kinder hat, das haben Mann wie Frau weniger im Griff als ihnen lieb ist.....
Ich hatte seinerzeit auch etwas Angst, dass die Lehrer/in in der Schule sagt "ist ja nett, dass auch die Oma mal mitkommt", aber das ist nicht passsiert. Andere sagten es auch schon: das Durchschnittsalter einer Frau beim ersten Kind liegt inzwischen (vor allem bei Akademikerinnen) jenseits der 30.
Nun zu dir: aufgrund deiner Situation in der Partnerschaft und auch gesundheitlich würde ich die Sache schon kritisch sehen. Ein Kind belastet eine Partnerschaft erstmal, alle müssen sich neu sortieren und ihre Rolle finden. Wenn es vorher schon knirscht ? Therapie hin oder her, ich weiss nicht.
Ich selbst bin 9 Jahre alleinerziehend gewesen, das ist machbar, ich war kerngesund, ich hatte einen guten 100%Job und zuverlässige Tagesmütter, meine Tochter war absolut pflegeleicht (seltenst krank), aber von vornherein alleinerziehend zu sein ? Würde ich niemandem empfehlen. Aber ist natürlich deine Entscheidung, ich kann nur von mir sprechen.
Warum möchtest du denn überhaupt in jedem Fall und unbedingt ein Kind ?
Gruß Elli
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29.01.2021, 10:06Inaktiver User
AW: Wann ist man für Kinder zu "alt"?
Geändert von Inaktiver User (29.01.2021 um 10:20 Uhr)
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29.01.2021, 10:14
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29.01.2021, 12:17
AW: Wann ist man für Kinder zu "alt"?
Das kann man nicht so pauschalisieren. Männer stellen sich durchaus die Frage ob zu alt oder nicht.
Davor habe ich auch weniger Bedenken was die anderen sagen.Ich hatte seinerzeit auch etwas Angst, dass die Lehrer/in in der Schule sagt "ist ja nett, dass auch die Oma mal mitkommt", aber das ist nicht passsiert
. Andere sagten es auch schon: das Durchschnittsalter einer Frau beim ersten Kind liegt inzwischen (vor allem bei Akademikerinnen) jenseits der 30.

Ja- denke auch das ein Baby eine Partnerschaft nochmal ganz anders stresst. Wäre unsere Beziehung voll für den Arsch, dann wäre der Gedanke gar nicht da ein Kind zu machen. Ich will ihn weder damit halten, noch will ich die Beziehung damit kitten.Nun zu dir: aufgrund deiner Situation in der Partnerschaft und auch gesundheitlich würde ich die Sache schon kritisch sehen. Ein Kind belastet eine Partnerschaft erstmal, alle müssen sich neu sortieren und ihre Rolle finden. Wenn es vorher schon knirscht ? Therapie hin oder her, ich weiss nicht.
Das ist ja nur der Plan B. Nicht erstrebenswert, aber machbar.Ich selbst bin 9 Jahre alleinerziehend gewesen, das ist machbar, ich war kerngesund, ich hatte einen guten 100%Job und zuverlässige Tagesmütter, meine Tochter war absolut pflegeleicht (seltenst krank), aber von vornherein alleinerziehend zu sein ? Würde ich niemandem empfehlen. Aber ist natürlich deine Entscheidung, ich kann nur von mir sprechen.
Ich finde, dass ist so eine Frage, die man nicht richtig beantworten kann/muss. Weil nach der Antwort immer eine Wertung erfolgt. Ich fühle das uns möchte das- es ist in meinem Unterbewusstsein der Wunsch nach einem eigenen Kind.Warum möchtest du denn überhaupt in jedem Fall und unbedingt ein Kind ?Geändert von Inaktiver User (29.01.2021 um 14:10 Uhr) Grund: Zitat repariert
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29.01.2021, 12:34Inaktiver User
AW: Wann ist man für Kinder zu "alt"?
Ich habe ein paar Nesthäkchen im Bekanntenkreis....Die waren zwar nicht das erste Kind, aber dafür war die Mutter nicht 37, sondern Ende 40/Anfang 50 und der Vater noch älter bei Geburt.
Da wurden tatsächlich teilweise die Eltern für die Großeltern gehalten.
Aus allen ist "was geworden", die Eltern waren auch eher entspannt.
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29.01.2021, 12:38
AW: Wann ist man für Kinder zu "alt"?
Liebe meringuecherry,
da will ich mich auch nochmal kurz einschalten.
Ich finde auch, dass man einen Kinderwunsch oder sein Nichtvorhandensein nicht erklaeren muss, den hat man oder man hat ihn nicht, basta.
Was ich fuer mich in meiner immerhin 15jaehrigen Kinderwunschzeit aber schon hilfreich fand, war, die einzelnen Teile davon auseinanderzudroeseln:
- Will ich in erster Linie mit Kind(ern) den Alltag leben?
- Ist es mir wichtig, ein Kind mit meinen Partner zu haben, weil ich ihn liebe und ihn in einem Kind wiederfinden will, bzw. die "Mischung" aus uns beiden zu erleben?
- Ist es mir wichtig, Schwangerschaft und Geburt zu erleben, weil Kinderkriegen eine biologische Urerfahrung ist?
- Gibt es eine Vorstellung bei mir, dass ich in meinem sozialen Umfeld kompletter angesehen werde, wenn ich mann und Kinder habe?
- Will ich einfach auch ein bisschen "dazugehoeren"?
- Geht es mir in erster Linie darum, ein Kind ins Leben zu begleiten, auch wenn es krank, behindert, traumatisiert... sein koennte?
Ich finde das hilfreich, weil es ja viele Wege zum Kind gibt. Ggf. kann man einige davon ausschliessen, wenn man sich ueber Fragen wie die oben (gibt sicher noch mehr) klar ist. Dann kommt moeglicherweise Adoption, Kind allein, Pflegschaft, etc. in den Blick oder koennen in aller Klarheit ausgeschlossen werden. Und es kann hilfreich sein, weil ja das Kind bei Dir von der Beziehung abhaengt (wie bei den meisten Leuten), das gegeneinander abzuwaegen, sollte die Beziehung nicht halten. Ich wuensch Dir natuerlich das Gegenteil.
Also ich meine nicht, dass Du die Antwort auf solche Fragen jetzt uns schreiben sollst. Aber fuer Dich selber finde ich diese Fragen ggf. gut.Geändert von simultan (29.01.2021 um 13:17 Uhr)
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29.01.2021, 14:56Inaktiver User
AW: Wann ist man für Kinder zu "alt"?
Müssen muss keine/r etwas, klar. Warum erfolgt dann immer eine Wertung ? Versteh ich nicht, aber ist auch egal.
Du möchtest das ? Ok. Ein Kind ist nichts, was man/frau mal eben so möchten sollte finde ich. Ein Kind beeinflusst das eigene Leben anfangs fundamental, und auch ein Leben lang. Da ist es sicher hilfreich, die genaueren Beweggründe etwas genauer zu hinterfragen. Offenlegen musst du diese hier natürlich nicht.
Es gibt immer einen Vater, zu dem der Kontakt mit dem Kind meiner Meinung nach in jedem Fall gegeben sein sollte und der diese Rolle auch aktiv gestalten kann und will, zumindest nach aktuellen Gegebenheiten (was später noch kommt weiss in der Tat keiner). Will sagen: die Paar-Beziehung muss in Ordnung sein im Augenblick.
Gruß Elli
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29.01.2021, 16:48
AW: Wann ist man für Kinder zu "alt"?
Kinder kitten keine Beziehung.
Und mit Ende 30 ist man meiner Meinung nach zu alt. Wenn die Natur gewollt hätte dass man sich erst in den 30ern vermehrt würde die Pubertät auch erst in den 20ern einsetzen.
My tow cents...
Brave Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin... und ich bin verdammt reiselustig
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29.01.2021, 17:08
AW: Wann ist man für Kinder zu "alt"?
Hm, die Natur hat ja immerhin vorgesehen dass Frauen bis ca 40/45 schwanger werden können. Fändest du es denn natürlich, ab 30 konsequent zu verhüten?
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29.01.2021, 17:21
AW: Wann ist man für Kinder zu "alt"?
Männer können auch bis in alle Ewigkeit Kinder zeugen. Aber muß man das? Es gibt immer noch, gearde für xy, die Möglichkeit sich sterilisieren zu lassen, was ich persönlich als verantwortungsbewusst empfinde.
Spätestens dann wenn ich eher als Oma/Opa durchginge würde ich mir das mit der Familienplanung ernsthaft überlegen.
Brave Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin... und ich bin verdammt reiselustig
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29.01.2021, 17:31Inaktiver User
AW: Wann ist man für Kinder zu "alt"?
Ob man Ende 30 als zu alt empfindet ist rein eine Frage des Gefühls, und des Umfeldes.
In meinem Umfeld (Stadt, Akademiker) ist es normal, ich bin mit 37 und 39 schnell und unkompliziert schwanger gewesen und hätte mir auch mit Anfang 40 noch Schwangerschaften zugetraut. Keinerlei Probleme. Meine Cousine hat ihr erstes mit Anfang 40 bekommen, auf dem Dorf, und hatte genau Deine Bedenken. Aber auch das gestaltet sich problemlos, der Kontakt auch mit den jüngeren Müttern ergibt sich über die Kinder von selbst. Sie ist allerdings auch sehr entspannt mit dem Kind und nicht der Typ "alternde Helikoptermutter mit Biowahn". Die Einstellung spielt eine Rolle.
Der Rest (Beziehung, usw) ist eine andere Baustelle, über die ich nicht urteilen mag, aber zu alt ist man definitiv nicht.


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