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Ergebnis 81 bis 89 von 89
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07.10.2016, 15:10
AW: Kinder, kann mich nicht entscheiden (etwas länger)
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07.10.2016, 15:43
AW: Kinder, kann mich nicht entscheiden (etwas länger)
Angeflogen?! Ah, ich verstehe, der Storch hat es gebracht!
Glücklicherweise hat der mich übersehen.
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07.10.2016, 17:29
AW: Kinder, kann mich nicht entscheiden (etwas länger)
Ich möchte noch kurz Bezug auf die (angeblich) unglücklicheren Eltern nehmen:
Ich glaube die Unzufriedenheit liegt daran, dass Eltern natürlich ganz andere Situationen zu händeln und andere Ängste und Sorgen zu bewältigen haben, als ein kinderloser.
Ich muss mir keine Sorgen um mein Schulkind machen, dass allein nach Hause läuft, um meinen Arbeitsplatz, weil das Kind ständig krank ist, um die Wohnung, weil mein Kind permanent schreit (es wird ja vom Gesetz her nicht mehr als Lärm behandelt, aber seid mal ehrlich, wer will schon permanent Nachbars Kind schreien hören? Ich hab solchen Krach jeden Tag, obwohl die Wohnungen nicht für Familien gedacht sind, deshalb sind wir hier damals eingezogen...) etc pp und dann die Belastungen die Kinder eben so mit sich bringen (schlaflose Nächte usw), ich glaube das kann Eltern schon unglücklich erscheinen lassen.
Kinderlose haben dafür eben andere Sorgen.~Jany~
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07.10.2016, 17:35
AW: Kinder, kann mich nicht entscheiden (etwas länger)
"Angeflogen" bin ich auch, weil meine Eltern nicht ausreichend verhütet haben, meine jüngere Schwester war Wunschkind.
Meine Mutter wollte eigentlich keine Kinder, mein Vater schon, wahrscheinlich dachte meine Mutter genauso "wenns erstmal da ist, wird schon alles gut".
Also großgeworden sind wir und hatten auch eine schöne Kindheit usw, ich habe nie gemerkt das ich nicht geplant war. Aber meine Mutter sagt, sie würde heute keine Kinder mehr bekommen, weil ihr das Leben als Mutter nicht liegt, Ich sags nochmal, davon haben wir Kinder nie was gemerkt, sie ist eine tolle Mutter!
Deshalb bleibe ich dabei, wer sich nicht 100% sicher ist, sollte es lassen, man kann sich auch komplett unglücklich machen und darunter leiden dann mindestens 2 Menschen.~Jany~
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07.10.2016, 17:58
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07.10.2016, 18:27
AW: Kinder, kann mich nicht entscheiden (etwas länger)
"Ungeplant" heißt dennoch noch lange nicht "unerwünscht".
Ist ein großer Unterschied.
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07.10.2016, 18:57
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07.10.2016, 19:18
AW: Kinder, kann mich nicht entscheiden (etwas länger)
Doch, auch.
Das ist keine Begründung sich Kinder anzuschaffen, sondern ein Sicherheitsnetz für den Fall, dass Kinder kommen (angeflogen oder nicht). Man muss sich m.E. darauf verlassen, darauf, dass man das 'genetische Programm' hat, ein Kind anzunehmen und großzuziehen und es funktioniert auch in der überwältigenden Mehrheit der Fälle. Für die Eltern ist das eigene Kind i.d.R. das schönste, beste, tollste...
Auch wenn man objektiv anderes beobachen könnte.
Da sind viele Hormone, Intuition, Emotionen etc. am Werk, die Ratio eher sekundär.
Dass die Mutter(bzw. Eltern)-Kind-Bindung überhaupt nicht klappt sind wenige tragische Fälle. Und selbst da kann man mit HIlfestellung noch was erreichen.
Das sehe ich (den "Sinn des Lebens" mal ausgenommen) genauso.
Es ist eine zentnerschwere Hypothek, das eigene Glück (dessen Schmied man ja selbst ist, aber nicht durch Kinderproduktion) oder auch andere die eigene Person oder Persönlichkeit betreffende Faktoren (Erfolg, Prestige, Popularität, ja, auch Lebenssinn...) dem Kind auf die Schultern zu laden. Das halte ich für sehr problematisch und in mehrfacher Hinsicht belastend.
Diese Frage:
Sehe ich mich nicht in der Lage zu beantworten. Spontan würde ich sagen: ja, dann eben ein anderer Schwerpunkt im Leben. Aber das ist nur geraten. Ich maße mir nicht an, mich in die Situation einer ungewollt kinderlosen Frau hineinzuversetzen, die vor der Entscheidung steht, reproduktionsmedizinische Maßnahmen einzuleiten oder nicht.Geändert von lunete (07.10.2016 um 19:29 Uhr)
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07.10.2016, 19:22



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