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    AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?

    Ich habe vor neun Monaten mit 42 Jahren unseren Sohn bekommen.
    Die Vorgeschichte ist deiner sehr ähnlich und wir haben uns spät auf diesen Wunsch eingelassen.

    Wir hätten keine bessere Entscheidung treffen können.
    Schwangerschaft und Geburt waren unproblematisch und unser Kleiner ist gesund und munter.
    Ja.... Mit 20 wäre vielleicht das Bindegewebe etwas fitter aber dafür gibt es für uns jetzt wichtigeres als Äusserlichkeiten ;-)

    Für uns war es der richtige Zeitpunkt und wenn es sich für euch richtig anfühlt, warum nicht?

    Ich wünsche euch alles Gute!

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    AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?

    Liebe susisa,

    warum nicht?! Anfang / Mitte 40 ist doch mittlerweile wirklich nicht ungewöhnlich, ich kenne einige Mütter, die ihr erstes Kind in deinem Alter bekamen und noch zweites planen. Auch wir wünschen uns ein zweites, je nach dem, wann es klappt, bin ich dann auch Ende 30/Anfang 40...
    Geändert von Frau_Sonnenschein (04.04.2017 um 19:29 Uhr) Grund: verwechselt ...

  3. Inaktiver User

    AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?

    Zitat Zitat von Sisasu Beitrag anzeigen
    Ich fände es schön, hier Leute zu treffen, die in einer ähnlichen Situation sind oder waren.
    Ich habe meine Zwillinge mit 37 bekommen, als ich schon alle Hoffnung aufgegeben hatte, dass es noch was wird... Ich möchte dir auch zuraten. Jedes Kind, das mit Liebe empfangen und erwartet wird, hat die besten Startvoraussetzungen - egal, wie alt die Eltern sind.

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    AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?

    Das hast du schön geschrieben

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    AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?

    Hallo Sisasu,

    ich habe gerade einen Artikel in der NYT dazu gelesen, kein Erfahrungsbericht, sondern ein Studienbericht, aber vielleicht ist das ja auch für Dich interessant:

    The clear message is that the children of women with more support and better health habits do better cognitively, so it’s important to support mothers of any age. What you learn as you grow up, intellectually and emotionally, may help you in the complicated job of taking care of your own children. And after all, growing up and helping people grow up is what this is all about.

  6. Inaktiver User

    AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?

    Kinder mit 38-40 Jahren zu bekommen, ist in meinem Bekanntenkreis nicht ungewöhnlich- wenn Frauen studieren und dann erst mal beruflich sich etablieren wollen.
    Ich habe auch 2 Freundinnen, die mit 43 ein Kind bekommen haben, eine (ungeplant) das dritte (als die anderen schon fast erwachsen waren), eine das erste. Diese Kinder sind jetzt schon 16 bzw. 12 Jahre alt und da läuft alles "normal", bei Eltern und Kindern. Statistisch gesehen leben Frauen, die spät Kinder bekommen, übrigens länger...

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    AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?

    Ich würde auch sagen, probier es!
    Medizinisch gesehen ist zwischen 40 und 45 allerdings ein Riesenunterschied, sagt mein Arzt. Was mit 40 in der Schwangerschaft noch relativ einfach ist wird 3,4 Jahre später unter Umständen zum Problem.
    Ich habe mit 45 mein 3. Kind bekommen und ja...es war um ein Vielfaches mühsamer als mit 30 oder 37.
    Andererseits: diesen direkten Vergleich hast du ja nicht :-) es ist dann einfach so wie es ist.
    Wenn man sich die Fertilitätszahlen ansieht , dann würde ich dir allerdings raten einfach mal zu schauen ob es überhaupt klappen wird.
    So einfach ist es mit 43 realistisch gesehen nicht wie mit 38 zB.
    Alles Liebe Dir!

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    AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?

    Für mich ist das ziemlich klar: Kein Kind. Diese Entscheidung steht für mich relativ eindeutig fest. Einfach aus dem Grund, weil ich kein Kind in diese "Gesellschaft" setzen will, das sich dann mit ihr auseinandersetzen muss und sich mit ihr und ihren Ungerechtigkeiten bzw. Rücksichtslosigkeiten herumärgern muss. Es tut mir leid, aber so weit ist es bei mir nunmal. Früher hätte ich vielleicht. Heute...nicht mehr. Ich will ein Kind nicht dazu zwingen, in dieser "Gesellschaft" zu leben.

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    AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?

    Ich (gerade 40 geworden) bin da leider immer noch ein bißchen ambivalent.

    Ich wollte immer Kinder. Ich hab meinem Umfeld damit schon mit Anfang 20 in den Ohren gelegen. Aus diesem Grund habe ich auch nicht studiert und wollte auch nie großartig Karriere machen. Mir war ein geregeltes Einkommen und ein relativ sicherer Job wichtig... das ist es auch bis heute. Ich wollte nie in die Führungsetage aufsteigen, auch wenn mein Chef es so gern gesehen hätte. Es gilt ja immer irgendwie "Kein Kind - dafür Karriere". In diese Kategorie gehöre ich aber nicht. Ich arbeite, um zu leben...nicht umgekehrt.
    Nun war es aber bis Ende 20 so, dass ich immer Partner hatte, die meinten, sie hätten noch eeeewig Zeit mit dem Kinderkriegen. Zwei meiner Beziehungen gingen daran zu Bruch, weil für mich feststand, dass ich Familie haben möchte. Mit dem 3. Partner war ich dann fast 7 Jahre zusammen. Er wurde aber psychisch krank und wollte in dem Zustand auch keine Kinder. Ich sah mich damals nicht in der Lage, ihn zu verlassen. Habe ihm beigestanden. Die Beziehung ist dann leider in die Brüche gegangen, weil er mich nicht mehr liebte. So wurde ich mit Mitte 30 nochmal Single und habe dann erstmal eine ganze Weile allein gelebt ohne Partner.

    Nun ist es bei mir wie bei Dir, liebe TE. Ich habe seit 3 Jahren einen Partner, mit dem ich mir Kinder vorstellen könnte. Da ich aber mir mit Mitte 30 den Kinderwunsch regelrecht aus dem Herzen gerissen habe und nach einer Art "Plan B" für mein Leben gesucht hatte, habe ich viele Interessen fernab eines Lebens mit Kindern entwickelt. Ich habe einfach nicht mehr daran geglaubt, so schnell noch einen Partner zu finden, mit dem ich Kinder haben könnte und werde.
    Und ja... ich wollte auch nicht auf Teufel komm raus ein Kind direkt am Anfang einer Beziehung (nicht nach meinen Erfahrungen... alleinerziehend ist für mich ein No-Go... ich habe keine Eltern etc. die ein Kind betreuen würden, wenn ich krank oder sonstwie verhindert wäre).
    Ich genieße meine jetzige Beziehung sehr. Mein Bauchgefühl sagt deutlich, er ist der Richtige. Und der Richtige würde auch sofort Kinder mit mir in die Welt setzen, wenn ich es denn jetzt wollen würde.
    Aber: Mein Kinderwunsch ist nun plötzlich nicht mehr so vehement im Vordergrund, wie er das in den Zwanzingern noch war. Ich finde mein Leben, meine Freizeit, die Aktivitäten mit meinem Partner sehr schön. Es fehlt nicht so richtig etwas. Nun fangen wir an zu bauen, Platz wäre dann ab nächstem Jahr auf jeden Fall da. Aber das Risiko eingehen a) vielleicht ein behindertes Kind zu bekommen und b) nicht mehr das volle Gehalt zu bekommen bei der finanziellen Belastung mit dem Hausbau... es wäre sicher nicht unmöglich, aber eine ganz schöne Umstellung, die mir Angst macht.

    Ein weiterer Punkt ist, dass sich die Gesellschaft in den letzten 5-8 Jahren so verändert hat. Alles dreht sich extremst nur noch um das Wohl der Kinder. Das ist ja einerseits auch gut, andererseits finde ich das so übertrieben. Es gibt zu viele Helikoptereltern und Eltern, die ihre Kinder mit Luxus zuschütten. Ich könnte da sicher nicht mithalten. Ich glaube auch, dass man das nicht unbedingt selbst in der Hand hat. Spätestens wenn mein Kind mitbekommt, wieviel andere Kinder bekommen (Spielzeug, Technik, Reisen, große Spielzimmer, Markenklamotten etc.) gäbe es sicher Knatsch.
    Ich habe das vor 10 Jahren mit Anfang 30 noch anders empfunden. Ich meine, da waren die Kinder noch nicht so verwöhnt und besser erzogen (konnten sich benehmen). Und sie mussten auch nach der Schule noch nicht in -zig Sportvereine und Kurse. Da haben die Kinder irgendwie noch mehr auf Feld und Wiesen gespielt, sind Fahrrad gefahren etc...

    Und letztendlich habe ich auch oft den Gedanken, den @IsaM geschrieben hat...

    Ich bin vielleicht zu verkopft geworden... und das bringt sicher auch das Alter mit sich.

    Und wenn ich dann denke, meine Entscheidung steht fest - kein Kind... braucht nur wieder einer im Freundeskreis ein Baby zu bekommen und dann werde ich immer ein bißchen wehmütig.
    Von daher finde ich es hier sehr schön, die Beiträge später Eltern zu lesen...

    Mein Partner denkt genau wie ich... Würde er jetzt sagen, dass er unbedingt ein Kind will, dann würde ich versuchen wollen, Mutter zu werden. Aber wenn beide nicht aus ganzem vollen Herzen und Verstand heraus "ja" sagen können... was macht man da am besten?

    Ich komme nur schwer zu einer Entscheidung... und ich sollte wohl mal

    Liebe Grüße,
    Madeja
    Geändert von Madeja (07.04.2017 um 16:14 Uhr)
    Lebenskunst ist die Kunst des richtigen Weglassens.
    Coco Chanel

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    AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?

    Madeja, ich kann mich in so vielen deiner Gedanken wiederfinden.
    Bevor wir entschieden haben, es zu versuchen, gingen mir ähnliche Überlegungen durch den Kopf. Dieser obere Körperteil war diesbezüglich sehr aktiv, doch jetzt, wo unser Kleiner auf der Welt ist, so erscheinen mir diese Ängste und Gegenargumente so weit weg. Denn er ist einfach nur Herz ❤
    Er füllt eine Lücke, die ich vorher nie richtig wahrgenommen habe oder sie nicht wahrhaben wollte.
    Ich glaube schon, dass ich auch ohne Kind ein zufriedenes Leben geführt hätte, denn ich wusste ja auch nicht, wie es mit Kind sein würde.
    Es hätte mir auch niemand erklären können so wie es jetzt auch mir unmöglich ist, die passenden Worte zu finden.
    Ich wünsche dir und natürlich auch der TE die richtige Entscheidung, wie auch immer sie aussehen mag.

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