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  1. Registriert seit
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Mit 40 hat sie die Wahl "neuer Partner der Vater werden will" vermutlich sowieso nicht mehr, allenfalls käme eine Samenspende in Betracht.
    Ähm. Wie kommst Du darauf?

    Edit: oh, doppelte Frage, und schon beantwortet:

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Weil es schon ziemlich fraglich ist ob es in dem Alter mit dem aktuellen Partner noch funktionieren würde, wenn der wollte.

    Wenn sie morgen Single wäre und sofort anfängt zu suchen, bräuchte sie wahrscheinlich mindestens 1 Jahr bis zum Versuch mit einem anderen Mann, eventuell auch länger.

    Und dass es noch klappt ist ja jetzt schon nicht besonders wahrscheinlich.
    Gut, über die Unterleibsgeschichten wissen wir nichts, das könnte einen Strich durch die Rechnung machen. Aber ansonsten gilt keineswegs, dass Frauen bei der ersten 4 vorm Geburtstag schlagartig ihre Fruchtbarkeit verlieren . So ab Mitte 40 wird es tatsächlich oft eng, da muss dann nachgeholfen werden.
    Geändert von Pia1976 (13.01.2020 um 14:43 Uhr)

  2. Avatar von Sprachlos
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen
    Ähm. Wie kommst Du darauf?
    Wahrscheinlichkeiten? Sie will ja ein Kind mit sphx weil es mit IHM so gut passt, er ist immerhin im Laufe ihres Erwachsenenlebens der erste mit dem sie sich das vorstellen kann.
    Wie hoch ist die Chance, innerhalb von 2-5 Jahren sich von dem Traummann zu trennen, das zu verarbeiten und Traummann Nr.2 zu finden, um sich dann umgehend zu entschließen ein Kind zu bekommen?
    Wenn man allerdings in vollster Beliebigkeit irgendeinen Mann sucht um ein Kind zu bekommen, na ja, dann vielleicht. Das ist dann in meinen Augen aber auch nicht viel anders als eine Samenspende.
    Manchmal finde ich es echt schräg in der Bri.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)


  3. Registriert seit
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Meins wär es auch nicht (ich konnte und kann den Kinderwunsch genausowenig vom Mann entkoppeln und so hopp und zack ging's nichtmal bei mir ;-), aber wenn jener dann schon überwiegt, ist das zumindest keine undenkbare Option.
    (Da find ich es schon schräger, wenn der eigene Mann - oder gar ein fremder - als Samenspender fungiert, aber das Kind muss dann brav von ihm ferngehalten werden )


  4. Registriert seit
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen
    Ähm. Wie kommst Du darauf?
    Ich komme da auch drauf. Nicht in dieser Absolutheit wie Saetien, aber mit Ü40 einen für eine Familiengründung passenden Partner zu finden ist doch eher Glück als Regel. Sehr viele werden ihren Kinderwunsch in dem Alter auch schon ausgelebt haben.
    Und das die Fruchtbarkeit abnimmt ist auch nicht nur die Aussage irgendwelcher Pessimisten.


  5. Registriert seit
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von Copic Beitrag anzeigen
    Ich komme da auch drauf. Nicht in dieser Absolutheit wie Saetien, aber mit Ü40 einen für eine Familiengründung passenden Partner zu finden ist doch eher Glück als Regel. Sehr viele werden ihren Kinderwunsch in dem Alter auch schon ausgelebt haben.
    Und das die Fruchtbarkeit abnimmt ist auch nicht nur die Aussage irgendwelcher Pessimisten.
    ok, einen passenden Partner finden ist Frage des Anspruchs und der Dringlichkeit. Mag sein, dass das dauert.

    Die Fruchtbarkeit sinkt fast das ganze weibliche Leben lang recht kontinuierlich. Die ist nicht bis 40 top und danach flop. Ich kenne sehr viele Frauen, die mit Anfang 40 problemlos auf natürlichem Wege schwanger geworden sind. Ich weiß, dass das erst einmal Einzelfälle sind, aber es ist auch bekannt, dass die Fertilitätsstatistiken, die in den meisten Lehrbüchern etc. abgedruckt sind, Käse sind, aber dummerweise immer noch von allen zitiert werden. Besonders gerne von Kinderwunschpraxen etc. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

    Trotzdem habt Ihr natürlich Recht: irgendwann ist Schluss und das sollte der TE in seinen Überlegungen berücksichtigen. Viel Aufschub würde ich, gerade bei der gesundheitlichen Historie, mir mit der Entscheidung nicht gönnen.


  6. Registriert seit
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Mir fallen adhoc 3 Frauen aus meinem engen Umfeld ein, die das erste Kind auf natürlichem Weg mit ü40 bekommen haben. Das sind heutzutage keine Einzelfälle mehr. Allerdings weiß ich, dass alle 3 Frauen gesund waren.

    Und warum wird hier schon wieder auf dem TE rumgehackt, nur weil der nicht sofort eine Diskussion mit seiner Frau sucht? Im übrigen ist die Frau auch schon groß - wenn sie unbedingt reden möchte, könnte sie das Gespräch durchaus selber starten. Dass sie das nicht wirklich tut, zeigt mir nur, dass der Kinderwunsch wohl doch nicht so dringlich ist. Die Frau scheint genug andere Baustellen zu haben.

  7. Avatar von silberklar
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Ja, die Frau hat genug andere Baustellen, wie es scheint. Und das macht die Frage "Kind: ja oder nein", neben dem fehlenden Wunsch ihres Mannes halt auch nicht grad zur wichtigsten, wie es scheint. Das Leben, das sphx beschreibt, scheint nunmal abgesehen davon dass die beiden kein Kind haben nicht das Leben zu sein, wo per se schon mal ein Platz für ein Kind wäre, wenn man den wollte.

    Es ist ein Leben in dem für ein Kind mit Mühe Platz geschaffen werden (Wohnung zu klein, Jobs unsicher und nicht so dicke Kohle) müßte wenn trotz widriger Bedingungen der Wunsch groß wäre. Andere schaffen es auch unter nicht super Bedingungen.

    Vielleicht ist es bei dieser Frau auch eine allgemeine Sinnkrise, etwas geschaffen oder geschafft zu haben im Leben, zu einem Zweitpunkt wo es auf die Halbzeit mindestens zugeht? Kind nicht, Familie nicht, lange Beziehung nicht, Karriere nicht, tolles wohnen nicht, und diese Sachen, die einem Menschen gemeinhin eine Art Status/Ansehen verschaffen. Ein Kind könnte man immerhin selber machen.
    Durchsage:

    "Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."

  8. Avatar von Sprachlos
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von Nykara Beitrag anzeigen
    Mir fallen adhoc 3 Frauen aus meinem engen Umfeld ein, die das erste Kind auf natürlichem Weg mit ü40 bekommen haben. Das sind heutzutage keine Einzelfälle mehr. Allerdings weiß ich, dass alle 3 Frauen gesund waren.
    Es geht nicht (nur) darum, ob sie mit Ü40 noch auf natürlichem Weg ein Kind bekommen könnte, sondern ich persönlich finde den Vorschlag geradezu abartig, sich wegen eines plötzlich und spät auftauchenden Kinderwunsches von dem Mann zu trennen, der überhaupt erst der Auslöser des Wunsches war.
    Zitat aus dem Eingangspost:
    Zitat Zitat von sphx
    Sie hat ein "Totschlag-Argument", es lautet etwa so:

    "Wir beide passen so unfassbar gut zusammen, dass ich das Kind von dir und mir wirklich gerne erleben würde."
    Und dann stehen plötzlich Männer Schlange, um eine Familie zu gründen? Dass es sich um passende Männer handeln muss scheint für einige Userinnen nicht besonders wichtig zu sein. Die findet man offensichtlich sowieso an jeder Ecke. Wie beliebig ist das denn?
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)


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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    ähm. irgendwie lese ich nur dass er sich anders entscheiden soll, oder sie...

    Aber dann würde immer einer sich verbiegen und wer ist dann hinterher glücklich! Ein Kind ja oder nein ist eine Entscheidung wie ich leben will und nicht ob ich eine neue Couch will...

    Wenn einer nein der andere ja, da bleibt immer einer auf der Strecke..... Da gibt es keine Einigung, Lösung die für beide O.K. ist.

    Sie will plötzlich ein Kind. d.h. sie hat sich verändert, will was anderes für ihr Leben als was sie bisher immer glaubte und wollte.

    Das nennt sich leben und entwickeln, und geschieht nicht immer auf Augenhöhe mit dem Partner. Sich für ein Kind entscheiden obwohl man es nicht will, oder doch keines bekommt weil man den Partner so sehr liebt birgt ein großes Konfliktpotential für eine Beziehung.
    Denn Liebe alleine reicht nicht für solch eine existentielle Entscheidung.


    Und es gibt kein echtes richtig oder falsch, das ist einfach ein theoretisch unlösbarer Konflikt, bei verschiedenen Lebensmodellen. .
    Das Leben macht was es will und ich auch!


  10. Registriert seit
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    AW: Ungeteilter Kinderwunsch... was tun?

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Es geht nicht (nur) darum, ob sie mit Ü40 noch auf natürlichem Weg ein Kind bekommen könnte, sondern ich persönlich finde den Vorschlag geradezu abartig, sich wegen eines plötzlich und spät auftauchenden Kinderwunsches von dem Mann zu trennen, der überhaupt erst der Auslöser des Wunsches war.
    Also zumindest ich würde die Frau hier in diesem Fall für völlig dämlich halten, wenn sie sich trennen würde. Meine Antwort bezog sich darauf, dass ja "eh nix passiert", wenn die Beiden es jetzt drauf ankommen und die Verhütung weg lassen.

    Grundsätzlich bin ich allerdings schon dafür, dass sich Derjenige trennen sollte, der einen starken Kinderwunsch verspürt, wenn der Partner keine Kinder will. Besser eine Trennung, als dass mir dann später so Jemand vielleicht auch noch Vorwürfe macht, ich hätte dem ach so großen Kinderwunsch im Wege gestanden...

    Zitat Zitat von silberklar Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist es bei dieser Frau auch eine allgemeine Sinnkrise, etwas geschaffen oder geschafft zu haben im Leben, zu einem Zweitpunkt wo es auf die Halbzeit mindestens zugeht? Kind nicht, Familie nicht, lange Beziehung nicht, Karriere nicht, tolles wohnen nicht, und diese Sachen, die einem Menschen gemeinhin eine Art Status/Ansehen verschaffen. Ein Kind könnte man immerhin selber machen.
    Ja, so wirkt es auf mich auch. Wie eine Sinnkrise in der Mitte des Lebens. Wo man mal drüber nachdenkt, was man eigentlich geschafft hat und wo man vielleicht noch hin möchte/kann.

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