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  1. Inaktiver User

    AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut

    Danke FoA,
    eine Freundin von mir, ungeplant zum dritten Mal schwanger hat mir vorhin am Telefon mitgeteilt sie bekommt Zwillinge. Sie trägts mit Fassung, mich hätte es damals schon sehr schockiert. Eine andere mögliche Variante 😉.
    Nicht dass ich euch Angst machen wollte, bin ja eine überzeugte Drittkindmama 😃


  2. Registriert seit
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    AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut

    Ich bin bei der Geburt des 2ten Kindes gerade paar Tage vorher 39 geworden.

    Eigentlich war der Plan, dass ich mich bei diesem Kaiserschnitt direkt sterilisieren lasse. Mein Mann allerdings merkte, dass da was nagte und meinte, das wir das nur machen, wenn wir wirklich 100 % sicher sind.

    Das waren wir nicht. Wir haben nach der Geburt aktiv noch 1 Jahr darüber nachgedacht, ob nicht doch noch eine Nr. 3 in Frage kommt. Auch seine Vasektomie haben wir uns aufgehoben.

    Von daher würde ich diesen Eingriff niemals machen lassen, wenn da noch ein winziger Restzweifel ist.

    Inzwischen sind meine Jungs 2,5 und so gut wie 5 und ich bin durch mit der Entscheidung. Zum einen sind wir sehr gut ausgelastet , zum anderen 41,5 und 44. Ich fühle mich zu alt, eindeutig. Das Schicksal nochmal herausfordern und auf ein gesundes Kind hoffen, auch das hat reingespielt. Auch finanzielle Gründe haben eine Rolle gespielt. So ist alles prima, mit 3 hätten wir schon Einschränkungen gehabt. Ich sehe, wie unsere Kosten mit den Kindern gestiegen sind. Wobei letzteres keine ausschlaggebende Rolle spielte.

    Da ist nun schon lange kein Zweifel mehr. Ich bin um jeden Schritt froh, den wir in Richtung Selbständigkeit gehen. Keine neidischen Blicke auf Schwangere, froh die ersten Sachen zu verkaufen.

    Ich denke, man weiss irgendwie, wenn es vorbei ist, bzw. der Wunsch abgeschlossen.
    In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
    Johann Wolfgang von Goethe


  3. Registriert seit
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    AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut

    Wirklich Minstrel, vor dem Spagat mit der Berufstätigkeit hast du am wenigsten Angst? Da bewundere ich dich. Ich kriege gerade von meinem Chef schon massiv Druck wegen meiner 80% (das sind bei mir 4 Tage pro Woche, ich habe Vertrauensarbeitszeit, d.h. keine Stundenanzahl, aber so 10h/Tag werden eigentlich erwartet, inklusive 1h Mittagspause, also etwa 36h/Woche - die mache ich aber eher nicht). Hier gibt es eine so starke Präsenzkultur, die mich furchtbar ankotzt. Evtl. wird der nächste Chef ein Engländer, dann wird sich das hoffentlich ändern!
    Da habe ich es aber auch deutlich leichter als Du. Vertrauensarbeitszeit ist zum K****! Ausbeuterei!
    Zudem ist mein Mann ja zu Hause auch sehr engagiert. Insofern gute Voraussetzungen.

    Ich denke aber schon auch, dass sich das Berufliche schon irgendwie findet und auch viel Zeit hat. Ich werde ja vermutlich noch mehr als 30 Jahre arbeiten. Da muss ich nicht alle Weichen genau jetzt stellen.


    Ich fand übrigens auch 0 auf 1 eine ziemliche Umstellung und 1 auf 2 eher einen kleinen Schritt. Die ganze Infrastruktur war ja schon da. Und auch ich war in den neuen Rolle schon angekommen. Beim ersten Kind hat das schon ein Weilchen gedauert.

    Und wie historia schon schrieb, nützt das ganze Abwägen nichts. Am Ende bleibt der Wunsch und seine Stärke, die darüber entscheidet, ob man es wagt oder nicht.
    Ja das ist aber doch auch ein bisschen Typsache, ob man eher mit dem Bauch oder eher mit dem Kopf entscheidet.

  4. Avatar von -ninette-
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    AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut

    Peppis, da muss ich ehrlich sagen dass ich dich um deine Klarheit ein wenig beneide. Gleichzeitig spüre ich aber ganz eindeutig, dass ich mit dem Thema definitiv nicht durch bin.

    Anders als Historia hilft mir das Herumhirnen aber schon Einfach um meine Gedanken und Gefühle zu sortieren. Auto, Wohnung etc. sind für mich sowieso keine Argumente sondern Details. Es geht eher darum, die eigenen Grenzen zu spüren, die Emotionen besser zu verstehen, die zu einem Wirrwarr in meinem Kopf führen. Vielleicht bin ich auch weniger weit fortgeschritten als du, Historia

    Ich überlege gerade, was wäre wenn mein Mann jetzt sagen würde, ich bin bereit, lass uns loslegen ...? Da würde ich mich doch kurzfristig überfordert fühlen. FoA, wie wäre so eine Situation für dich?

    Den Gedanken, was ist, wenn Kind 3 nicht gesund ist oder wenn Kind 3 Zwillinge werden habe ich auch. Und auch mehr als bei den ersten beiden. Trotzdem schreckt er mich nicht ab - da ist der Wunsch wohl größer.

    Ja, eigentlich ist der Wunsch bei mir eindeutig. Und mein Mann, der quasi alles machen würde, um mich glücklich zu machen, würde sich wohl überreden lassen. Aber ich glaube genau da liegt der Haken - ich will ihn bei dem Thema nicht überreden. Er muss auch wollen. Denn ich bin ebenfalls eine Mutter, die relativ viel Zeit für sich braucht, und daher brauche ich einen präsenten Vater. Ich war gerade 6 Tage am Stück mit den Kindern allein, das war sehr anstrengend für mich.

    Der zweite Punkt hier ist, dass ich uns noch mehr Hilfe ins Haus holen möchte. Putzfrau, Babysitter. Dann werden auch bei uns wieder Kapazitäten frei. Daran arbeite ich gerade, und hoffe, doch in beiden Bereichen bald (zufriedenstellend) fündig zu werden.

    Wir zahlen übrigens für die TaMu monatlich an die 850 Euro, ist aber Vollzeit. Der Kiga würde gar nichts kosten außer Essensgeld, allerdings haben wir uns für einen privaten entschieden, der aber auch nur 50 Euro im Monat kostet. Finanziell würde es uns natürlich besser gehen wenn wir nicht nochmal 3 Jahre TaMu zahlen müssten, aber andererseits leben wir jetzt auch nicht schlecht und das ist ja vorübergehend. Und ich hoffe doch, dass ich mich in der Firma noch ein wenig hocharbeiten werde, so dass zusätzliche Kosten dann durch höheres Gehalt abgedeckt werden. Wobei ich erst jetzt, 1,5 Jahre nach der Geburt des Minis, das Gefühl habe, dass meine mentalen Kapazitäten zur Gänze zurückkommen, das ist echt schlimm. Ging euch das auch so? Dabei schläft der Kleine schon seit Monaten durch ...

    Mal schauen was die nächsten Wochen so bringen. Ich glaube jedenfalls, dass ich uns erst mit drei Kindern als komplett empfinden werde, und sollte es kein drittes Kind geben, ich mich von dem Wunsch aktiv verabschieden müsste.
    Geändert von -ninette- (01.02.2015 um 21:39 Uhr)

  5. Avatar von Historia02
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    AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut

    Zitat Zitat von -ninette- Beitrag anzeigen
    Anders als Historia hilft mir das Herumhirnen aber schon
    Beim Rumhirnen häufe ich eigentlich immer nur mehr und mehr Contra-Argumente zusammen ...

    Also, wenn ich drüber nachdenke und lese, welche Punkte euch die meisten Kopfschmerzen bereiten, dann stelle ich fest, dass es bei uns tatsächlich die Finanzen sind. An den Kosten für die Betreuung kann ich nicht viel ändern, da wir aufgrund unserer Arbeitsplatzsituation (zeitintensives Pendeln in die Großstadt) einfach Vollzeitplätze brauchen. Das Einkommen erhöhen kann ich auch nicht, dafür müsste ich meinen Job wechseln. (Und dann gleich schwanger werden, weil die Zeit drängt? Auch keine gute Idee.)

    Wir zahlen ein Haus ab und ich habe Angst, dass die Kosten für ein 3. Kind uns an die Grenzen unserer finanziellen Belastungsfähigkeit bringen könnten.

    Zitat Zitat von -ninette- Beitrag anzeigen
    Ich überlege gerade, was wäre wenn mein Mann jetzt sagen würde, ich bin bereit, lass uns loslegen ...? Da würde ich mich doch kurzfristig überfordert fühlen. FoA, wie wäre so eine Situation für dich?
    Also, ich glaube, wenn ich herausfinden würde, dass die Kinderbetreuung doch nicht so teuer ist, wie ich es mir ausgerechnet habe, weil es irgendwo noch einen unbekannten Paragraphen gibt, dass Drittkinder dauerhaft kostenlos bzw. beitragsreduziert sind, dann würde das die Situation für mich ziemlich ändern.

    Zitat Zitat von -ninette- Beitrag anzeigen
    Den Gedanken, was ist, wenn Kind 3 nicht gesund ist oder wenn Kind 3 Zwillinge werden habe ich auch. Und auch mehr als bei den ersten beiden. Trotzdem schreckt er mich nicht ab - da ist der Wunsch wohl größer.
    Das schreckt mich auch nicht, da ich als Kind bei einer Schulfreundin sah, dass das klappen kann, wenn alle zusammenhalten.

    Zitat Zitat von -ninette- Beitrag anzeigen
    Ja, eigentlich ist der Wunsch bei mir eindeutig. Und mein Mann, der quasi alles machen würde, um mich glücklich zu machen, würde sich wohl überreden lassen. Aber ich glaube genau da liegt der Haken - ich will ihn bei dem Thema nicht überreden. Er muss auch wollen. Denn ich bin ebenfalls eine Mutter, die relativ viel Zeit für sich braucht, und daher brauche ich einen präsenten Vater. Ich war gerade 6 Tage am Stück mit den Kindern allein, das war sehr anstrengend für mich.
    Das kann ich nur unterschreiben, das ist bei uns genauso. Mein Mann kümmert sich sehr viel um die Kinder und sagt mir im Moment oft, dass er sich überfordert fühlt. Ein 3. Kind sollten wir also nur bekommen, wenn er wirklich dahintersteht.
    Geändert von Historia02 (04.02.2015 um 09:36 Uhr) Grund: Private Details editiert, bevor die Editierfrist abläuft.


  6. Registriert seit
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    AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut

    Peppis, finde ich toll, dass du da mittlerweile so klar und im Reinen bist

    Ich freue mich ja auch über jeden Selbständigkeitsfortschritt meiner Jungs ... und denke dann beim "Hirnen": Will ich das alles nochmal auf 0?! Wirklich?

    historia, das mit dem Geld kann ich gut verstehen.
    Vor allem, wenn noch ein hoher Kredit dranhängt.
    Wir hatten auch mal kurz überlegt, was eigenes zu kaufen, wohnen nun aber zur Miete und das auch noch im Eigentum der Verwandtschaft.
    Wir können uns also auch sicher fühlen, dass keine bösen Mieterhöhungsüberraschungen auf uns warten.
    Dafür müssten wir aber eben auch mit 3 Kindern in einer 4 Zimmer-Wohnung bleiben.
    Deren Wohnbereich zwar sehr großzügig ist, dafür sind 2 der 3 restlichen Zimmer nur 10 qm groß.
    Das finde ich jetzt schon manchmal winzig (die Jungs haben momentan eins zu zweit mit Stockbett. Sehr viel Platz für Spielspaß ist da nicht ...).

    Nicht ganz klar bin ich mir, was deine gesundheitliche Situation angeht bzw. die Reihenfolge:
    Wäre es keine Option für dich, erst mal diesen Aspekt abzuklären, also: Was meine die Ärtze zu einer dritten Schwangerschaft? Was müsste vorab geklärt, geändert ... werden?

    Du schriebst weiter oben, du würdest es am liebsten einfach drauf ankommen lassen.
    Hast aber Angst, dass du dir dann doch wieder Druck aufbaust.

    Das klingt, als stünde die defintive Entscheidung an oberster Stelle.
    Habe ich das richtig verstanden?


    Zitat Zitat von -ninette- Beitrag anzeigen
    Ich überlege gerade, was wäre wenn mein Mann jetzt sagen würde, ich bin bereit, lass uns loslegen ...? Da würde ich mich doch kurzfristig überfordert fühlen. FoA, wie wäre so eine Situation für dich?
    Mhmm gute Frage
    Ich glaube, ich würde dem gelassen entgegen sehen und gehen ...
    Aber solange ich WÜRDE schreibe ... kann ichs natürlich nicht sicher sagen.

    Ich habe ihm inzwischen von meinem 2. Halbjahr Plan erzählt.
    Daraufhin wurde er schlagartig sehr müde und musste ins Bett

    Zitat Zitat von -ninette- Beitrag anzeigen
    Mal schauen was die nächsten Wochen so bringen. Ich glaube jedenfalls, dass ich uns erst mit drei Kindern als komplett empfinden werde, und sollte es kein drittes Kind geben, ich mich von dem Wunsch aktiv verabschieden müsste.
    Warum sind es ausgerechnet 3 Kinder bei dir?
    Bist du sicher, dass nach dem 3. nicht vielleicht noch der Wunsch nach einem Vierten aufkäme?

  7. Avatar von -ninette-
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    AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut

    Gute Frage, FoA. Ich bin mir sehr sicher, dass nach dem dritten Kind bei mir "Schluss" wäre. Einfach weil ich wirklich glaube, dass meine Kräfte für ein 4. nicht reichen würden. Ich möchte ja auch weiter berufstätig sein, und zwar nicht weniger als 80%, also 4 Tage pro Woche. Das stelle ich mir mit vieren schon sehr sportlich vor.
    Außerdem war 3 immer so meine Wunschfamilie. Und meinem Mann brauche ich mit einem vierten Kind schon gar nicht kommen

    Bei einem vierten Kind glaube ich würden mir die Finanzen dann auch Sorgen machen. Im Moment habe ich den Eindruck, mit dreien wird es nicht wesentlich teurer als mit zweien, da wir hierzulande ja beim Drittkind steuerlich ordentlich begünstigt werden. Natürlich muss man auch daran denken was ist, wenn drei Kinder studieren wollen - aber das kriegen wir schon irgendwie hin.

    Und bei vier Kindern hätte ich wohl tatsächlich das Gefühl, dass ein Ungleichgewicht entsteht - doppelt so viele Kinder wie Eltern. Komisch, oder, dass ich das so empfinde. Ich komme nämlich aus einer Familie mit 5 Kindern und finde das immer noch genial

    Historia, ich habe übrigens wieder zu arbeiten begonnen als der Kleine 6 Monate alt war, bin also auch nicht sehr lange ausgestiegen. Trotzdem empfinde ich das Babyjahr (bis zum ersten Geburtstag) sehr anstrengend und habe echt das Gefühl, mein Kopf ist so voll mit allen möglichen Themen dass für die Arbeit weniger Platz bleibt als vorher. Was nicht unbedingt schlecht sein muss Wobei ich eben im Moment eine Veränderung spüre.

    Wie geht es euch anderen da, mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ich möchte hier kein für und wider lostreten, sondern einfach nur hören, wie andere es empfinden. Mir kommt einfach vor, ich bin privat so sehr gefordert und habe so wenig Luft zum Durchatmen dass ich beruflich schon auch immer wieder am Limit bin. Ich frage mich manchmal, wie viel Verantwortung ich eigentlich übernehmen möchte ...? Bei mir steht ja eine berufliche Veränderung bevor, möglicherweise ein Aufstieg. Das finde ich sehr spannend. Und frage mich gleichzeitig, wann kriege ich dann mein drittes Kind ...?

    Wie auch immer, wir gehen jetzt erst mal das Thema Hilfe an - wir brauchen einfach ein bisschen mehr Luft auch als Paar. Um eben nicht permanent am Limit zu sein. Mein Mann wird demnächst zwei Wochen auf Dienstreise am anderen Ende der Welt sein - er sucht jetzt jemanden, der den Großen aus dem Kiga abholen könnte und zu Hause betreut, so dass ich nicht so hetzen muss in der Zeit. Und falls sich das bewährt, würden wir das eventuell beibehalten, sprich, die Person weiterbeschäftigen. Putzfrau Nr. 2 kommt nächste Woche Ich glaube einfach, dass wir wenn wir ein drittes Kind bekommen auch darauf achten müssen, dass es uns allen gut geht. Und im Moment empfinde ich es so, dass mein Mann sich doch sehr belastet fühlt durch Stress auf der Arbeit, Kinder, Haushalt. Das sollte sich ändern bevor der Stress und die Überforderung noch größer werden ...

    Heute war ich mit meinen beiden Söhnen zu Hause. Da beide ziemlich angeschlagen sind waren wir auch wirklich fast den ganzen Tag drinnen, bis auf einen kleinen Besuch bei der Kinderärztin heute Morgen. Und ich muss ehrlich sagen dass ich den Tag dann doch etwas lang fand. Und mich dann gefragt habe, warum will ich eigentlich ein drittes Kind, wenn mir ein ganzer Tag mit meinen beiden zu Hause lang vorkommt ...? Bin ich eigentlich dafür gemacht? Oder darf man sich auch ein drittes Kind wünschen wenn man nicht liebend gern den ganzen Tag Lego baut, Uno spielt und versucht, die Konflikte halbwegs im Zaum zu halten ...?

    So, das war das Wort zum Mittwoch


  8. Registriert seit
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    AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut

    Ninette, ich kenne das mit den "langen Tagen" sehr gut

    Wahrscheinlich liegen unsere mütterlichen Stärken woanders

    Habe eben seit einer Ewigkeit mal wieder in flickr reingeschaut ... süß deine Beiden

    Was die Finanzierung der Ausbildung der Kinder angeht, mache ich mir auch Gedanken.
    Zur Not müssen sie eben BaföG beantragen.

    Ach, man kann doch sowieso nicht alles planen und absichern.


  9. Registriert seit
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    AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut

    Zitat Zitat von FriendOfAlwin Beitrag anzeigen
    Peppis, finde ich toll, dass du da mittlerweile so klar und im Reinen bist

    Ich freue mich ja auch über jeden Selbständigkeitsfortschritt meiner Jungs ... und denke dann beim "Hirnen": Will ich das alles nochmal auf 0?! Wirklich?
    Ich glaube fast, ich habe das einfach zeitlich so ein bisschen ausgesessen ;-)

    Und mit diesem Komfortalter und so empfinde ich die 2,5 und 5 jetzt (vor allem die 5 !!) kann ich mir das auf 0 nicht mehr vorstellen.

    Zu der These, Jungsmütter blicken noch in Richtung Mädchen, das hat mich so gar nicht umgetrieben.

    Ich wünsche euch hier eine gute Entscheidungsfindung, ist nicht einfach.
    In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
    Johann Wolfgang von Goethe
    Geändert von Peppis (05.02.2015 um 08:38 Uhr)

  10. Avatar von Historia02
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    AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut

    Zitat Zitat von Peppis Beitrag anzeigen
    Und mit diesem Komfortalter und so empfinde ich die 2,5 und 5 jetzt (vor allem die 5 !!) kann ich mir das auf 0 nicht mehr vorstellen.
    Lustig, ich sehe das irgendwie genau andersherum. Mein Sohn wird dieses Jahr sechs und ist relativ vernünftig, der fällt für mich fast schon unter "kein Kind", jedenfalls, wenn ich an solche Fragen wie "Oh Gott, wie soll ich morgens nur drei Kinder für die Kita fertigmachen!?!" denke. Die Grundschule ist gleich um die Ecke, d.h. ich werde ihn dann gar nicht mehr zur Kita holen/bringen müssen, sondern er wird selber zur Grundschule und zurück laufen können. Vielleicht gehe ich da auch etwas blauäugig ran, aber im normalen Alltagsbetrieb stelle ich mir das alles gar nicht so schwierig vor.


    @ninette: Du lebst in Frankreich?

    Zitat Zitat von -ninette- Beitrag anzeigen
    Wie geht es euch anderen da, mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ich möchte hier kein für und wider lostreten, sondern einfach nur hören, wie andere es empfinden. Mir kommt einfach vor, ich bin privat so sehr gefordert und habe so wenig Luft zum Durchatmen dass ich beruflich schon auch immer wieder am Limit bin. Ich frage mich manchmal, wie viel Verantwortung ich eigentlich übernehmen möchte ...? Bei mir steht ja eine berufliche Veränderung bevor, möglicherweise ein Aufstieg. Das finde ich sehr spannend. Und frage mich gleichzeitig, wann kriege ich dann mein drittes Kind ...?
    Also, ich habe eine gute Balance gefunden zwischen (Teilzeit-)Arbeit und Kindern. Ich arbeite an festen Tagen, kann aber auch mal tauschen oder von zuhause arbeiten oder öfter reinkommen, das ist alles kein Problem. Das ist ein Geben und Nehmen und ich bin sehr froh darüber, dass es so unkompliziert läuft. Ich komme eigentlich immer nur ins Schwimmen, wenn Arbeit und kranke Kinder kollidieren, aber das ist vermutlich bei allen anderen Müttern auch so.

    Neulich habe ich meinen kranken Sohn sogar ins Büro mitgenommen, dort hat er sich dann eine Stunde still beschäftigt, bis ihn mein Mann abgeholt hat und mit ihm zum Arzt gegangen ist.


    Zitat Zitat von FriendOfAlwin Beitrag anzeigen
    Nicht ganz klar bin ich mir, was deine gesundheitliche Situation angeht bzw. die Reihenfolge:
    Wäre es keine Option für dich, erst mal diesen Aspekt abzuklären, also: Was meine die Ärtze zu einer dritten Schwangerschaft? Was müsste vorab geklärt, geändert ... werden?
    (...)
    Das klingt, als stünde die defintive Entscheidung an oberster Stelle.
    Habe ich das richtig verstanden?
    Ja, das ist in der Tat etwas knifflig. Es ist ja nicht so, dass meine gesundheitliche Problematik zwangsläufig zu Problemen führen muss. Es ist einfach ein Risiko, es kann was passieren, aber es muss nicht.

    Im Grunde sehe ich für mich drei Möglichkeiten:
    1. Ich setze die Medikamente auf eigene Faust ab (kann mich ja keiner zwingen, sie zu nehmen) und lasse es drauf ankommen. Falls ich innerhalb von 6 Monaten nicht schwanger werde, fange ich wieder an. Das wäre allerdings reichlich riskant, denn ohne Medikamente könnte ich theoretisch sterben. Und dann stehen 2 Kinder ohne Mutter da.
    2. Ich spreche mit dem Facharzt und bitte darum, meine Medikamente umzustellen. Das Blöde ist halt nur, dass die Alternativ-Medikation sehr teuer ist. Es ist fraglich, ob ein Arzt befürwortet, dass eine Fast-40-Jährige monatelang teure Alternativ-Medikamente bekommt, wenn sie es "einfach mal drauf ankommen lassen will". (Zum Vergleich: Meine aktuelle Medikamentation kostet 20 EUR für ein halbes Jahr. Die Alternative kostet 100 EUR/Woche).
    (2b: Wer weiß, um was es geht, kann jetzt auch einwenden, dass ich natürlich auch die (möglicherweise fruchtschädigenden) Medikamente weiternehmen kann, bis eine Schwangerschaft eingetreten ist. Und dann die Medikation umstelle. Aber das ist mir zu riskant. Wenn dann irgendwas mit dem Kind wäre, würde ich mir ewig Vorwürfe machen.)
    3. Ich gehe direkt in die Kinderwunschklinik und bitte, dass man uns wieder (wie bei Kind Nr. 2) mit einer Hormontherapie unterstützt, damit ich möglichst schnell schwanger werde. Dann muss die Krankenkasse eh die Alternativ-Medikation während der gesamten Schwangerschaft und Stillzeit bezahlen.

    Natürlich würde ich mir Punkt 1 wünschen, aber im Grunde wäre nur Punkt 3 sinnvoll. Und dafür müsste eben ein eindeutiges "Ja zum 3. Kind" am Anfang stehen, denn sonst macht das alles keinen Sinn.
    Geändert von Historia02 (05.02.2015 um 10:54 Uhr)

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