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    AW: Schwanger -was nun?

    Hallo Bärbel,

    wo studierst du denn "im Ausland" und was studierst du? Kannst du nicht dort einen Job suchen? Und wenn du von zuhause aus arbeitest?

    Ich wohne auch im Ausland und habe riesige Lust schwanger zu werden, nur hat es bis jetzt noch nicht geklappt. Allerdings bin ich schon fertig mit studieren und arbeite inzwischen. Aber ich hätte es mir auch schon während dem Studium vorstellen können... Es geht wenn man will.

    Natürlich kenne ich nicht deine Gesamtsituation und kann es so nicht beurteilen, ich will dich auch nicht zu unrecht "niedermachen". Aber ich denke, du könntest es schaffen. Erst recht, wenn du sagst, dass du nicht noch einmal abtreiben lassen willst...

    Bitte überleg es dir gut!!!

    LG

    Mariposa

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    AW: Schwanger -was nun?

    Liebe Bärbel,

    ich kann Dich sooo gut verstehen. Ich, auch über 30, wurde vor zwei Jahren, während eines Auslandsaufenthaltes, schwanger. Für mich brach in dem Moment die Welt eigentlich zusammen, ich hatte so viele Pläne für die Zukunft, hatte in Deutschland keine Wohnung, da ich gerade mein Studium beendet habe, keine Eltern, bei denen ich unterkommen konnte, keinen Job, mein Partner konnte mich auch nicht unterstützen,...In den ersten drei Monaten fühlte ich mich wie in einem Schleudergang einer Waschmaschine. Will ich das Kind? Oder doch Abtreibung? Und wenn Kind, kann ich eine liebevolle Mutter sein? Wie soll ich das alles schaffen?...

    Was soll ich sagen – mein Sohn ist 15 Monate alt, ich bin alleinerziehend, habe eine kleine Wohnung, Freunde und genieße jeden Tag mit meinem kleinen Schatz. Die ersten Monate waren nicht leicht, ich hatte viel mit meinen Gefühlen, schlechtem Gewissen, den Wunsch zu arbeiten, Überforderungserscheinungen zu kämpfen, aber jeden Tag wurde es besser. Ich habe gelernt zu verstehen, dass meine Wünsche und Pläne nicht verloren sind, sondern einfach nur aufgeschoben bzw sie haben sich geändert. Für September planen wir eine große Flugreise und mein Sohn war bereits jetzt schon in vier Ländern,....also, alles ist machbar. Auch die Angst keine Arbeit zu finden, hat sich relativiert, ...

    Wie ich wo anders gelesen habe, hast Du Dich sehr stark für Dein Studium eingesetzt, so würde ich mal sagen, dass da ganz viel Potenzial in Dir steckt!!!! Und keine Angst, die Bindung zum Kind kommt mit der Zeit, dafür ist man ja neun Monate schwanger!!!!

    Liebe Grüße

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    AW: Schwanger -was nun?

    Nochmals vielen Dank an alle. Ich habe heute erst mal für mich beschlossen das Studium zu beenden. Die Anforderungen sind einfach zu hoch für mich und ich habe meine Grenzen kennengelernt. Auch wenn es sehr schmerzhaft und peinlich ist. Aber es tut mir nicht gut. Das Kind zu behalten ist eine noch wichtigere Entscheidung und die wird noch dauern.

  4. Inaktiver User

    AW: Schwanger -was nun?

    Zitat Zitat von baerbel139
    Ich habe heute einen Test gemacht und ich bin schwanger. Nun ist meine Situation sehr kompliziert, wie ich in den anderen Foren schon geschrieben hatte, studiere ich gerade im Ausland, noch bis zum September. Mein Partner wird noch 1 1/2 Jahre hier bleiben, bekommt nur eine Stipendium, reicht für 1 Person gut, aber für weitere 1 1/2? Ausserdem habe ich schon einmal abgetrieben, es nicht bereut, aber jetzt noch einmal,d as möchte ich nicht. ABer ich habe so große ANgst vor der Verantwortung, vor der sher großen Veränderung. obwohl ich schon über 30 bin und es auch langsam Zeit wird, bekomme ich Magenschmerzen, wenn ich an den Verlust der Freiheit denke, ich bin dann verantwortlich für mein Kind. Es hört sich so erwachsen an, und vielleciht bin ich es noch nicht. Kann ich es schaffen, vor allem das Gefühlsleben macht mir Sorgen, kann ich irgendwann Freude verspüren? Mir ist im Moment nur zum weinen, habe keine Idee wie es weitergehen soll.
    Liebe Bärbel,

    als ich schwanger war, rief ich meine sturzkatholische Mutter (!) an, und fragte, was ich tun solle.
    Sie sagte, das wäre etwas, bei dem sie mir nicht raten könne - aber egal wie ich mich entscheide, sie wäre für mich da.

    Hast du solche Menschen in deiner Umgebung?

    Ich hab selber eine Tochter (18) und würde den Teufel tun und jemanden in einer schwierigen persönlichen und finanziellen Situation zu einem Baby raten.

    Die Verantwortung für meine Tochter empfinde ich als immens, und sie hat mich vom ersten Tag an an meine Grenzen gebracht.

    Meine Freundin ist das glatte Gegenteil von mir - Kinder auf die Welt zu bringen und sie aufzuziehen findet sie wundervoll.

    Such dir professionellen Rat und komm deinen Motiven auf die Schliche.

    Denn du "teilst" dein Leben nicht mit einem Kind, du gibst einen grossen Teil deines eigenen Lebens auf.

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