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    AW: Einkindmamas gefragt

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    ja, das ist auch kein Problem.

    Mir ging es nur um Sonnenlottes Argument, das Schöne am Einzelkind sei, dass sie sich ganz auf ihr Kind konzentrieren könne.

    Und genau das empfinde ich als Last für das Kind - und genau da sollte man als Einzelkind-Eltern gegensteuern (und sich gerade nicht vor allem um das eine Kind drehen) - und das nicht noch gutfinden und zelebrieren.
    Oh Moment, so war das nicht gemeint. Ich bin erfolgreich berufstätig, ausserdem regelmässig aus zur Pflege von Hobby und Freunden, und würde sogar sagen, dass ich mein Kind im Vergleich zu mancher Mutter recht gelassen und gut sein und loslassen kann. Auch mein Mann und ich gehen regelmässig zu zweit aus, und unsere Tochter ist dann bei einer guten Freundin, zu der sie eine tolle Beziehung aufbauen konnte. Unsere Tochter trifft auch regelmässig Kinder und geht in die Kita.

    Ich meinte mehr, dass ich eben ihre Entwicklung nicht verpasse, weil ich regelmässig weggerissen werde zum Stillen/Bepflegen eines anderen Kindes. Wenn ich mit ihr spiele, dann bin ich wirklich mit ihr und muss nicht dauernd weg, weil ein anderes Kind schreit.

    Aber dass sie das Zentrum des Universums sei, und ich nur um sie kreise, meinte ich gar nicht. Im Gegenteil, ich bin schon recht früh nach ihrer Geburt auch wieder ausgegangen und hab meine anderen Interessen genossen.

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    AW: Einkindmamas gefragt

    Sonnenlotte, da kommen wir nicht zusammen.

    Müssen wir auch nicht.

    Ich halte genau das, "dass mal ein anderes Kind schreit", für eine wichtige Erfahrung.

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    AW: Einkindmamas gefragt

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Sonnenlotte, da kommen wir nicht zusammen.

    Müssen wir auch nicht.

    Ich halte genau das, "dass mal ein anderes Kind schreit", für eine wichtige Erfahrung.
    Diese Erfahrung hat sie ja ständig in der Kita und wenn ich mit Freunden und Kindern zusammen komme.

    Aber ja, wir müssen nicht zusammen kommen.

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    AW: Einkindmamas gefragt

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Sonnenlotte, da kommen wir nicht zusammen.

    Müssen wir auch nicht.

    Ich halte genau das, "dass mal ein anderes Kind schreit", für eine wichtige Erfahrung.
    Ich auch. Aber das habe ich auch erst verstanden als ich ein zweites Kind hatte und andersrum empfinde ich das so, dass mein Sohn wahnsinnig privilegiert ist, weil er eine große Schwester hat, weil hier schon mehr Leben im Haus ist und so weiter.

    Aber man kann nicht alle wichtigen Erfahrungen im Leben machen und meine Tochter profitiert zwar sehr, aber es wäre auch genauso gut gewesen; wenn sie Einzelkind geblieben wäre. Dann hätte sie andere Dinge gelernt.

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    AW: Einkindmamas gefragt

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    ja, das ist auch kein Problem.

    Mir ging es nur um Sonnenlottes Argument, das Schöne am Einzelkind sei, dass sie sich ganz auf ihr Kind konzentrieren könne.

    Und genau das empfinde ich als Last für das Kind - und genau da sollte man als Einzelkind-Eltern gegensteuern (und sich gerade nicht vor allem um das eine Kind drehen) - und das nicht noch gutfinden und zelebrieren.
    Es KANN eine Last sein: Helikopter-Super-Lizenz. Unser Kind immer mal wieder gesagt, dass es das schön finde.

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    AW: Einkindmamas gefragt

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Es KANN eine Last sein: Helikopter-Super-Lizenz. Unser Kind immer mal wieder gesagt, dass es das schön finde.
    Mein Mann ist auch Einzelkind und sagte dasselbe. Und er erfüllt auch das Einzelkindklischee nicht, dass er zu egozentrisch/zu wenig grosszügig/ usw ist, weil er "zu viel Aufmerksamkeit" abbekommen hat und nie teilen musste. Ich denke, das ist vor allem Erziehungs- und Charaktersache und erst in zweiter Linie davon abhängig, ob Einzel- oder Geschwisterkind.

    Mein Mann und ich neigen beide nicht zum Glucken, Helikoptern, deshalb hab ich da nicht so Sorge für unsere Tochter. Aber wir sind ja auch noch nicht sicher, ob es beim Einzelkind bleibt.

    Schön formuliert fand ich von Dir Colour: Wenn sie Einzelkind geblieben wäre, wäre es genauso gut gewesen, dann hätte sie andere Dinge gelernt. Ich denke, darum geht es: Es gibt hier kein richtig oder falsch, genau so wie bei der Frage, ob man überhaupt Kinder hat oder nicht. Da sind die Entscheidungen und Ausgestaltungen so subjektiv und vielfältig, das ist ja auch das Schöne.

  7. Inaktiver User

    AW: Einkindmamas gefragt

    Nachdem ja die Befürworter überwiegen, will ich als Einzelkind mal noch meine Stimme dalassen, ich finde Einzelkindsein keine artgerechte Kinderhaltung, meine persönliche Sichtweise.

    Die Relation zwei Erwachsene auf ein Kind hat einfach Auswirkungen, die man nicht völlig ausgleichen kann. Egal wie oft die Mama ausgeht oder wie locker der Papa ist - es konzentrieren sich am Ende des Tages eben zwei Eltern auf das eine Kind, eventuell die Großeltern noch dazu.

    Und, je älter ich werde desto mehr merke ich das, man hat irgendwann eben umgedreht auch als ein Kind die Sorge für zwei Eltern. Ich hab mein Leben lang Geschwister vermisst, und tu das immer mehr.

    Dass man auch mit Geschwistern Pech haben kann, geschenkt. Dass man sich so wirklich gar nicht versteht halte ich nicht für den Normalfall. Immerhin hat man dann aber die Option, den Kontakt einzuschränken, ich kann mir aber keine Schwester herzaubern, die mich bei der Pflege meiner Eltern unterstützt.

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    AW: Einkindmamas gefragt

    Zitat Zitat von Metaline Beitrag anzeigen
    Liebe Einkindmamas und alle anderen, die sich angesprochen fühlen,

    Einkindmamas: Kennt Ihr diese Situation? Wie seid Ihr damit umgegangen? Findet Ihr Euer Leben und das Leben Eurer Einzelkinder so, wie es ist, voll in Ordnung oder nicht doch etwas einsam oder anderweitig defizitär? Seid Ihr über Eure (eventuelle) Sehnsucht nach einem weiteren Kind hinweg gekommen?
    Hi!
    Mein Mann und ich haben beide einen älteren Bruder, mit denen wir uns garnicht gut verstehen und kaum, bzw gar kein Kontakt besteht.
    Deswegen wollte mein Mann zum Beispiel kein weiteres.
    Ich hätte gerne ein Geschwisterchen für unseren mittlerweile 4 Jährigen Sohn gehabt, weil es für mich irgendwie so gehörte. Leider hat es mit einem zweiten nicht geklappt und mein Mann hätte da auch nicht wirklich gut dahinter stehen können.
    Ich habe mich damit angefreundet, nur ein Kind zu haben und finde es mittlerweile gut so, wie es ist. Es ist wahrscheinlich das richtige Modell für uns als individuelle Familie.
    Unserem Sohn geht es gut damit. Er kennt es auch nicht anders. So ist unsere Situation und er wird sicherlich seine Vor- und Nachteile mit diesem Modell haben.
    Wir wohnen in einem Neubaugebiet mit vielen Kindern in seinem Alter. Natürlich ersetzt das nicht die Erfahrungen, die er mit Geschwistern hätte, aber er profitiert sehr davon.
    Vom Gefühl her, profitiert er auch mehr, dass er ein Einzelkind ist, also für mich passt es mittlerweile sehr gut so.

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    AW: Einkindmamas gefragt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Immerhin hat man dann aber die Option, den Kontakt einzuschränken, ich kann mir aber keine Schwester herzaubern, die mich bei der Pflege meiner Eltern unterstützt.
    Eine Unterstützung setzt aber voraus, dass sich die Geschwister gut verstehen, möglichst in gleicher Nähe zu den Eltern befinden, denn sonst hat ein Kind die Arbeit und das andere hält sich elegant raus.

    Wenn ich mir dann noch so ansehe, wie ums Erbe der Streit ausbricht weil eine Partei nicht will, dass die Mutter ins Heim kommt und die Kosten dafür am Erbe nagen, dann bin ich herzlich froh, dass ich alles in meiner Hand habe, wenn mal Entscheidungen zu treffen sind.

    Selbst bei meinem Mann und seiner Schwester, die sich ausnehmend gut verstehen, war die Pflege ungerecht verteilt. Mein Mann hat die pflegende Schwester finanziell gestützt, damit sie in der Arbeit kürzer treten konnte um die Mutter zu pflegen. Aber trotzdem ist zum Schluss die Schwester fast unter der Last zusammengebrochen und nicht mein Mann.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Einkindmamas gefragt

    „Einzelkind? Ich bevorzuge Alleinerbe.“

    Mir kommt der Zeitpunkt der Überlegung sehr früh vor (unabhängig von der Ü40). Nach einem Monat mit Kind 1 hab ich auch schon Kind 2 und 3 geplant. Mit der Zeit und (Über-)Forderung ist das dann in der Prioritätenliste weiter nach hinten gerückt. Einzelkind schien mir da dann gar nicht mehr so schlimm.
    Lass dir Zeit, jetzt kannst du eh nichts tun, dein Körper braucht ja empfehlungsweise ein Jahr, um sich zu erholen für eine mögliche weitere Schwangerschaft. Und nach dem Jahr würde ich es einfach drauf ankommen lassen. Bei massivem Kinderwunsch ggf. auch unterstützt.

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