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  1. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    xx
    Geändert von Wolkenschaf3 (10.01.2020 um 19:22 Uhr)


  2. Registriert seit
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Mein Gefühl ist, dass Du irgendwie Ausreden hast. Ich glaube, frag mich nicht, warum, nicht, dass Du mit der Liebe Deines Lebens keine Kinder haben möchtest. Ich habe das in Deinen Nebensätzen verspürt. Auch denke ich, Ihr seid großartige Eltern. Ist einfach nur ein Gefühl beim Lesen.
    Natürlich ist es eine Veränderung, das ganze Leben wird umgeschmissen. Im Übrigen wollte ich auch nie Kinder, jetzt hab ich welche. Es ist eine Bereicherung. Gedacht habe ich auch mal so ähnlich wie Du. Kinder passen nie in den Lebensplan. Und überhaupt, man kann nichts planen.
    Vielleicht, so wäre mein Vorschlag, denk doch mal einfach über pro Kind nach. Lass doch mal diesen Gedanken zu, den Gedanken an Deine Frau und mit ihr ein Kind zu haben, welchem Ihr Eure Liebe gebt.


  3. Registriert seit
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Ich kann dich auch nur ermutigen. Ich war und bin auch in einigen Dingen ein Kindskopf und das ändert sich auch mit Kindern nicht.

    Warum willst du künstlich jung bleiben und traust dich nicht, auch andere Facetten deines Charakters kennenzulernen- ganz abgesehen von der einzigartigen Erfahrung, Elter zu sein.
    Außerdem halten Kinder jung. Ist so.
    So schwimmst du doch immer im eigenen Saft in einem Kessel, über dessen Rand du nicht blicken kannst bzw. gar nicht willst.

    Wie kann sich jemand als Kindskopf bezeichnen und so wenig neugierig auf neue Erfahrungen sein? Ein wenig Angst sich selbst zu verlieren? Lieber blind bleiben, bevor man aus dem Paradies vertrieben wird?


  4. Registriert seit
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Ich schließe mich den ‚pro-Beiträgen‘ an. Und finde, dafür gibt’s ganz plausible Überlegungen: Kein Kind zu haben ist mMn ‚endgültiger‘, unverrückbarer, unabänderlicher als eins zu haben. Warum? Weil kein Kind null Spielraum offen lässt. Es gibt keine ‚abgeschwächte Variante‘ zu kein Kind/keine Mutterschaft. Zur Lebensform ‚Kind‘ gibt’s hingegen tausend Varianten, Relativierungen, Abschwächungen.
    Wer sagt denn, dass der TE sein Leben nicht ähnlich weiterleben kann wie bisher? Wenn seine Frau sich zu dem Deal bereit erklärt, die ‚Last‘ des Kindes selbst zu tragen? Er kann dann mit seinen Freunden dem Freiheitsdrang frönen.

    So geschehen im Bekanntenkreis. Mit 41 hat die Frau sich nach jahrelangen Gesprächen ‚durchgesetzt‘. Abgemacht war, dass sie von ihm als Vater nichts einfordert. Was soll ich sagen... das Kind ist inzwischen 20 und zwischen Kind und Vater passt kein Blatt. Der Vater hat von Anfang an den Hauptteil der Arbeit geleistet, ist Haupt-Ansprechspartner - und macht furchtbar gerne Urlaub ganz allein mit dem Kind ;-)

    Wenn hingegen die Frau endgültig verzichten muss wegen dem Mann, wird sich das möglicherweise lebenslang in latentem Frust und Schuldvorwürfen gegen den Mann auswirken.
    Wenn es aus natürlichen Gründen nicht (mehr) klappt, ist das was anderes, wie schon einige schrieben.


  5. Registriert seit
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von Doro3 Beitrag anzeigen
    So geschehen im Bekanntenkreis. Mit 41 hat die Frau sich nach jahrelangen Gesprächen ‚durchgesetzt‘. Abgemacht war, dass sie von ihm als Vater nichts einfordert. Was soll ich sagen... das Kind ist inzwischen 20 und zwischen Kind und Vater passt kein Blatt. Der Vater hat von Anfang an den Hauptteil der Arbeit geleistet, ist Haupt-Ansprechspartner - und macht furchtbar gerne Urlaub ganz allein mit dem Kind ;-)
    Ich glaube ja auch, so wie der TE sich hier darstellt, dass er einen guten Vater abgäbe. Aber das ist letztendlich (bisher) nicht seine Fragestellung.

    Drauf ankommen lassen würde ich es übrigens auch nicht. Die Statistiken zur abnehmenden Fruchtbarkeit von Frauen basieren auf steinalten Daten (wirklich steinalt, ich habe 18xx in Erinnerung). Natürlich nimmt sie abe, aber eben nicht so schnell und rapide, dass es mit 40 schon Probleme geben muss.


  6. Registriert seit
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von silberklar Beitrag anzeigen
    Ist der Begriff "meine Frau" nur persönliches wording oder habt ihr tatsächlich geheiratet?
    Ich dachte, ich hätte bereits mehrfach betont, dass wir auch schon vor unserer Heirat über Kinder sprachen - insofern: Wir sind verheiratet.

    Zitat Zitat von silberklar Beitrag anzeigen
    Nach kurzem Kennenlernen zu heiraten wäre für mich für ein Lebensmodell das sich ausdrücklich durch Leichtigkeit, Flexibilität, Ungebundenheit und den Fokus auf den Freizeit und Spaßcharakter auszeichnet, zwischen Zweien, die bisher nur kurze Beziehungen lebten eine sehr ungewöhnliche (und irgendwie unnötige) Entscheidung und Festlegung.
    ...ich weiß nicht wie genau du zu diesen Schlüssen kommst oder ob du dich dabei überhaupt auf uns/mich beziehst - ich fühle mich allerdings nicht angesprochen.

    Zitat Zitat von Schweinebacke Beitrag anzeigen
    Mein Gefühl ist, dass Du irgendwie Ausreden hast.
    ...

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Wie kann sich jemand als Kindskopf bezeichnen und so wenig neugierig auf neue Erfahrungen sein? [...] Lieber blind bleiben, bevor man aus dem Paradies vertrieben wird?
    Jetzt wird's langsam albern. Darauf gehe ich auch nicht weiter ein.

    Zitat Zitat von Doro3 Beitrag anzeigen
    Ich schließe mich den ‚pro-Beiträgen‘ an. Und finde, dafür gibt’s ganz plausible Überlegungen: Kein Kind zu haben ist mMn ‚endgültiger‘, unverrückbarer, unabänderlicher als eins zu haben. Warum? Weil kein Kind null Spielraum offen lässt. Es gibt keine ‚abgeschwächte Variante‘ zu kein Kind/keine Mutterschaft. Zur Lebensform ‚Kind‘ gibt’s hingegen tausend Varianten, Relativierungen, Abschwächungen.
    Ich glaube ich verstehe das falsch, ich bin da genau gegenteiliger Meinung.
    Geändert von sphx (10.01.2020 um 22:15 Uhr)

  7. Avatar von schafwolle
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von sphx Beitrag anzeigen
    Auch dass meine Partnerin schon seit ihrer Pubertät an einer hormonellen Störung und an chronischen Unterleibs-Erkrankungen leidet, fällt für mich in die Waagschale mit den Punkten "dagegen". Ob wir/sie überhaupt Kinder bekommen könnten ist ungewiss.
    Ich verstehe Euer Dilemma, kann aber keine der hier vorgeschlagenen Lösungen
    als "richtig" oder "falsch" einstufen.

    Der markanteste Unterschied zwischen Dir und Deiner Frau scheint mir Eure verschiedenen
    Denkansätze zu sein. Deine Argumente sind eher pragmatischer Natur, Deine Partnerin sieht
    das Thema wohl eher auf der emotionalen Ebene.

    Warum ich die obige Passage zitiert habe:
    wäre es ein Ansatz, medizinisch abklären zu lassen, in wie fern Deine (!) Befürchtungen
    überhaupt zutreffen? Eine eindeutige gynäkologische Diagnose bzw. Einschätzung würde
    vor allem Deiner Frau helfen, ihren Wunsch mit den realen Chancen abzugleichen.

  8. Avatar von Mediterraneee
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von Doro3 Beitrag anzeigen
    hat die Frau sich nach jahrelangen Gesprächen ‚durchgesetzt‘. Abgemacht war, dass sie von ihm als Vater nichts einfordert. Was soll ich sagen... das Kind ist inzwischen 20 und zwischen Kind und Vater passt kein Blatt. Der Vater hat von Anfang an den Hauptteil der Arbeit geleistet, ist Haupt-Ansprechspartner - und macht furchtbar gerne Urlaub ganz allein mit dem Kind ;-)
    Ich habe in meinem Umfeld zwei solcher Väter. Beide lebensfrohe Kindsköpfe ohne den Hauch eines Kinderwunsches. Beide haben Partnerinnen, die einen großen Kinderwunsch hatten, dem dann entsprochen wurde - in beiden Fällen sehr spät, beide waren bereits über 50, als der Nachwuchs kam (die Mütter jeweils Ende 30). Beide sind in ihrer Vaterrolle vollkommen und rückhaltlos aufgegangen, einer von beiden hat sogar seinen Beruf an den Nagel gehängt und ist Tagesvater geworden, weil er so unglaublich gerne Kinder um sich hat.

    Aber das sind eben nur Beispiele, die man nennen kann. Ob sie dem TE und seiner Frau bei der Entscheidungsfindung helfen, können nur die beiden sagen. Ich versteige mich aber mal zu der Aussage, dass die Chance, dass man mit einem Kind glücklich wird, deutlich größer ist als die Gefahr, dass man es bereut, es bekommen zu haben.
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.


  9. Avatar von Judy666
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    So wie es sich für mich bisher gelesen hat, ist der Wunsch deiner Frau aber nicht akut, sondern flackert in bestimmten Situationen immer mal auf, oder? Dann wäre doch eher sie daran, sich selber klar zu werden, ob tatsächlich und wenn ja wie dringend sie Kinder will.

    Klingt jetzt vielleicht doof, aber ich stelle es mir so vor wie meinen "Wunsch", Motorrad fahren zu können. Bei super Wetter im Sommer in den Bergen denke ich mir 'boah, wäre schon geil', aber bei genauerem Nachdenken ist es mir das Geld und die Unfallgefahr nicht wert. Vielleicht ist es bei deiner Frau ja ähnlich.
    Kein Mensch kann in der Wüste leben und davon unberührt bleiben.
    Er wird fortan, wenn auch vielleicht kaum merklich, den Stempel der Wüste tragen.
    (Wilfried Thesiger)


  10. Registriert seit
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    wäre es ein Ansatz, medizinisch abklären zu lassen, in wie fern Deine (!) Befürchtungen
    überhaupt zutreffen? Eine eindeutige gynäkologische Diagnose bzw. Einschätzung würde
    vor allem Deiner Frau helfen, ihren Wunsch mit den realen Chancen abzugleichen.



    Dies scheint mir der sinnigste Vorschlag überhaupt!

    Bringt erst einmal Realität rein, ob der schwankende Kinderwunsch deiner Frau überhaupt realisierbar ist.

    Nur falls dies überhaupt der Fall sein sollte, lohnt sich überhaupt eine weitere Auseinandersetzung, wie ihr damit umgeht.


    Grundsätzlich dem "Schicksal" durch unterlassene Verhütung zu "vertrauen", scheint mir aus zwei Gründen für widersinnig.

    Psychisch macht dieses Roulettespiel etwas mit beiden Partnern, nämlich Belastung und Stress!
    Sie hofft ggf inständig, sie werde schwanger und wird ggf immer wieder enttäuscht, er lebt ggf in permanenter Sorge, Vater entgegen seiner eigenen Überzeugungen zu werden.
    Dieser Weg bringt so viel Anspannung, entgegengesetzte Hoffnungen und Ängste in die Partnerschaft, dass diese davon massiv belastet werden kann. Langfristig.

    Sollte eine Schwangerschaft entstehen und auch bestehen bleiben(!), ist damit der Punkt erreicht, dass mit dem Leben dreier Menschen Roulette gespielt wird. Ob der Mann sich in die Vaterrolle findet oder nicht, steht in den Sternen. Ob die Mutter, unter allen Umständen, was aus der Partnerschaft wird, mit Kind und den möglichen Konsequenzen leben kann, steht auch in den Sternen.

    Mich erstaunt sehr, wie vollmundig hier viele raten, mit der Verantwortung für ein neues Leben, so massiv zu zocken.

    Bringt medizinisch Realität in den Wunsch, danach könnt ihr - so überhaupt notwendig - auf der Paarebene weiterdiskutieren.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.

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