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    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    Gekürzt von mir

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, als Mann guckt man schon erstaunt, wie offensichtlich unwichtig einigen Frauen der Partner bei den Kindern ist.

    Entspricht aber dem Tenor allgemein, den ich in jungen Jahren schon erlebt
    Wie kommst du auf diese Pauschalisierung?
    Selbst bei Mrs. Bingley sind es nur Gedankenspiele.
    Ich wollte mit den Vätern meiner Kinder zusammen bleiben und alt werden, schon allein meinen Kindern wollte ich nichts anderes "antun".
    Manchmal ist aber tatsächlich besser, (nach dem xten Versuch) zu gehen, auch für die Kinder.
    Auch ein Hamster-Rad sieht von innen wie eine Karriere-Leiter aus.

    Es reicht, was du siehst und empfindest. Das Kind muss keinen Namen haben.
    Zitat von Rezeptfrei September 2014

    LG Milk_

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    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    Wie schon öfters betont wurde: DEN richtigen Zeitpunkt gibt es nicht und wird es wahrscheinlich nie geben.

    Ich kann auf jeden Fall aus meiner Sicht darstellen, warum es schwierig ist früh Kinder zu bekommen und warum ich das auf jeden Fall nochmals so machen würden. Es war aber auch sehr viel Glück dabei.

    Meine Rahmenbedinungen: Mit 19 (ungeplant) schwanger und mit 20 dann Mutter geworden. Mit einem Partner, den ich bei der Geburt auf den Tag genau 11 Monate kannte! (Jetzt im Nachhinein, klingt es noch verrückter als es eigentlich war.)
    Ich war im zweitem Semester meines Studiums. Mein Studium lies sich gut mit Kindererziehung unter einen Hut bringen, obwohl ich im zweiten Semester etwas ins Straucheln kam und da ziemlich viele Prüfungen versaut habe. Desweiteren habe ich noch bei meinen Eltern gewohnt, welche uns auch sehr unterstützt haben. Mein Mann war auch noch im Studium. Wichtig war uns allen, unsere Ausbildung abzuschließen, da sich das auf jeden Fall bezahlt machte. Mein Mann ist jetzt verbeamteter Lehrer im höheren Dienst. Das war uns schon wichtig, dass wir dieses Ziel nicht aus den Augen verlieren.

    Nach dem fünften Semester (Praxis) habe ich mir eine Werkstudentenstelle gesucht. Irgendwie muss ja die Kohle rein. Da man sowieso nur max. 20 h arbeiten konnte, war dies auch gut mit Kind vereinbar. Meine Mutter brachte ihn immer in den Kindergarten und ich habe ihn dann geholt. Nachmittags war ich dann für das Kind da und in den Abendstunden habe ich studiert.

    Die Nachteile waren, dass wir sehr wenig Geld zur Verfügung hatten. Wenn man sonst außer Kinder keine weiteren Verpflichtungen hat, geht es schon. Zudem war ich es damals gewöhnt mit weniger Geld auszukommen. (Jetzt würde mir das sehr viel schwerer fallen!)
    Meine Jugend war mit einem Schlag vorbei. Ich musste nicht nur Verantwortung für mich übernehmen sondern auch für ein kleines Wesen.
    Mein Mann musste sein Studium unter der Woche noch zu Ende bringen. Deshalb führten wir trotz Kind Anfangs eine Wochenendbeziehung.

    Glück war:
    - mein Studium (aus gründen der Anonymität möchte ich nicht näher auf diesen Punkt eingehen. Glaubt mir es)
    - meine Rahmenbedingungen mit Eltern
    - mein Partner. Wir sind nun seit über 10 Jahren zusammen und immer noch glücklich.

    Auf der anderen Seite:
    Ich wäre weder beruflich noch privat an der gleichen Stelle ohne meine Kinder. Habe mit meinen 30 Jahren durchaus schon etwas "vorzuweisen". Obwohl es nicht immer einfach war, bereue ich NICHTS. Und ich möchte auch betonen, ich bin mit dem Kinderthema durch. (Auch wenn mir das ironischerweise nicht immer geglaubt wird) Aber mir reichen meine zwei Racker.

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    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    Gekürzt von mir

    Zitat Zitat von moonlady90 Beitrag anzeigen
    Auf der anderen Seite:
    Ich wäre weder beruflich noch privat an der gleichen Stelle ohne meine Kinder. Habe mit meinen 30 Jahren durchaus schon etwas "vorzuweisen". Obwohl es nicht immer einfach war, bereue ich NICHTS. Und ich möchte auch betonen, ich bin mit dem Kinderthema durch. (Auch wenn mir das ironischerweise nicht immer geglaubt wird) Aber mir reichen meine zwei Racker.


    Und noch etwas zum Thema (zu lange) warten:
    Als ich geboren wurde, lebte nur noch eine Großmutter (ü80), sie starb, als ich fünf war.
    Ich habe keine größeren Erinnerungen an sie und bin ohne Großeltern aufgewachsen.
    Es wäre sicher nicht nur für mich, auch für meine Eltern vieles leichter gewesen, wenn sie Unterstützung gehabt hätten.
    Wenn also mein Jüngster erst mit 40 auf die Idee kommt (er MUSS gar nichts, aber für den Fall der Fälle), Vater zu werden, dann werde ich im besten Fall auch 80 sein und meine Eñkel werden sich nicht wirklich an mich erinnern. Von großartig Helfen und Unterstützen ganz zu schweigen....
    Sollte man vielleicht auch mal drüber nachdenken.
    Auch ein Hamster-Rad sieht von innen wie eine Karriere-Leiter aus.

    Es reicht, was du siehst und empfindest. Das Kind muss keinen Namen haben.
    Zitat von Rezeptfrei September 2014

    LG Milk_

  4. Moderation

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    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    Die Fragestellung beinhaltet den Gedanken, dass man all das planen kann. Ich bin ein Freund davon, sich die Zukunft auszumalen, um ein Ziel zu haben - aber es gibt keine Garantie, dass solche Pläne aufgehen.

    Ich hab mir ausgemalt, dass ich mit Ende 20 das erste Kind bekomme. Zu dieser Zeit war ich seit vier Jahren im Beruf. Aber zu dieser Zeit zeigte sich dann die chronische Krankheit meines Lebensgefährten, und er war sich lange nicht sicher, ob sich die Krankheit mit einem Familienleben vereinbaren lässt. Als wir uns irgendwann mit der Krankheit eingerichtet hatten, war ich 33 und konnte "endlich" die Pille absetzen. Es hat dann fünf Jahre gedauert, bis das erste Kind da war. Mein zweites habe ich mit 40 bekommen.

    Das hat Vorteile und Nachteile. Ich hatte schon in gewissem Umfang Karriere gemacht. Mein Teilzeitgehalt ist höher als so manches Vollzeitgehalt einer Mittzwanzigerin. Andererseits fand ich die Babyzeit mit Kind 2 wahnsinnig anstrengend. Kann sein, dass das zehn Jahre früher besser gewesen wäre, aber damals ging es eben nicht, also ist die Überlegung müßig.

    Ich kenn Frauen, für die alles gut funktioniert hat. Und ich kenn Frauen, für die "ihr" Kinderzeitpunkt viele andere Pläne durchkreuzt hat. Und Frauen, die keine Kinder haben, weil sie für sich nie den richtigen Zeitpunkt gefunden haben. Promotion mit Kind kann funktionieren, muss aber nicht. Das Kinderkriegen aufschieben kann funktionieren, muss aber nicht.

    Tatsächlich kenne ich keinen Mann, bei dem ein Kind ein Karrierehemmnis war oder sonstige Lebensziele vereitelt hat.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  5. Inaktiver User

    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen
    Gekürzt von mir



    Wie kommst du auf diese Pauschalisierung?
    Selbst bei Mrs. Bingley sind es nur Gedankenspiele.
    Ich wollte mit den Vätern meiner Kinder zusammen bleiben und alt werden, schon allein meinen Kindern wollte ich nichts anderes "antun".
    .
    Ich habe gar nicht pauschalisieren, sondern nur gelesen, dass ein Mann bei der Planung gar nicht erwähnt wird bei Einigen.
    Sollte das nicht der erste Punkt sein, um zum Ziel zu kommen?
    Hängt Planung nicht auch vom Partner ab und macht man das nicht zusammen?

    Mann wird also mit der Planung der Frau konfrontiert und los geht's?

    Real ist es doch so, dass man sich kennen lernt, feststellt, man will zusammen bleiben und dann auch zusammen eine grobe Richtung plant für das gemeinsame Leben.

    Perfekte Zeit für Kinder ergibt sich dann und kann nicht weit vorher festgelegt werden.
    Jeder Werdegang im Leben ist anders und bei Jedem passt es anders.

    Überstülpen einer solchen Strategie nimmt aber keine Rücksicht auf Leben und Partner.
    Das führt oft genug zur Enttäuschung, sobald der Plan nicht 1:1, wie ausgemalt, aufgeht.

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    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    @Cariad
    Deinem letzten Satz stimme ich allerdings nicht zu.

    @Chaos
    Und manchmal kommt es anders, als man denkt.
    Ich gehe fest davon aus, dass die Frauen hier das nicht einfach allein entschieden haben.
    Auch ein Hamster-Rad sieht von innen wie eine Karriere-Leiter aus.

    Es reicht, was du siehst und empfindest. Das Kind muss keinen Namen haben.
    Zitat von Rezeptfrei September 2014

    LG Milk_

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    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    Na, nun vielleicht erstmal einen Kaffee, bevor du dich gekränkt fühlst :)

    Guten Morgen!


    Die Frage, ob ich mir zutraue, ein (oder zwei oder drei...) Kind(er) allein gross zuziehen, habe ich mir schon gestellt. Weniger auf den finanziellen /beruflichen Aspekt hin als auf "persönliche Kraft". Das halte ich auch generell für ganz sinnvoll - Väter können nicht nur durch Trennung "ausfallen".

    Mütter übrigens auch.

    Garantien für eine Beziehung gibt's nie, wenn ich so überlege, gab es "Trennungswellen" im Bekanntenkreis, als die Kinder noch recht klein waren (ein Neugebborenes wirkt ja immer wie ein Beleg für eine glückliche Beziehung, dabei sind kleine Kinder auch ein Belastungstest für die Beziehung) und dann wieder, als die Kinder erwachsen wurden (weil man feststellte, dass man sich als Paar nicht mehr so viel zu sagen hat.).

    Lernt man sich sehr jung kennen, verändert man sich im Laufe der Jahre ja noch stark - und nicht immer passt es dann noch.

    Ich habe mich bei Einschulung der Mittleren mit einer Mitmutter, alleinerziehend, angefreundet. Ihr Sohn entstammte einer kurzen, aber heftigen Beziehung mit einem Musiker. Sie sagte, ihr sei von vornherein klar gewesen, dass er als Vater aufgrund diverser Unzuverlässigkeiten nicht geeignet sei, sie habe sich aber relativ schnell für das (ungeplante) Kind entschieden.
    Er wurde mehr oder minder im Familienverbund groß, sie hatte in jungen Jahren einen Vollzeit und einen Nebenjob an den Wochenenden, die Einkünfte aus dem Nebenjob sparte sie. Davon hat sie, als ihr ins Teenager Alter kam, diverse Fort und Weiterbildungen bezahlt.
    Der Vater zahlte sporadisch, immer wenn das Jugendamt seiner habhaft werden konnte.
    Als der Sohn erwachsen war, waren Ehemann und ich auf einer Hochzeit im Verwandtenkreis eingeladen - in "Großstadt weit weg". Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, der Sänger der Band käme mir sehr bekannt vor. Aber der Name sagte mir nix. Der Bräutigam erzählte uns, er komme gebürtig aus unserem Wohnort. "Ich kann mir nicht helfen," sagte mein Mann ", Pack dem Sohn von X (meiner Freundin) 20 Jahre drauf, dann sieht er so aus."

    Bingo! Es war, wie eine kurze Recherche ergab, besagter Musiker.

    Zu diesem Zeitpunkt bemühte sich der Sohn meiner Freundin um ein einmaliges Treffen mit dem Vater. Er käme ohne ihn klar, aber er würde ihn gern kennenlernen. Fand ich verständlich.
    Da man mir jede Stimmung an der Nase ablesen kann, stellte ich sicherhaltshalber jedweden Alkoholkonsum ein, bevor dieser mir die Zunge löste und ich zum Hochzeitscrasher wurde. Ist es denn zuviel verlangt, sich einmal mit dem erwachsenen Sohn an den Tisch zu setzen?

    Zu allem Überfluss setzte er sich später am Abend auch noch zu uns, da der Bräutigam ihm erzählt hatte, dass wir aus X kämen. Es ging mich nichts an, deshalb hielt ich die Klappe, was mir schwer fiel. Besonders, weil er irgendwann von sich aus anfing zu erzählen, er habe einen Sohn in X. Aber das sei Vergangenheit, man solle immer im Hier und Jetzt leben.

    Es gibt Väter, die wirklich keiner braucht. Da wäre ein unpersönliches Reagenzglas vielleicht sinnvoller gewesen.

  8. VIP

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    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    Ich habe den Strang in das passende Forum verschoben
    Leben ist kein Wettrennen.

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    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Und bist du dann bei denen geblieben? Bis zu welchem Alter?
    Also, nicht dass das Dutzende gewesen wären
    Nein, ich bin gegangen, sobald mir das klar wurde. Das war dann meist nach der ersten Verliebtsphase. Mit einem Man war ich vor meinem jetzigen Mann lange (naja, 4 Jahre) zusammen - da habe ich zugegebenermaßen länger die Augen davor verschlossen, dass wir nicht so richtig gut kompatibel sind So ca die ersten 2 Jahre habe ich es geglaubt, danach wollte ich nicht glauben, dass es doch nicht passt. Fragt mich nicht, warum, ich kann es nicht erklären.... Bzw es war eben emotional schwierig, ich mochte ihn nach wie vor sehr gern, war auch noch verliebt und bin dann wirklich "nur" gegangen, weil ich rational wusste - das klappt nicht auf Dauer.
    Geändert von Convallaria (18.10.2020 um 08:56 Uhr) Grund: Rechtschreibung

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    AW: Ist es für Frauen heute schwierig, den richtigen Zeitpunkt zur Kinderplanung zu t

    Moonlady - stimmt, mit wenig Geld auskommen ist mir in jungen Jahren auch leichter gefallen.
    Ich kann das bis heute, das ist nicht das Problem - aber heute wäre ein Gefühl des Verzichts da, damals fühlte sich das normal an.
    Und ich war auch "unbeschwerter" unterwegs als heute. Ich neige mit zunehmendem Alter zum "Zerdenken" und kann mich schlecht entscheiden.

    Vor einigen Jahren wollte mein Mann das Haus erneut umbauen, wozu eine Finanzierung anstand. Ich dachte nach... Und dachte nach.... Ehemann, nach einer Woche entnervt :" Was ist denn das Problem mit Ja oder Nein? Du hast nicht mal 2 Minuten gebraucht, um meinen Heiratsantrag anzunehmen!"

    "Da war ich 20. Heute bin 45. Ich bräuchte heute 6 Monate Bedenkzeit." antwortete ich.

    Obwohl ich meinen Mann immer wieder heiraten würde, das weiß er auch.
    Aber damals habe ich mehr aus dem Bauch heraus entschieden.

    Bzgl Männer und Kinder als Karrierehindernis - zum einen läuft Männern nicht derart die biologische Uhr davon wie Frauen, zum anderen haben sie eher weniger Probleme damit, wenn ihre Frau deutlich geringer qualifiziert ist als sie (und auch deutlich jünger....).

    Die Kombi Er 40, sie Anfang 30 und er Akademiker, sie Fachkraft nach dualer Ausbildung ist immer noch deutlich häufiger als umgekehrt.

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