Das ist ein eher seltsamer Vergleich - als ob jahrelange Sorgerechtsstreitereien die Regel wären. Was für Spenderkinder kennst du denn? Offene oder Kinder anonymer Spender? Mit aktivem Vater oder ohne?
Gleichgeschlechtliche Paare sind vollwertige Eltern/Familien und lassen sich nicht mit Alleinerziehenden vergleichen.Im Übrigen wird die Kategorie "Vater: Samenspender" über die Jahre zunehmen, genauso wie es heute schon viele Kinder gibt, die zwei Mamas oder zwei Papas haben (also gleichgeschlechtliche Paare). In ein paar Jahren wird das nicht mehr so ungewöhnlich sein.
Ich hoffe mal, dass das Ironie ist.Ich denke, dass Frauen in Zukunft immer öfter diese Option wählen werden, denn wer hat schon Zeit, neben einer anstrengenden Karriere sich noch mit Nebensächlichkeiten wie der Partnersuche aufzuhalten.
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19.03.2015, 17:37
AW: Midlife Crisis mit 40
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19.03.2015, 23:45Inaktiver User
AW: Midlife Crisis mit 40
Ich habe dazu noch einige An- und Einsichten
, aber das passt nicht mehr zum ursprünglichen Strang.
Vielleicht verschieben die Mods ja die letzten 10 Beiträge oder so in einen neuen?
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19.03.2015, 23:52
AW: Midlife Crisis mit 40
Ja, das wäre sicherlich eine gute Idee - zumal die TE eine solche Samenspende nicht in Erwägung zieht. Ich bin nur einigermassen erstaunt über deine doch sehr lockere Sichtweise, da insbesondere Menschen, die sich hiermit intensiv beschäftigen - sei es beruflich oder privat - das Ganze doch sehr viel differenzierter betrachten, sowie kritischer.
Es gibt gute Gründe, weshalb anonyme Spenden oder jene für Alleinerziehende in vielen Teilen der Welt verboten sind, und selbst Adoptionen sehr kritisch betrachtet werden. Der Kinder wegen.
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20.03.2015, 08:30
AW: Midlife Crisis mit 40
Zum Thema Samenspende werde ich hier nur soviel sagen, dass die Welt für Frauen mit Kinderwunsch ja quasi voller Samenspender ist und kein Gesetz der Welt verhindern wird, dass Frauen sich diesen Wunsch erfüllen.
Aber wo werden denn Adoptionen kritisch gesehen?
Adoption verbessert die Situation des Kindes in JEDEM einzelnen Fall.
Die Sitte, Kinder, die nicht von ihren eigenen Eltern großgezogen werden können, von anderen Eltern aufnehmen zu lassen, ist so alt wie die Menschheit und älter.
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20.03.2015, 10:36Inaktiver User
AW: Midlife Crisis mit 40
zustimmung!
ich wäre sogar dafür, viel öfters kinder aus problematischen elternhäusern rauszunehmen
und nicht, wenn die gerade mal kurz zur besinnung kommen wieder zurück zur familie.
frei für adoption.
wir wissen doch alle mittlerweile, dass kinder bis 3 jahren seeeehr geprägt werden.
aber ok, das ist hier OT.
Rosengarten hat doch einen lebensgefährten.
he, da wäre ICH aber sowas von egoistisch - wenn denn mein kinderwunsch sehr aktuell wäre - und würde es drauf ankommen lassen. er könnte sich dann schleichen....!
soll er doch gehen, weiterhin selbst kind bleiben!
sex haben sie ja, warum sonst die pille?!
ich kann nur eines sagen, mit 50 dann darüber hadern,
hätte, hätte....ist dann evtl nochmals was ganz anderes.
die gewissheit, frau kann allein aus altersgründen (!) die zeit nicht mehr zurück drehen,
kann einem dann schon sehr zusetzen.
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20.03.2015, 17:46
AW: Midlife Crisis mit 40
Ich sprach von offiziellen Samenspenden (bei welchen sich die Frauen vielleicht medizinisch über den Gesundheitszustand der Spender absichern lassen wollen) - hier ist die Gesetzeslage insbesondere für alleinstehende Frauen von Land zu Land verschieden. Dass sich eine Frau mehr oder minder unproblematisch privat "ein Kind machen lassen kann", sofern der potenzielle Spender informiert ist, steht gewiss ausser Frage.
Nein, dem ist nicht so - das führen selbst Adoptionsorganisationen an und ist auch der Grund, weshalb für Adoptionen sehr hohe Standards existieren.Aber wo werden denn Adoptionen kritisch gesehen?
Adoption verbessert die Situation des Kindes in JEDEM einzelnen Fall.
Hier geht es ja nicht um andere Eltern, sondern um alleinstehende Frauen.Die Sitte, Kinder, die nicht von ihren eigenen Eltern großgezogen werden können, von anderen Eltern aufnehmen zu lassen, ist so alt wie die Menschheit und älter.
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20.03.2015, 17:51
AW: Midlife Crisis mit 40
Kinder werden meines Wissens auch in D nicht einfach so zur Adoption freigegeben, sondern kommen höchstens in Pflegefamilien. Adoption ist immer der allerletzte Schritt, der gegangen wird - das wird international so gesehen.
Überlegt eigentlich irgendjemand wie es für einen erwachsenen Menschen sein muss, unfreiwillig Eltern zu werden? Wenn ein Mann keinen Kinderwunsch hat, dann gilt es das zu respektieren. Ich stelle mir gerade vor, ein Mann würde solches von sich geben.Rosengarten hat doch einen lebensgefährten.
he, da wäre ICH aber sowas von egoistisch - wenn denn mein kinderwunsch sehr aktuell wäre - und würde es drauf ankommen lassen. er könnte sich dann schleichen....!
soll er doch gehen, weiterhin selbst kind bleiben!
sex haben sie ja, warum sonst die pille?!
Das ist verständlich. Nur gibt es Möglichkeiten einen Kinderwunsch zu realisieren, ohne Menschen zu involvieren, die einen solchen nicht teilen.ich kann nur eines sagen, mit 50 dann darüber hadern,
hätte, hätte....ist dann evtl nochmals was ganz anderes.
die gewissheit, frau kann allein aus altersgründen (!) die zeit nicht mehr zurück drehen,
kann einem dann schon sehr zusetzen.
Z.B. durch Spender, die ganz bewusst spenden und keine aktive Vaterrolle einnehmen möchten - dies geschieht somit im gegenseitigen Einverständnis und ruiniert keine Biographien.
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20.03.2015, 22:37
AW: Midlife Crisis mit 40
Das würde ich aber sehr unter dem Deckmäntelchen der Verschwiegenheit realisieren. Sonst kommt der Mann nicht nur in Zeugungsstreik, sondern auch in Sexstreik.
Da ist das Leben für denjenigen, aus seiner Sicht, doch gelaufen. So ein Kind hat man ein Leben lang an der Backe! Auch, wenn man sich als Mann verkrümeln kann aber zahlen muss er dennoch, sofern er nicht Mittel und Wege findet, das zu verhindern.
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21.03.2015, 10:51Inaktiver User
AW: Midlife Crisis mit 40
deine moral in ehren,
aber so entstehen auch kinder.
zwei sind zusammen, beide treffen sie keine verhütungsmassnahmen und ein kind entsteht.
für mich ist das moralisch nicht verwerflich.
moralisch verwerflich sind für mich kuckuckskinder.
also vater meint, er ist vater, ist es aber nicht.
kind meint, der vater ist sein vater, ist es aber nicht.
davon ab, Rosengarten wird das nie tun, einfach von ihrem lebensgefährten, ohne dass er es will, schwanger zu werden.
ICH und viele andere frauen würden dies tun.
eben weil eine frau auch ein kind allein (!) gross ziehen kann.
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21.03.2015, 10:57



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