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    AW: Abtreibung ja oder nein?

    Liebe Metaline, ganz kurz ein Gedanke - kann es nicht auch sein, dass du dich "müde gehofft" hast, und geradezu einen Ingrimm trägst? So wie der Dichter schreit "Liebe! Liebe! lass mich los!"
    Hoffnung kann etwas so Quälendes sein, irgendwann kann man nicht mehr.

    Du hast nicht nur ein paar Tage Bedenkzeit, sondern noch ein paar Wochen. Jaaa, sicher, körperlich nicht leichter, aber mit der Vorgeschichte hat doch wohl das Innenleben das größere Wort?
    Wäre es ein Weg zu sagen, "so, verflixxtes Schicksal, ich habe das nicht! mehr gewollt, ich bin dagegen, dass du's nur weißt - nun mögen andere uns unter die Arme greifen, ich hab mein Teil durch!"

    Da du darauf verweist, habe ich deinen vorherigen Strang gelesen - der Schlafmangel: ja, das war auch bei mir eine Sorge (durch Schicht- und Bereitschaftsdienste schon gebahnt/angemürbt )- und ich trau mich jetzt mal was: es war mir bereits in der Schwangerschaft (39 Jahre alt) klar "ich werde nicht stillen".
    So konnten wir es so machen, dass ich, angemürbte Eule, um 2/3Uhr früh die letzte Flasche gab, und der Vater um 7h die erste.
    Besser die Flasche, im Arm, mit Hinwendung, und Kind wippt mit jedem Schluck den Takt mit dem Fuß dazu, als die Brust und dabei am handy.
    Kayle rekyse. Thoneaw labonache thewelyse. Eg koyte poyte nykoyte penega doyte.

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    AW: Abtreibung ja oder nein?

    Wobei die Entscheidung nicht zu stillen auch wirklich von anderer Qualität ist. Das ist doch total gut, wenn das dann so gepasst hat. :-)

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    AW: Abtreibung ja oder nein?

    Ich will Dir Deine jetzigen Gedanken übers Kinderhaben nicht absprechen, sie sind ja völlig berechtigt. Aber aufgrund Deines sehnlichen Kinderwunschs noch vor wenigen Monaten bin ich bei Wolkenschaf und der Meinung, dass Du eine Abtreibung nicht so einfach wegstecken wirst.

    Setz Dich mit Deinem Mann zusammen und überlegt gemeinsam, wie ihr euch die nächste Zukunft vorstellt. Dass er sowieso Deine Entscheidung mittragen muss ist klar, aber trotzdem würde ich verlangen dass er sich klar(er) positioniert. Wie sah dass denn im April und die Male davor aus, als Du schwanger warst? Hat er sich da gefreut?

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    AW: Abtreibung ja oder nein?

    Liebe Metaline,
    vor ein paar Monaten hättest Du am liebsten jeder Schwangeren das Baby aus dem Bauch gerissen und jetzt willst Du abtreiben ? Natürlich kann Dir niemand die Entscheidung abnehmen, aber ich fürchte, Du würdest es sehr bereuen.
    Natürlich freut man sich als Mutter auch mal über ein paar freie Tage! Aber das heißt doch nicht, dass man sein Kind nicht liebt oder die Entscheidung für das Kind bereut.
    Kann es nicht einfach sein, dass Du Dich mit Deiner Kinderlosigkeit arrangiert hattest, sie Dir quasi auch ein bisschen "schöngeredet" und Dich jetzt damit schwertust wieder umzuswitchen?
    Jede Schwangere hat Angst. Vor der Geburt, den Veränderungen in ihrem Leben. Und oft denkt man dann auch über einen Abbruch nach.
    Natürlich bereut nicht jede Frau eine Abtreibung. Manchmal passt es einfach nicht. Aber oft bekommen Frauen nach einem Abbruch später zu einem besseren Zeitpunkt oder mit einem anderen Partner doch noch ein Baby. Dieses Chance wirst Du vermutlich nicht haben.
    Ich habe bereits in einem anderen Strang geschrieben, dass ich keine Frau kenne, die ihre Kinder bereut. Und bei Dir bin ich mir nach Deinen anderen Strängen da ziemlich sicher.

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    AW: Abtreibung ja oder nein?

    Zitat Zitat von Caramac Beitrag anzeigen
    Liebe Metaline,
    vor ein paar Monaten hättest Du am liebsten jeder Schwangeren das Baby aus dem Bauch gerissen und jetzt willst Du abtreiben ?
    Und ja, da kann man natürlich theoretisch sehr dafür sein, dass jede Frau bei jeder Schwangerschaft neu überlegt, ob sie das Kind jetzt zu diesem Zeitpunkt möchte, aber im Falle einer Frau, die sich für vier Fehlgeburten bedauern lässt, mit dem Gedanken an Kinderwunschbehandlung zumindest spielt, finde ich es extrem merkwürdig, wenn sie jetzt ein Kind abtreiben lässt.
    Nein, das möchte ich gar nicht erst verstehen.

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    AW: Abtreibung ja oder nein?

    Liebe Metaline,

    ich wünsche dir, eine Entscheidung zu fällen, mit der du und dein Mann leben könnt.


    Dazu solltest du dir insbesondere Beratungshilfe einholen. Die Beratung kannst du so oft, wie du sie in Anspruch nehmen willst, aufsuchen. Zusammen mit deinem Mann und allein, wie immer du bzw. ihr es passend empfindet.

    Insgesamt rate ich dir nur zur Vorsicht, was das Posten dieser Thematik in Foren angeht. Leider wird das oft missionarisch oder auch wenig konstruktiv für die Ratsuchende; mal früher, mal später.
    Darum spüre bitte genau nach, ob und wie lange dir das hilft und ab wann ggf. nicht mehr.

    Alles Gute
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.


    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal den Perlmann machen.

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    AW: Abtreibung ja oder nein?

    Hallo Metaline,

    owei. Ich bin da bei denjenigen, die vermuten, dass du eine Abtreibung bereuen würdest bzw. sehr dran zu knabbern hättest, nach dem, was du noch vor gar nicht langer Zeit geschrieben hast. Ich glaube auch, dass du etwas Zeit brauchst und aktuell vor allem durch den Wind bist. Ist aber natürlich Glaskugel 😉

    Ich will dir auch was erzählen: Mein Kind ist ja aus einer ICSI entstanden. Nach 5 Jahren Behandlung etwa. Und weißt du was? Als ich den positiven Test in der Hand hatte, rate was ich gedacht habe: "Ach du Sch-" gefolgt von "mein Leben ist vorbei" 😁 und gleichzeitig war ich aufgeregt wie Bolle.

    Will sagen: Du hättest ja ein enormes Auf und Ab der Gefühle durch deine Vorgeschichte. Da ist man nicht so cool und entspannt, und Schwangerschaft ist für einen auch nix Normales, was einfach so passiert. Zudem bist du auch gerade so richtig schön hormongeflutet, das darf man nicht vergessen. Und gerade, wenn man sich schon mit dem kinderlosen Leben arrangiert hat, sich das schöne redet hat und vielleicht auch schon Pläne gemacht hatte, wird wieder alles über den Haufen geworfen, natürlich bist du jetzt durcheinander.

    Ich würde auch empfehlen, dir noch Zeit zu geben und das mit deinem Mann immer wieder durchzukauen. Ihr habt ja noch etwas Zeit. Alles Gute für die richtige Entscheidung für euch!

  8. Moderation

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    AW: Abtreibung ja oder nein?

    Ich würde mich an deiner Stelle beraten lassen - wenn du abtreiben willst, musst du das sowieso.
    Und ich würde mit mir nahestehenden Menschen sprechen, die mich kennen und einschätzen können.


    Ich würde aus deiner Situation heraus vermutlich nicht abtreiben, ich halte das bei dir eher für eine Panikreaktion.
    Ich würde es passieren lassen und mich auf das Kind freuen.


    Wenn es wieder zu einem Abgang kommen würde (was ich nicht hoffe), dass würde ich mir allerdings die Frage, was ich wirklich will sehr ernsthaft stellen und auch meinen Mann sehr ernsthaft befragen, was er will. Und wenn ihr dann zu dem Ergebnis kommt, dass ihr nicht wollt, dann würde ich zu einer Vasektomie raten, damit das Thema endgültig vom Tisch ist.
    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Abtreibung ja oder nein?

    Ich bin voll bei Promethea

  10. Moderation

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    AW: Abtreibung ja oder nein?

    Hallo,

    ich fände eine Beratung auch sehr sinnvoll und würde auch Panik vermuten. Aber aus der Ferne ist das natürlich nicht viel mehr als ein Schuss ins Blaue.

    Selbst habe ich eine vergleichbare Situation nicht erlebt, allerdings zu deiner Frage nach der Liebe kann ich was sagen.
    Ich habe mich gerade diese Woche mit einem Frauenarzt übers Elternsein unterhalten (wir haben Kinder im ähnlichen (jungen) Alter). Es ging los beim Schlafmangel und den Augenringen und endete bei der Liebe und er meinte, dass er mit noch keiner Frau gesprochen habe, auch nicht mit solchen mit Konfliktschwangerschaften, die ihr Kind letztlich nicht liebten. Was das angeht, stehen die Chancen also nicht schlecht.

    Dein Posting liest sich ziemlich schwarz-weiß, was ja auch verständlich ist (und, in meinen Augen, auf Panik hindeutet). Klar, Kind oder kein-Kind ist eine binäre Unterscheidung, aber auch mit Kind ist nicht alles schlecht.

    Ganz wichtig, finde ich in diesem Zusammenhang, dass man mit dieser "Mutterliebe"-Erwartung aufräumt. Man muss sein Kind nicht ab dem positiven Schwangerschaftstest und auch nicht ab Geburt automatisch intensiv und unhinterfragt lieben. Man kann Angst haben, Zweifel, Panik, Gleichgültigkeit, man kann die Schwangerschaft verwünschen und auch mal vergessen. Man kann damit fremdeln. Man kann auch Tage, Wochen und Monate nach der Geburt brauchen, bis aus dem Gefühl von ängstlich-ehrfürchtigem Verantwortungsbewusstsein, das man dem Neugeborenen entgegenbringt, doch diese Liebe wird, die einem die Ohren rauschen lässt. Und auch danach gibt es Momente, wo man einfach gerne ohne Kind wäre. Das ist alles normal und das ist alles ok. Und wenn es nicht rund läuft, gibt es Beratungsstellen und Hilfen.
    Man darf sich übrigens auch gegen das Stillen entscheiden und wenn man stillen kann und will, darf man beim Stillen am Handy sein, schlafen (enorm wichtig), lesen, essen, telefonieren, fernsehen, Bus fahren (als Passagier), Sandkuchen backen, vorlesen, spazieren gehen...
    Es redet einem immer einer rein und man bekommt gerne mitgeteilt, dass das jeweilige verhalten einer "guten" Mutter nicht würdig sei. Da kann man nichts machen als Schulternzucken.

    Und du kannst früh planen und überlegen, was dir gut tut, was dir wichtig ist, dir als Frau, nicht als Mutter - und Vorkehrungen treffen, um das umzusetzen. Beispielsweise Zeit alleine (oder mit dem Mann), bevor das Kind 9 ist, wenn es z.B. mal ein paar Tage von den Großeltern oder Paten betreut wird.
    Diesbezüglich wäre noch zu bedenken, dass ein Säugling anders betreut werden muss und will als ein Grundschüler oder ein Teenager. Also man ist nicht 18 Jahre lang an einen Säuglingstagesrhythmus gebunden, die Freiheiten kommen nach und nach wieder.

    Alles Gute!

    Lunete
    Geändert von lunete (30.09.2019 um 12:15 Uhr)

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