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  1. Inaktiver User

    AW: Abschied vom Kinderwunsch

    Könnte es sein, dass viel hereingelesen wird, das nicht hier steht????




    Immer. Das ist hier in der BriCom so das "Übliche".

  2. Avatar von Elch
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    AW: Abschied vom Kinderwunsch

    @ Tristania
    Ja, das glaube ich auch. Ich finde es eher noch härter. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden - obwohl ich schwanger werden kann.
    Etwas zu lassen, was man haben könnte, obwohl man es haben WILL, ist schwerer als es einfach gar nicht haben zu können.
    Umwege erhöhen die Ortskenntnis.

  3. Inaktiver User

    AW: Abschied vom Kinderwunsch

    Zitat Zitat von Elch
    @ Tristania
    Ja, das glaube ich auch. Ich finde es eher noch härter. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden - obwohl ich schwanger werden kann.
    Etwas zu lassen, was man haben könnte, obwohl man es haben WILL, ist schwerer als es einfach gar nicht haben zu können.
    Darüber kann man gut diskutieren. Ich verstehe Deinen Gedankengang.

    Ich bin eher der Typ Mensch für den Gegenpol - was ich aktiv und selbstbestimmt mit mir selbst ausgemacht habe, kann ich auch lebenslänglich als Entscheidung vertreten.
    Andernfalls besteht zuviel Möglichkeit, mit dem "bösen Schicksal" zu hadern.

  4. Avatar von Jo68
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    AW: Abschied vom Kinderwunsch

    Fairyprincess: Stimmt, ich war wohl zu lange Bricom-abstinent

  5. Inaktiver User

    AW: Abschied vom Kinderwunsch

    Zitat Zitat von Jo68
    Ungewollt Kinderlose bringen sich nicht um, sondern akzeptieren ihr Schicksal und führen ein glückliches, sinnerfülltes Leben - So sieht es zumindest für die absolut überwiegende Mehrheit aus. Aber bis sie soweit sind, haben sie einen langen und leidvollen Weg hinter sich. Und der lässt sich nicht mit tollen Ratschlägen à la "Es ist Eure Entscheidung" oder "sieh mal anderen geht es noch schlimmer" abkürzen.
    Ich denke, so verhält es sich mit allen Lebensträumen, die sich -aus welchen Gründen auch immer - nicht realisieren lassen. Es ist immer ein langer, schmerzlicher Weg, bis man sich von seinen Träumen verabschiedet hat und dem Leben trotzdem einen Sinn geben kann.

    Wirklich richtig nachfühlen können individuelles Leid, z.B. das über Kinderlosigkeit, wohl nur Menschen, denen es ähnlich geht. Und Jo, Du schriebst es weiter oben, da hilft das Aufrechnen des eigenen Leides im Vergleich zu vermeintlich schlimmeren Schicksalen wenig. Und dämliche oder noch schlimmer gut gemeinte und damit meist noch dämlichere Sprüche helfen noch weniger.

    Ich habe immer etwas Probleme mit der Einstellung mancher Frauen, die der Meinung sind, sie hätten einen verbrieften Anspruch auf ein Kind. Die diesen vermeintlichen Anspruch mit einer derartigen Besessenheit und mit nahezu allen legalen und illegalen Mitteln in die Realtiät umsetzen wollen, dass ich es teilweise nicht mehr nachvollziehen kann. Aber da halte ich mich dann auch einfach zurück. Eben weil ich mir nicht anmaße, über etwas zu urteilen oder mich in etwas einzumischen, das ich in Ermangelung eigener Erfahrung schlichtweg nicht so nachfühlen kann, wie es für ein wirkliches Verstehen wohl notwendig wäre.

    Gruß, Spellbound

  6. Inaktiver User

    AW: Abschied vom Kinderwunsch

    Ich habe immer etwas Probleme mit der Einstellung mancher Frauen, die der Meinung sind, sie hätten einen verbrieften Anspruch auf ein Kind.
    Es ist das einzige "Projekt", welches von der Männerwelt vergleichsweise unangefochten den Frauen zugestanden wird.
    Ausserdem ist es in vielen Kulturen DAS Kriterium der Wertigkeit einer Frau.
    Vielleicht kommt daher das Anspruchsdenken - was ich z.T. auch als Form von auferlegter Schuld empfinde.

  7. Avatar von Jo68
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    AW: Abschied vom Kinderwunsch

    Hallo Spellbound,

    ja, es gibt solche Besessenen (aber viel seltener als die Medien uns glauben machen wollen) und obwohl ich ja selbst in der Lage gewesen bin, kann ich das auch nicht mehr nachvollziehen und auch bei weitem nicht alle Wege, die dann gegangen werden gutheißen. Bei diesen Leuten wäre dann eventuell ein Verweis wie Einewiekeine ihn hier geschrieben hat sinnvoll - Aber wie gesagt, das ist eine verschwindend geringe Minderheit der Kinderwünschenden, aber die, die man in den Medien meistens sieht. (Ich erinnere mich an eine Doku über ein solches Paar, bei dem allerdings er die treibende Kraft war, sie hätte eigentlich lieber die Kinderlosigkeit akzeptiert, anstatt bis nach Südafrika zu fliegen, weil dort mehr erlaubt ist als hier).

    "Ich denke, so verhält es sich mit allen Lebensträumen, die sich -aus welchen Gründen auch immer - nicht realisieren lassen. Es ist immer ein langer, schmerzlicher Weg, bis man sich von seinen Träumen verabschiedet hat und dem Leben trotzdem einen Sinn geben kann." Stimmt!

    Übrigens kam inzwischen schon hier eine ganze Menge der Dinge zusammen, die einen als ungewollt Kinderlose belasten: Fragen nach dem Selbstwertgefühl, nach der eigenen Weiblichkeit, Schuldgefühle, Angst um die Partnerschaft etc. etc. Es geht eben nicht nur um das "süße Baby", es geht sehr viel tiefer, was aber kaum einem Außenstehenden bewusst ist.

  8. Inaktiver User

    AW: Abschied vom Kinderwunsch

    Übrigens kam inzwischen schon hier eine ganze Menge der Dinge zusammen, die einen als ungewollt Kinderlose belasten: Fragen nach dem Selbstwertgefühl, nach der eigenen Weiblichkeit, Schuldgefühle, Angst um die Partnerschaft etc. etc. Es geht eben nicht nur um das "süße Baby", es geht sehr viel tiefer, was aber kaum einem Außenstehenden bewusst ist.
    Hat man sich diese Fragen nicht auch als gewollt kinderlose Frau gestellt? Also ich schon............zumindest die meisten.

  9. Avatar von Elch
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    AW: Abschied vom Kinderwunsch

    Zitat Zitat von Jo68
    Übrigens kam inzwischen schon hier eine ganze Menge der Dinge zusammen, die einen als ungewollt Kinderlose belasten: Fragen nach dem Selbstwertgefühl, nach der eigenen Weiblichkeit, Schuldgefühle, Angst um die Partnerschaft etc. etc. Es geht eben nicht nur um das "süße Baby", es geht sehr viel tiefer, was aber kaum einem Außenstehenden bewusst ist.
    Ich glaube, das ist wirklich allen klar, dass es nicht nur um das süße Baby geht.
    Dass Kinder nicht lange klein bleiben und man sie nicht nur als Baby hat, sondern im Gegensatz das ganze Leben über, dürfte eigentlich allen bekannt sein.
    Ich glaube nicht, dass das Außenstehenden nicht oder nur wenigen bekannt ist.

    Ich glaube ganz einfach, dass sie Außenstehende oft nicht damit beschäftigen wollen. Trauer oder Traurigkeit ist sehr oft zu unbequem. Vor allem, wenn es den Außenstehenden ja anders geht -und sie das haben, was den anderen verwehrt ist.
    Umwege erhöhen die Ortskenntnis.

  10. Inaktiver User

    AW: Abschied vom Kinderwunsch

    Ich möchte mal ehrlich etwas loswerden: Was mich schrecklich nervt ist, dass viele Menschen glauben, Kinder kriegen sei ein absolutes MUSS. Entsprechend wird man als bewusst Kinderlose behandelt. Das ist etwas, das mir auf den Geist geht.

    Jeder Mensch trifft eine Entscheidung: Diejenige, die er in einem bestimmten Moment als die Richtige zu sein glaubt. Diejenige Entscheidung, die momentan für ihn stimmt. Diejenige, die andere Menschen, auch wenn sie sie nicht verstehen, zu respektieren haben. Für oder gegen Kind(er).

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