Ich wohne in Berlin.
Da ist die Betreuung Gott sei Dank kein großer Faktor.
Und in Urlaub sind wir schon mit einem Kind kaum gefahren bzw. machen wir z.B. Urlaub bei den Großeltern.
Die Rente ...muss ja irgendjemand erwirtschaften
Da denke ich auch manchmal, auf je mehr Schultern die Sorge um die alten Eltern mal verteilt ist, umso besser.
Aber grundsätzlich ist das alles relativ.
Ich finde es nur eine seltsame Gewichtung, wenn das als Hauptfaktor genannt wird.
Ich hatte z.B. finanziell eine sorgenfreie Kindheit.
Andere Aspekte waren leider nicht so rosig ....
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Ergebnis 21 bis 30 von 594
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29.01.2015, 19:29
AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut
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29.01.2015, 19:31
AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut
@Charlotte
Bist du denn heute im Reinen mit deiner Kinderzahl?
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29.01.2015, 19:47Inaktiver User
AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut
Ja, ich bin im Reinen.
Ich liebe meine Kinder und bin auch ganz froh, dass sie nun groß sind (Jugendliche).
Ich finde es toll, dass sie so selbständig sind und ich genoss den ersten Urlaub ohne Buggy, Windeln und Schnuller. Toll war das.
Du hast recht - der finanzielle Aspekt sollte nicht so stark gewichtet werden.
Aber...es belastet, wenn man sich immer krumm legen muss. Und irgendwann kommen die Sachen wie Instrumente, Sport, Taschengeld.
Ich bin etwas älter als du und geprägt davon: Wenn etwas ist - zwei Hände, zwei Kinder und schnell davon.
Mit Rente meinte ich, dass es um die eiugene geht. Ich war viele Jahre mit kleinen Kindern zu Hause... und bin immer noch so mies im Rentenbescheid. Mag ich garnicht hingucken.
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29.01.2015, 20:22Inaktiver User
AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut
Wenn gut Geld da ist kann man sich einiges erleichtern. Babysitter, Haushaltshilfe und das Leben mit mehreren Kindern wird einfacher und entspannter.@Karla
Ab wann stimmen denn die Finanzen?
Ich finde andere Aspekte wie die Beziehung der Eltern oder die individuelle Belastbarkeit viel wichtiger.
Bei mir waren nur 2 Kinder im Budget, da ich auch alleinerziehend wurde, hätte jedoch sehr, sehr gerne mehr Kinder gehabt, hatte aber keinen Mann mehr getroffen, wo ich mir das dann finanziell zugetraut habe und selbst verdiene ich mittelmäßig und das reicht halt dann nicht für mehr als 2, leider.
Bei Geldnot kommts schnell zum Stress, da kann die Beziehung und Liebe noch so gut sein,
Karla
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29.01.2015, 20:36Inaktiver User
AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut
Hallo das ich Kinder wollte war nie die Frage.
Zuerst hatte ich zwei Fehlgeburten und eine Totgeburt. Ich fühlte mich leer, war depressiv. Ich machte eine Therapie. Dann dachte ich daran es mit den Kindern aufzugeben, dachte mir es solle wohl nicht sein.
Aber dann wurde ich Schwanger und bekam Zwillinge. Zwei süße Mädchen, die jetzt 2,5 Jahre alt sind. Meine Ehe ging in die Brüche.Habe aber jetzt einen neuen Mann ,und bin wieder Schwanger. Das Kind kommt im Sommer und wir freuen uns beide sehr. Da er aber auch noch eine Tochter aus erster Ehe hat reichen uns dann zusammen die 4. Kinder.
Ich bin sehr glücklich darüber wie sich alles zum guten gewendet hat. Und möchte meine kleinen Süssen Mädchen nicht mehr missen.
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29.01.2015, 20:51
AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut
Die Altersbegrenzung stecken wir uns selber. Andere sagen dazu eigentlich nichts. Meine Grenze ist 40. Im Grunde wäre für mich 2016 ungefähr die Deadline.
Das fände ich auch schön!
Wobei es bei uns so ist, dass wir die Entscheidung für ein 3. Kind aktiv fällen müssten. Da ich Medikamente nehmen muss, die fruchtschädigend sind, müsste ich diese gezielt absetzen. Ein "Ups-da-haben-wir-ein-Urlaubssouvenir-mitgebracht"-Baby ist bei uns leider nicht drin.
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29.01.2015, 21:33
AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut
Bei uns ist mein Mann der Treiber für das Dritte. Und hat auch hoch und heilig versprochen, dass er auch bei drei Kindern ab und an mal mit der ganzen Rasselnde abzieht, damit ich ein klein wenig Zeit für mich haben kann.
Ich hab trotzdem ordentlich Respekt. Mein Kopf sagt eher "bist Du wahnsinnig?!?!" und mein Bauch sagt eher "doch, doch. das geht".
Jetzt lassen wir's drauf ankommen (wobei schon relativ gezielt, denn wegen PCO habe ich ohnehin nur alle Jubelmonate einen ES)
Bei mir sind die Stimmungsschwankungen aber ganz klar auch zyklusabhängig. Vor dem ES: ich will ein Baby, ich will noch ein Kind. Klar geht das.
Nach dem ES: was habe ich mir dabei gedacht? das schaffen wir nie!
Bei Einsetzen der Periode: oh nein. Dabei hätte ich es mir soooo gewünscht…
Bisschen gaga halt.
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29.01.2015, 21:43
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29.01.2015, 21:56
AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut
Danke

Was mich letztlich "rumgekriegt" hat, ist meine persönliche und von dieser spezifischen Frage unabhängige Überzeugung, dass in einer Sache von "Wunsch gegen Angst" immer der Wunsch Vorrang vor der Angst haben sollte.
(Anders bei Wunsch gegen Wunsch. Wenn sich zum Beispiel einer noch ein Kind wünscht und der andere ein Leben voller Fernreisen. Aber bei mir war es halt wirklich nur die Angst, die mich abgehalten hat und keine positive Motivation.)
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29.01.2015, 23:05
AW: "Wir sind komplett!" - Erleichterung, Zweifel, Wehmut
Minstrel, bei mir war derselbe Wunsch-Angst-Gedanke wie bei Dir
, wobei ich das für mich nie so klar formuliert hatte, mich aber jetzt beim Lesen sehr darin wiedergefunden habe.
Und bei uns war der Wunsch bei meinem Mann auch noch ausgeprägter. Nutz diesen Aspekt, um Dinge für Dich auszuhandeln
, so wie Du es schon tust. Bei uns war der Deal: bei Nr 3 ich 6 Monate Elternzeit und er 1 Jahr.
War für uns beide eine sehr gute Erfahrung.
Und eins ist mir noch aufgefallen: Nr 3 ist jetzt 3 und diese drei Jahren waren kein Zuckerschlecken, aber so langsam sehen wir Licht am Ende des Tunnels. Toll war und ist es trotzdem und in der Rückschau merke ich, dass die Entscheidung für ein drittes Kind und die Umsetzung uns als Paar sehr zusammengeschweisst hat. Da uns klar war, mit Arbeit und ohne Grosseltern vor Ort klappt die zusatz-Belastung nur, wenn wir zusammenhalten.
Die Bereitschaft meines Mannes sich einzubringen ist mit dem 3.Kind überproportional gestiegen.
Da wir schon Mädchen und Jungen hatten, war der Wunsch ein Mädchen oder einen Jungen zu bekommen, bei uns komplett irrelevant.
Als ich Nr 2 bekam und damit beides hatte, sagte eine Bekannte, die zwei Mädchen hatte: "oh, hast Du ein Glück, ein Junge, dann musst Du nicht nochmal ran"
. Ihr Mann wollte nämlich unbedingt einen Jungen, den haben sie inzwischen auch, aber da war ich schon sehr sprachlos!
Alles Gute für die Entscheidungsfindung!Wenn mich die weltpolitische Lage deprimiert, denke ich an die Ankunftshalle in Heathrow. Es wird immer behauptet, wir leben in einer Welt von Hass und Habgier, aber das stimmt nicht. Mir scheint wir sind überall von Liebe umgeben. Oft ist sie weder besonders glanzvoll noch spektakulär, aber sie ist da. Väter&Söhne, Mütter&Töchter, Ehepaare, Verliebte, alte Freunde.
Ich glaube, wer darauf achtet, wird feststellen können, dass Liebe tatsächlich überall zu finden ist
Intro "Tatsächlich Liebe"



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