hier sind vermutlich weniger männer unterwegs, sodass fast nur die weibliche sicht zu finden ist. aber wie ist es eigentlich für männer, die in einem bestimmten alter noch kinderlos sind und denen die frau fehlt? haben sie auch die gleiche "panik"?
es gibt zwar körperliche unterschiede, aber das soziale alter zur familiengründung ist ja nicht sehr unterschiedlich und männer, die in fortgeschrittenem alter erstmals vater werden, sind eher selten. oft sind frauen auch eher an etwa gleichaltrigen männern interessiert, sodass die chancen ja auch mit zunehmenden alter abnehmen müssten. auch wünschen sich männer oft eine ungefährt gleichaltrige frau. irgendwann haben fast freunde familie und man möchte mit ihnen gleichziehen, über die gleichen dinge reden bzw. nicht noch starten, wenn andere schon damit durch sind.
gibt es hier für männer auch ein bestimmtes alter, in dem sie sich hiermit beschäftigen und sich fragen, ob es noch klappt? wie würdet ihr es ansetzen? ab wann schließen männer damit ab, weil für sie der übliche zeitpunkt verpasst ist?
gibt es bei männern druck von der eigenen familie oder ist für sie wichtig, um z.b. im job angesehen zu sein?
wäre interessant, auch männerstimmen zu hören oder eure schilderungen über betroffene männer, die ihr kennt. ich diskutiere das gerade mit meinem bruder.
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Thema: haben männer auch "panik"
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11.04.2015, 20:40
haben männer auch "panik"
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11.04.2015, 21:05Inaktiver User
AW: haben männer auch "panik"
ich bin mehreren männern mit so einer art torschlusspanik begegnet. die waren um die 50.
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11.04.2015, 23:08
AW: haben männer auch "panik"
Ich bin mir gar nicht so sicher, ob sie so "selten" sind - wichtig wäre vielleicht auch zu erfahren, was du unter "fortgeschrittenem" Alter verstehst. Ich vermute dass es mehr Männer gibt, die um die 40 erstmalig Vater werden, als Frauen, die in diesem Alter ihr erstes Kind gebären.
Nicht zwingend - statistisch gesehen bevorzugen Frauen etwas ältere Männer und es kommt deutlich öfters vor, dass ein etwas älterer Mann mit einer jungen Frau zusammen ist, als umgekehrt.oft sind frauen auch eher an etwa gleichaltrigen männern interessiert, sodass die chancen ja auch mit zunehmenden alter abnehmen müssten.
Auch hier wäre ich mir nicht so sicher, da Männer im Gegensatz zu Frauen kein Problem damit haben, sich alterstechnisch nach unten zu orientieren.auch wünschen sich männer oft eine ungefährt gleichaltrige frau.
Möglich, ja. Mit dem Unterschied, dass es bei Männer nicht so seltsam gesehen wird, wenn sie sich erstmal komplett auf die Karriere fokussieren und in einem Alter eine Familie gründen, in dem es für viele Frauen biologisch gesehen fast schon zu spät ist.irgendwann haben fast freunde familie und man möchte mit ihnen gleichziehen, über die gleichen dinge reden bzw. nicht noch starten, wenn andere schon damit durch sind.
Gewiss gibt es einen sozialen Druck - wobei grundsätzlich männliche Junggesellen nicht so kritisch betrachtet werden, wie kinderlose bzw. unverheiratete Frauen. Und hinzu kommt eben, dass für sie kein biologisches Limit in dem Sinne existiert.gibt es hier für männer auch ein bestimmtes alter, in dem sie sich hiermit beschäftigen und sich fragen, ob es noch klappt? wie würdet ihr es ansetzen? ab wann schließen männer damit ab, weil für sie der übliche zeitpunkt verpasst ist?
gibt es bei männern druck von der eigenen familie oder ist für sie wichtig, um z.b. im job angesehen zu sein?
Darf ich fragen, wie alt du selbst bist?wäre interessant, auch männerstimmen zu hören oder eure schilderungen über betroffene männer, die ihr kennt. ich diskutiere das gerade mit meinem bruder.
Aus meinem Umfeld (und eigener Familie) kenne ich einen deutlichen und recht großen Altersunterschied bei den Eltern - die Väter waren alles andere als "panisch" - allerdings auch nicht um die 50. Niemand wurde seltsam angeschaut, allerdings waren alle sehr auf ihre Karriere fokussiert und hatten eine Präferenz für junge Frauen ;-)
Die meisten Familien (mit Kindern) in meinem Umfeld haben einen Altersunterschied von einigen Jahren, die "Panik" - sofern überhaupt vorhanden, war bei den Frauen deutlicher ausgeprägt, als bei den Männern. Ich bin allerdings auch in einem Alter, in welchem viele jetzt ihr Nest gebaut haben oder dabei sind.
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12.04.2015, 09:09
AW: haben männer auch "panik"
mit fortgeschrittenem alter meinte ich eher so ab 55 oder 60. also 40 finde ich ganz normal und da es ja meistens erst einige zeit des kennenlernens gibt, sind sie ja mit z.b. mitte 30 oder auch eher in beziehungen, in denen meistens ja auch der zeitpunkt für den kinderwunsch abgesprochen wird und eine "panik" nicht entsteht.
bei altersunterschied hatte ich auch an einen etwas größeren als an den statistischen von ein paar jahren gedacht, sondern eher so ab mindestens 5, eher 10 jahre. wenn jemand dann mit 50 starten möchte, ginge es z.b. um frauen ab 35, wenn das kennenlernen noch ruhig angegangen wird, der mann wie hier angenommen im job sehr eingebunden ist und das "üben" auch etwas dauert. ich weiß nicht, ob da viele an einem über 50jährigen sehr interessiert sind, der kein robert redfort ist. 15 jahre finde ich da schon einiges. hier haben die meisten einen altersunterschied von unter 5 jahren, da man da auch von der reife/job ähnlich ist. das kann natürlich bei anderen anders sein.
mein bruder meinte, er würde sozialen druck bei männern stärker kennen als bei frauen, die eher bemitleidet werden. einerseits durch die familie, andererseits aber auch durch freunde und den job. dort ist er recht weit gekommen, es gibt erstmal keine weiteren schritte mehr. die kollegen sind ebenso weit, haben aber auch eine familie und berichten auch oft davon an passender stelle. das ist aber sicher vom job abhängig. diesen artikel hat er mir geschickt
Die Muttersucher - Männer
mein bruder sagt, dass es natürlich männer gibt, die sich mit 40 oder 50 dann eine wesentlich jüngere frau suchen und auch finden, aber er wäre an einer etwa gleichaltrigen interessiert, die ihn auch versteht und in der gleichen phase ist. mein freund ist fast gleichaltrig mit mir und das finde ich sehr angenehm, weil wir etwa gleich viel erlebt haben.
außerdem möchte er natürlich auch seine kinder möglichst lange begleiten und dabei auch noch fit sein. mit 30 macht man vermutlich oft andere dinge mit kindern als mit 50, wenn es um sport, ausflüge usw. geht.
eigentlich wollte ich die frage allgemein stellen, aber da nachfragen kamen, kann ich noch ergänzen, dass er eher schüchtern ist und sich manchmal schwer tut, bei anderen gut anzukommen. er hat karriere gemacht, weil er seine zeit dafür einsetzen konnte, hat sich aber von früh an eine familie gewünscht. er ist keinesfalls jemand, dem die frauen hinterherlaufen oder der besonders attraktiv ist. also ein eher normaler mensch, der meint, dass es mit zunehmendem alter nicht besser wird. er hat einen kleinen freundeskreis, der ihm wichtig ist und in dem alle erst mit über 30 an der familiengründung gearbeitet haben. jetzt wird aber der letzte mit ende 30 vater und er sieht kaum chance mehr auf so eine durchschnittsfamilie mit einer etwa gleichaltrigen frau, zumal es ja bisher auch nicht geklappt hat.Geändert von Immie (12.04.2015 um 10:44 Uhr)
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12.04.2015, 14:54
AW: haben männer auch "panik"
Verstehe, danke für die Klarstellung.
Ältere Männer sind durchaus beliebt, insbesondere wenn beruflich erfolgreich und attraktiv, und gewiss auch dann, wenn Familienwunsch vorhanden. Das lässt sich aber gewiss schwer pauschalisieren und dürfte von vielen Faktoren abhängig sein.wenn jemand dann mit 50 starten möchte, ginge es z.b. um frauen ab 35, wenn das kennenlernen noch ruhig angegangen wird, der mann wie hier angenommen im job sehr eingebunden ist und das "üben" auch etwas dauert. ich weiß nicht, ob da viele an einem über 50jährigen sehr interessiert sind, der kein robert redfort ist.
Ja, ich finde es allerdings auch hier schwierig, zu pauschalisieren. Ich bin selbst in einem Elternhaus aufgewachsen in dem ein Altersunterschied von 20 Jahren bestand und kenne einige Paare, auch in meinem unmittelbaren Umfeld, in welchen ein größerer Altersunterschied besteht (mich selbst eingeschlossen).15 jahre finde ich da schon einiges. hier haben die meisten einen altersunterschied von unter 5 jahren, da man da auch von der reife/job ähnlich ist. das kann natürlich bei anderen anders sein.
Ich vermute, dass dein Bruder den sozialen Druck bei Männern stärker wahrnimmt, weil er selbst davon betroffen ist - er ist bei Frauen allerdings genauso vorhanden - mit dem Unterschied, dass bei Frauen der "klassische" Weg der Familiengründung irgendwann nicht mehr begehbar ist.mein bruder meinte, er würde sozialen druck bei männern stärker kennen als bei frauen, die eher bemitleidet werden. einerseits durch die familie, andererseits aber auch durch freunde und den job. dort ist er recht weit gekommen, es gibt erstmal keine weiteren schritte mehr. die kollegen sind ebenso weit, haben aber auch eine familie und berichten auch oft davon an passender stelle. das ist aber sicher vom job abhängig. diesen artikel hat er mir geschickt
Ab einem gewissen Alter haben Männer aber in der Regel keine andere Wahl, als eine jüngere Frau zu suchen, allein deshalb, weil Frauen ab einem gewissen Alter nicht mehr gebärfähig sind. Es dürfte daher schwierig werden, eine gleichaltrige Frau zu finden - eben aufgrund der biologischen Begebenheiten, und insbesondere dann, wenn mehr als ein Kind gewünscht wird.mein bruder sagt, dass es natürlich männer gibt, die sich mit 40 oder 50 dann eine wesentlich jüngere frau suchen und auch finden, aber er wäre an einer etwa gleichaltrigen interessiert, die ihn auch versteht und in der gleichen phase ist. mein freund ist fast gleichaltrig mit mir und das finde ich sehr angenehm, weil wir etwa gleich viel erlebt haben.
Aus persönlicher Erfahrung kann ich im Übrigen nicht bestätigen, dass das Alter alleine ausschlaggebend sein muss für gemeinsame Erfahrungswerte oder Verständnis für gewisse Lebensphasen. Biographien können sehr divers verlaufen und meine Erfahrung war seit jeher, dass das Alter bezüglich gemeinsamer Erfahrungen oder Interessen in der Regel nicht entscheidend war noch ist.
Zumal ich mir vorstellen könnte, dass Männer und Frauen nicht per se nur aufgrund ihres Alters "in der gleichen Lebensphase" sein müssen - so dürften die meisten Frauen über 40 mit der Familienplanung mehr oder minder abgeschlossen haben.
Ja, aber auch hier kann man nicht pauschalisieren, da körperliche Fitness oder Interessen nur bedingt von dem Alter abhängig sind.außerdem möchte er natürlich auch seine kinder möglichst lange begleiten und dabei auch noch fit sein. mit 30 macht man vermutlich oft andere dinge mit kindern als mit 50, wenn es um sport, ausflüge usw. geht.
Ja, mit Ende 30 dürfte es für ihn schwierig werden, eine etwa gleichaltrige Frau zu finden - eben aufgrund der Tatsache, dass diese mit der Familienplanung mehr oder minder abgeschlossen haben (oder abschliessen mussten).eigentlich wollte ich die frage allgemein stellen, aber da nachfragen kamen, kann ich noch ergänzen, dass er eher schüchtern ist und sich manchmal schwer tut, bei anderen gut anzukommen. er hat karriere gemacht, weil er seine zeit dafür einsetzen konnte, hat sich aber von früh an eine familie gewünscht. er ist keinesfalls jemand, dem die frauen hinterherlaufen oder der besonders attraktiv ist. also ein eher normaler mensch, der meint, dass es mit zunehmendem alter nicht besser wird. er hat einen kleinen freundeskreis, der ihm wichtig ist und in dem alle erst mit über 30 an der familiengründung gearbeitet haben. jetzt wird aber der letzte mit ende 30 vater und er sieht kaum chance mehr auf so eine durchschnittsfamilie mit einer etwa gleichaltrigen frau, zumal es ja bisher auch nicht geklappt hat.
Und Partnersuche generell ist von vielen Faktoren abhängig - für manche gestaltet sich diese schwieriger, als für andere.
Ich kann leider keinen guten Rat geben ausser, dass ich persönlich finde, dass der Altersunterschied zwischen einem 40jährigen und einer 30 jährigen meines Erachtens kein eklatanter ist, auch nicht in Bezug auf persönliche Reife, und es vielleicht für ihn Sinn machen würde, diesen ein wenig entspannter zu betrachten.
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12.04.2015, 17:41Inaktiver User
AW: haben männer auch "panik"
Was Kinder betrifft würde ich denken das Panik nicht der passende Begriff ist, denn (zumindest körperlich) haben sie ein größeres Zeitfenster als Frauen.
Einen sozialen Druck verspüre ich nicht, vermute aber das hat auch weniger mit meinem Geschlecht zu tun, sondern mehr mit der Tatsache das es geschlechterunabhängig heutzutage ja nun nichts besonderes ist Single zu sein, auch nicht im "besten" Alter.
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12.04.2015, 20:56
AW: haben männer auch "panik"
Ich glaub schon, dass auch (manche) Männer eine Art Panik befällt. In meinem Verwandtenkreis gab es einen solchen Fall: typischer "68er", immer gut drauf, immer tolle Freundinnen, die Beziehungen liefen jeweils dann auseinander, wenn die jeweilige Frau ein Kind haben wollte. Um die 40 herum äußerte er dann seinen Kinderwunsch ziemlich deutlich und ging eine "Vernunftbeziehung" ein.... es klappte allerdings nicht mit dem Kind... an ihrem 40. verließ sie ihn.
Ab da fing er (ca. Mitte 40) an, wie wild mit deutlich jüngeren Frauen zu Daten, die ihn dann jeweils verließen, weil er seinen Kinderwunsch so deutlich machte.
Dann "gab er auf" und heiratete mit Anfang 50 eine gleichaltrige Frau. Nix mit eigenen Kindern.
Mir als seiner Verwandten nahm er es damals persönlich übel, dass ich in seiner "Panik-Zeit" so mir nichts dir nichts schwanger wurde, sogar zweimal
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Daran ist unser Kontakt irgendwie auseinandergegangen.
Mehr Beispielfälle kenne ich aber nicht.
Habe aber von einigen Männern in meinem Alter gehört, dass sie auch gern eigene Kinder gehabt hätten, aber es irgendwie nie gepasst oder geklappt hätte.
LG
Capbreton
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14.04.2015, 12:23Inaktiver User
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23.04.2015, 13:53
AW: haben männer auch "panik"
Doch, gibt es. Ein Freund von uns ist in ein ziemliches Loch gefallen, als mein Mann und ich heirateten und schwanger wurden und seine Beziehung parallel zerbrach. Er kennt meinen Mann schon lange und dachte immer, er hätte früher eine Familie mit mindestens 2 Kindern. Jetzt sucht er so intentiv auf allen Dating-webseiten, dass er bei sich im Ort eigentlich schon alle online- Frauen zwischen 25-38 getroffen hat. Geschnaggelt hat es nicht, aber er wünscht es sich so sehr...
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19.05.2015, 09:12
AW: haben männer auch "panik"
Ich kenne viele Frauen, die so um die 40 Panik bekommen (oder etwas frueher) und Maenner, die das eben etwas spaeter bekommen. Die fuehlen sich oft noch mit 45 "im besten Alter" und denken so langsam dran, mal eine Familie zu haben. Aber dann um die 50 rum bekommen sie die Panik, weil sie mit Anfang/Mitte 40 noch Frauen Anfang/Mitte 30 kennenlernen konnten aber ab 50 haben Frauen in dem Alter oft kein Interesse an Maennern, die so viel aelter sind als sie.
Da wird man mit der Partnerwahl ja auch gleich in eine etwas aeltere Generation geschupst und vielen Frauen passt das nicht. Wenn sie sich mit 38 oder so noch ganz jung und knackig finden und ihr Freund ueber 50 mit seinen Freunden schon ueber den Ruhestand redet, da knallen zwei ganz andere Lebensabschnitte auf einander.
Einer Freundin, die mal einen ziemlich viel aelteren Mann heiraten wollte wurde auch gesagt, sie soll bloss aufpassen dass sie nicht ploetzlich zwei Windeltraeger bei sich zu Hause hat. Ok, etwas bissig aber nur zu Illustrieren, dass Maenner zwar laenger Kinder bekommen koennen, die die es tun sind dann aber doch eher sehr erfolgreiche Maenner wo das Geld den Mangel an Jugend aufhebt.
Also, wenn Dein Bruder 38 ist dann ist er ja eigentlich nicht in dem Panikalter. Er kann doch gut noch eine Frau zwischen 35 und 40 kennenlernen und mit ihr ein Kind bekommen. Er sollte es nicht mal so schwer haben. Das ist doch eher das Panik-Alter der Frauen!


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