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    AW: Sind Mütter unglücklicher?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass echtes Glück aus einem selbst kommen muss.
    Sehr schön gesagt. Wenn man das nicht schafft, gibt es wohl nichts, das einen glücklich machen kann.
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.

    "In Deinem Alter..."
    "Ich bin nicht in meinem Alter!"


    It‘s called a joke. We used to tell them before people became offended by everything.

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    AW: Sind Mütter unglücklicher?

    Ich finde das aus eigener Erfahrung auch. Ich habe oft gesagt "Wenn das und das wäre bzw. nicht wäre, wenn ich woanders wäre, dann ginge es mir besser, dann würde ich mich anders fühlen." Und dann waren die Umstände anders, und ich war in einer anderen Umgebung, aber ich war immer noch dieselbe. Ich nehme mich selbst immer mit. Mein Wesen, meine Art mit den Dingen umzugehen, auf die Welt zu schauen.

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    AW: Sind Mütter unglücklicher?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Materielles oder einfach "Lebensfaktoren" können ebenfalls wegbrechen. Und dann?

    Den "Job" musste schon selbst machen.
    Der "Job" besteht mE dann hauptsächlich darin, sich in Resilienz zu üben.

    Ich wage zu bezweifeln, dass - um hier annähernd beim Thema zu bleiben - zB eine
    alleinerziehende Mutter aus sich heraus glücklich? zufrieden? ist, wenn sie mit ihren
    beiden Kindern plötzlich vor einem akuten und schwierigen Wohnungsproblem steht.

    Da steht dann als Herausforderung an erster Stelle, sich nicht unterkriegen zu lassen,
    indem sie für eine Lösung in der Wohnungsfrage kämpft.
    Schafft sie das, dann darf sie zurecht zufrieden sein mit sich selbst.

    Aber den abstrakten Faktor "Zufriedenheit" völlig losgelöst von allen äußeren Umständen
    zu betrachten, das gelingt mir leider nicht.

    .

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    AW: Sind Mütter unglücklicher?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    . Leute die sich Herausforderungen egal welcher Art stellen, das muessen ja nicht Kinder sein, erlebe ich oft als zufriedener.
    Okay, interessanter Punkt -

    aber ich finde, gerade heute wird vielen Müttern (insbesondere Alleinerziehenden) zuviel zugemutet.

    "Herausforderung" okay, aber sie müssen im machbaren Rahmen bleiben. Sonst bleibt es ein "uphill battle", oder Sisiphus-Arbeit.

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    AW: Sind Mütter unglücklicher?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Der "Job" besteht mE dann hauptsächlich darin, sich in Resilienz zu üben.

    Aber den abstrakten Faktor "Zufriedenheit" völlig losgelöst von allen äußeren Umständen
    zu betrachten, das gelingt mir leider nicht.
    .
    Resilienz wäre dann also eine Grundlinie, auf der man aufbaut.

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    AW: Sind Mütter unglücklicher?

    Jeder Mensch ist mal glückich, mal nicht.

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    AW: Sind Mütter unglücklicher?

    Ich habe drei Kinder und war und bin immer davon überzeugt, dass mein Leben ohne Kinder zwar anders, aber nicht besser oder schlechter verlaufen wäre. Ich hätte einfach andere Prioritäten gesetzt, andere Erfahrungen und Herausforderungen gesucht.
    Zugegebenermaßen war ich gerade in Zeiten mit zwei Kindern im Säuglings- bzw. Kleinkindalter bzw. der Pubertät und immer paralleler Berufstätigkeit häufiger am Rande meiner Leistungsfähigkeit, was auch auf die Stimmung drückte. Und in solchen Zeiten habe ich auch meinen Frust rausgelassen. Aber auch mit entspannten Schulkindern, nur noch einem Kind im Haus bzw. in der Nachkinderphase mit nur noch Berufstätigkeit hatte und habe ich Phasen, in denen ich nicht mehr weiß, wo mir der Kopf steht. Auch da lasse ich mal Dampf in Form von Jammern ab, dann geht es eben um andere Sachen als den "Kinderkram"..

    Ich habe nicht den Anspruch, immer glücklich zu sein. Und ich zeige auch, wenn alles mal nicht so ganz heile Welt ist, ich sehe keinen Sinn darin, das zu verstecken. An meiner Ausgeglichenheit und grundsätzlichen Zufriedenheit mit den jeweiligen Lebensumständen schraube ich allerdings rum, sobald ich merke, irgendwas passt nicht. Augenblicke des Glücksempfindens sind für mich dann die Sahnehäubchen im Leben.

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    AW: Sind Mütter unglücklicher?

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Umgekehrt kann eine kinderlose Frau auch nicht sagen, MIT Kind wäre ich viel glücklicher gewesen.
    Sie kann es ja gar nicht wissen.
    Als Frau, die klar entschieden keine eigenen Kinder haben und grossziehen wollte, stellt sich mir die Frage gar nicht.

    Ich bin überzeugt davon, in diesem Leben und unter allen Umständen, die ich so hatte und mitbringe, die für mich richtige Entscheidung getroffen zu haben.

    Und so bin ich - wie die meisten Menschen hier in unseren Breitengraden, die das Glück haben, ihre Lenensumstände als Erwachsene frei wählen zu können, phasenweise glücklich und manchmal auch nicht.
    ECSTACY
    Find ectasy within yourself.
    It is not out there.
    It is in your innermost flowering.
    The one you are looking for is you!


    "Heute: Das ist Dein Leben."
    Kurt Tucholsky

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    AW: Sind Mütter unglücklicher?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Schöner Beitrag, @simultan.
    Finde ich auch! Ich kann es gut nachempfinden.
    Das größte Glück in der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden.
    Jeanne Julie de Lespinasse

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    AW: Sind Mütter unglücklicher?

    Zitat Zitat von Lea1958 Beitrag anzeigen
    ...

    Ich habe nicht den Anspruch, immer glücklich zu sein. Und ich zeige auch, wenn alles mal nicht so ganz heile Welt ist, ich sehe keinen Sinn darin, das zu verstecken. An meiner Ausgeglichenheit und grundsätzlichen Zufriedenheit mit den jeweiligen Lebensumständen schraube ich allerdings rum, sobald ich merke, irgendwas passt nicht. Augenblicke des Glücksempfindens sind für mich dann die Sahnehäubchen im Leben.


    Ich bin auch so eine Mutter, die nicht jeden Tag glücklich ist.
    Und es ist wirklich so, dass es Phasen gibt, in denen Kinder irgendwie garnicht hören usw....siehe Eingangspost.
    Das kann durchaus sehr anstrengend sein...
    Aber es war in erster Linie meine Entscheidung und ich werde das durchziehen, so gut ich das eben kann.
    Ich weiß von langjährigen erfahrenen Erzieherinnen, dass die Kinder tatsächlich immer schwieriger und anstrengender werden und ehrlich gesagt wundert mich das nicht.
    Die ganzen Reize, der ganze Druck, die gestressten Eltern....ist doch klar, dass dann auch die Kinder sich verändern.
    Auch ein Hamster-Rad sieht von innen wie eine Karriere-Leiter aus.

    Es reicht, was du siehst und empfindest. Das Kind muss keinen Namen haben.
    Zitat von Rezeptfrei September 2014

    LG Milk_

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