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  1. Moderation Avatar von lunete
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    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Bei uns war das Teil der Überlegungen - besonders beim 3. Kind. Kind 1 und 2 waren eher im Rahmen des Standardprogramms, wir wollten gern ein Kind, es hat gut geklappt, dann noch ein Geschwisterchen. Über Nr. 3 haben wir länger nachgedacht.
    (Mein Mann ist aber auch ein wandelndes ökologisches Gewissen, das ist oft anstrengend )
    Die Überlegungen kamen aus zwei Richtungen:
    Wollen wir dieser Welt noch ein Kind zumuten und wollen wir noch einem Kind diese Welt zumuten.

    Der Optimismus hat gesiegt.

    Wir bemühen uns um eine möglichst verantwortungsvolle Lebensweise (Ernährung, Konsum, Verkehr...) Der Fußabdruck des 3. Kindes ist schätzungsweise der Kleinste von allen, Neuanschaffungen gibt es kaum (auch bei den Großen viel Secondhand), indem die Familie größer wird, wird der Energie- und Ressourcenaufwand im täglichen Leben für den Einzelnen geringer - und hoffentlich gelingt es uns, die drei zu entsprechend verantwortungsvollen Erwachsenen zu erziehen.

  2. Avatar von marylin
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    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Mich wundert es immer ein wenig, wenn Menschen sagen in "diese" Welt (also hier in D) keine Kinder setzen zu wollen. Warum denn nicht? Nie ging es den Menschen hier besser, nie gab es mehr Unterstützung für Bedürftige, nie gab es bessere med. Versorgung.... Also wann war unsere Welt denn besser? Wann waren die Voraussetzungen für ein Kind besser?
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  3. Moderation Avatar von lunete
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    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Als die Welt noch weiter als 10 Jahre von der Klimakatastrophe entfernt war.


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    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenig oder keine Kinder bekommen tritt als Phänomen tatsaechlich eher in den reicheren Weltregionen auf und bei steigender Bildung.
    nicht bei steigender Bildung. Vor allem bei steigender weiblicher Erwerbstätigkeit als Angestellte. Angestellt sein und Kinder haben passt nicht zusammen.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  5. Moderation
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    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Zitat Zitat von lunete Beitrag anzeigen
    Als die Welt noch weiter als 10 Jahre von der Klimakatastrophe entfernt war.
    Du meinst, der Dreißigjährige Krieg war besser, um Kinder zu kriegen? Die Pest? Der Untergang von Pompeji? Der Anfang des letzten Jahrhunderts mit zwei Weltkriegen und dem Kalten Krieg?

    Unsere Kinder werden vor großen Herausforderungen stehen. So wie quasi alle Generationen vor ihnen.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"


  6. Registriert seit
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    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Du meinst, der Dreißigjährige Krieg war besser, um Kinder zu kriegen? Die Pest? Der Untergang von Pompeji? Der Anfang des letzten Jahrhunderts mit zwei Weltkriegen und dem Kalten Krieg?
    Das sind alles relativ isolierte Ereignisse ohne Aussicht auf eine nahe globale Apokalypse. Sogar während des 30jährigen Krieges haben die meisten Leute wenig davon bemerkt.

    Gerade die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts haben sich doch durch ausgesprochenen Optimismus ausgezeichnet, es geht aufwärts! Technik wird immer besser, Komfort und Sicherheit werden immer besser, Kühlschränke und Autos für alle!

    Jetzt sieht es eher danach aus, als ob es erstmals abwärts gehen wird.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  7. Moderation Avatar von lunete
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    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Du meinst, der Dreißigjährige Krieg war besser, um Kinder zu kriegen? Die Pest? Der Untergang von Pompeji? Der Anfang des letzten Jahrhunderts mit zwei Weltkriegen und dem Kalten Krieg?

    Unsere Kinder werden vor großen Herausforderungen stehen. So wie quasi alle Generationen vor ihnen.


    Schon klar. Das Reflexionsniveau ist aber ein anderes als im 17. (13., 1., frühen 20.) Jh., ebenso die sozialen (Altersvorsorge) und medizinischen (Verhütung) Möglichkeiten.


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    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Weltweit betrachtet stimmt das ja nicht, die Geburtenrate explodiert.
    Wenig oder keine Kinder bekommen tritt als Phänomen tatsaechlich eher in den reicheren Weltregionen auf und bei steigender Bildung.
    Der "Child Peak" ist bereits erreicht. Die globale jährliche Anzahl an Geburten hat bereits aufgehört, weiter anzusteigen. Ab 2060 wird das Wachstum zum Stillstand kommen.

    (Quelle: Hans Rosling, weltweit anerkannter Statistiker auf Grundlage von UN-Daten. Zitiert aus "Factfulness", 2018, S. 110)

    Schneller geht der Geburtenrückgang pro Frau tatsächlich, je gebildeter sie ist. Investition in Bildung und gute Lebensverhältnisse ist also auch Klinaschutz.
    Geändert von Helme (10.06.2019 um 15:23 Uhr)

  9. Moderation
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    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Das sind alles relativ isolierte Ereignisse ohne Aussicht auf eine nahe globale Apokalypse. Sogar während des 30jährigen Krieges haben die meisten Leute wenig davon bemerkt.
    Wenn um mich herum mehr als die Hälfte der Menschen stirbt, dürfte es mir ziemlich egal sein, dass dieses Sterben nur auf meinen Kontinent zutrifft und währenddessen in Japan alles friedlich ist (was übrigens nicht der Fall war).

    Die Menschen wussten zu jeder Zeit, dass die Kinder, die sie zur Welt brachten, höchstwahrscheinlich noch als Kinder sterben würden. Wenn von acht zwei durchkamen, war es gut. Das war kein "isoliertes Ereignis", sondern die Normalität. Ist das in irgendeiner Weise weniger bedrohlich als die aktuelle Situation?

    Ich bin kein "Klimaleugner" oder so. Aber ich glaube, das menschliche Leben wird nicht schwieriger oder härter werden, als es in den meisten Zeiten war.


    Ich glaub nicht, dass es Menschen gibt, die einen tiefen Kinderwunsch empfinden und sich dann schweren Herzens dagegen entscheiden. Es ist nur so, dass der Kopf immer gute Gründe findet, wenn der Bauch schon (meist aus komplett anderen Gründen) entschieden hat. Egal ob pro oder contra Kinderwunsch.
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  10. Moderation
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    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Weltweit betrachtet stimmt das ja nicht, die Geburtenrate explodiert.
    Die *Anzahl* der Geburten, nicht die Rate. Die Rate (Anzahl der Kinder pro Frau, oder Anzahl der Kinder pro Jahr per 1000 Frauen von 15 bis 49) geht zurück. (Siehe z.B. Liste der Lander nach Geburtenrate – Wikipedia Den Weltdurchschnitt findest du etwa auf der Hälfte der Tabelle).

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenig oder keine Kinder bekommen tritt als Phänomen tatsaechlich eher in den reicheren Weltregionen auf und bei steigender Bildung.
    Ja: Länder, wo Frauen rechtlich, medizinisch und sozial die Option haben, Kinder nicht zu bekommen. Wenn du dir die UN-Weltkarte anschaust (auch in dem verlinkten Artikel auf Wikipedia), sieht du einen relativ kleinen Raum, wo die Fertilität hoch ist. Außerhalb von Afrika stechen da Afghanistan und der Irak heraus. Bekannt für Frauenrechte und funktionierende zivile Infrastruktur...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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