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  1. Avatar von 2believe
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    Noch zweites Kind?

    Es wird mir hier keiner sagen können. Außerdem weiß ich ja nicht sicher ob es überhaupt klappen würde.

    Aber mich treibt die Frage gerade ziemlich um. Vor allem weil sich mein selbst gesetztes zeitfenster sich in den nächsten Monaten schließt.

    Also erst mal zu den Fakten. Ich bin 40 und mein Mann 46. Unsere Tochter ist 4.
    Früher hatte ich gar keinen ausgeprägten Kinderwunsch. Dann fing es mit 35 doch an und wir bekamen das Kind. Direkt nach der Geburt dachte ich "niiieeee wieeeeder!"
    Der Anfang war auch nicht so leicht. Das Kind hatte immer viel Aufmerksamkeit gebraucht, und hängt auch heute noch viel an mir was mir oft zu viel ist. An ein zweites Kind war zuerst nicht zu denken, auch da beruflich bei mir alles in Scherben lag und ich mich zuerst umorientieren wollte. Das ist nun erledigt- alles in trockenen Tüchern sozusagen.

    Jetzt wäre also ein guter Zeitpunkt. Nur will ich die Entscheidung natürlich nicht alleine treffen. Mein Mann möchte eher nicht mehr. Er fühlt sich zu alt und geniest die wiedergewonne Freiheit. Auch sind seine Eltern recht alt und könnten bald mehr unsere Hilfe gebrauchen. Er hat Angst, dass wir uns übernehmen könnten. Außerdem fehlt ihm nichts.

    Ich weiß einfach nicht was ich will. Ich denke permanent, dass ich das Thema entweder bald gänzlich abhaken oder angehen muss. Ständig schwanke ich zwischen: ach lass es uns doch nochmal probieren ich will jetzt sofort 😉- und "ach, ein Kind ist wunderbar! Es ist perfekt wie es ist. Wieso etwas ändern?"
    Dagegen spricht auch, dass wir beide ein eher angespanntes Verhältnis zu unseren Geschwistern haben und auch in der Kindheit darunter gelitten haben.

    Aber dieser komische Kinderwunsch gerade ploppt einfach immer wieder hoch. Man, sind das die Hormone?

    Wer kennt das auch? Und wie habt ihr es gelöst? Habt ihr was bereut?

  2. Avatar von kornblume81
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    AW: Noch zweites Kind?

    Hm, hab das schon öfter gehört/ mitbekommen, dass kurz vor "ganz Ende" das nochmal aufkommt, also Hormone. Aber aufs erste Lesen klingt es mir bei euch eher wie abgeschlossen. Bin sonst eigtl. immer für "munter drauflos".
    Aber das mit den eigenen Geschwistererfahrungen fände ich kein Argument!

  3. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Noch zweites Kind?

    Hallo,

    Ich war vor ein paar Jahren in einer ähnlichen Situation. Ich habe allerdings heute 2 Kinder. Mein erstes Kind bekam ich mit 38 nach eine rKinderwunschbehandlung. Sie war ein pflegeleichtes Anfängerbaby. Etwa 1 Jahr nach ihrer Geburt kam bei mir die Frage einer neuen Behandlung auf, auch weil die Krankenkasse nur bis 40 zahlt. Bei uns ist es aber so dass mein Mann und ich Einzelkinder sind und ich irgendwie den Wunsch hatte meinem Kind noch etwas mehr Familie zu geben. Mein Mannwollte nicht aus ähnlichen Gründen wie deiner. Bei uns kam hinzu dasss meine Mutter und meine Schwiegermutter zu diesem Zeitpunkt schon Pflegefälle waren.

    Da aber bei mir der Kinderwunsch latent da war habe ich ( natürlich mit Ansage) nicht verhütet. Aufgrund unserer Vorgeschichte war es sehr unwahrscheinlich dass was passiert. Tja aber nicht unmöglich, mit 40 war ich plötzlich schwanger.
    Mein Mann war alles andere als begeistert. Ich hatte gehofft dass er sich nach einem Schock trotzdem freut, aber er benahm sich als wäre jemand gestorben.
    Wir machten eine harte Zeit durch. Die zweite Schwangerschaft war für mich bedeutend unangenehmer als die erste. Unsere zweite Tochter war ein anspruchsvolleres Baby als die erste. Zusätzlich zur Schwiegermutter wurde auch noch der Schwiegervater schwer krank. Ich erhielt von meinem Mann mit zwei Kindern viel weniger Unterstützung als mit einem.
    Ich bin auch nicht die begeisterte Babymutter, die aus dieser Phase viel Glück für sich zieht.
    Es wurde beseer als ich wieder arbeitete.

    Inzwischen sind die Kinder 4,5 und 2,5. Inzwischen haben wir uns eingegroovt. Die Schwiegereltern sind gestorben. Mein Mannbeteiligt sich wieder gleichwertig an der Kinderaufzucht. Uns geht es gut.
    Aber rückblickend, war das die schwierigste Zeit als Paar in unserer 20 jährigen Beziehung.
    Ich möchte die Kleine nicht missen, aber ich denke wir wären auch mit einem Kind zufrieden gewesen, für uns als Paar wäre es vielleicht sogar besser gewesen.

    Ich denke ohne die Kinderwunschbehandlung und dem Wissen dass ein Treffer auf normalem Weg sehr unwahrscheinlich ist, hätten wir kein zweites Kind riskiert

  4. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Noch zweites Kind?

    Das Schönste, was ich meinem Kind geben kann, außer meiner Liebe und Verlässlichkeit, sind Geschwister.
    Wenn es körperlich möglich ist und finanziell machbar, würde ich immer für mindestens ein Geschwister plädieren.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.

  5. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Noch zweites Kind?

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Das Schönste, was ich meinem Kind geben kann, außer meiner Liebe und Verlässlichkeit, sind Geschwister.
    Wenn es körperlich möglich ist und finanziell machbar, würde ich immer für mindestens ein Geschwister plädieren.
    Aber es sollte schon etwas mehr Motivation vorhanden sein, als nur dass man dem älteren Kind was vermeintlich gutes tun will. Wie die TE schreibt , gibt es auch Geschwister die sich nicht gut verstehen, manche schon als Kinder
    Sie selbst sieht ihre Geschwister anscheinend nicht als das schönste was ihr eEltern ihr gegeben haben und bei ihrem Mann ist es genauso.

    . Ich bin mir heute immernoch nicht sicher , ob wir unserer Großen mit der kleinen Schwester etwas gutes getan haben. Das wird die Zeit zeigen. Bis jetzt war sie darüber eher selten Glücklich. Ich stelle mir gerade vor man hat das zweiten Kind nur dem ersten zuliebe, gegen den eigenen Wunsch bekommen und dann ist das erste Kind eher unglücklich darüber.
    Geändert von Wolkenschaf3 (13.10.2018 um 23:54 Uhr)


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    AW: Noch zweites Kind?

    Ich finde es auch sehr wichtig, dass man es selbst möchte und nicht dem Kind zuliebe macht, "damit es kein Einzelkind bleibt".

    Mein Großer sagt sehr oft, er wäre lieber Einzelkind geblieben. Die Jungs sind sehr verschieden, von Interessen, Naturell, Talenten. Als sie kleiner waren, war es leichter - momentan zermürbt mich der Alltag mit zwei so verschiedenen Kindern, bzw. die Versuche, wenigstens ab und an als Familie was zusammen zu machen, an dem alle Spaß haben.
    Ist ein Kind auf Klassenfahrt (egal welches) genieße ich die Zeit mit nur einem Kind total. Dann merke ich erst, wie anstrengend er Alltag mit zweien ist. Und das obwohl sie jetzt in einem Alter sind, wo sie eigentlich unanstrengender sind - dafür nehmen die Scharmützel zu.

    Ich selbst bin Einzelkind, mein Mann hat eine Schwester. Am Einzelkinddasein hat mich lange gestört, dass ich, wenn meinen Eltern was passiert, ganz alleine auf der Welt wäre. Bis ich dann eine eigene Familie hatte, dann fand ich das nicht mehr wirklich relevant. Als Kind hat es mich gar nicht gestört, nur die blöden Sprüche Anderer (Einzelkind sein war in den 70ern nämlich noch nicht hip).


  7. Registriert seit
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    AW: Noch zweites Kind?

    Mein Mann und ich kommen beide aus größeren Familien, in unserer Verwandtschaft haben mit drei Töchtern auch eher "wenig Kinder".

    Für uns war eigentlich klar, dass wir " mehr als eins" wollen. Unser Lebensstandart war nie sehr hoch, dass es bei drei Kindern blieb hatte gesundheitliche ( eine weitere Schwangerschaft wäre für mich evtl gefährlich gewesen) und pragmatische Gründe ( ab vier Kindern benötigt man zwingend sowas wie einen Kleinbus, man bekommt die Kindersitze nicht mehr untergebracht, wenn man als ganze Familie wegfahren möchte....).

    Es gibt anscheinend " genetisch programmierte Einzelkinder". Unsere Jüngste ist so eine, liebt ihre Schwestern zwar, wäre aber im Grunde als Einzelkind besser aufgehoben gewesen.
    Wenn eine Tochter sich übersehen, nicht genügend wahrgenommen fühlt und dieses beklagt, dann ist sie das. Obwohl sie schon mit ihrer energischen Art dafür sorgt, nicht übersehen zu werden. Seitdem ich denken kann.
    Sie hat wohl einen höheren Bedarf an Exklusivität:)
    Mag auch daran liegen, dass die Mittlere als Kleinkind diverse Probleme hatte, die viele Termine bei Therapeuten erforderten. Die Jüngste lief oft " einfach so mit". Ich fand es auch schwierig, irgendwelchen Ärzten immer wieder klarzumachen, dass ein komplettes Einrichten des Familienalltags auf EIN Kind nicht funktioniert- wir haben drei.
    Die sahen oft nur die Mittlere als ihre Patientin.....

    Wir haben es wohl gut hinbekommen, ernsthaft beklagt sich keine der Töchter, das Verhältnis der Schwestern untereinander und das "Familienklima" ist gut- aber ja, ich fand es auch oft anstrengend, der Jüngsten die benötigte exklusiv-Zeit zu ermöglichen. Sie hatte da einen deutlich höheren Bedarf als die Schwestern. Kann ich schlecht erklären...

  8. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Noch zweites Kind?

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Ich finde es auch sehr wichtig, dass man es selbst möchte und nicht dem Kind zuliebe macht, "damit es kein Einzelkind bleibt".

    Mein Großer sagt sehr oft, er wäre lieber Einzelkind geblieben. Die Jungs sind sehr verschieden, von Interessen, Naturell, Talenten. Als sie kleiner waren, war es leichter - momentan zermürbt mich der Alltag mit zwei so verschiedenen Kindern, bzw. die Versuche, wenigstens ab und an als Familie was zusammen zu machen, an dem alle Spaß haben.
    Ist ein Kind auf Klassenfahrt (egal welches) genieße ich die Zeit mit nur einem Kind total. Dann merke ich erst, wie anstrengend er Alltag mit zweien ist. Und das obwohl sie jetzt in einem Alter sind, wo sie eigentlich unanstrengender sind - dafür nehmen die Scharmützel zu.
    Tigerente, du zerstörst gerade meine Illusionen. Ich dachte immer es wird leichter wenn sie älter werden. Und die Scharmützel nehmen noch mehr zu? Du meine Güte, die bringen sich ja jetzt schon dauernd fast gegenseitig um.

    Ich selbst bin Einzelkind, mein Mann hat eine Schwester. Am Einzelkinddasein hat mich lange gestört, dass ich, wenn meinen Eltern was passiert, ganz alleine auf der Welt wäre. Bis ich dann eine eigene Familie hatte, dann fand ich das nicht mehr wirklich relevant. Als Kind hat es mich gar nicht gestört, nur die blöden Sprüche Anderer (Einzelkind sein war in den 70ern nämlich noch nicht hip).
    Ging mir ganz ähnlich. Das einzige mal wo mich das Einzelkind sein wirklich gestört hat war als meine Mutter zum Pflegfall wurde und ich das hochschwanger alles alleine Regeln musste.

    Meine Große wäre vielleicht eine gute jüngere Schwester geworden. Sie betüdelt nicht geren, kann nicht so mit jüngeren Kindern hängt sich aber liebend gern an ältere Kinder.


  9. Registriert seit
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    AW: Noch zweites Kind?

    Ich empfand es auch als leichter, als sie älter wurden.
    Vielleicht hatte ich mich auch einfach daran gewöhnt :)

    Scharmützel gibt es hier selbst im jungen Erwachsenenalter noch- letzte Woche ging es um verschwundenes Make Up vs ungefragt ausgeliehene Chucks.
    Vorteil: Man muss nicht mehr regulierend eingreifen.

  10. Avatar von 2believe
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    AW: Noch zweites Kind?

    Hallo!
    ich melde mich mal wieder.

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Aber es sollte schon etwas mehr Motivation vorhanden sein, als nur dass man dem älteren Kind was vermeintlich gutes tun will. Wie die TE schreibt , gibt es auch Geschwister die sich nicht gut verstehen, manche schon als Kinder
    Sie selbst sieht ihre Geschwister anscheinend nicht als das schönste was ihr eEltern ihr gegeben haben und bei ihrem Mann ist es genauso.

    . Ich bin mir heute immernoch nicht sicher , ob wir unserer Großen mit der kleinen Schwester etwas gutes getan haben. Das wird die Zeit zeigen. Bis jetzt war sie darüber eher selten Glücklich. Ich stelle mir gerade vor man hat das zweiten Kind nur dem ersten zuliebe, gegen den eigenen Wunsch bekommen und dann ist das erste Kind eher unglücklich darüber.
    Danke Wolkenschaf, dass du einen Einblick davon gegeben hast. Wenn ich so überlege, woher eigentlich mein Kinderwunsch kommt ist es schon so, dass ich
    1. meiner Tochter ein Geschwisterkind geben möchte. Einmal als Spielkamerad und auch für später, dass sie nicht "alleine" ist.
    2. gerne noch ein Familienmitglied hätte, damit man sich als Familie komplett fühlt
    3. jetzt vorbeugen möchte, damit man es später mal nicht bereut, wenn man es nicht mehr realisiert bekommt

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Ich finde es auch sehr wichtig, dass man es selbst möchte und nicht dem Kind zuliebe macht, "damit es kein Einzelkind bleibt".

    Mein Großer sagt sehr oft, er wäre lieber Einzelkind geblieben. Die Jungs sind sehr verschieden, von Interessen, Naturell, Talenten. Als sie kleiner waren, war es leichter - momentan zermürbt mich der Alltag mit zwei so verschiedenen Kindern, bzw. die Versuche, wenigstens ab und an als Familie was zusammen zu machen, an dem alle Spaß haben.
    Ist ein Kind auf Klassenfahrt (egal welches) genieße ich die Zeit mit nur einem Kind total. Dann merke ich erst, wie anstrengend er Alltag mit zweien ist. Und das obwohl sie jetzt in einem Alter sind, wo sie eigentlich unanstrengender sind - dafür nehmen die Scharmützel zu.

    Ich selbst bin Einzelkind, mein Mann hat eine Schwester. Am Einzelkinddasein hat mich lange gestört, dass ich, wenn meinen Eltern was passiert, ganz alleine auf der Welt wäre. Bis ich dann eine eigene Familie hatte, dann fand ich das nicht mehr wirklich relevant. Als Kind hat es mich gar nicht gestört, nur die blöden Sprüche Anderer (Einzelkind sein war in den 70ern nämlich noch nicht hip).
    Ich selbst bin quasi "halbes" Einzelkind. Meine Schwester ist 9 Jahre älter. Wir sind also beide als Einzelkinder groß geworden. Erst später mit über 20 hatte ich gefühlt eine Schwester. Da sie soviel älter und sehr offen war, und ich schüchtern, war ich immer nur "die Kleine" und bekam kaum Aufmerksamkeit. Daher bin ich da sehr gespalten.

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Mein Mann und ich kommen beide aus größeren Familien, in unserer Verwandtschaft haben mit drei Töchtern auch eher "wenig Kinder".

    Für uns war eigentlich klar, dass wir " mehr als eins" wollen. Unser Lebensstandart war nie sehr hoch, dass es bei drei Kindern blieb hatte gesundheitliche ( eine weitere Schwangerschaft wäre für mich evtl gefährlich gewesen) und pragmatische Gründe ( ab vier Kindern benötigt man zwingend sowas wie einen Kleinbus, man bekommt die Kindersitze nicht mehr untergebracht, wenn man als ganze Familie wegfahren möchte....).

    Es gibt anscheinend " genetisch programmierte Einzelkinder". Unsere Jüngste ist so eine, liebt ihre Schwestern zwar, wäre aber im Grunde als Einzelkind besser aufgehoben gewesen.
    Wenn eine Tochter sich übersehen, nicht genügend wahrgenommen fühlt und dieses beklagt, dann ist sie das. Obwohl sie schon mit ihrer energischen Art dafür sorgt, nicht übersehen zu werden. Seitdem ich denken kann.
    Sie hat wohl einen höheren Bedarf an Exklusivität:)
    Mag auch daran liegen, dass die Mittlere als Kleinkind diverse Probleme hatte, die viele Termine bei Therapeuten erforderten. Die Jüngste lief oft " einfach so mit". Ich fand es auch schwierig, irgendwelchen Ärzten immer wieder klarzumachen, dass ein komplettes Einrichten des Familienalltags auf EIN Kind nicht funktioniert- wir haben drei.
    Die sahen oft nur die Mittlere als ihre Patientin.....

    Wir haben es wohl gut hinbekommen, ernsthaft beklagt sich keine der Töchter, das Verhältnis der Schwestern untereinander und das "Familienklima" ist gut- aber ja, ich fand es auch oft anstrengend, der Jüngsten die benötigte exklusiv-Zeit zu ermöglichen. Sie hatte da einen deutlich höheren Bedarf als die Schwestern. Kann ich schlecht erklären...
    Danke auch für diesen Einblick. Das hört sich nach echter Gratwanderung an. Ich habe da wirklich größten Respekt vor, dass man drei Kindern in dem Maße gerecht werden kann, dass das Familienklima auch nach Jahren gut ist. Trotz der Widrigkeiten. Genau davor hätte ich auch Angst, nicht allen Gerecht zu werden.

    Ich könnte mir vorstellen, dass unsere Tochter ein typisches Einzelkind ist. Meine Tochter ist auch heute noch eifersüchtig wenn ich ein fremdes Baby auf dem Arm habe. Vor 2 Jahren hätte ich das gar nicht machen dürfen.

    Wie ich sehe gibt es viele gute Gründe für und wider alle Varianten.

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