+ Antworten
Seite 6 von 46 ErsteErste ... 4567816 ... LetzteLetzte
Ergebnis 51 bis 60 von 460
  1. Moderation
    Registriert seit
    09.09.2003
    Beiträge
    6.370

    AW: Ein Leben ohne Kinder - was macht ihr dann? :)

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ... wenn ich alt werde, so zumindest mein aktueller und eher vager Plan, werde ich in ein WG ziehen mit bunt gemischten Leuten, gern auch Kindern und jungen Menschen, und die WG-Grossmama ehrenhalber sein.
    Das Problem darin, sich im Alter so eine "Familie" zu suchen ist dasselbe, wie sich nach sehr langer Single-Zeit einen Partner zu suchen oder nach langer Zeit des Alleinlebens mit jemandem zusammen zu ziehen - oder gar nach langer Zeit des Alleinlebens in eine Patchworkfamilie zu ziehen: Es klappt meistens nicht. Je länger man allein war, desto schwerer fällt es, sich den Nickeligkeiten, den Geräuschen und dem Rhythmus anderer anzupassen.

    So eine Familie ist ja wie eine Partnerschaft auch ein Korrektiv, es erdet einen, es bringt einen zwangsweise dazu, sich nicht als Mittelpunkt des Universums anzusehen - zum Guten wie zum Schlechten.

    Wenn du also diesen Plan ernsthaft verfolgen willst, würde ich wie Marta-Agata dazu raten, es möglichst bald anzugehen.

    Plan B, das sozialverträgliche Frühableben, klappt heutzutage seltener als man glaubt.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  2. gesperrt
    Registriert seit
    16.12.2017
    Beiträge
    2.505

    AW: Ein Leben ohne Kinder - was macht ihr dann? :)

    Mich würde ja mal interessieren, was die kinderreichen Frauen hier so anstreben fürs Alter.

  3. Moderation
    Registriert seit
    09.09.2003
    Beiträge
    6.370

    AW: Ein Leben ohne Kinder - was macht ihr dann? :)

    Zitat Zitat von Josyfina Beitrag anzeigen
    Mich würde ja mal interessieren, was die kinderreichen Frauen hier so anstreben fürs Alter.
    Nix, ich will erstmal die Kleinkindzeit überleben.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  4. Avatar von Paraplumeau
    Registriert seit
    03.11.2014
    Beiträge
    10.171

    AW: Ein Leben ohne Kinder - was macht ihr dann? :)

    Zitat Zitat von Josyfina Beitrag anzeigen
    Mich würde ja mal interessieren, was die kinderreichen Frauen hier so anstreben fürs Alter.
    Dann eröffne doch einen Strang, definiere aber kinderreich und Alter genau.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.

  5. gesperrt
    Registriert seit
    16.12.2017
    Beiträge
    2.505

    AW: Ein Leben ohne Kinder - was macht ihr dann? :)

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Nix, ich will erstmal die Kleinkindzeit überleben.
    Verständlich.

  6. gesperrt
    Registriert seit
    16.12.2017
    Beiträge
    2.505

    AW: Ein Leben ohne Kinder - was macht ihr dann? :)

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Dann eröffne doch einen Strang, definiere aber kinderreich und Alter genau.
    Nö, warum? Völlig unnötig.

  7. Inaktiver User

    AW: Ein Leben ohne Kinder - was macht ihr dann? :)

    Zitat Zitat von Josyfina Beitrag anzeigen
    Mich würde ja mal interessieren, was die kinderreichen Frauen hier so anstreben fürs Alter.
    Wohnmäßig? Ich bin froh, wenn ich endlich mal alleine wohnen werde.

  8. Avatar von Kleinfeld
    Registriert seit
    29.08.2016
    Beiträge
    17.264

    AW: Ein Leben ohne Kinder - was macht ihr dann? :)

    Zitat Zitat von Josyfina Beitrag anzeigen
    Mich würde ja mal interessieren, was die kinderreichen Frauen hier so anstreben fürs Alter.
    Vor allem eins...Ruhe und nackig durchs Haus laufen zu können
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.

  9. Avatar von Antje3
    Registriert seit
    04.05.2002
    Beiträge
    13.365

    AW: Ein Leben ohne Kinder - was macht ihr dann? :)

    Hallo

    „Meine Frage daher an die Kinderlosen unter euch: Was macht ihr mit eurem Leben? Ich meine, keine Kinder zu bekommen, kann ja tiefschneidende Konsequenzen haben: Ihr habt keine direkten Nachfolger, ev. stirbt sogar die Familie aus, was tut ihr, wenn ihr alt seid? „


    - Also erstmal hier eine Antwort darauf: Nachdem weder mein Bruder noch ich Kinder haben, wird „unserer Zweig“ der Familie „aussterben“ – es gibt aber immer noch meinen Cousin, der ein Kind hat – er ist der Sohne meiner Tante väterlicherseits – insofern würde der Name allerdings nicht weitergetragen. Wobei: Das ist ein Aspekt, der mit absolut gleichgültig ist. Ich wüßte nicht, was so wahnsinnig wichtig daran ist, daß die Familie nicht ausstirbt. Es geht ja nicht um die Menschheit an sich. Es gibt weitläufige Verwandschaft mit dem Namen, sollte irgendjemand darin Bedeutung finden.


    „Ich weiß, dass Kinder keine Pflegeversicherung sind, im Gegenteil. Und dass man auch keine Garantie hat, dass man zu seinen Kindern später einmal ein gutes Verhältnis hat (ich bin das beste Beispiel), oder dass sie da bleiben (können ja auch auswandern etc.). Dann hat man ewig viel investiert und bekommt relativ wenig zurück. „
    Beziehungen zu haben und zu pflegen ist nicht unbedingt eine Frage des Verwandschaftsgrades. Ich habe zu einigen Freunden auf jeden Fall ein innigeres Verhältnis als zu meiner Verwandschaft. Ich würde es meinen (nicht vorhandenen) Kindern nicht zumuten, meine Pflege zu übernehmen – zumal unser ganzes Rentensystem darauf aufgebaut ist, daß alle – Männer wie Frauen – berufstätig sind. Jeder, der die Berufstätigkeit wegen Pflege unterbricht, muß heute selbst Altersarmut fürchten – und das sind immer noch i.d.R. Frauen. Von 100 pflegenden Angehörigen sind 95 Frauen. Ich sehe zudem auch an meiner Mutter: Sie hat mich mit 22 bekommen – wenn sie möglicherweise ein Pflegefall wird, bin ich selbst im Rentenalter – ich glaube nicht, daß ich körperlich den Anforderungen an Pflege gewachsen bin. Zudem würde sie das nicht wollen.
    Wenn ich mich mit Kindern abgeben möchte, dann stehen mir dazu unbegrenzte Möglichkeiten offen (die ich auch in meinem Leben weidlich genutzt habe – 7 patenkinder sprechen eine deutliche Sprache – das älteste ist inzwischen Ende 30, das jüngste wird 1 Jahr alt). Und die entsprechenden Eltern waren immer mehr als glücklich, eine engagierte Patin zu haben, die auch für babysitten, Ausflüge etc. zur Verfügung stand. Mit den Patenkindern und den zugehörigen Geschwisterkindern habe ich ein familiäres Verhältnis, genauso wie mit den Eltern. „Wahlverwandtschaften“.
    Die Illusion, daß Familie „um die Ecke wohnt“ hat schon bei der vergangenen und weiter zurückliegenden Generationen nicht funktioniert (heute sind Entfernungen sogar erheblich leichter zu überbrücken). Auch hier als Beispiel meine Familie – nur zurückgerechnet zu Urgroßeltern:
    Urgroßvater (m) aus der Gegend um Hameln – aber ins „schlesische“ abgewandert der Arbeit wegen (vor dem 1. Weltkrieg). Dort als Maurermeister auf Gutshöfen immer der Arbeit nachgewandert (wenn der Stall fertig war, gings zum nächsten Hof, wo ein neues Gebäude war). Seine 8 Kinder zogen dann wiederum den Arbeitsmöglichkeiten nach. Niedersachsen warb vor dem 2. Weltkrieg für seine Fabriken in Schlesien Arbeitskräfte an. Dort landete meine Oma mit Mann.
    Großvater (v) aus Westfalen – Hof mit 7 Söhnen und 1 Tochter. Die Söhne beschlossen, den Hof auf die Tochter als Erbe übergehen zu lassen – zum teilen war der zu klein. Also zogen die Söhne weg – der Arbeit wegen. Mein Großvater landete beim Straßenbau – und lernte bei einem Projekt in Bayern meine Großmutter kennen. Heirat – und das nächste Projekt war in Niedersachsen.
    Und dort lernten sich meine Eltern dann kennen. Die wiederum nach beruflich nach Bayern in den 70er Jahren mußten.
    Und ähnlich sieht für alle Mitglieder der Familie der Lebenslauf aus…
    Da gibt es keine größeren Familiengruppen.

    Also, ihr Kinderlosen: Was habt ihr mit eurem Leben vor? Was füllt euch aus? Was ist eurer "Baby"?

    Muß man ein Baby wie ein Projekt betrachten – und wenn man keins hat, muß man sich ein anders suchen, in das man die Energie investiert?
    Ich lebe einfach mein Leben – ich habe einen Beruf, den ich Vollzeit ausübe (und man sollte als Frau auf jeden Fall dafür sorgen, daß man einen eigenständigen Rentenanspruch erwirbt und für sein Alter vorsorgt – denn man kann sich nicht auf eine Versorgungsbeziehung verlassen – auch wenn man verheiratet ist). Ich habe Hobbies, ich reise, ich lese gerne, ich mache etwas Sport – aber ich rette weder die Welt noch habe ich bahnbrechende Errungenschaften, noch verbringe ich meine Freizeit mit guten Taten (weil man in den Augen mancher das wohl muß, wenn man schon nicht zukünftige Rentenzahler in die Welt gesetzt hat).


    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

  10. Moderation
    Registriert seit
    09.09.2003
    Beiträge
    6.370

    AW: Ein Leben ohne Kinder - was macht ihr dann? :)

    Zitat Zitat von Josyfina Beitrag anzeigen
    Verständlich.
    Im Ernst, mit Kindern hat man - übrigens wie mit anderen "Großprojekten" wie eigenen Firmen, Hausbau, Konzernkarriere usw. - dauernd klare Meilensteine vor Augen: Geburt, Abstillen, Kindergartenstart, Schulstart, Schulwechsel, immer ein Ziel nach dem anderen. Wenn ich keine Kinder hätte (und bei mir sah es lange so aus, darum hab ich mich damit auseinandergesetzt), würde ich andere Ziele verfolgen, ganz unterschiedlicher Art. Ich bin ein Mensch, der gerne Ziele vor Augen hat.

    Das Alter planen ist generell unmöglich, aber grundsätzlich ist es schon so: mit je mehr Menschen ich mich umgebe, desto höher die Chance, dass auch im Alter noch ein paar da sind, die mir an der Seite bleiben. Ob das die eigene Familie ist oder ein guter, stabiler Freundeskreis, oder ob man generell so ein Hans-Dampf-Typ ist, der später auch die Zimmernachbarn im Seniorenstift noch zur Party aufmischt, ist Typsache.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

+ Antworten
Seite 6 von 46 ErsteErste ... 4567816 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •