Wenigstens eine Vernünftige!![]()
Dieser Oma-Hormonrausch, in dem meine Verwandte steckt, ist auch kaum noch zu ertragen. Wie bei deinen Freundinnen und Bekannten. Aber sie hat damit was anderes zu kompensieren. Denn nicht nur ungewollte Kinderlosigkeit kann einen wurmen, auch wenn viele das gern hätten. Es gibt auch andere Tatsachen, die Minderwertigkeitskomplexe hervorrufen können. Die kann man durch Kinder und Enkel auch nicht ausgleichen.
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Ergebnis 101 bis 105 von 105
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09.11.2017, 20:20Inaktiver User
AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?
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09.11.2017, 20:30
AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?
Heute sind die Jugendlichen ja teilweise spießiger als ihre Elterngenration. Wir lästern immer, dass unsere Kimder mal gegen uns rebellieren werden, indem sie Volksmusik hören und FDP wählen
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09.11.2017, 20:30
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09.11.2017, 20:50Inaktiver User
AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?
Schallotte, ich glaube auch, dass Du das, geprägt duch Deine Geschichte, etwas einseitig siehst. Ich hatte junge Eltern, habe meine Kindheit aber in etwa so erlebt, wie Du Deine beschreibst. Natürlich gibt es das von Dir erträumte schöne Kinderleben mit jungen Eltern auch irgendwo, aber meist gibt es auch dort Probleme, nur eben andere.
Bei uns ähnlich. Wäre aber wenn wir mit 25-30 Kinder bekommen hätten kaum anders gewesen. Mutter krank, immer wieder plötzliche Ausfälle und eine Verantwortung, die ich nie haben wollte. Schwiegervater tot, Schwiegermutter beginnend krank, nur mein Junger Vater fit, aber voll im Job und daher nicht einsetzbar. Außerdem ein jeder mind 400km entfernt.
Das alles war mit meiner (jungen) Mutter ebenfalls undenkbar. Einfach nicht der Typ dafür.
Da hast Du vollkommen Recht. Das erwarte ich aber auch von "erwachsenen", bewussten Eltern.
Genau das haben wir. In vollem Umfang. Intensivstation, Krankenhaus, Tod, Pflegeheime, Demenz, Haushaltsauflösungen, Kinder und zwei Vollzeitjobs. Ist nicht wirklich spaßig. Aber man weiß halt vorher nicht, wann das kommt.
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09.11.2017, 21:03Inaktiver User
AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?
Wirklich allerhand, was du zu schultern hast!
Ich weiß, was das heißt (alles, was du aufgezählt hast, kenne ich auch seit Jahrzehnten - bis auf die Kinder, aber dafür habe ich noch ein anderes, gravierendes Problem). Man kann also mit Fug und Recht behaupten, wir haben beide vergleichbare Belastungen, jede auf ihre Weise. Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass du Frauen, deren Chancen auf Familiengründung als Folge solcher Umstände deutlich gemindert sind, wegen ihrer Kinderlosigkeit obendrein noch schadenfroh mit Sticheleien oder unterschwelligen Boshaftigkeiten traktierst. Wer früh Verantwortung übernehmen musste, weil die Eltern alt und/oder schwer krank waren, hat meist mehr Einfühlungsvermögen und Taktgefühl entwickelt.




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