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  1. Registriert seit
    09.01.2016
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    AW: Ich beneide Hausfrauen

    Zitat Zitat von missy20 Beitrag anzeigen
    Entweder Frühschicht von 6-13 uhr oder Spätschicht von 12-19 uhr, je nach dem.
    Wenn ich Frühschicht habe hol ich das Kind ab bis 14 Uhr, und mein Freund bringt es bis 9 Uhr. Umgekehrt genauso, hab ich Spätschicht bring ich es bis 9 Uhr und mein Freund holt ab 14 Uhr. Haushalt bleibt meistens bei mir hängen.
    DAS ist hier der Punkt, nicht wahr? Wieso bleibt der Haushalt meistens bei dir hängen? Was tust du zu Hause, was tut dein Freund?


  2. Registriert seit
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    AW: Ich beneide Hausfrauen

    Ich hatte auch eine Zeit, in der ein Teil von mir die "klassischen" Hausfrauen glühend beneidet hat.
    Ich war alleinerziehend, zwar "nur" mit einem Kind, aber berufstätig in Teilzeit. Es war teilweise sehr anstrengend, für alles verantwortlich zu sein, also die Organisation des Kindes, Haushalt, Arbeit, Finanzen einfach alles. Das fiel besonders dann auf, wenn etwas schief ging.
    Andererseits (also wenn ich mich nicht so überfordert gefühlt habe) habe ich es sehr genossen, bei der Arbeit Erwachsene um mich zu haben, mit denen ich mich "erwachsen" unterhalten konnte.

  3. Inaktiver User

    AW: Ich beneide Hausfrauen

    Zitat Zitat von Rene66 Beitrag anzeigen
    Ich war alleinerziehend, zwar "nur" mit einem Kind, aber berufstätig in Teilzeit.
    Ich gleichfalls und in Vollzeit.
    Hab's auch überlebt . Waren zwar ein paar anstrengende Jahre dabei, aber gottlob wächst dat Kind ja.

    Ich finde, es sollte gar nicht mehr die "Wahlmöglichkeit" geben. Jeder sollte einer geregelten Tätigkeit nachgehen und zwar auskömmlich. Gerade wir Frauen unterstützen doch das System "prekäre Jobs". Wenn ich nur an meine Freundin denke, die im Supermarkt Regal einräumt (sich dabei übrigens die Gesundheit ruinierte). Da ist weit und breit kein Kerl zu sehen, der diese Arbeit macht. Alles Frauen.

    Ja, sagt meine Freundin, da verirrt sich mal ne studentische Hilfskraft, die aber nach 2 Wochen nicht mehr gesehen ward. Und sie und noch eine Bekannte machen diesen Job seit über 25 Jahren! Rente natürlich dementsprechend, Altersarmut ist vorprogrammiert.


  4. Registriert seit
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    AW: Ich beneide Hausfrauen

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    DAS ist hier der Punkt, nicht wahr? Wieso bleibt der Haushalt meistens bei dir hängen? Was tust du zu Hause, was tut dein Freund?
    Ja das man einfach generell viel alleine machen muss. Ich mache alles im Haushalt, Wäsche, Putzen, Kochen, Kind baden, Kind bespassen. Ich sage ihm immer er kann auch mal saugen oder Kochen, kommt vll 2x im Monat vor, da er ja so fertig ist von der Arbeit.

  5. Inaktiver User

    AW: Ich beneide Hausfrauen

    Zitat Zitat von Rene66 Beitrag anzeigen
    Ich hatte auch eine Zeit, in der ein Teil von mir die "klassischen" Hausfrauen glühend beneidet hat.
    Nein beneidet habe ich sie nie. Ich bin gern arbeiten gegangen und tue es heute noch.

    Ich habe höchstens gedacht, wenn ich zB. im Sommer um 17.30/18.00 Uhr (nach Feierabend) noch nen Liter Frischmilch haben wollte und die jungen Mütter vorm Supermarkt habe stehen sehen, Käffchen schlürfen, Zigarettchen rauchen ...., und ins leere Regal geguckt habe, dass wohl schon jemand vor mir da war.


  6. Registriert seit
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    AW: Ich beneide Hausfrauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde, es sollte gar nicht mehr die "Wahlmöglichkeit" geben. Jeder sollte einer geregelten Tätigkeit nachgehen und zwar auskömmlich.
    Wie will man so was verpflichtend einführen? Was ist mit Menschen, die genug haben? Durch Erbe, Lottogewinn oder eigene Arbeit frühzeitig "ausgesorgt"?


  7. Registriert seit
    05.06.2009
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    72

    AW: Ich beneide Hausfrauen

    Am liebsten wäre mir ja ein Job mit geregelten Arbeitszeiten. Aber ist einfach schwierig den zu finden, das sind meistens so 80 std. Jobs, zu wenig Geld dann. Es schlaucht einfach wenn man Frühschicht hat und dann kann man sich bis Abends noch alleine ums Kind kümmern.

  8. Inaktiver User

    AW: Ich beneide Hausfrauen

    Zitat Zitat von willichdas Beitrag anzeigen
    Was ist mit Menschen, die genug haben? Durch Erbe, Lottogewinn oder eigene Arbeit frühzeitig "ausgesorgt"?
    Diese dürften dann kaum auf prekäre Jobs angewiesen sein. Kam vielleicht nicht deutlich genug rüber, aber diese Klientel meine ich nicht.

    Es dürfte heutzutage kaum noch eine Frau geben, die keine (Schul-)Ausbildung genossen hat. Zumindest nicht in dem Maße, wie Frauen in derartigen Jobs tätig sind.

    Und ja, auch auf die Gefahr hin, dass ich geteert und gefedert werde, es hat auch was mit Bequemlichkeit zu tun. Da ist es bequemer, sich in die Beziehung zu begeben, der Mann geht Vollzeit arbeiten und Frauchen kümmert sich um die 3 K's.
    Deutschland ist noch weit verbreitet in den 50ern bzw. scheint ne Rolle rückwärts zu machen.

  9. Avatar von Ullalla
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    AW: Ich beneide Hausfrauen

    Zitat Zitat von missy20 Beitrag anzeigen
    Ja das man einfach generell viel alleine machen muss. Ich mache alles im Haushalt, Wäsche, Putzen, Kochen, Kind baden, Kind bespassen. Ich sage ihm immer er kann auch mal saugen oder Kochen, kommt vll 2x im Monat vor, da er ja so fertig ist von der Arbeit.
    Einer macht und eine läßt machen.
    Mit welchem Recht kommt dieser Komiker darauf, dass er sich nicht an SEINEM Haushalt und an der Versorgung SEINES Kindes angemessen beteiligen muss? Weil er so fertig ist?
    Und Du bist nicht fertig und läßt das mit Dir machen?

    Nicht nörgeln oder untertänigst darum betteln, dass er "ja auch mal" - nee, grundsätzlich regeln.
    Und überlegen, wieviel weniger Arbeit man selbst hätte, wenn diese so wenig belastbare Perle der Menschheit nicht in der gleichen Wohnung leben würde und betüdelt werden müßte.
    Und er könnte überlegen, wer ihm seinen Dreck weg macht und alles erledigt, wenn er es sich nicht bei einer Frau bequem macht.

    Grundgütiger.
    life is all about
    finding people who
    are your kind of
    CRAZY

  10. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Ich beneide Hausfrauen

    Zitat Zitat von willichdas Beitrag anzeigen
    Ich zitiere Dich mal stellvertretend für alle, die mir widersprochen haben.
    Ich finde Bügeln nimmt echt viel Zeit in Anspruch und käme daher niemals auf die Idee, Hemden zu bügeln, die ich selbst nie trage. Und wenn ich Wäsche meines Partners zu meiner Mutter bringe, hilft sie nicht mir sondern ihm. Ist ja seine Wäsche.

    In meinen Beziehungen mit gemeinsamer Haushaltsführung hat jeder seine eigene Kleidung gebügelt, das ist zeitaufwendig genug.

    Ich weiß, dass ich da offenbar eine Ausnahme bin, man sieht ja auch an den Reaktionen hier, dass Bügeln offenbar in den meisten Beziehungen immer noch Frauensache ist.
    ja und?

    So kann ich in (m)einer Ehe nicht denken.

    Es ist unser Haushalt, unsere Arbeit - und das teilen wir uns auf, wie es praktisch und fair ist und nach unseren Präferenzen. Und wenn jemand hilft - auch wenn meine Mutter seine Hemden wäscht und bügelt - dann hilft sie UNS.

    Ich mache mehr Wäsche, mein Mann putzt mehr (und räumt grundsätzlich die Küche auf - ein Luxus, kochen zu können, ohne Aufräumen zu müssen )

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