+ Antworten
Seite 6 von 17 ErsteErste ... 4567816 ... LetzteLetzte
Ergebnis 51 bis 60 von 170
  1. Avatar von Sneek
    Registriert seit
    24.02.2019
    Beiträge
    2.497

    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Welche These denn nun eigentlich? Da gibt es doch zwei verschiedene Ansätze.


  2. Inaktiver User

    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    ...doppelt

  3. Avatar von Sneek
    Registriert seit
    24.02.2019
    Beiträge
    2.497

    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Ich hab keine Ahnung, worum es geht, die TE ist abgetaucht.


  4. Registriert seit
    22.02.2007
    Beiträge
    3.571

    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Ich hab keine Ahnung, worum es geht, die TE ist abgetaucht.
    Zu den Aussagen der Autorin verschiedener Artikel und eines Buches (Verena Brunschweiger) hier ein wissenschaftlicher Artikel von Spektrum der Wissenschaft, der ihre Aussage "jedes Kind ist eine ökologische Sünde" kritisch analysiert.

    Verena Brunschweiger: Die Kinder und der Klimaschutz - Spektrum der Wissenschaft

    Hans
    ----------------------------------------------------------------
    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.


  5. Registriert seit
    22.02.2007
    Beiträge
    3.571

    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Stimmt.

    Und da ja Akademikerinnen immer weniger Kinder kriegen sollen, hat man als Familie mit mehr als einem Kind und unter 30 ja eh zwangsläufig schon in manchen Augen den Status "asozial".
    Demzufolge ist 'kein Kind" bald ein Statussymbol"...?

    Öhm.....
    Die Kinderlosigkeit von Akademikerinnen ist mitnichten gestiegen. Die in den 90er Jahren prognostizierten Raten von 40 bis 50% wurden nie erreicht. Betrachtet man die Kinderlosigkeit von Akedemikerinnen in den 70er Jahren und heute, so ist die Kindererlosigkeit dieser Bevölkerungsgruppe deutlich gesunken. Auch die Kinderlosigkeit allgemein bei Frauen und Männern steigt zur Zeit kaum (in den letzten 20 Jahren).

    Bei uns (rund um den Starnberger See, ländlich aber stadtnah) sind Kinder ganz klar ein Statussymbol. Je gebildeter und wohlhabender die Familien, umso mehr Kinder gibt es. Ärzte und Rechtsanwälte, Firmeninhaber und Künstler, Ingenieure und Wissenschaftler - in unserer letzten Grundschulklasse hatten die Familien einen Schnitt von 3 Kindern. In München sieht das etwas anders aus, aber schon an der Stadtgrenze gibt es viele kinderreiche Familien. Und es sind nicht die Bauern, die Handwerker, die Eingessenen, sondern die Gebildeten, Wohlhabenden, Zugezogenen.

    Hans
    ----------------------------------------------------------------
    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.


  6. Registriert seit
    09.01.2019
    Beiträge
    705

    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Zitat Zitat von HansDampf Beitrag anzeigen
    Die Kinderlosigkeit von Akademikerinnen ist mitnichten gestiegen. Die in den 90er Jahren prognostizierten Raten von 40 bis 50% wurden nie erreicht. Betrachtet man die Kinderlosigkeit von Akedemikerinnen in den 70er Jahren und heute, so ist die Kindererlosigkeit dieser Bevölkerungsgruppe deutlich gesunken. Auch die Kinderlosigkeit allgemein bei Frauen und Männern steigt zur Zeit kaum (in den letzten 20 Jahren).

    ...
    Hans
    Ich kann das aus eigener Erfahrung hier in unserem privaten Umfeld nur bestätigen. Letztes Wochenende zum Beispiel waren wir zu einer Feier mit 70-80 Personen, Akademikerquote 80+x%. Wir mit unseren zwei Kindern gehörten da schon fast zur Minderheit, viele Gäste hatten 3 oder mehr Kinder. Ähnlich verhält es sich in meinem beruflichen Umfeld und in dem meiner Frau.

  7. Inaktiver User

    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Zitat Zitat von HansDampf Beitrag anzeigen
    Die Kinderlosigkeit von Akademikerinnen ist mitnichten gestiegen. Die in den 90er Jahren prognostizierten Raten von 40 bis 50% wurden nie erreicht. Betrachtet man die Kinderlosigkeit von Akedemikerinnen in den 70er Jahren und heute, so ist die Kindererlosigkeit dieser Bevölkerungsgruppe deutlich gesunken. Auch die Kinderlosigkeit allgemein bei Frauen und Männern steigt zur Zeit kaum (in den letzten 20 Jahren).
    Sie ist nicht gestiegen, aber sie war immer relativ hoch, vor allem im Vergleich mit Frauen ohne Studium.

    Jede fünfte Frau im Alter zwischen 42 und 49 Jahren ist hierzulande ohne Nachwuchs. Besonders hoch ist dabei der Anteil der Akademikerinnen, von denen sogar 27 Prozent zeitlebens keine Kinder haben.

    Waren 2012 rund 188.000 Frauen dieser Altersgruppe kinderlos, sind es mittlerweile schon 194.000. Vor allem in Berufen, die als besonders zukunftsträchtig gelten wie Informatiker und Naturwissenschaftler, scheuen die weiblichen Fachkräfte häufig vor einer Familiengründung zurück. So bleiben 40 Prozent der Informatikerinnen dauerhaft kinderlos, wie die Daten des Statistischen Bundesamts zeigen.(…)Offensichtlich ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in anderen Sektoren einfacher. Am größten ist der Anteil der Mütter in den Reinigungsberufen. Nur neun Prozent der hier erwerbstätigen Frauen sind kinderlos. Auch unter den Verkäuferinnen und medizinischen Fachkräften finden sich überdurchschnittlich viele Mütter.
    Wer dagegen mit Steuern, Rechnungswesen und Finanzdienstleistungen zu tun hat, bleibt häufiger kinderlos. Und auch Kreative aus der Kunst- oder Medienbranche verzichten überdurchschnittlich oft auf Nachwuchs. Unsichere Berufsperspektiven mit zeitlich befristeten Einsätzen sowie extrem flexible Arbeitsbedingungen erschweren den Frauen die Familiengründung.


    Weltfrauentag: Kinderlosigkeit - Akademikerinnen immer haufiger betroffen - WELT

    Natürlich hat das mit der längeren Ausbildungszeit und anderen Bedingungen zu tun - s. oben.
    Die Politik steuert gegen - die Schulzeit wurde verkürzt, es gibt den Bachelor, man hat also schon früher etwas "in der Tasche" und könnte dann zum Beispiel nach einer Kindspause wieder einsteigen.
    Und die fruchtbare Phase verlängert sich ja auch, auf natürliche Weise, aber auch durch medizinische Hilfen.

    Zitat Zitat von HansDampf Beitrag anzeigen
    Bei uns (rund um den Starnberger See, ländlich aber stadtnah) sind Kinder ganz klar ein Statussymbol.
    Da stimme ich Dir zu, ich kenne diese Kreise auch und ja, es gibt immer mehr Familien mit 3 Kindern.

    Zitat Zitat von HansDampf Beitrag anzeigen
    Je gebildeter und wohlhabender die Familien, umso mehr Kinder gibt es. Ärzte und Rechtsanwälte, Firmeninhaber und Künstler, Ingenieure und Wissenschaftler - in unserer letzten Grundschulklasse hatten die Familien einen Schnitt von 3 Kindern. In München sieht das etwas anders aus, aber schon an der Stadtgrenze gibt es viele kinderreiche Familien. Und es sind nicht die Bauern, die Handwerker, die Eingessenen, sondern die Gebildeten, Wohlhabenden, Zugezogenen.
    Da stimmt Dein subjektiver Eindruck allerdings nicht, auch wenn Du mit diesen Kreisen vielleicht weniger in Kontakt bist.

  8. Moderation
    Registriert seit
    20.08.2010
    Beiträge
    34.342

    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist auch ein Aspekt den ich immer wieder höre. Kenne einige Leute die sagen, dass das mit dem sauren Regen und dem Waldsterben wohl auch arg übertrieben waren und die keine Lust haben nun erneut in Panik zu verfallen.
    Das ist der gleiche Fehler wie im Jahr-2000-Problem, und der ist immens häufig: Es ist ja zum Jahr 2000 überhaupt nichts passiert! Alles nur Panikmache!!! Ja ,klar. Warum ist nichts passiert? Weil Millionen von Arbeitsstunden investiert wurden *damit* nichts passiert!

    Ist das gleiche mit aller Infrastruktur, mit Impfungen und medizinicsher Vorsorge generell, alles in der Welt, was "Wartungsarbeit" ist, und es ist verdammt vieles Wartungsarbeit.

    Die erste modernen Umweltschutzgesetzt (über das klassische, "Der Magistrat läßt wissen, daß ab morgen niemand mehr in den Bach sch*** darf, da der Magistrat übermorgen Bier brauen tut") hinaus kamen um 1970 herum. Das war ein neues Thema, ich erinnere mich so an die frühen Schriften, von denen ich, als ich sie las, nicht wußte, daß sie früh waren.

    In den 1980ern gab's sauren Regen, heute gibt's serienmäßige Rauchgasentschwefelung, und ein Verständnis, daß Luftverschmutzung kein lokales, regionales oder nationales Problem ist -- der Schock beim Waldsterben war ja, daß es in Wildnissen weit von jeder Industrie auftrage.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  9. Avatar von Paraplumeau
    Registriert seit
    03.11.2014
    Beiträge
    10.369

    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Es ist doch ganz einfach zu erklären. Wenn eine Frau Kinder hat, sind es immer häufiger mehr als zwei. Die Anzahl der Frauen, die keine Kinder hat, steigt dennoch geringfügig.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.

+ Antworten
Seite 6 von 17 ErsteErste ... 4567816 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •