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  1. Inaktiver User

    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dinge ändern sich, deshalb möchte ich doch - bitte wertfrei gemeint - noch in den Raum stellen, dass auch jemand der partout kein Kind wollte hinterher sehr glücklich sein kann wenn er doch eins bekommt.

    Dass man damit zwingend unglücklich wird weil man eigentlich keines wollte ist so wenig in Stein gemeißelt wie alles andere.
    Natürlich nicht.
    Aber: Wenn es "aus Versehen" passiert und man sich dann dafür entscheidet, ist es etwas anderes, als wenn man sich wider das eigene Gefühl quasi dazu überreden lässt. Gegen den eigenen Willen bewusst ein Kind zeugen in der Hoffnung, dass es gutgeht, ist kein guter Rat.

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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es macht den Anschein, dass sie irgendwie doch nicht weiß was sie will. Oder ich interpretiere ihre geäußerten Überlegungen dazu falsch. Jedenfalls - das mit dem "friss oder stirb" wird nicht zuletzt ein Grund für gelegendlich wiederkehrende Überlegungen zu diesem Thema sein, ob bewusst oder unbewusst... das Zeitfenster für Familienplanung schließt sich (ich würde sogar sagen: ist schon so gut wie zu) und es ist wohl nachvollziehbar, dass sowas dann auch nachdenklich stimmt.
    Das ist, denke ich, ein wichtiger Punkt. Man kann jahrelang unentschlossen sein, oder sogar der Meinung, dass man keine Kinder will, und das nähere Darübernachdenken verschieben. Mit 40 wird einem dann bewusst, dass man demnächst aus dem Verschieben automatisch eine Entscheidung wird. Mit der man sich dann befasst. Und merkt, dass man vielleicht doch nicht ohne Kinder sein will. So war es bei uns, und das obwohl das Umfeld weitesgehend kinderfrei war/ist.

  3. Inaktiver User

    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gegen den eigenen Willen bewusst ein Kind zeugen in der Hoffnung, dass es gutgeht, ist kein guter Rat.
    Nein, deshalb hab ich dazu auch nicht geraten.

    Ich seh es so, man kann aus Liebe auf ein Kind verzichten, oder sich darauf einlassen. Das muss aber aus einem selbst kommen, diese Entscheidung, und kann nicht eingefordert werden mit der Begründung, wenn du mich wirklich lieben würdest, dann...

  4. Inaktiver User

    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    @_vorbei: Ich glaube deinen Beitrag richtig verstanden zu haben und musste bei "wenn wir nun Kinder hätten könnte mich das womöglich doch glücklich machen, trotz vorheriger gegenteiliger Ansichten" sogar grinsen - auch so ein Gedanke, der mir selbst nie in den Sinn kam :)

    Und vielleicht hast du sogar recht, vielleicht wäre es nicht annähernd so "schlimm" wie ich es empfinde. Natürlich sprechen wir nicht von Kindern "gegen den Willen" oder gar "dem Partner zuliebe", uns ist schon klar dass das so nicht funktioniert.

  5. Moderation

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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @_vorbei: Ich glaube deinen Beitrag richtig verstanden zu haben und musste bei "wenn wir nun Kinder hätten könnte mich das womöglich doch glücklich machen, trotz vorheriger gegenteiliger Ansichten" sogar grinsen - auch so ein Gedanke, der mir selbst nie in den Sinn kam :)
    Man kann sich mit einer erstaunlichen und erschreckenden Menge vom Sachen im Leben arrangieren.
    Spätestens wenn man älter wird, muß man.
    Aber man kann auch ganz toll auf jemanden sauer sein, wenn der die Gelegenheit bietet. Dann arrangiert man sich nie, sondern ist permanent unglücklich.

    Einzuschätzen, wie das bei einem selber laufen wird, ist vielleicht eher eine Kunst als eine Wissenschaft.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und vielleicht hast du sogar recht, vielleicht wäre es nicht annähernd so "schlimm" wie ich es empfinde.
    Davon bin ich sogar überzeugt wenn die Verhältnisse nicht vollkommen schräg sind. Auch wenn man es ja nicht glaubt, weil es völlig irrational ist, aber der Bezug zum eigenen Kind ist ein völlig anderer als der zu fremden Kindern. Mir ist das tatsächlich sogar mit den Enkelinnen so gegangen, ab dem ersten Foto war das ganz anders , als jedes andere Kind. Man kann sich das also auch vorher nicht irgendwie vorstellen, das ist etwas außerhalb jeglicher Realität (ich habe es jedenfalls so empfunden).

    Und - ohne dass ich dir jetzt etwas einreden will - man muss keineswegs ein total ernsthafter Papa sein, ganz im Gegenteil, ich finde die witzig-entspannten viel angenehmer, für die Kids allemal.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  7. Moderation

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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    @sprachlos: die witzig-entsppannten Väter können wunderbar sein, aber die ewig mit ihren eigenen Wünschen und Freiheiten beschäftigten, womöglich Peter-Pan verwandten Väter sind mühsam für alle Beteiligten.

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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Man macht Erfahrungen, die man ohne nicht gemacht hätte, andere Erfahrungen, die nur ohne Kind möglich sind bleiben einem verwehrt ...

    Ich denke einen Kinderwunsch sollte man heutzutage frühzeitig haben und ihm auch einiges unterordnen - oder eben nicht und dann sollte man damit auch irgendwann abschließen. Man ist ja heute kein Exot damit, dass man keine Kinder hat.
    1. Mit über 40 hat man mindestens 20 Jahre Erfahrungen ohne Kind gesammelt, die für das ganze Leben reichen könnten, zumindest hat man die Phase ausgiebig ausgekostet.
    2. Ich glaube nicht, dass dieses Thema irgendwann zu den Akten gelegt werden kann. Es ist immer wieder emotionell aufgeladen sowohl das Für und das Wider und bei Frauen aus bekannten Gründen noch viel mehr.
    Ich habe das mehrfach in meinem langjährigen Berufsumfeld erlebt, dass Frauen sehr verbittert wurden, weil ihnen dieses Erlebnis aus den unterschiedlichsten Gründen verwehrt blieb.

    Und ja, deine Frau nimmt die Schwangerschaft ihrer Freundin sicher bewußt wahr. Ihr "Umschwenken" ist für mich absolut nachvollziehbar. Ein Entscheidung für oder gegen Kind ist immer emotionell aufgeladen. Ändern sich die Emotionen, ändert sich auch der Grundgedanke ...

    Auseinanderstezung ist wohl nötig, vilelicht ergibt sich bei dir unter Umständen auch eine andere Meinung dazu. Wenn du so unbedingt nicht wolltest, hättest du längst diesen Eingriff machen lassen können - eventuell ist unterschwellig auch bei dir noch nciht alles dicht.
    Ich wünsche euch eine einvernehmliche Entscheidung.


    (Sprachlos huhu... )

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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    @sprachlos: die witzig-entsppannten Väter können wunderbar sein, aber die ewig mit ihren eigenen Wünschen und Freiheiten beschäftigten, womöglich Peter-Pan verwandten Väter sind mühsam für alle Beteiligten.
    Yep.
    Da wird's dann bisweilen passiv-aggressiv.
    Der Herr Papa, den ich z.B. im Bekanntenkreis habe, der von Anfang an nicht wirklich enthusiastisch war, aber es eine Zeitlang noch recht witzig gefunden hat - vor allem, als sich nämlich die Mutter gekümmert hat, das Kind klein und pflegeleichter war, - wurde später zu einer ziemlichen Krätzen, wie man hierzulande sagt. Die Mutter war spätestens nach der Trennung mehr oder weniger alleinerziehend.

    Ich find Hasardieren in dem Szenario einfach nicht angebracht. Ist ja nicht wie Haus oder Auto, das man relativ problemlos wieder verkaufen, oder Ortswechsel, den man wieder rückgängig machen kann. Und es betrifft dann auch nicht nur eine Person - entweder sind dann alle glücklich, oder es werden alle unglücklich.

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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    ... aber die ewig mit ihren eigenen Wünschen und Freiheiten beschäftigten, womöglich Peter-Pan verwandten Väter sind mühsam für alle Beteiligten.
    Liest sich denn der TE so? Ich finde ganz im Gegenteil. Er liest sich sehr reflektiert und verantwortungsbewusst und daher denke ich, er würde sich nicht für ein Kind entscheiden wenn er die Konsequenzen nicht zu tragen bereit wäre.

    Ein bisschen ot: ich finde die Panik um Kinder manchmal ein bisschen übertrieben, ehrlich gesagt, das Leben hört doch nicht auf mit Kindern und es kann total lustig und fröhlich sein mit ihnen. Diese Seite wird aus meiner Sicht oft total ausgeblendet - immer nur Pflichten, Stress und angenervt-sein.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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