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    AW: Social Freezing - wer hat's gemacht?

    Interessante Frage nach den Erfolgsaussichten, finde ich, Sojourner!

    Wobei ich vermute, daß die Erfolgsquoten von IVF u.a. deswegen so relativ schlecht sind,weil es eben oft bereits ältere Frauen sind , die damit behandelt werden. Die Chancen mit den Eizellen einer 25 Jährigen schwanger zu werden würde ich eigentlich recht gut einschätzen, so wie in jedem "normalen" Zyklus auch. Wenn die Eizellen eben-wie empfohlen- sehr früh eingefroren werden.

    Im Zweifelsfall bedeuten die geforenen Eizellen wohl einfach eine weitere Chance, die man sonst nicht mehr hätte.

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    AW: Social Freezing - wer hat's gemacht?

    Zitat Zitat von GwendolineBellamy Beitrag anzeigen
    Interessante Frage nach den Erfolgsaussichten, finde ich, Sojourner!

    Wobei ich vermute, daß die Erfolgsquoten von IVF u.a. deswegen so relativ schlecht sind,weil es eben oft bereits ältere Frauen sind , die damit behandelt werden. Die Chancen mit den Eizellen einer 25 Jährigen schwanger zu werden würde ich eigentlich recht gut einschätzen, so wie in jedem "normalen" Zyklus auch. Wenn die Eizellen eben-wie empfohlen- sehr früh eingefroren werden.
    Ich bin medizinischer Laie, aber ich glaube, ganz so verhält es sich nicht. Ob eine IVF funktioniert, liegt nur bedingt am Alter der Eizellen - was ich hiermit meine ist, dass die Erfolgschancen auch bei sehr "jungen" Eizellen (Alter 20-30) bereits nicht enorm hoch sind.

    Ich zitiere mal auf die Schnelle Spiegel.de:

    Das Alter der Frau ist entscheidend für die Erfolgsaussichten. Die Technologie sei inzwischen gut genug entwickelt, um sie Frauen in den Zwanzigern oder Anfang Dreißig zu empfehlen, schreiben australische Reproduktionsmediziner, die eine Studie zum Social Freezing starten.

    Werden die Eizellen in diesem Alter entnommen, gilt demnach: 80 bis 90 Prozent der Zellen überstehen Einfrieren und Auftauen, von diesen lassen sich 50 bis 70 Prozent normal befruchten. Bei zehn eingefrorenen Eizellen seien demnach drei bis vier Embryonen zu erwarten, die der Frau eingepflanzt werden könnten.

    Nach Angaben von Frauenärzten führen zwischen 25 und 60 Prozent der eingepflanzten Eizellen nach einer künstlichen Befruchtung zu einer Schwangerschaft, die Chancen sind für junge Frauen besser als für ältere. Häufig werden mehrere Embryonen eingepflanzt, um die Erfolgsaussichten zu erhöhen. Fehlgeburten treten relativ oft auf. Laut dem Bericht des deutschen IVF-Registers 2012 endeten rund 18 Prozent der Schwangerschaften nach einer In-vitro-Fertilisation mit einem Abort.


    Eine 25-60% Chance ist nicht sonderlich hoch, zudem enden 18% der Schwangerschaften mit einem Abort, und nur 50-70% der Eizellen lassen sich normal befruchten.

    Davon abgesehen, fand ich diese Aussage "interessant":


    Gibt es Risiken für das Kind, das aus einer gefrorenen Eizelle entstanden ist?

    Das ist bisher kaum zu beurteilen, weil langfristige Daten fehlen.


    Quelle: Zeit.de

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    AW: Social Freezing - wer hat's gemacht?

    Dazu muss man bedenken dass auch im normalen Zyklus, die Chance schwanger zu werden pro Zyklus eben nicht höher als 25-60% liegen.

    eine 40 jährige wird wohl eher unter 25 % Chancne haben, eine 25jährige umd die 50
    Das ist schon ein Unterschied.

    Auch die Fehlgeburtsquote ist bei natürlich entstandenen Schwangerschaften nur etwas geringer und hängt sehr stark vom Alter der Frau, bzw. ihrer Eizellen ab


    Ich sehe Social freezing eher als eine Absicherung, falls man z.B. feststellt mit Ende 30 auf IVF angewiesen zu sein.
    das passiert nicht so selten. Sehr oft liegt es auch am Mann. aber trotzdem wären dann die Chancen mit jüngeren Eizellen höher.
    Geändert von Wolkenschaf3 (09.08.2015 um 22:16 Uhr)

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    AW: Social Freezing - wer hat's gemacht?

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Dazu muss man bedenken dass auch im normalen Zyklus, die Chance schwanger zu werden pro Zyklus eben nicht höher als 25-60% liegen.
    wobei zwichen den Eizellen einer 25 jährigen und denen einer 40jährigen.
    die 40 jährige wird wohl eher unter 25 % haben, die 25jährige umd die 50
    Das ist schon ein Unterschied.
    Der Unterschied dürfte allerdings auch sein, dass eine Frau im Alter von 20-35 unzählige Zyklen hat, während eine Frau mit 40 lediglich eine begrenzte Anzahl von Eizellen auf Eis hat und im Zweifelsfall kein "Nachschub" möglich ist. Sprich: die Zahl der Versuche begrenzt ist.

    Ich meine auch, dass Ärzte nur eine begrenzte Zahl von Versuchen durchführen.

    Ich sehe Social freezing eher als eine Absicherung, fall sman z.B. feststellt mit Ende 30 auf IVF angewiesen zu sein.
    das passiert nicht so selten. Sehr ift liegt es auch am Mann. aber trotzdem wören dann die Chancen mit jüngeren Eizellen höher
    Ja - wobei eine Absicherung etwas anderes ist als "Social Freezing", im Sinne davon, ganz bewusst den Kinderwunsch zu verschieben. Zumal mit zunehmendem Alter auch das Risiko während der Schwangerschaft steigt.

    Persönlich sehe ich Social Freezing als Methode, den Kinderwunsch passend zu verschieben, sehr kritisch. Nicht nur, weil bisher niemand weiss, ob jene Kinder Folgeschäden davontragen, sondern vorallem, weil es das "natürliche" Gebäralter von Frauen völlig ignoriert - und das ist insbesondere im Arbeits- sowie Privatleben kritisch.

    Dass die TE nicht aus Karrieregründen Social Freezing in Betracht zieht, ist mir bewusst - ich meine das eher generell. Eine Absicherung ist etwas anderes, als eine bewusste "Verschiebung".

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    AW: Social Freezing - wer hat's gemacht?

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    ....
    Hand auf's Herz: wieviele Frauen kennst du, die Anfang 40 und alleinerziehend ausgerechnet dann den "Richtigen" für eine Familiengründung fanden?
    Außerdem ist es doch Unsinn und müßig sich über solche Szenarien Gedanken macht.

    Zuerst mal sind doch wohl ein passender Mann und ein erstes Kind an der Reihe.

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    AW: Social Freezing - wer hat's gemacht?

    Zitat Zitat von stranddistel Beitrag anzeigen
    Außerdem ist es doch Unsinn und müßig sich über solche Szenarien Gedanken macht.
    Ich finde es eigentlich durchaus gut und auch wichtig, sich Gedanken zu machen. Bin selbst ein großer Freund davon, nur gehört meines Erachtens auch dazu, gewisse Szenarien auch realistisch einzukategorisieren und bei sehr wichtigen Themen (Familienwunsch) nicht alles in dem Sinne zu riskieren oder aufzuschieben.

    Zuerst mal sind doch wohl ein passender Mann und ein erstes Kind an der Reihe.
    Persönlich finde ich, dass Frau zuerst einmal wissen sollte, was sie eigentlich will. Gerade heutzutage gibt es ja die diversesten Modelle, aus welchen Frau wählen kann.

    Wer ganz klassisch Mann und Ehe wünscht, mit gemeinsamen Kind (und in dieser Reihenfolge), dem ist eher angeraten, das in jüngeren Jahren anzustreben - daran ändern auch Eizellen auf Eis nichts.

    Empfindet man hingegen, dass man auch entspannt mit 40 Mutter werden kann, einem Ehe nicht so wichtig ist und ein Mann im Generellen auch nicht (z.B., in dem man eine Samenspende in Erwägung zieht) - dann ist eine Kryokonservierung vielleicht in der Tat das Richtige, zumal man auch keine Eile hat, zu heiraten, usw.

    Anders gesagt: es dürfte einfacher sein, mit 40 schwanger zu werden (egal auf welchem Weg), als den perfekten Ehemann zu finden. Auch, weil statistisch die Wahrscheinlichkeit, einem Single-Mann mit Vaterambitionen zu begegnen, dann eher gering ist.

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    AW: Social Freezing - wer hat's gemacht?

    Hier geht's aber nicht drum , dass die TE das Kinderkriegen aufschieben will, sondern dass sie keinen Partner dafür hat. Es soll Menschen geben, die planen ihr Leben nicht am Reißbrett "oh, jetzt bin ich 30. jetzt stehen Kinder auf der Agenda!"

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    AW: Social Freezing - wer hat's gemacht?

    Zitat Zitat von huppsi Beitrag anzeigen
    Hier geht's aber nicht drum , dass die TE das Kinderkriegen aufschieben will, sondern dass sie keinen Partner dafür hat. Es soll Menschen geben, die planen ihr Leben nicht am Reißbrett "oh, jetzt bin ich 30. jetzt stehen Kinder auf der Agenda!"
    Dass die TE den Kinderwunsch nicht freiwillig aufschiebt, ist mir bewusst, und das schrieb ich auch mehrfach.

    Allerdings ist "Social Freezing" nichts anderes als "Planen", in der Hoffnung, der Plan geht in 5-10 Jahren auf - wobei der Faktor "Partner" eben in dem Sinne nicht planbar ist, und im Übrigen auch nicht eine erfolgreiche Umsetzung des Kinderwunsches.

    Anders gesagt: Social Freezing ist ja nur deshalb eine Option, weil es nicht nach Plan läuft. Zumindest wenn nicht Karriere der Grund hierfür ist, oder ein freiwilliges Abwarten wollen.

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    AW: Social Freezing - wer hat's gemacht?

    Bitte kommt wieder auf die eigentliche Fragestellung zurück...
    Erfahrungen mit Social Freezing.

    Vielen Dank!

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    AW: Social Freezing - wer hat's gemacht?

    @FrauSnuggels: Das denke ich mir eben auch. Ich will mir nicht mit Ende 30 Vorwürfe bzw. Gedanken machen, weil ich es nicht gemacht habe.
    Naja, mit Ende 30/Anfag 40 das erste Kind zu planen und davon auszugehen, dass es klappt ist aber auch ein bißchen sehr optimistisch... Nun wird Hoffnung gemacht, dass mit Social Freezing die Natur ausgetrickst werden kann. Naja, wir werden in Zukunft sehen, ob das klappt.

    Ich tendiere weiterhin dazu, in einem Alter Kinder zu kriegen, wo es eben relativ "einfach" geht - eben weit vor dem 40. Lebensjahr. Dazu müsste man aber aufhören, den Frauen einzureden, dass man erst eine tolle Karriere hinlegen und einen unbefristeten Job haben muss, bevor man ans Kinderkriegen denkt.
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


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