Huhu madamexx
Leider ging auch plan b und c nicht..
Sprich adoption oder samenspende..
Mit, nach 2 Jahren kiwu Behandlung, mittlerweile 41 hätte ich auch keins mehr adoptieren können..haben es versucht..null change..
Und anders als wenn der Mann nicht kann..gibt es in Deutschland keine Spende für Eizellen..
Anders rum wäre es um einiges einfacher..mit ner Samenspende.
Sogar eine Eizellspende im Ausland gaben wir angeleiert..da kam ne Bandscheiben not op dazwischen..
Hast du denn nun Familie ?
Antworten
Ergebnis 371 bis 379 von 379
Thema: Ungewollt kinderlos
-
08.02.2017, 16:23
AW: Ungewollt kinderlos
-
10.02.2017, 11:03
AW: Ungewollt kinderlos
Hallo Schaefchen,
gibt es in deiner Gegend evtl. eine Selbsthilfegruppe bzgl. ungewollter Kinderlosigkeit? Beim Gesundheitsamt könntest du evtl. mal nachfragen, bei uns gibt es dort immer wieder einige Abende zum Thema. Man kann mit dem Partner oder alleine hingehen.
Es ist ein Tabuthema. Zumindest solange es nicht ums Geld geht und die bösen, reichen Kinderlosen für ihre Kinderlosigkeit bestraft und zur Kasse gebeten werden sollen. Immer wieder beliebt. Aber den ganzen Schmerz, die ganzen Gefühle, auch Neid, Wut usw. ist schon ein Tabu. Niemand sieht es einem an, "eigentlich" ist man gesund- von den Depressionen mal abgesehen.
In einer Gruppe unter Leidensgenossinnen und Leidensgenossen lässt es sich befreit darüber reden. Es tut gut, komplett verstanden zu werden.
Sehr geholfen haben mir übrigens auch Gespräche mit Freunden, die bewusst keine Kinder wollten. Das hat mir noch andere Sichtweisen eröffnet. Das waren seltsamerweise auch die Personen, denen es auch nach Jahren nie zuviel wurde, wenn ich "wieder" mit dem Thema ankam. Den Freunden mit Kindern oder (leider) meiner Familie wurde es sehr schnell lästig. Ich bekam schnell zu hören: "bist du noch nicht darüber weg?"
-
10.02.2017, 13:19
AW: Ungewollt kinderlos
Hallo leni
Nach ner Gruppe hab ich nicht gesucht..bin ich auch nicht wirklich der Typ für..
Es gibt halt vieles was ungerecht ist, denwn gegen über die es sich NICHT ausgesucht haben..so muss ich halt ständig auf die Mütter auf der Arbeit Rücksicht nehmen..obs um Urlaub oder Arbeitszeit geht..immer erst die Mamas.
So ists halt.
Aber am absolut schlimmsten sind die Blicke der angeheirateten Verwandten nach dem Motto .." bist du immer noch nicht weg...hau ab du taugst nix..und lass meinen Jungen frei..." oder was fpr ne nutzlose Schwägerin..u.a
-
13.02.2017, 11:04
AW: Ungewollt kinderlos
Ja, auch diese Wege sind nicht einfach, funktionieren ganz oft gar nicht und sind auch nicht für Jede eine Alternative zum biologisch eigenen Kind. Tut mir leid sehr für Euch, dass auch das nicht geklappt hat! Ich habe davon geschrieben, da es in meiner Gefühlswelt mit der "Schuldfrage" zu tun hatte. Dafür, dass mein Mann Fruchtbarkeitsprobleme hatte, habe ich ihm nie die Schuld gegeben. Hätte er sich bewusst gegen ein Kind entschieden oder von vornherein kategorisch Plan B oder C ausgeschlossen, wäre es vielleicht anders gewesen.
Familie, würde ich sagen, hatte ich seid mein Mann und ich uns entschieden haben zusammen zu bleiben. Und wir hatten großes, großes Glück und haben im letzten Jahr eine gemeinsame Tochter bekommen, nach 4 ICSIs und 2 Transferen.
Das verstehe ich nicht. Das klingt ja ganz, ganz furchtbar! Bist Du sicher, dass dies die Gedanken Deiner Verwandten sind? Und bringst Du es mit Eurer Kinderlosigkeit in Verbindung? Auf die Idee wäre ich niemals gekommen, dass man die Gegenwart einer Person nicht wünscht, weil sie keine Kinder hat? Kannst Du das nochmal etwas ausführlicher erklären? Wie Leni es unten schreibt, kann ich es mir ja noch vorstellen (dass das Umfeld das Thema nicht mehr besprechen möchte oder erwartet, dass man darüber hinweg ist), auch wenn ich finde, dass das sehr wenig einfühlsam ist.
Das hat mir damals auch sehr geholfen! Wenn es Freunde oder Bekannte gibt, die sich bewusst gegen Kinder entschieden haben, kann das bestimmt sehr hilfreich sein, mit ihnen zu sprechen. Auch über ihren Lebensentwurf, ihre Gründe, ihre Zukunftsvorstellungen...
-
14.02.2017, 08:19
AW: Ungewollt kinderlos
Hallo madamexx
das mit meiner angeheirateten Familie ist recht schwierig.
Das Verhältnis zu Ihnen war von Anfang an angespannt.
Es war schon nicht gerne gesehen, das ich 5 Jahre älter bin als mein Mann.
Und als er unsere Hochzeit bekann gab, gab es Sprüch wie " warum wollt ihr den gleich Heiraten "
als eine Schwangerschaft als Grund verneint wurde, war deutlich absolutes Unverständniss zu spüren.
Ab dann wurde ich regelmäßig nach Anzeichen für eine Schwangerschaft abgescannt...
um so älter ich wurde um so schlimmer..man hatangefangen sich von mir zu distanziert.
Kinder sind in dieser Familie ein heiliges Gut.
nichts...absolut nichts..geht über die diese Kid´s.
Und wer die Kinder nicht ebenso wie kleine Götter behandelt ist schon unten durch.
Und Frauen die keine haben, wollen...erfüllen keinen Sinn/Zweck und werden schlicht ignoriert.
Da sich eigentlich alles um die Kinder dreht, findet man selbst keine Beachtung in dieser Familie..mir könnte ein Bein fehlen..es fiele nicht auf..
nun muss ich zugeben, das ich auch nicht gerade eine nützliche Tante bin...die Kinder sind derart verzogen und schwierig, das ich mich/wir uns immer vor dem Sitten gedrückt haben.
Hier haben die Kleinen das Zepter in der Hand und wenn es nicht so läuft we die wollen werden aus den kleinen Süßen kleine Teufel..die wir zumindestens nicht bändigen können.
leider sind zwei auch Verhaltensauffällig..wie nent mans..ADHS oder so..
Damit wäre ich/wir auch echt überforert..mir mangelt es da definitiv an Erfahrung ..so Kinderlos...
Aus diesem Grund denke ich, in ich auch nicht gerade die "Traum" Schwägerin..
überaupt habe ich mit dieser Frau nix gemeinsam, da es kaum ein aderes Thema als Kinder gibt.
Das ist aber denke ich normal und irgendwie verstehe ich das sogar, da es sicher für sie besser wäre ene Schwägerin zu haben, der sie ihre Kinder anvertraue könnte.
Als ich einmal schwanger war war Scwiegermutter wie ausgewechselt..hat mich geherzt und gedrückt und so..
und nun wo feststeht das da kein Nachwuchs kommt...bin ich ein Niemand..
Ach..und das obwo doch Ihr Sohn noch sooo viele inderchen zeugen könnte..
das geht gar nicht.....
-
16.02.2017, 11:31
AW: Ungewollt kinderlos
Liebe Schäfchen,
das klingt wirklich hart.
Zunächst: ich würde von meiner Schwägerin nie erwarten, dass sie meine Kinder hütet, verhaltensauffällig oder nicht. Ich höre eine Unfähigkeit in Deiner Schwiegerfamilie heraus, sich auf andere Themen als Kinder einzulassen; vielleicht versteckt sich dahinter ja auch eine Unsicherheit. In Bezug auf Kinder sind die Themen klar abgesteckt und es ist oft einfach, sich darüber zu verständigen. Zusätzlich nehmen Kinder von sich aus oft viel Raum ein; mir passiert es leider auch oft, dass Freunde zu Besuch sind und man kaum ein vernünftiges Wort wechseln kann, weil die Kleine so viel Aufmerksamkeit braucht. Eigentlich würde man sich so gerne mal wieder richtig unterhalten, etwas vom anderen erfahren, aber dann kommt man überhaupt nicht dazu.
Aber es klingt ganz schön herzlos, was diese Familie Dir entgegenbringt und ganz sicher so, als würde Dir der Kontakt überhaupt nicht gut tun. Mir fallen nur zwei Strategien ein: entweder, man spricht das Thema an (bestimmt eher in kleineren Zusammensetzungen). Man formuliert die eigenen Verletzungen, Unsicherheiten, die Traurigkeit, Zweifel und Ängste. Denn vielleicht ist ihnen wirklich nicht bewußt, wie sie auf Dich wirken und was in Dir vorgeht und ihr Verhalten ist einfach unsensibel, aber nicht böswillig. Vielleicht hilft es ihnen, sich in Dich hinein zu fühlen.
Oder Du beschränkst den Kontakt ganz radikal auf das Allernötigste und suchst Dir ein Umfeld, dass Dir gut tut!
Alles Liebe wünsche ich Dir und vor allem Freunde und Familie, die Dich stärken und Dir helfen und für Dich da sind!
Deine Madame
-
16.02.2017, 16:58
AW: Ungewollt kinderlos
Hallo Ihr Lieben,
auch ich möchte noch kurz etwas dazu schreiben
@Schäfchen - für mich war die Entfernung meiner Gebärmutter (Myome) mit 42 Jahren ein Befreiungsschlag nach einer langen und leidensvollen Kinderwunschzeit.
Nach der Operation fing mein neues Leben an. Ein Leben ohne Kinder.
Meine Partnerschaft hat die Kinderwunschzeit nicht überstanden. Vielleicht hätte ich mich sogar schon eher getrennt, wenn ich nicht so lange an meinem Kinderwunsch festgehalten hätte.
Vor einem Jahr, also erst Jahre später, gab es einen erneuten Trauerprozess, da mein neuer Lebenspartner zwei Teenager in die Beziehung mitgebracht hat. Am Anfang hat mich das total überfordert, da mir meine Kinderlosigkeit schmerzhaft bewusst wurde. Ich habe sogar über Trennung nachgedacht.
Mittlerweile geht es mir aber besser. Vor allem als ich angefangen habe ein eigenes Verhältnis zu seinen Kindern aufzubauen. Die Kinder mögen mich und mein Partner ist manchmal überrascht wie viel Einfühlungsvermögen ich im Umgang mit seinen Kindern habe. Meine "Liebe" wird tatsächlich dankbar angenommen. Das gibt mir gerade ein gutes Gefühl.
Das Leben verläuft leider nicht immer nach Plan. Auch ich habe mir mein Leben ganz anders vorgestellt. Ich versuche nun aber das beste draus zu machen.
Honey
-
28.02.2017, 11:49
AW: Ungewollt kinderlos
Honey, das klingt gut, schön mit den Teenis und interessant, dass da nochmal eine 2. Trauerphase unerwartet kam
Wie habt ihr das eigentlich gemacht mit Kingergeburtstagen von Paten-oder anderen Euch verbundenen Kindern?
Gemieden oder erst recht oder trotzdem hingegangen?
Schließt man sich aus
oder setzt man sich dem aus?
(Für mich immer eine Herausforderung, solange ich noch im Thema und damit auch im Schmerzen drinnen bin...)
Liebe Grüße
KaffeewasserDas Leben ist schön.
-
05.03.2017, 16:34
AW: Ungewollt kinderlos
Ich glaube in der Trauerphase und auch danach sollte jede Frau gut auf sich selber achten. Also was tut mir gut und was nicht.Wie habt ihr das eigentlich gemacht mit Kingergeburtstagen von Paten-oder anderen Euch verbundenen Kindern?
Gemieden oder erst recht oder trotzdem hingegangen?
Schließt man sich aus
oder setzt man sich dem aus?
Werdende Mütter und Kreise mit ausschließlich Müttern und Kinderthemen kann ich immer noch nicht gut um mich herum haben. Kinder im Gegensatz schon.
Ich kann mich an eine Situation in meiner akuten Trauerzeit erinnern. Auf einer Feier mit Freunden und Ihren kleinen Kindern habe ich meinen Schmerz sehr stark gespürt und hätte sogar fast angefangen zu weinen. Ich habe mich dann mit einem kleinen Kind (2 Jahre) zum Spielen zurückgezogen. Der kleine Sohn meiner Freundin saß anschließend auf meinem Schoß und das hatte unheimlich heilende Wirkung auf mich. Meine Freundin war sogar noch dankbar, dass ich ihr den Kleinen abgenommen habe
Honey
-
gesperrt
- Grund
- Spam
-
- Grund
- Antwort auf gelöschten Beitrag
-
- Grund
- Solche Aufrufe sind im Forum lt. AGB nicht erlaubt


Zitieren

