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  1. Moderation

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    AW: Habt ihr (k)einen Kinderwunsch?

    Ich hatte nie einen Kinderwunsch und wusste schon sehr früh, dass ich keine Kinder will.
    Ich habe meine Kinderlosigkeit bisher keinen Tag bereut.
    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  2. Inaktiver User

    AW: Habt ihr (k)einen Kinderwunsch?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Ich bleibe an diesem Satz kleben.
    Ganz bestimmt habe ich nicht immer alles auf meine Kinder ausgerichtet..
    Kinder sind Priorität eins. Und ja, alles muss um das Kind herum geplant werden.

    Man kann nicht mehr machen wie man will.

    Urlaub geht nur während den Ferien..... Jobzeiten müssen so sein das die Betreuung fürs Kind gewährleistet ist.... Kinder müssen essen/trinken obwohl man selbst keinen Hunger hat.... Wenn man im Tiefschlaf ist und trotzdem in alarm Bereitschaft um das Baby zu hören.....

    Ein Kind gibt den takt vor und danach muss man sich richten


    Erst je älter das Kind wird, umso mehr Freiheiten hat man wieder.

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    AW: Habt ihr (k)einen Kinderwunsch?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Ist ihm klar, dass es eine realistische Möglichkeit ist, dass es nicht oder zumindest erst nach einer Weile klappt?

    Er ist offensichtlich anderer Einstellung - dass man etwas "dafür" machen muss, um ein Kind zu bekommen; dass das "Normale" (mir fällt gerade kein besseres Wort ein - der Default eben) ist, keins zu haben.
    ja, für ihn ist das wie ich es für mich damals mit der pille gesehen habe. wenn ich die verhütung weglasse, entscheide ich mich schon auch irgendwie dafür. er würde sich dann also emotional schon darauf einlassen, dass wir nachwuchs bekommen, sodass es evtl. auch enttäuschend sein kann, wenn es am ende nicht klappt.



    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Immer alles auf einen Menschen auszurichten, müde sein ... das ist ja vor allem im ersten Jahr so.

    Wenn man erst ein 30jähriges adoptieren wollte, das ist natürlich spät , aber nur vom ersten Jahr sollte man die Entscheidung nun auch nicht abhängig machen.


    Geht es jedenfalls um ein Kind? Oder ggf. auch um zwei (wobei die natürlich erst einmal kommen müssten - klar eins nach dem anderen)?

    Ist heiraten bei euch ein Thema?

    Hast du, habt ihr schon Vorstellungen, wie ihr das mit Kind machen würdet/wolltet, wenn denn eins käme?
    (Wer nimmt Elternzeit, wer kann ggf. Teilzeit arbeiten, gibt es Großeltern, wer würde sich immer zuständig fühlen, ... ?)
    das erste jahr ist mit sicherheit eines der anstrengendsten. nicht nur, dass das kind sich noch nicht artikulieren kann, was es will und es 24/7 auf mich angewiesen ist, sondern auch, weil es für uns als eltern alles neu wäre und wir erstmal hineinwachsen müssten.
    grundsätzlich käme für mich erstmal, wenn, dann nur 1 kind in frage. elternzeit würde ich nehmen, weil ich am leichtesten wieder in meinen beruf einsteigen könnte. großeltern hätte unser kind auch von beiden seiten und auch freunde haben wir, die uns unterstützen würden und denen wir unser kind auch anvertrauen würden. ich würde aber schon versuchen, einen kitaplatz nach der elternzeit zu finden und dann irgendwann wieder vollzeit zu arbeiten. und wir wären uns auch einig, dass die zuständigkeit bei beiden liegt und man sich eben in alles mögliche reinteilt (er hat das auto, er könnte das kind in die kita fahren und abholen, ich mache homeoffice oder nehme frei, bei krankheit und co., haushalt eher ich, besorgungen eher er usw.). das würde schon klappen denke ich von der organisatorischen seite her. ich weiß eben nur nicht, ob ich dieses leben will

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    AW: Habt ihr (k)einen Kinderwunsch?

    Also bei mir war das so, dass ich so mit Ende 20 mit meinem damaligen Partner einen losen KiWu verspürt habe. Vermutlich auch ein bisschen die biologische Uhr. Dann waren wir im Urlaub und haben dort Freunde von ihm mit Kind (zu dem Zeitpunkt ca 3) getroffen und ich habe festgestellt, wie sehr das Leben dadurch eingeschränkt ist. Mehr oder weniger schlagartig war der KiWu weg.
    Dann bröckelte auch die Beziehung, da war das dann eh hinfällig und als ich 31 war, haben wir uns getrennt. Dann war ich ca. 4 Jahre Single. In der Zeit habe ich für mich gespürt, dass ich mir Kinder zwar sehr gut vorstellen kann, aber nicht um jeden Preis, also auf jeden Fall nur mit dem passenden Partner, der auch voll dahintersteht und wo man sich gegenseitig unterstützt. Es gibt ja Frauen, die einen so dringenden Wunsch verspüren, dass sie ggf. auch eine künstliche Befruchtung in Betracht ziehen oder eben auch machen, auch wenn sie vllt. alleinerziehend sind. Das war für mich nah an einer Horrorvorstellung, also bewusst alleinerziehend zu sein.
    Mit 35 (2019) habe ich dann meinen jetzigen Partner kennengelernt und relativ schnell war klar, dass er auch einen absoluten KiWu hat. Wir haben viel darüber gesprochen und ich weiß, dass er sich absolut gleichberechtigt mit um das Kind kümmern würde, sowohl was Versorgung als auch Bespaßung angeht. Auch Haushalt / Karriere und Co. ist bei uns sehr gleichberechtigt und wir leben in keinster Weise das "klassische" Rollenmodell. Wir haben uns dann relativ schnell entschieden, dass wir den Weg einschlagen. Wir haben da schon ein klares Bild vor Augen, in dem wir und beide mit Kind sehen.
    Aufgrund eines Myoms stand bei mir noch eine OP an, die wir dann letztes Jahr geplant haben um dann flexibel zu sein (6 Monate Schwangerschafts-Verbot nach OP). Durch Corona wurde die OP von März auf August verschoben, so dass jetzt in ca.4 Wochen die "Sperrfrist" abläuft.
    In der Zwischenzeit letztes Jahr ist meine Schwägerin schwanger geworden (haben wir im Mai erfahren) und das hat den KiWU dann noch mal extrem bestätigt. Ich habe mich mega für meinen Bruder und sie gefreut, aber es tat auch weh, dass wir noch nicht können, weil eben die OP und Wartezeit vorher noch anstanden.
    Inzwischen sind wir uns sicher, dass wir loslegen, sobald wir dürfen, ich habe auch schon mal die Pille abgesetzt- siehe auch Hibbelstrang.

    Mein KiWu ist also sehr deutlich da, aber eben auch stark abhängig von meinem Partner und den Voraussetzungen, wie wir das dann leben - er wird z.B. auch mind. die Hälfte der Elternzeit übernehmen.
    Ich vermute, wenn ich keinen Partner gefunden hätte (bzw. erst, wenn es für Kinder zu spät wäre) hätte ich da irgendwie auch mit leben können. Wie es wäre, wenn ich einen unentschlossenen Partner hätte, weiß ich nicht. Ich würde mich vermutlich auch schwer tun, wenn ich nicht wüsste, ob ich mich dann darauf verlassen kann, dass man bei der Kinderbetreuung im weitesten Sinne gemeinsam agiert.

    Habt ihr über solche Faktoren mal gesprochen? Was wäre wenn, wie stellt ihr euch das dann vor?

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    AW: Habt ihr (k)einen Kinderwunsch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist wirklich sehr individuell.
    Ich für meinen Teil hatte nie einen Kinderwunsch. Kam auch nie (wie oft von aussen prophezeit "das kommt schon noch, jede Frau will das" - Äh, nein).
    Ja, so war das bei mir auch. Schon als Pubertier wusste ich das und es hat sich nie geändert (inzwischen bin ich lange raus aus dem Alter).

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    AW: Habt ihr (k)einen Kinderwunsch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kinder sind Priorität eins. Und ja, alles muss um das Kind herum geplant werden.
    Kinder kann man nicht in den Rauchfang hängen - klar.
    Und Babys geben den Takt vor.

    Trotzdem würde ich dein Posting im Tenor nicht unterschreiben.
    Ich hatte gleichwertige Prioritäten (obwohl ich Kinder zu Zeiten hatte, als es noch keine KiTas gab).

  7. VIP

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    AW: Habt ihr (k)einen Kinderwunsch?

    Einen Kinderwunsch hatte ich, geklappt hat es damit nicht. Vermutlich war mein Wunsch nicht stark genug, ansonsten hätte ich wahrscheinlich mehr Anstrengungen unternommen, ihn umzusetzen. Jetzt ist das Thema durch und ein bisschen Erleichterung ist dabei, denn jetzt muss ich keine Entscheidung mehr fällen und an dem Ergebnis kann ich auch nichts mehr ändern.

    Aktuell lese ich im Kinder/Schule/Familie-Strang im Corona-Forum, wie sehr manche zu kämpfen haben, in Corona-Zeiten Kinder, Job und Leben unter einen Hut zu bekommen und dass es dort Frauen gibt, die offenbar recht unglücklich mit der Mutterschaft sind. Auch Berichte von Krankheiten der Kinder, Pubertät in unterschiedlichen Ausprägungen, negativen Veränderungen von Partnerschaften etc. hier oder im Bekanntenkreis, versöhnen mich immer wieder mit meiner Kinderlosigkeit.

    Letztendlich muss man sich darüber im Klaren sein, dass das Leben sich um 180 Grad dreht und sich das nicht wieder rückgängig machen lässt. Was aus meiner Sicht entscheidend ist, ist dass man sich in einer Partnerschaft gemeinsam für Kinder entscheidet. Klar, Beziehungen können auch unabhängig von Kindern in die Brüche gehen, aber dennoch lese ich hier immer wieder, dass die Kinder letztendlich mit allen damit verbundenen Umständen bei den Müttern bleiben und die Väter ihren Verpflichtungen nicht immer nachkommen oder nur im Rahmen der rechtlichen Verpflichtungen.

    Für mich war auch entscheidend, dass ich es mir für mich nicht vorstellen konnte Kind, Job und Leben auch alleine zu managen. Vermutlich wächst man an seinen Aufgaben und wenn es Großeltern, Tanten, Onkel etc. drumherum gegeben hätte, hätte ich mich evtl. gegenteilig entschieden.
    "You should never be a bystander."
    Roman Kent


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    AW: Habt ihr (k)einen Kinderwunsch?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Ich bleibe an diesem Satz kleben.
    Ganz bestimmt habe ich nicht immer alles auf meine Kinder ausgerichtet.

    Siehst du dich in Gefahr, Helikopter-Mutter zu werden/sein?

    Es klingt etwas so, als sei für dich ein Kind ein Riesenprojekt, und nicht schlicht ein neues Familienmitglied.
    nun ja, ich hätte, so denke ich, zumindest schon den anspruch an mich, es gut zu machen, aufmerksam zu sein, was mein kind braucht und gerade in den ersten lebensjahren ist zwar ein ein ganz normales neues familienmitglied, aber eben eines, was nichts, aber auch gar nichts allein kann - selbst, wenn es wollte. es ist angewiesen, dass es was zu essen bekommt, wenn es hunger hat, schlafen kann, wenn es müde ist, in den arm genommen werden kann, wenn es nähe braucht, aus der kita abgeholt wird, usw. ja, ich denke auch, ich würde mir große sorgen machen, wenn es ein teenager ist, offensichtlich etwas hat und nicht mit mir spricht, wenn es krank ist, wenn es traurig ist, wenn es die "falschen" freunde hat. es hätte auch immer, ob ich will oder nicht, einen einfluss auf meine laune, meine stimmung, meine kräfte. hat es kummer, macht es mir kummer, geht es mir schlecht - dann muss ich dennoch in der lage sein, für das kind da zu sein, meine bedürfnisse, vielleicht meine ruhe in dem moment zu haben, mich mit mir und meinem kummer auseinandersetzen etc erstmal hinten anzustellen. ich könnte, bei welchem dieser szenarien auch immer, nicht einfach schulterzuckend daneben stehen und erstmal "meins" machen. also, ja, dann wäre ich vermutlich eine helikopter-mutter.

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    AW: Habt ihr (k)einen Kinderwunsch?

    Zitat Zitat von muellerine Beitrag anzeigen
    das erste jahr ist mit sicherheit eines der anstrengendsten. ... und es 24/7 auf mich angewiesen ist,
    Das Kind muss 24/7 betreut werden - aber es ist doch nicht 24/7 auf dich angewiesen.

    Klar, wieviel Freiraum man hat, hängt auch von der Unterstützung ab, die man hat. Aber eben auch von der Einstellung - ob man "klammert", inwieweit sich das Kind auch nach den Erwachsenen richten muss bzw. "mitläuft", ob man auch mal bereit ist für einen Babysitter Geld auszugeben, etc.

  10. Inaktiver User

    AW: Habt ihr (k)einen Kinderwunsch?

    Und ganz wichtiger Aspekt....

    Was passiert bei Trennung. Welche Einstellung hat man selbst und welche der Partner.

    Ich bin von Beginn der Schwangerschaft schon davon ausgegangen, daß ich möglicherweise AE werde.

    Und dementsprechend war alles durchdacht.

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