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  1. Inaktiver User

    AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    >Schalotte: Nein, zum Glück habe ich noch keine Enkel! und ich hoffe, es bleibt auch noch eine Weile dabei. Aber jede Menge Freundinnen und Bekannte im Oma-Hormonrausch, die jetzt so langsam kapiert haben, dass ich NICHT trostbedürftig bin, sonder richtiggehend glücklich enkelfrei. Mit Grausen sehe ich die Enkelei, wobei dazu kommt, dass ich mit Kindern so unter 5 sowieso nix anfangen kann.
    Wenigstens eine Vernünftige!

    Dieser Oma-Hormonrausch, in dem meine Verwandte steckt, ist auch kaum noch zu ertragen. Wie bei deinen Freundinnen und Bekannten. Aber sie hat damit was anderes zu kompensieren. Denn nicht nur ungewollte Kinderlosigkeit kann einen wurmen, auch wenn viele das gern hätten. Es gibt auch andere Tatsachen, die Minderwertigkeitskomplexe hervorrufen können. Die kann man durch Kinder und Enkel auch nicht ausgleichen.

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    AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?

    Heute sind die Jugendlichen ja teilweise spießiger als ihre Elterngenration. Wir lästern immer, dass unsere Kimder mal gegen uns rebellieren werden, indem sie Volksmusik hören und FDP wählen

  3. Inaktiver User

    AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Heute sind die Jugendlichen ja teilweise spießiger als ihre Elterngenration. Wir lästern immer, dass unsere Kimder mal gegen uns rebellieren werden, indem sie Volksmusik hören und FDP wählen

  4. Inaktiver User

    AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?

    Schallotte, ich glaube auch, dass Du das, geprägt duch Deine Geschichte, etwas einseitig siehst. Ich hatte junge Eltern, habe meine Kindheit aber in etwa so erlebt, wie Du Deine beschreibst. Natürlich gibt es das von Dir erträumte schöne Kinderleben mit jungen Eltern auch irgendwo, aber meist gibt es auch dort Probleme, nur eben andere.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    [...] viele Frauen, für die es selbstverständlich war/ist, dass ihnen ihre Eltern für die Kinderbetreuung zur Verfügung standen/stehen. Das wäre bei mir völlig undenkbar gewesen; mein Vater war schon tot, als ich an Kinder hätte denken können, meine Mutter viel zu krank.[...]
    Bei uns ähnlich. Wäre aber wenn wir mit 25-30 Kinder bekommen hätten kaum anders gewesen. Mutter krank, immer wieder plötzliche Ausfälle und eine Verantwortung, die ich nie haben wollte. Schwiegervater tot, Schwiegermutter beginnend krank, nur mein Junger Vater fit, aber voll im Job und daher nicht einsetzbar. Außerdem ein jeder mind 400km entfernt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei mir war es außerdem undenkbar, als Kind mit meiner Mutter herumzutoben, mich als Jugendliche von ihr modisch beraten zu lassen oder als junge Erwachsene mit ihr die Klamotten zu tauschen
    Das alles war mit meiner (jungen) Mutter ebenfalls undenkbar. Einfach nicht der Typ dafür.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dennoch steigt statistisch das Risiko für Krankheit und Tod, je älter man wird. [...] soweit es in meiner Macht steht, auch sozial Vorsorge getroffen für den Fall, dass ich schon früh chronisch erkrankt oder gar gestorben wäre, bevor meine Kinder das Erwachsenenalter erreicht hätten
    Da hast Du vollkommen Recht. Das erwarte ich aber auch von "erwachsenen", bewussten Eltern.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hat man selber alte Eltern, ist es noch schwieriger, weil Eltern und im Zweifel auch die Schwiegereltern als zeitweilige Betreuungspersonen ausfallen. Im Zweifel ist man sogar in der Situation, sich gleichzeitig um seine alten, kranken Eltern und um seine kleinen Kinder kümmern zu müssen.
    Genau das haben wir. In vollem Umfang. Intensivstation, Krankenhaus, Tod, Pflegeheime, Demenz, Haushaltsauflösungen, Kinder und zwei Vollzeitjobs. Ist nicht wirklich spaßig. Aber man weiß halt vorher nicht, wann das kommt.

  5. Inaktiver User

    AW: Entscheidung für Kind mit Anfang/Mitte 40?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Genau das haben wir. In vollem Umfang. Intensivstation, Krankenhaus, Tod, Pflegeheime, Demenz, Haushaltsauflösungen, Kinder und zwei Vollzeitjobs. Ist nicht wirklich spaßig. Aber man weiß halt vorher nicht, wann das kommt.
    Wirklich allerhand, was du zu schultern hast! Ich weiß, was das heißt (alles, was du aufgezählt hast, kenne ich auch seit Jahrzehnten - bis auf die Kinder, aber dafür habe ich noch ein anderes, gravierendes Problem). Man kann also mit Fug und Recht behaupten, wir haben beide vergleichbare Belastungen, jede auf ihre Weise. Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass du Frauen, deren Chancen auf Familiengründung als Folge solcher Umstände deutlich gemindert sind, wegen ihrer Kinderlosigkeit obendrein noch schadenfroh mit Sticheleien oder unterschwelligen Boshaftigkeiten traktierst. Wer früh Verantwortung übernehmen musste, weil die Eltern alt und/oder schwer krank waren, hat meist mehr Einfühlungsvermögen und Taktgefühl entwickelt.

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