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    Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu treff

    Das folgende ergab sich in einem Strang im Fassungslos-Forum, war dort aber OT:


    Wann ist wohl für Frauen (!) der sinnvollste Zeitpunkt, Kinder zu bekommen, vorausgesetzt, sie wollen welche?


    Hintergrund: Falls Frau studiert und das zügig durchzieht, ist sie etwa mit 25 fertig und möchte sich dann vielleicht noch ein paar Jahre beruflich etablieren.

    Dann ist sie 30+ und kann loslegen - es ist aber durchaus realistisch, dass es dann schon von Seiten der Biologie problematisch wird. Also vielleicht nicht das ideale Modell, wenn man auf jeden Fall Kinder will?


    Ein kleiner Teil von mir wünscht sich immer noch, ich wäre mit 18 mit dem ersten besten ungeschützt in die Kiste gehüpft und hätte daher heute schon Kinder. Das birgt natürlich andere Risiken (z.B. Krankheiten).


    Aus meiner Sicht (!) heute wäre der ideale Werdegang: Realschule oder Abitur, Lehre, dann 5 Jahre Beruf, so dass man auf jeden Fall noch in den 20ern loslegen kann (wenn Kinder kein "nice to have" sind, sondern ein "wenn irgend möglich will ich welche"). Ein Studium kann bei Interesse, Talent und Ehrgeiz nachgeholt werden, zur Not als Fernstudium, bei Kindern ist der Zug endgültig abgefahren.



    Wie seht Ihr das?

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    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    Hm.

    Ich habe ja schon im anderen Thread geantwortet.

    Für mich war der Weg Abitur, Ausbildung, Studium mit Kind 1 richtig. Muss aber passen.

    Ich habe die Kinder mit 22,28 und 30 bekommen. Mein Mann ist zwei Jahre älter.

    Allerdings : Wir haben uns sehr früh kennengelernt, mit 18 und 20. Und für mich waren Kinder immer an "nur mit dem richtigen Partner" gekoppelt. "Kinder, egal mit wem" wäre für mich keine Option gewesen.

    Da ich sehr oft die Kleinen aus der Verwandtschaft bei uns habe weiss ich auch : Mit 40 wäre ich wohl den "Strapazen" eines Neugeborenen nicht gewachsen gewesen - bis Mitte 30 kam ich sehr gut mit Schlafentzug usw klar.

    Aber mir fehlt der direkte Vergleich.

    Generell finde ich aber auch, es sollte jungen Leuten einfacher gemacht werden, Studium und Kindererziehung gleichzeitig zu händeln.

  3. Moderation

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    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    Für mich ergibt sich die Problematik, die geradezu ein Dilemma sein kann, aus der- anscheinend. - noch nicht ausreichenden Vereinbarkeit von Familiengründung/Elternsein und Berufstätigkeit.


    Ich schreibe anscheinend, da ich ja seit mehr als zehn Jahren im benachbarten Ausland lebe und die Bedingungen, auch veränderten Bedingungen, in Deutschland nicht mehr so einschätzen kann. Wenn man möglichst viel unter Dach und Fach bekommen möchte vor dem ersten Kind, wird biologisch eher die Zeit knapp, werden mehrere Kinder schwierig zu erreichen.

    Wenn die Bedingungen so sind, dass für beide (!!) Eltern die Elternzeit und eventuelle (höhere) Teilzeitphasen mit dem beruflichen Werdegang gut zu vereinbaren sind, dann kann frau früher Kinder bekommen und dann auch weiter beruflich sich entwickeln.

    Denn ja, biologisch gesehen ist in den Zwanzigern eine gute Zeit (was nicht heißt, dass es später nicht auch gut klappen kann, ich möchte da nicht missverstanden werden). Nicht nur für Empfängnis und Schwangerschaft, auch für die Belastungen durch die Elternschaft, über Jahre.

    Ich habe mit Ende zwanzig das erste Kind geboren, fünf Jahre später das dritte. Alles war gut und wir sind gut klargekommen, trotzdem war ich da schon weniger elastisch beim nachts aus dem Bett hüpfen, und die Jahre mit drei Kindern unter zehn waren auch ziemlich anstrengend.

    (Ich bin jetzt allerdings fast fitter als da, werde nur noch weniger gerne beim Schlafen gestört.)
    that was the river - this is the sea


    Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum

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    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    Zitat Zitat von MrsBingley Beitrag anzeigen
    Ein kleiner Teil von mir wünscht sich immer noch, ich wäre mit 18 mit dem ersten besten ungeschützt in die Kiste gehüpft und hätte daher heute schon Kinder. Das birgt natürlich andere Risiken (z.B. Krankheiten).
    Das Hauptrisiko ist wohl eher, dann möglicherweise ein Kind mit einem Idioten zu haben.

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    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    OT: Könnte eventuell ein Mod den Titel korrigieren? Ich weiß nicht was da schiefgelaufen ist.

    Und ja, das Risiko für "Kind mit jemandm den ich im Nachhinein als Idiot ansehe" besteht natürlich.


    Andererseits.....wenn ich mich so im Scheidungsforum umschaue.......dafür ist kein One-Night-Stand mit 18 nötig.

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    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    Zitat Zitat von MrsBingley Beitrag anzeigen
    Aus meiner Sicht (!) heute wäre der ideale Werdegang: Realschule oder Abitur, Lehre, dann 5 Jahre Beruf, so dass man auf jeden Fall noch in den 20ern loslegen kann (wenn Kinder kein "nice to have" sind, sondern ein "wenn irgend möglich will ich welche").
    Immer vorausgesetzt, du hast den passenden Partner und der Partner wünscht sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Kinder. Dafür gibt es ja keine Garantie.

    Oder würdest du die Variante "alleinerziehend mit Kindern" in Kauf nehmen?

    Ein Studium kann bei Interesse, Talent und Ehrgeiz nachgeholt werden, zur Not als Fernstudium, bei Kindern ist der Zug endgültig abgefahren.
    Ich habe einige wenig Paare gekannt, die während des Erststudiums Kinder bekommen haben. Das schien irgendwie zu funktionieren.

    Der Weg über Ausbildung - Kinder - (Fern-)Studium scheint nicht gut zu klappen. Meines Erachtens ist man nicht Bafög-berechtigt wenn der Parter berufstätig ist. Berufstätigkeit + Kinder + Studium ist zu viel des Guten und der Wegfall eines Einkommens lässt sich nicht so ohne weiteres kompensieren.

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    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    Zumindest, wenn alles gleichzeitig läuft.

    Teilzeit arbeiten, ein kleines Kind und Studium fand ich zumindest ausgesprochen knackig. Trotz Ehemann und notfalls grosser Familie im Nacken.

    Und ich fand mein Studium deutlich entspannter als das Studium meiner Tochter (beides FH, allerdings hat sie zu nicht Pandemiezeiten deutlich mehr Präsenzpflicht als ich damals).

    Aber generell : DEN idealen Zeitpunkt gibt's nicht.

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    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    Zitat Zitat von PollexNiger2 Beitrag anzeigen
    Meines Erachtens ist man nicht Bafög-berechtigt wenn der Parter berufstätig ist. Berufstätigkeit + Kinder + Studium ist zu viel des Guten und der Wegfall eines Einkommens lässt sich nicht so ohne weiteres kompensieren.
    Beim Bafög wird das Einkommen des Ehepartners berücksichtigt; bei Unverheirateten nicht.

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    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    Zwischen 25 und 34.

    Ich finde es schöner, wenn man mit Spaß im Bett Kinder zeugt, als wenn man sie später nur mit Unterstützung eines Arztes und unangenehmen Prozeduren hinbekommen kann, nur weil man zu spät dran ist, weil alles andere wichtiger war.

    Des Weiteren habe ich meine Kinder dann bekommen, während das volle Programm lief. Studium, Arbeit, Haus einrichten, leben, ausgehen.
    Ich hatte voll das Leben, eine aufregende Zeit, die nie aber auch nie langweilig war.

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    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    DEN richtigen Zeitpunkt gibt es nicht.

    Aber etwas mehr Bewusstsein dafür, dass es Folgen haben kann, den Kinderwunsch stark nach hinten zu verschieben, täte uns schon gut. Den Jugendlichen nicht nur Verhütung nahezubringen - bis alle denken, wenn sie mit 39 die Pille absetzen, sind sie im nächsten Monat mit Zwillingen schwanger - sondern eben auch Statistik über die Fruchtbarkeit.

    Wenn einem wichtig ist, Kinder zu haben, dann sollte man es nicht auf über 30 verschieben - vorausgesetzt, man weiß, mit wem.
    Und das würde für Frauen bedeuten, dass sie ihre Ausbildung zügig machen und auch, dass sie sich in ihren 20ern nicht an Leute binden, die als Vater ihrer Kinder nicht infrage kommen.
    (in einem Thread hier wird gerade versucht, einer 21-Jährigen "auszureden", auf so etwas schon zu achten *seufz*).

    Ich rechne allerdings etwas anders als du, MrsB. Mit 18 hat man Abitur, dann kann man mit 23 oder 24 seinen Master haben, und hätte dann mit 27 schon einige Jahre Berufserfahrung. Da sind bis 30 noch einige Jahre Reserve.

    Beim Studium kommt es natürlich auf das Fach an - wie gut es mit Schwangerschaft und Kleinkindern verbindbar ist und wie lange es dauert. Biologie ist nicht so geeignet, denn erstens darf man schwanger nicht ins Labor, und außerdem ist das die Ausbildung im Grunde erst mit einer Promotion abgeschlossen.

    Einer Frau würde ich immer abraten, eine Ausbildung vor einem beabsichtigten Studium zu machen. Damit wird die Ausbildung eben nicht "zügig" durchgeführt.

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