Hey Rosengarten, das kann ich verstehen, das ginge mir ähnlich-das ist so ein bisschen wie bei einem Kind, das am Tisch sitzt und die Leute unterhalten sich: "Ja, was ja glaube ich bei Hans-Peter das Problem ist..."
Dann räume mal in Ruhe auf und ich bin gespannt, ob und wie du wieder von dir hören lässt![]()
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18.03.2015, 23:20Inaktiver User
AW: Midlife Crisis mit 40
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19.03.2015, 00:32
AW: Midlife Crisis mit 40
Liebe Rosengarten, ich wünsch Dir alles Gute! (Ich hatte das bisher nicht kapiert, dass Samenspende für Dich ganz ausgeschlossen ist, sonst hätte ich meinen Beitrag nicht gemacht, der in diesem Kontext wohl nun etwas Off topic war.) Liebe Grüße simultan
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19.03.2015, 01:08
AW: Midlife Crisis mit 40
Da du (ich glaube, zum ersten Mal einen Beitrag von mir zitierst) und somit mich meinen dürftest: ich habe mehrfach direkt auf deine Beiträge geantwortet und hier ziemlich engagiert mitgeschrieben - leider bist du, soweit ich das in Erinnerung habe, kein einziges Mal auf einen eingegangen, der von mir stammte ;-)
Die Diskussion verläuft zwischenzeitlich auf mehreren Ebenen.
Ich hoffe für dich, dass du für dich Nützliches herausziehen konntest und wünsche dir alles Gute auf deinem weiteren Lebensweg, wie auch immer du dich entscheiden mögest.
Und vielleicht ist diese Diskussion hier auch für andere Frauen hilfreich, die sich in einer ähnlichen Lage befinden.
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19.03.2015, 02:34Inaktiver User
Outtake: Ist Samenspende eine Option?
"Deklassieren" stammt von dir, nicht von mir. Ich nutze "Rama-Familie "lediglich als Bild, ohne das irgendwie zu werten.
Abgesehen davon: wenn man sich die Scheidungsrate sowie die Anzahl von patchwork-Familien anschaut, die es mittlerweile gibt, kommt man doch schnell zu dem Schluss, dass "bis dass der Tod uns scheidet" eher ein Auslaufmodell ist, auf das man bei seiner eigenen Planung doch überhaupt nicht bauen kann.
Viele Paare trennen sich doch im ersten Jahr nach der Geburt des Kindes, und da sind auch ganz viele dabei, die hinterher keinen bis wenig Kontakt haben. Also auch Kinder, die praktisch ohne den leiblichen Vater aufwachsen. Wo da der Unterschied zum "Spenderkind" sein soll, erschliesst sich mir nicht, und vor allem dann nicht, wenn man wie die TE sein ganzes Leben lang auf Familie hinarbeitet.
Und wer sagt denn, dass sich am Ende nicht noch ein lieber Patchwork-Vater findet?
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19.03.2015, 02:42Inaktiver User
AW: Midlife Crisis mit 40
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19.03.2015, 07:26Inaktiver User
AW: Midlife Crisis mit 40
du sprichst ja sicher von dingen, über die du gut bescheid weißt. mich würde mal interessieren, wie es den betroffenen kindern, die du kennst, mit der situation geht.
der junge mensch, den ich kenne, der in so einer situation ist (den vater nicht kennen), hat jedenfalls große probleme damit und deswegen.
aus meiner sicht will ein solcher weg sehr gut und gründlich überlegt sein.
man muss ja auch eine regelung dafür haben, welcher mensch sich kümmert, wenn die mutter ernsthaft erkrankt. es ist nicht so leicht, jemanden zu finden, der genug liebe für das kind hat, um all die geduld aufzubringen, die man braucht.
sicher kann der verlust eines elternteils in allen möglichen lebenslagen auftreten und man kann sich nicht davor schützen. aber so eine situation wissentlich herbeizuführen, ist doch etwas anderes, finde ich, und ein goldener weg ist es ganz bestimmt nicht.
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19.03.2015, 09:52
AW: Midlife Crisis mit 40
Aus erwachsener Sicht ist daran nichts verwerflich. Aber so eine Kinderseele kann da schon Schaden erleiden, vor allem, wenn man es so salopp ausdrückt, wie du. Entschuldige, ich möchte dich damit nicht angreifen. Stell dir mal vor, du sagst einem vielleicht fünfjährigen, dass du seinen Papa verführt hast aber der dann lieber die Biege gemacht hat, kommt doch häufig genügend vor. Oder... weißt du, Kind, dein Vater ist ein Samenspender.
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19.03.2015, 09:55
AW: Midlife Crisis mit 40
Dann ist er eben ein Samenspender. Kind soll froh sein, dass es überhaupt existiert. Mama hätte auch anders entscheiden können.
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19.03.2015, 15:54Inaktiver User
AW: Midlife Crisis mit 40
Letzter Post hierzu von meiner Seite, da es eigentlich nicht zum Thema gehört (aber vielleicht einen eigenen Strang verdient hat):
ich kenne ein Spender-Kind und zwei Kinder mit "abwesenden" Vätern. Das sind alles ganz normale Kinder, wobei die Mütter das Thema proaktiv mit ihnen adressiert haben. Diese Kinder wirken glücklicher als die, die in jahrenlangen Sorgerechtsstreitigkeiten aufgerieben werden.
Im Übrigen wird die Kategorie "Vater: Samenspender" über die Jahre zunehmen, genauso wie es heute schon viele Kinder gibt, die zwei Mamas oder zwei Papas haben (also gleichgeschlechtliche Paare). In ein paar Jahren wird das nicht mehr so ungewöhnlich sein.
Ich denke, dass Frauen in Zukunft immer öfter diese Option wählen werden, denn wer hat schon Zeit, neben einer anstrengenden Karriere sich noch mit Nebensächlichkeiten wie der Partnersuche aufzuhalten
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19.03.2015, 17:32
AW: Midlife Crisis mit 40
Wie sehen denn da genau die Zahlen aus?
Meines Wissens wird nur jede dritte Ehe geschieden und die allermeisten Kinder wachsen noch immer bei ihren leiblichen Eltern auf. Ich finde dieses Überdramatisieren auch unpassend. Selbst die meisten Scheidungskinder wachsen mit gutem Kontakt zu ihren beiden Eltern auf.
Was heisst "viele"?Viele Paare trennen sich doch im ersten Jahr nach der Geburt des Kindes, und da sind auch ganz viele dabei, die hinterher keinen bis wenig Kontakt haben.
Der Unterschied ist, dass Erstere in der Regel ihren leiblichen Vater kennen.Also auch Kinder, die praktisch ohne den leiblichen Vater aufwachsen. Wo da der Unterschied zum "Spenderkind" sein soll, erschliesst sich mir nicht, und vor allem dann nicht, wenn man wie die TE sein ganzes Leben lang auf Familie hinarbeitet.
Ja, bekanntermassen sind alleinerziehende Frauen, die eine Samenspende in Anspruch nahmen, so etwas wie Traumkandidatinnen für Männer mit Familienwunsch und Vaterambitionen.Und wer sagt denn, dass sich am Ende nicht noch ein lieber Patchwork-Vater findet?



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