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  1. Registriert seit
    31.07.2015
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    83

    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Zitat Zitat von Carcasonne Beitrag anzeigen
    In unseren hiesigen Breiten (Nordhalbkugel, fernab kompletter Sintfluten), wird nichts wirklich Gravierendes zu erwarten sein - im Vergleich zu anderen Gebieten, denen vollständige Vernichtung droht.
    Ich stimme dir weitgehend zu (siehe auch mein anderer Post, bei mir ist es tatsächlich ein Grund von vielen). Dem aber stimme ich nicht uneingeschränkt zu. Es wird keine vollständige Vernichtung drohen, aber ich glaube wir dürfen die Macht des Zurückschlagens anderer Erdteile nicht unterschätzen. Es wird nicht nur Klimaflüchtlinge geben, sondern auch Kriege um Ressourcen und die bewohnbaren Erdteile, da bin ich fast sicher und sehe nicht, wie wir das sicher abwehren könnten.


  2. Registriert seit
    09.10.2018
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    2.790

    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Kann man nicht, denn gegen Naturgewalten sind wir doch weitgehend machtlos.
    Endzeitfilme lohnen sich schon, auch wenn sie oft übertrieben pathetisch sind - da kann man gut gucken, was passiert, wenn es zu heiß, zu feucht, zu dunkel wird.
    Oder lest mal "Blackout" von Marc Elsberg - keine hohe Literatur, aber sehr "erhellend" ...


  3. Registriert seit
    03.06.2019
    Beiträge
    71

    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Zitat Zitat von Gini77 Beitrag anzeigen
    Zitat von Cara123:
    Mich tröstet immer eins: Der positiv denkende Teil wird Kinder bekommen, die Pessimisten werden aus ökologischen Gründen aussterben. Der eine Teil wird mit Lust und Freude Kinder zeugen, der andere Teil wird die Welt durch die Hintertür verlassen, ohne dass sich je jemand an sie erinnern wird. Man wird bestenfalls höchstens über ihr unnötiges "Opfer" mitleidig lächeln oder schlechtestenfalls über sie lachen.
    Ich wollte hier eigentlich nur mitlesen. Ich habe keine Kinder, aus vielen Gründen. Die Ökologie ist ein Teil davon, aber eher weil ich tatsächlich viele Sorgen habe, wenn ich in die Welt hinaus blicke (ökologisch, aber auch andere) und diese Sorgen nicht gerne auf Kinder übertragen möchte. Ich sehe mich selbst klar und meinen Pessimismus und fände es nicht fair, Kinder darunter leiden zu lassen. Trotzdem versuche ich die Welt besser zu machen, etwas zu verändern und zu bewegen. Aber dieser Absatz hat mir wirklich weh getan. Die Welt durch die Hintertür verlassen, mitleidig und ohne dass sich jemand erinnert belächelt zu werden. Das sind harte Worte.
    Das sind nicht nur harte Worte, das sind Worte jenseits von jeglicher Netiquette und von einem sehr schrägem Weltbild zeugend.
    (Man stelle sich nur vor, jemand mit unerfülltem Kinderwunsch hat das gelesen!)

    Die Bri ist für mich heute, was Jürgen Domians Talkshow bis vor einiger Zeit war: Ein Medium, das das gesamte menschliche Spektrum in einer Vollständigkeit darstellt, die weit über den individuellen Erfahrungshorizont hinaus geht.
    Cara123 hat mit ihrer Sicht mein Weltbild wieder mal erweitert.

    Meine Sicht ist:
    • Es gibt Menschen, die Kinder wollen und bekommen.
    • Es gibt Menschen, die keine Kinder wollen aus den verschiedensten Gründen (Paraguay/Timbuktu oder Kindern-nicht-die-Erde-zumuten wollen oder der-Erde-Kinder-nicht-zumuten-wollen, oder was auch immer)
    • Es gibt Menschen, die Kinder wollen und keine bekommen können.
    • Es gibt Menschen, die keine Kinder wollen und welche bekommen (müssen).
    • Dann gibt es vielleicht noch ein paar indifferente.

    Das ist in jedem Fall ein existentielles Thema, und jede Entscheidung und Situation hat ihre Berechtigung.
    Manche Menschen werden von Haltungen, die von der eigenen abweichen, offenbar so getriggert, dass sie boshaft werden. M.E. ist das ein Selbstwertproblem.
    The sky is always blue above the clouds.


  4. Registriert seit
    17.08.2016
    Beiträge
    5.818

    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Wir reden hier von Menschen, die bewusst auf Kinder verzichten, weil sie meinen dadurch die Welt zu retten- aus ökologischen Gründen. Da solltest du schon so nettiquette sein und das auch so wahrnehmen, worüber hier diskutiert wird.

    Dann... ist es es doch nur logisch weiterzudenken:

    a) für wen soll man denn die Welt retten? Da ist nun mal keiner, der sagt: "Oh, die nette Frau Galah hat extra keine Kinder bekommen, damit wir es gut haben."
    Man verschwindet unter der Erde und hat nichts dieser Erde hinterlassen und niemand denkt an einen oder fühlt gar Dankbarkeit.

    Das ist nun mal die Wahrheit. Warum will man das beschönigen?

    Ich verstehe... man will ja, dass das bemerkt wird und man bewundert wird, und dann tut es natürlich weh, wenn die Welt davon keine Notiz nimmt oder das gar verschroben findet.


  5. Registriert seit
    15.11.2018
    Beiträge
    318

    AW: Keine Kinder/Adoption aus ökologischen Gründen

    Das ist so ein schwieriges Thema und ich bin sehr zwiegespalten. Natürlich möchte man Kinder. Kinder wurden immer gemacht und auf die Welt gebracht. Das Herz sagt ja. Es liegt in unserer Natur. Mein Kopf sagt nein. Die Gründe sind vielfältig und müssen nicht zwangsläufig eintreten.
    - We are babes in the woods. -

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