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  1. Inaktiver User

    AW: Midlife Crisis mit 40

    Hey Rosengarten, das kann ich verstehen, das ginge mir ähnlich-das ist so ein bisschen wie bei einem Kind, das am Tisch sitzt und die Leute unterhalten sich: "Ja, was ja glaube ich bei Hans-Peter das Problem ist..."
    Dann räume mal in Ruhe auf und ich bin gespannt, ob und wie du wieder von dir hören lässt

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    AW: Midlife Crisis mit 40

    Liebe Rosengarten, ich wünsch Dir alles Gute! (Ich hatte das bisher nicht kapiert, dass Samenspende für Dich ganz ausgeschlossen ist, sonst hätte ich meinen Beitrag nicht gemacht, der in diesem Kontext wohl nun etwas Off topic war.) Liebe Grüße simultan

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    AW: Midlife Crisis mit 40

    Zitat Zitat von Rosengarten1974 Beitrag anzeigen
    Ein etwas seltsames Gefühl habe ich, wenn Teilnehmerinnen quasi "über" mich sprechen, ihre Sichtweise zu dem, was ich so schreibe, interpretieren und analysieren, mich aber nicht mehr direkt fragen. Das soll auf keinen Fall wie Kritik klingen, denn das ist in Foren im Rahmen einer Diskussion bestimmt üblich. Für mich ist es dennoch neu.
    Da du (ich glaube, zum ersten Mal einen Beitrag von mir zitierst) und somit mich meinen dürftest: ich habe mehrfach direkt auf deine Beiträge geantwortet und hier ziemlich engagiert mitgeschrieben - leider bist du, soweit ich das in Erinnerung habe, kein einziges Mal auf einen eingegangen, der von mir stammte ;-)

    Die Diskussion verläuft zwischenzeitlich auf mehreren Ebenen.

    Ich hoffe für dich, dass du für dich Nützliches herausziehen konntest und wünsche dir alles Gute auf deinem weiteren Lebensweg, wie auch immer du dich entscheiden mögest.

    Und vielleicht ist diese Diskussion hier auch für andere Frauen hilfreich, die sich in einer ähnlichen Lage befinden.

  4. Inaktiver User

    Outtake: Ist Samenspende eine Option?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    den wunsch, ein kind gemeinsam mit einem mann zu zeugen und großzuziehen, als rama-familie zu deklassieren, finde ich ziemlich daneben.

    kennst du kinder, die komplett vaterlos aufwachsen?
    das muss man nicht haben wollen.

    .
    "Deklassieren" stammt von dir, nicht von mir. Ich nutze "Rama-Familie "lediglich als Bild, ohne das irgendwie zu werten.

    Abgesehen davon: wenn man sich die Scheidungsrate sowie die Anzahl von patchwork-Familien anschaut, die es mittlerweile gibt, kommt man doch schnell zu dem Schluss, dass "bis dass der Tod uns scheidet" eher ein Auslaufmodell ist, auf das man bei seiner eigenen Planung doch überhaupt nicht bauen kann.

    Viele Paare trennen sich doch im ersten Jahr nach der Geburt des Kindes, und da sind auch ganz viele dabei, die hinterher keinen bis wenig Kontakt haben. Also auch Kinder, die praktisch ohne den leiblichen Vater aufwachsen. Wo da der Unterschied zum "Spenderkind" sein soll, erschliesst sich mir nicht, und vor allem dann nicht, wenn man wie die TE sein ganzes Leben lang auf Familie hinarbeitet.

    Und wer sagt denn, dass sich am Ende nicht noch ein lieber Patchwork-Vater findet?

  5. Inaktiver User

    AW: Midlife Crisis mit 40

    Zitat Zitat von Verwunderte Beitrag anzeigen
    Was sagt man den eigentlich dem Kind, wer der Vater ist? Ich bin froh, dass ich kein Samenbankkind bin. ?
    Vielleicht sagt man einfach die Wahrheit? Was ist so verwerflich daran? "ich habe deinen Papa verführt, aber leider wollte er mich nicht heiraten und hat allen Kontakt abgebrochen" ist doch auch nicht besser. Und das kommt in der Realität häufig genug vor.

  6. Inaktiver User

    AW: Midlife Crisis mit 40

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht sagt man einfach die Wahrheit? Was ist so verwerflich daran? "ich habe deinen Papa verführt, aber leider wollte er mich nicht heiraten und hat allen Kontakt abgebrochen" ist doch auch nicht besser. Und das kommt in der Realität häufig genug vor.
    du sprichst ja sicher von dingen, über die du gut bescheid weißt. mich würde mal interessieren, wie es den betroffenen kindern, die du kennst, mit der situation geht.

    der junge mensch, den ich kenne, der in so einer situation ist (den vater nicht kennen), hat jedenfalls große probleme damit und deswegen.

    aus meiner sicht will ein solcher weg sehr gut und gründlich überlegt sein.

    man muss ja auch eine regelung dafür haben, welcher mensch sich kümmert, wenn die mutter ernsthaft erkrankt. es ist nicht so leicht, jemanden zu finden, der genug liebe für das kind hat, um all die geduld aufzubringen, die man braucht.

    sicher kann der verlust eines elternteils in allen möglichen lebenslagen auftreten und man kann sich nicht davor schützen. aber so eine situation wissentlich herbeizuführen, ist doch etwas anderes, finde ich, und ein goldener weg ist es ganz bestimmt nicht.

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    AW: Midlife Crisis mit 40

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht sagt man einfach die Wahrheit? Was ist so verwerflich daran? "ich habe deinen Papa verführt, aber leider wollte er mich nicht heiraten und hat allen Kontakt abgebrochen" ist doch auch nicht besser. Und das kommt in der Realität häufig genug vor.
    Aus erwachsener Sicht ist daran nichts verwerflich. Aber so eine Kinderseele kann da schon Schaden erleiden, vor allem, wenn man es so salopp ausdrückt, wie du. Entschuldige, ich möchte dich damit nicht angreifen. Stell dir mal vor, du sagst einem vielleicht fünfjährigen, dass du seinen Papa verführt hast aber der dann lieber die Biege gemacht hat, kommt doch häufig genügend vor. Oder... weißt du, Kind, dein Vater ist ein Samenspender.

  8. gesperrt

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    AW: Midlife Crisis mit 40

    Dann ist er eben ein Samenspender. Kind soll froh sein, dass es überhaupt existiert. Mama hätte auch anders entscheiden können.

  9. Inaktiver User

    AW: Midlife Crisis mit 40

    Letzter Post hierzu von meiner Seite, da es eigentlich nicht zum Thema gehört (aber vielleicht einen eigenen Strang verdient hat):

    ich kenne ein Spender-Kind und zwei Kinder mit "abwesenden" Vätern. Das sind alles ganz normale Kinder, wobei die Mütter das Thema proaktiv mit ihnen adressiert haben. Diese Kinder wirken glücklicher als die, die in jahrenlangen Sorgerechtsstreitigkeiten aufgerieben werden.

    Im Übrigen wird die Kategorie "Vater: Samenspender" über die Jahre zunehmen, genauso wie es heute schon viele Kinder gibt, die zwei Mamas oder zwei Papas haben (also gleichgeschlechtliche Paare). In ein paar Jahren wird das nicht mehr so ungewöhnlich sein.

    Ich denke, dass Frauen in Zukunft immer öfter diese Option wählen werden, denn wer hat schon Zeit, neben einer anstrengenden Karriere sich noch mit Nebensächlichkeiten wie der Partnersuche aufzuhalten .

  10. User Info Menu

    AW: Midlife Crisis mit 40

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon: wenn man sich die Scheidungsrate sowie die Anzahl von patchwork-Familien anschaut, die es mittlerweile gibt, kommt man doch schnell zu dem Schluss, dass "bis dass der Tod uns scheidet" eher ein Auslaufmodell ist, auf das man bei seiner eigenen Planung doch überhaupt nicht bauen kann.
    Wie sehen denn da genau die Zahlen aus?
    Meines Wissens wird nur jede dritte Ehe geschieden und die allermeisten Kinder wachsen noch immer bei ihren leiblichen Eltern auf. Ich finde dieses Überdramatisieren auch unpassend. Selbst die meisten Scheidungskinder wachsen mit gutem Kontakt zu ihren beiden Eltern auf.

    Viele Paare trennen sich doch im ersten Jahr nach der Geburt des Kindes, und da sind auch ganz viele dabei, die hinterher keinen bis wenig Kontakt haben.
    Was heisst "viele"?

    Also auch Kinder, die praktisch ohne den leiblichen Vater aufwachsen. Wo da der Unterschied zum "Spenderkind" sein soll, erschliesst sich mir nicht, und vor allem dann nicht, wenn man wie die TE sein ganzes Leben lang auf Familie hinarbeitet.
    Der Unterschied ist, dass Erstere in der Regel ihren leiblichen Vater kennen.

    Und wer sagt denn, dass sich am Ende nicht noch ein lieber Patchwork-Vater findet?
    Ja, bekanntermassen sind alleinerziehende Frauen, die eine Samenspende in Anspruch nahmen, so etwas wie Traumkandidatinnen für Männer mit Familienwunsch und Vaterambitionen.

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