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  1. Registriert seit
    19.08.2006
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    Abschied vom Kinderwunsch

    Dieses Thema ist leider immer noch ein Tabu-Thema:

    Erst kürzlich habe ich wieder einen Fernsehbericht über das Thema unerfüllter Kinderwunsch und Invitro-Medizin gesehen.
    Diese Berichte enden zu meinem Bedauern immer mit Happy-Ends und verklären die Realität. Es wird von Paaren berichtet, die - zwar nach zähen langen Jahren - doch noch Nachwuchs bekommen haben.
    Aber die Paare, bei denen es nicht klappt, von denen wird nicht berichtet. Leider!!

    Und es gibt so viele betroffene Paare.
    Zuerst erlebt man die Diagnose wie ein Schock, dann Verzweiflung. Dann der Versuch, auf dem Wege der künstlichen Befruchtung doch noch den lang gehegten Wunsch zu erfüllen.
    Irgendwann nach vielen ernüchternden Versuchen kommt die Resignation und letztendlich die Aufgabe. Die Ehe wird auf eine harte Belastungsprobe gestellt.

    Dann folgt die Leere, Wut, Trauer, Depression und lange Zeit später allmählich die Akzeptanz, die mit einer Neuorientierung verbunden ist, sich ein neues Lebenshaus zu bauen.

    Kennt Ihr auch das Gefühl, auf einem Geburtstag zwischen glücklichen Eltern oder noch schlimmer, nur Müttern zu sitzen?
    Das Gefühl zu haben, nicht dazu zu gehören. Sich kein Urteil erlauben zu dürfen, wenn es um die alltäglichen Probleme mit den lieben Kleinen geht.
    Habt Ihr auch schon nach solchen Feiern im Auto gesessen, und geheult.

    Fällt es Euch manchmal schwer, werdende Mütter mit dicken Bäuchen zu sehen und das Gefühl zu haben, nicht voll zu funktionieren?

    Kennt Ihr die Bemerkung: Ihr müsst versuchen, locker zu bleiben, es gibt so viele, bei denen es dann klappt?!
    oder...
    seid froh, dann müsst ihr euch nicht einschränken!?

    Wie habt Ihr Euer Schicksal in die Hand genommen und neu gestaltet (Adoption, Pflegekinder, berufliche Karriere oder Umorientierung).

    Ich würde mich über einen regen Austausch freuen!

    Liebe Grüße
    Chocolat


  2. Registriert seit
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    AW: Abschied vom Kinderwunsch

    Hallo Chocolat,

    ich kenne das Thema nur zu gut und gehöre allerdings zu den Glücklichen, die mithilfe der Reproduktionsmedizin nun doch im 8. Monat schwanger ist. Aber ich habe fast vier Jahre lang genau das erlebt, was Du beschreibst.

    Meine größte Angst war natürlich: was ist, wenn wir "austherapiert" sind und nichts hat gefruchtet? Ist es Dir so gegangen? Wenn ja, wie geht es Dir damit?

    Es stimmt, das Thema ist ziemlich tabu, man ist ziemlich alleine damit, keiner traut sich, es anzusprechen, man selbst - je nach Typ - hat auch Schwierigkeiten, das offen anzusprechen.

    Ich bin mal gespannt, ob sich andere melden, so ganz richtig passe ich hier ja nicht hinein, obwohl ich mich KiWu-Frauen immer noch sehr verbunden fühle und immer noch sehr empfindlich reagiere, wenn "dumme Sprüche" im Familien-Bekanntenkreis etc. fallen.

    Alles Gute und lG
    Murmel


  3. Registriert seit
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    AW: Abschied vom Kinderwunsch

    Hi Murmel,
    danke für Deine Antwort. Ich wünsche
    Euch und Eurem Sonnenschein alles erdenklich gute. Die Schwangerschaft hast Du ja fast überstanden und ich hoffe, es geht Dir und dem Baby soweit gut! Habt Ihr das Kinderzimmer schon eingerichtet? Bestimmt, oder?

    Meine IVF-Behandlung liegt nun schon 10 Jahre (ist es wirklich schon so lange her?) zurück.
    Zunächst hatte ich eine Eileiterschwangerschaft und danach noch eine weitere OP, um die Eiertöcke "auf Trab" zu bringen.
    Aber nach der 6. IVF-Behandlung mit Kryo habe ich irgendwann aufgegeben, weil ich die Behandlungen nicht mehr ausgehalten habe. Zu dem Zeitpunkt hätten wir noch eine IVF-Behandlung von der Krankenkasse bezahlt bekommen, aber ich wollte nicht mehr.

    Lange haben wir das Thema totgeschwiegen, auch als in unserem Bekanntenkreis die Kinder geboren wurden. Wir haben nie richtig darüber reden können. Ich habe mich von meinem Mann nicht verstanden gefühlt. Und einer Adoption wollte er nicht zustimmen.
    Dann versuchte ich, mich damit abzufinden.
    Aber diese innere Leere konnte ich bis heute nicht füllen.

    Im letzten Jahr haben mein Mann und ich uns getrennt. Unsere Beziehung war nicht stark genug, um ein gemeinsames Leben ohne Kinder zu führen. Jeder ist nur noch seinen Interessen nachgegangen, aber es gab keine gemeinsame Linie mehr. Leider!

    Seit etwa einem Jahr engagiere ich mich im Bereich der Behindertenbetreuung hier im Ort und beabsichtige eine Umschulung zur Heilerziehungpflegerin zu machen. Ich bin gerade dabei, Infos einzuholen, wie ich die Ausbildung ohne finanzielle Unterstützung vom Arbeitsamt o.ä. absolvieren kann. Ich hoffe, dass es eine Möglichkeit gibt.

    Ansonsten endecke ich viele neue Interessen und pflege gute Freundschaften.

    So, liebe Murmel, ich hoffe, ich hab Dich nicht als Kummerkasten missbraucht.

    Liebe Grüße
    Chocolat


  4. Registriert seit
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    AW: Abschied vom Kinderwunsch

    Liebe Chocolat,

    ja, es ist ein Tabuthema, leider. Ich gehöre zwar auch nicht richtig hierher, da ich zwei Kinder habe, kann aber alle deine Gedanken sehr gut nachvollziehen.

    Ich kann Dir nur von einer lieben Bekannten erzählen, mit der ich vor kurzem erstmals in einem sehr langen und vertrauensvollen Gespräch über ihren nicht erfüllten Kinderwunsch gesprochen habe. Sie hat mittlerweile vier Patenkinder um die sie sich intensiv kümmert und sieht darin auch viele Vorteile: Sie nimmt sich, wenn eines da ist, ausschließlich Zeit für die Kids, ist natürlich entsprechend beliebt. Sie genießt es aber auch, wenn wieder Ruhe einkehrt. Beruflich arbeitet sie auch mit Kindern und ist da sehr erfolgreich (Leiterin einer pädagogischen Einrichtung). Sie sagt, es hat einige Jahre gedauert, bis sie das alles so akzeptieren konnte. Jetzt ist sie aber wirklich wieder ein glücklicher Mensch mit einem erfüllten Leben.
    Ich weiß nicht, ob die das jetzt weiterhilft. Ich fand es jedenfalls beruhigend zu hören, dass das Leben irgendwann wieder lebenswert wird.

    Alles, alles Gute für Dich,

    Whiskia
    heute ein König


  5. Registriert seit
    19.08.2006
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    AW: Abschied vom Kinderwunsch

    Liebe Whiskia,

    danke für Deine Antwort.

    auch ich habe ein Patenkind.
    Lange Zeit habe ich mich sehr von meinem Patenkind zurückgezogen und bin nur zum Geburtstag und zu Weihnachten hingefahren.
    Aber seit dem letzten Jahr ist das anders. Ich besuche sie regelmäßig und unternehme auch Dinge mit ihr, wie Zoobesuche, Kino, Inlineskaten, Schwimmbad etc. Und es fängt an, mir Spaß zu machen.
    Aber es braucht wirklich viel Zeit, bis man akzeptiert, dass die Zukunft ohne eigene Kinder auch schön sein kann.
    Für mich ist aber auch wichtig, eine andere Lebensaufgabe, meinen Platz in der Gesellschaft zu finden. Und ich denke, das ist bei mir, wie bei Deiner Freundin, in der Sozialarbeit.

    Ich wünsche Euch einen schönen Tag
    liebe Grüße
    Chocolat


  6. Registriert seit
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    AW: Abschied vom Kinderwunsch

    Hallo Ihr Lieben,
    auch wir haben das gesamte "Programm" hinter uns - ich glaube, dass wir in unserer Gesellschaft lernen, dass alles möglich ist, wenn man nur will - Gerade bei diesem Thema ist es aber nicht so.

    Wir haben sehr unter den "Sprüchen" und "Anweisungen" anderer gelitten - aber so drückt sich eben die allgemeine Hilflosigkeit zu diesem Thema aus.

    Wir haben, nach sieben anstrengenden Jahren, noch unser Wunderkind bekommen - spontan ohne medizinische Unterstützung.
    Unser Sohn ist unser großes Glück - trotzdem finden wir als Familie es sehr wichtig mit dem Thema offen umzugehen und "Familie mit Kins" nicht als das allein selig machende Lebenskonzept zu betrachten.

    Nur Mut auf dem neuen Weg und liebe Grüße
    Motep

  7. Avatar von Zada
    Registriert seit
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    2.418

    AW: Abschied vom Kinderwunsch

    Zitat Zitat von chocolat35
    Und es gibt so viele betroffene Paare.
    Zuerst erlebt man die Diagnose wie ein Schock, dann Verzweiflung. Dann der Versuch, auf dem Wege der künstlichen Befruchtung doch noch den lang gehegten Wunsch zu erfüllen.
    Irgendwann nach vielen ernüchternden Versuchen kommt die Resignation und letztendlich die Aufgabe. Die Ehe wird auf eine harte Belastungsprobe gestellt.

    Dann folgt die Leere, Wut, Trauer, Depression und lange Zeit später allmählich die Akzeptanz, die mit einer Neuorientierung verbunden ist, sich ein neues Lebenshaus zu bauen.

    Kennt Ihr auch das Gefühl, auf einem Geburtstag zwischen glücklichen Eltern oder noch schlimmer, nur Müttern zu sitzen?
    Das Gefühl zu haben, nicht dazu zu gehören. Sich kein Urteil erlauben zu dürfen, wenn es um die alltäglichen Probleme mit den lieben Kleinen geht.
    Habt Ihr auch schon nach solchen Feiern im Auto gesessen, und geheult.

    Fällt es Euch manchmal schwer, werdende Mütter mit dicken Bäuchen zu sehen und das Gefühl zu haben, nicht voll zu funktionieren?

    Kennt Ihr die Bemerkung: Ihr müsst versuchen, locker zu bleiben, es gibt so viele, bei denen es dann klappt?!
    oder...
    seid froh, dann müsst ihr euch nicht einschränken!?

    Wie habt Ihr Euer Schicksal in die Hand genommen und neu gestaltet (Adoption, Pflegekinder, berufliche Karriere oder Umorientierung).
    hallo chocolat!

    dein beitrag hat mir tränen in die augen getrieben.

    ich bin im moment mitten in der schwebe, ich weiß nicht ob es der anfang ist oder bereits zu spät.

    kurzfassung meiner geschichte:
    im juni 2005 habe ich die spirale entfernt bekommen und wir wollten durchstarten. leider bekam ich ein halbes jahr lang gar nicht meine tage. der frauenarzt sagte: machen sie sich locker!
    januar 2006 kam die periode, ich hatte einen regelmäßigen zyklus, laut clearblue-monitor auch einen eisprung. trotzdem wurde ich nicht schwanger. ich bin nicht zum FA, ich soll mich ja locker machen.
    november 2006 beim vorgespräch meinte mein alter FA noch: "naja, so lange probieren sie ja noch nicht!". 5 minuten später findet er beim ultraschall eine zyste.
    im januar 2007 war die OP (bauchschnitt). 2 zysten (teilweise endometriose-zysten) an jedem eierstock, der linke war bereits so geschädigt, dass er bis auf einen mini-rest (der per ultraschall nicht mehr erkennbar ist) entfernt wurde. der rechte eierstock ist (noch) o.k., aber da ist der eileiter dicht. 3 wochen nach der OP hatte ich an dem mir verbliebenen eierstock schon wieder ne zyste.

    die wahrscheinlichkeit, dass ich auf natürlichem wege schwanger werde, geht gen null. auch für die IVF hat mir mein operiender arzt keine große hoffnung gemacht, da die erfolgs-chancen bei 25% über alle paare bei 3 versuchen liegen.

    aus "mach dich locker!" ist jetzt innerhalb weniger monate ein "es ist kurz vor 12, wenn nicht sogar bereits zu spät" geworden.
    der schock ist groß, sehr groß. ich habe oft das gefühl zu zerbrechen. sprüche à la "wirst sehen, wenn du nicht mehr daran denkst, wird es auf natürlichem wege klappen" würde ich am liebsten mit einem faustschlag ins gesicht kommentieren.
    sprüche von wegen "es ist vielleicht besser so" machen mich sprach- und fassungslos.

    nächste woche haben wir einen termin in einer KiWu-praxis. ich bete, dass man mir hoffnung machen kann, allerdings versuche ich mich bereits jetzt schon mit dem gedanken anzufreunden, dass ich nie kinder haben werde.

    im moment kann ich schwangere oder neu-mamis (in natura) nicht ertragen. sind die kinder größer, hab ich weniger probleme. vielleicht liegt es auch daran, dass die frauen wieder auf dem boden angekommen sind und die welt nicht mehr rosarot/supertoll ist. da sind die kinder nicht mehr so süß und es gibt die ersten probleme.

    mein traum war es, eine familie zu gründen. ich hatte keine gute kindheit und habe daher bewusst gewartet, bis ich wirklich bereit war für ein kind. ich wollte es besser machen, meinen kind was bieten können. natürlich mache ich mir vorwürfe, dass ich vielleicht zu lange gewartet habe.

    mein partner steht mir bei. er sagt er liebt mich und für ihn ist es das wichtigste mit mir zusammen zu sein, egal ob wir kinder haben werden oder nicht.

    ich bin daher in der schwebe zwischen hoffnung, dass es doch noch klappt und der suche nach alternativen lebenszielen.
    die meiste zeit geht es mir recht gut, ich versuche mich auf andere dinge zu konzentrieren. aber hin und wieder schlägt die verzweiflung durch und ich flenne wie ein schloßhund.

    liebe grüße
    zada, zwischen hoffen und bangen
    Zada

    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.
    [Lucius Annaeus Seneca]

    Wer lebt, stört.
    [Tankred Dorst]
    In einer Familie, die nicht nur aus Mumien besteht, gehören Konflikte dazu.
    [Reinhard Mey]
    Geändert von Zada (01.03.2007 um 14:48 Uhr) Grund: rechtschreibfehler korrigiert...


  8. Registriert seit
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    AW: Abschied vom Kinderwunsch

    Ich gehöre hier auch nicht so richtig hin, denn rein biologisch ist bei mir vermutlich alles ganz normal. So normal, wie es bei 36jährigen vermutlich ist.
    Ich verabschiede mich aus anderen Gründen von meinem Wunsch nach einem Kind. Mein Mann will keins, er hat schon einen Sohn aus einer kurzen Beziehung (ist eine unsagbar komplizierte Geschichte), der gerade voll in der Pubertät ist und den wir erst seit knapp zwei Jahren sehen dürfen.
    Und wir haben einfach keine Sicherheit, die wir einem neuen Kind schenken könnten, beruflich hat sich mein Leben nicht unbedingt so entwickelt, wie ich gedacht hätte. Wir sind beide selbständig, ich bin nicht unglücklich mit meinem Job, aber ich könnte nicht aufhören um mich drei Jahre um ein Baby zu kümmern, ich habe unglaubliche Angst, dass ich dann alle Kunden verliere und nie wieder bekomme.
    Ich will auch keine gutgemeinten Ratschläge mehr hören, dass das finanziell schon irgendwie gehen würde - es geht nämlich nie "irgendwie".
    Und ich habe entschieden, dass es eben nichts wird mit mir als Mutter. Manchmal heule ich mir dabei die Augen aus, manchmal kann ich damit leben. Es wird einfacher, damit zu leben.
    Aber die Verwandten, Eltern, Bekannte und Freunde die mir auf den Bauch starren halte ich immer noch nicht so besonders gut aus. Niemanden interessiert die Wahrheit, alle wollen mir unbedingt ein Kind in den Bauch reden und ich hasse sie dafür. Ständig wird in meinen Wunden gebohrt, meine Narben aufgeschnitten und alle halten das für ein nettes Konversationsthema.
    Wie ich damit umgehe? Ich versuche, nicht hysterisch zu reagieren (*verlegenes Hüsteln*). Und ich arbeite zu viel. Und ich - und das ist der widerlichste Zug von allen - erpresse meinen Mann mit "Wir haben ja keine Kinder, also können wir ja XY tun".

  9. Inaktiver User

    AW: Abschied vom Kinderwunsch

    Liebe Chocolat,

    ich bin ungeplant schwanger geworden, mein Arzt sagte mir, ich könne keine Kinder kriegen und da war ich verhütungsmässig ziemlich lax.

    Ich hab ein sehr schwieriges und anstrengendes Baby gekriegt, eine Wochenbettdepression, es gab die Trennung und dann das Leben als überforderte Alleinerziehende und finanzielle Probleme - bis heute.

    Die 9 Monate Schwangerschaft und die Geburt haben mich tief verändert - der Preis für das Gefühl "ganz Frau" zu sein, ist im Nachhinein ein sehr hoher gewesen.

    Ein Baby, egal was es kostet?


  10. Registriert seit
    19.08.2006
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    19

    smirk AW: Abschied vom Kinderwunsch

    Liebe Zada,
    fühle Dich zunächst einmal ganz doll gedrückt. Ich kann Dich wirklich gut verstehen. Deine Geschichte hat vieles mit meiner gemeinsam.
    Mein Frauenarzt hat meine Fragen auch einfach nur mit blöden Sprüchen abgetan. Bis ich auf eigene Faust einen Termin in einer KIWU-Praxis gemacht habe.

    Aber ich möchte Dir Hoffnung machen. Du stehst nun am Anfang der Repro-Behandlung und musst zunächst entscheiden, ob Du Dich auf die Behandlung einlassen willst, oder nicht.
    Aber ich denke, wenn Du eine gute Praxis triffst und Du Dich dort gut aufgehoben fühlst, wird Dir die Entscheidung nicht schwer fallen. Und die Fachärzte dort haben einfach noch viel mehr Infos für Euch.
    Ich kann Dir nur den Tipp geben: Versuche, Dich während der Behandlungszyklen so gut wie möglich abzulenken, damit sich Deine Gendanken nicht irgendwann nur noch um das Thema drehen. Ich weiß, es ist leichter gesagt als getan, aber versuche es trotzdem. Besucht Freunde und kapselt Euch nicht ab. Und sprecht als Paar miteinander darüber, wann immer es Euch bewegt und schweigt Euch nicht an.
    Ich wünsche Dir, dass Dein Mann Dir gut zur Seite stehen kann.

    Ich glaube, ein Grund dafür, dass wir schwangere Frauen und kleine Babies nicht gut aushalten können, ist, dass wir dadurch ständig an eine Erfahrung erinnert werden, die wir leider nicht machen können. Wie die erste Übelkeit, Herztöne, Ultraschallbilder, ungewöhnliche Essgewohnheiten, Einkauf von Babykleidung, Geburtsvorbereitung, das Gefühl, eine Familie zu werden, die Geburt. Das unermessliche Glück in dem Moment, wenn das Baby in den Armen der Eltern liegt!
    Bei solchen Bildern muss ich immer heulen.

    So liebe Zada, ich wünsche Euch für nächste Woche ganz viel Kraft und wenn Du quatschen willst, weißt Du ja, wo Du mich erreichen kannst

    Liebe Grüße
    Chocolat

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