Liebe Tini
Ja wir haben uns informiert und würden sehr sehr gerne adoptieren. Jedoch hat man uns auf der Beratungsstelle sehr gebremst und uns gesagt dass die Wahrscheinlichkeit dass wir adoptieren können sehr gering ist.
Jedes Jahr werden etwa 30 Kinder zur Adoption freigegeben und es gibt etwa 1000 Eltern die in Frage kommen würden diese Kinder zu adoptieren.
Hier in der Schweiz muss man sich bewerben für eine Adoption und mehrere Gespräche und Kurse machen. Die Kosten für diese Bewerbung liegen bei etwa 4000.- und die Bewilligung läuft dann drei Jahre in der man ein Kind adoptieren könnte. Jedoch hat sie uns gesagt dass wir im oberen Bereich des alters über 40 Jahre liegen und die Wahrscheinlichkeit dass wie ein Kind adoptieren können ist sehr sehr gering.
Wir sind nicht so sicher ob das unser weg ist.
Liebe Grüsse ♥️
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15.07.2019, 09:52
AW: Kinderwunschbehandlung abgebrochen ❤️
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31.07.2019, 15:49
AW: Kinderwunschbehandlung abgebrochen ❤️
Hello!
Es ist völlig normal, dass immer wieder mal ein Wehmutsanfall kommt. Kenne ich, das ging bei mir bis zu meinem 50. Geburtstag . . die Wehmutsanfälle werden aber immer kleiner, versprochen!
Ich freue mich, wenn ich Dich (und auch andere) so ein bisschen inspirieren kann. Viel Erfolg bei Deinem beruflichen Projekt!
Ich wünsche Dir, dass du im Umfeld ein "Herzenskind" findest so wie ich das habe.
lg luci
PS: Eine Freundin von mir will so gerne Oma werden. Ihr Sohn und die Schweigertochter hatten kürzlich die erste Kiwu-Behandlung. Heute hat sie mir erzählt, dass daraus nichts wurde. In 3 Monaten startet der nächste Versuch.
Ich leide mit der ganzen Familie mit, die Kiwu-behandlung zehrt doch ganz schön an den Nerven.LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH
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01.08.2019, 11:47
AW: Kinderwunschbehandlung abgebrochen ❤️
Was die Adoption betrifft, so möchte ich anmerken, dass ich eine Familie kenne, die zwei Kinder aus dem Ausland adoptiert hat:
Die große Tochter ist aus Schwarzafrika, der Kleine aus der Karibik.
Beide sind wunderschön und sehr, sehr dunkel von der Hautfarbe her. Das ist umso bemerkenswerter, als die Mutter groß und hellblond ist.
Die Kinder sind in der Gemeinde (Vorort im Speckgürtel einer kleinen bayerischen Großstadt) gut integriert und sehr beliebt. Das Mädchen kommt jetzt aufs Gymnasium, der Kleine ist noch im Kindergarten.
Das Mädchen ist als Baby in Afrika beinahe verhungert. Beide Kinder kamen schon als Baby in die neue Familie.
Ich denke, es war ein gutes Werk die Kinder hierher zu holen und sie sind eine große Freude für ihre Eltern.
Darüberhinaus war in der 3. Klasse meines Sohnes ein Mädchen aus einer Familie, die gleich drei größere verwaiste Geschwister auf einmal aus Brasilien adoptiert hat. Die ganze Schule hat sich damals rührend um das 9-jährige Mädchen gekümmert, wenn die erste Klasse lesen geübt hat, wurde sie dazu gerufen und so hat sie sehr schnell Deutsch gelernt.
Insgesamt gab es in dieser Familie aber mehr Probleme als in der anderen, besonders mit dem damals schon 11-jährigen Sohn. So große Kinder aus ihrer Kultur zu reißen kann schon problematisch sein.
Aber bei einem verwaisten Baby aus Afrika hätte ich persönlich keine Bedenken, was hätte dieses Kind im Waisenhaus schon zu erwarten?


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