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  1. Inaktiver User

    AW: ist es wirklich so anstrengend Kinder zu haben?

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Gabs bestimmt. Da hat man aber einfach ganz unmissverständlich geantwortet: Das geht Sie nichts an, verstanden!?

    Warum es den Menschen so schwer fällt, das dumme Gefasel anderer zu ignorieren oder sich zu verbitten, werstehe ich nicht.

    soll ich dir was sagen.
    ich bin wirklich nicht auf den mund gefallen, aber so manche äusserung macht einen schlichtweg sprachlos.

    meine schwiegermutter sagte mal zu mir, als ich unsere 1. tochter stillte wortwörtlich, ich solle ihr doch mal was r i c h t i g e s zu essen geben. muss ich erwähnen, dass sie nicht gestillt hat?!

    jetzt habe ich einen enkel und muss mir doofe fragen gefallen lassen, warum er nicht in den oder den kindergarten geht?
    es ist wirklich erstaunlich, was andere leute beschäftigt.

    irgendwann geht das ins eine ohr rein, ins andere raus.

    achja und ich werde auch gerne von müttern gefragt, deren töchter/ söhne nicht verheiratet sind, WANN meine töchter heiraten?

    da bin ich aber spontan und frage zurück: wann heiraten DEINE? ...ohne die frage beantwortet zu haben.

    es gibt dermassen viele übergriffige menschen.
    die merken das nicht mal.
    und ja, viele meinen es auch nicht böse.

  2. VIP

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    AW: ist es wirklich so anstrengend Kinder zu haben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gut, den Wunsch die Kinder wohn- oder arbeitsort nah betreut zu kriegen find ich legitim, und auch dass man drei Kinder nicht in drei Kitas einsammeln muss. Aber: es tut sich doch viel. Früher gab's halt gar keine Betreuungsmöglichkeit und Ende.
    Hm. Also bei uns konnte jedes Kind in den Kindergarten gehen. Von 8-12 und von 14-16:30. Das sind meine Kindergartenzeiten aus den 70ern. Davor war ich bei meiner Oma, die auch andere Kinder tagsüber betreut hat. Damals gab es keinen Begriff dafür, heute heißt es Tagesmutter.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dafür steig ich da aus. Das kann ich tatsächlich nicht nachvollziehen. Wer ungestört weiterhin 40, 50, 60 Wochenstunden im Job runterreissen will - zu was hat der denn Kinder? Das ist doch klar, dass die Zeit brauchen, und dass man dann auch Elternabende hat oder eine Schulaufführung oder was weiß ich. Das ist genau was ich nicht verstehe, bei mir kommt das an als ob andere dafür zu sorgen hätten dass auch Eltern (ich bezieh das ausdrücklich nicht nur auf die Mütter!!) komplett ungestört entweder all ihre Zeit und Energie in den Job stecken können oder null Abstriche bei der Freizeit machen müssen.

    Und diesen Anspruch versteh ich nicht. Das muss ja unzufrieden machen.
    Wer redet denn von 60 Stunden Arbeit pro Woche??? Das deckt doch keine Kita ab?

    Meine Nachbarn arbeiten beide im Schichtdienst und beide 30 Stunden in der Woche in einer Einrichtung, die ihnen meistens gegenläufige Schichten ermöglicht. Die Oma, die das Kind betreut, wenn die Schichten der beiden ungünstig fallen, arbeitet Vollzeit bis 16 Uhr. D. h. die benötigen einen Platz bis 16:30. Zwar nur ca. 5x pro Monat, aber sie brauchen ihn.


    Das sind jetzt nur ein Beispiel, doch hier im Umfeld hat kaum einer 'geregelte' Arbeitszeiten wie im Büro oder auf dem Amt. Von Fahrtwegen unter 15 Minuten ganz zu schweigen. D. h. man kommt hier mit einer 25 Stundenstelle mit Fahrtzeit auf 30 Stunden (ich z. B. andere haben 2 Stunden Fahrtzeit täglich), die abgedeckt werden müssen.



    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist genau was ich nicht verstehe, bei mir kommt das an als ob andere dafür zu sorgen hätten dass auch Eltern (ich bezieh das ausdrücklich nicht nur auf die Mütter!!) komplett ungestört entweder all ihre Zeit und Energie in den Job stecken können oder null Abstriche bei der Freizeit machen müssen.

    Und diesen Anspruch versteh ich nicht. Das muss ja unzufrieden machen.
    Wer sagt denn, dass andere dafür sorgen müssen? Ich schrieb nur, dass der Anspruch auf einen Kindergartenplatz die Probleme nicht löst, sondern in manchen Fällen verkompliziert und dass viele Betreuungszeiten noch immer nicht der Arbeitsrealität angepasst ist.
    Wer von 9 - 15 Uhr an vier Tagen arbeitet, der hat ein Problem, wenn die Kita* freitags um 14 Uhr schließt und muss jemanden organisieren, der dann das Kind abholt. Der Organisationsaufwand und der Stress damit, könnte vermindert werden, wenn alle Kitas von 7 - 17 Uhr an 5 Tagen die Woche offen hätten.
    *Kita ist bei mir ein Ganztagskindergarten

    Es geht in dem Strang darum ob Kinder Stress machen und ich denke darüber nach, wie man den Stress für die Eltern verringern kann. In meinen Augen machen nicht die Kinder Stress, sondern die Umstände und auch wenn man versucht sich nicht stressen zu lassen, sobald das an die Existenz geht, wird das stressig und das ist auch schlecht für die Kinder.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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    AW: ist es wirklich so anstrengend Kinder zu haben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Früher gab's halt gar keine Betreuungsmöglichkeit und Ende.
    Früher konnte ein Familienvater aber in der Regel auch eine Familie mit 2 Kindern ernähren.

  4. Inaktiver User

    AW: ist es wirklich so anstrengend Kinder zu haben?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Der Organisationsaufwand und der Stress damit, könnte vermindert werden, wenn alle Kitas von 7 - 17 Uhr an 5 Tagen die Woche offen hätten.
    *Kita ist bei mir ein Ganztagskindergarten
    Ok, das kam bei mir jetzt anders an. Dass das wünschenswert ist sehe ich auch, und auch, dass es eigentlich von der öffentlichen Hand auch leistbar sein sollte.

    Es geht in dem Strang darum ob Kinder Stress machen und ich denke darüber nach, wie man den Stress für die Eltern verringern kann. In meinen Augen machen nicht die Kinder Stress, sondern die Umstände und auch wenn man versucht sich nicht stressen zu lassen, sobald das an die Existenz geht, wird das stressig und das ist auch schlecht für die Kinder.
    Wie gesagt, ich hatte das jetzt eher auf die Elternabende und solche Termine bezogen. Die hat man halt mit Kindern, ich hatte drei Kinder in drei Schulen und auch teilweise in drei unterschiedlichen Betreuungseinrichtungen mit jeweils separaten Elternabenden, und das als Alleinerziehende ohne Oma am Ort. Da hab ich Babysitter gebraucht ohne Ende, und das ohne auch nur einen schönen Abend zu haben dabei...

    Ich find aber traurig, dass sowas wie Ausflüge heute daran scheitert, dass eben keiner sich mehr die Zeit für die Kinder nehmen kann und manchmal halt auch will. Mir war sonnenklar, dass ich in einem Leben mit drei Kindern irgendwo zurückstecken muss und nicht mehr so frei bin wie Kinderlose. Und nur wenn ich mich mit denen vergleiche komm ich mir doch benachteiligt vor - und den Vergleich find ich eben nicht sinnvoll. Die anderen Eltern haben ja die gleiche Thematik.
    Geändert von Inaktiver User (02.10.2014 um 19:20 Uhr)

  5. Moderation

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    AW: ist es wirklich so anstrengend Kinder zu haben?

    Zitat Zitat von likema32 Beitrag anzeigen
    Früher konnte ein Familienvater aber in der Regel auch eine Familie mit 2 Kindern ernähren.
    Das ist ein Satz, den ich in der Bri schon oft gelesen habe und ich frage mich dann immer, von welchem "Früher" dabei die Rede ist.

    Arbeiterfamilien sind auch vor 20 oder 40 Jahren nicht mit einem Einkommen ausgekommen - und vor 60 Jahren schon gar nicht -, nur kommen diese in der öffentlichen Diskussion weniger vor. Mein Vater war Lehrer, meine Mutter ist ab meiner Geburt zuhause geblieben, wir haben allerdings noch als ich 6 war, zu fünft in einer Zweizimmerwohnung (ein Schlaf-, ein Wohnzimmer) gewohnt. Heute hat Kind oft schon ab Geburt ein eigenes Zimmer. Urlaube sind üblich geworden, ein oder zwei Autos sind üblich geworden. Das will natürlich alles auch irgendwie finanziert werden.

    Xanidae schrieb am Anfang dieses Strangs:
    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Wo ich wohne müssen häufig beide Eltern arbeiten, entweder 50/100 oder 70/85 oder 25/125 oder so. Und wir reden hier nicht von Einfamilienhäusern und zwei Autos die finanziert werden müssen, sondern von Reihenhäusern, Wohnungen, ein Auto und ein Jahresticket für den ÖNV. Oder so.
    Ich persönlich finde ja auch Reihenhaus und (ein) Auto keine Selbstverständlichkeiten - in den 60/70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war es das erst recht nicht. Die materiellen Ansprüche sind gestiegen (das meine ich jetzt nicht kritisierend, sondern wertneutral feststellend), auch die Vorstellungen davon, was man Kindern zumuten kann, haben sich verändert. Ich kenne mehrere Erwachsene meiner Generation und jünger (die heute zwischen 40 und 60jährigen), die sich bis zum Auszug aus dem Elternhaus ein Zimmer mit ein oder zwei Geschwistern teilen mussten. Das war oft der Preis dafür, dass die Mutter Hausfrau war. Wo gibt es das heute noch - außer bei sehr Kinderreichen oder Hartz-IV-Empfängern?

    Frauen wollen arbeiten, nicht nur, wenn sie "müssen" (wie es früher hieß ), das ist ja auch gut so - aber natürlich erhöht es den Stress, wenn beide Partner berufstätig sind. Kinderbetreuung, Haushalt, wer wann den Wochenendeinkauf macht, wer wann mit dem Kind zum Arzt geht - alles muss verhandelt und abgesprochen werden. Mal eben eine Zusatzschicht schieben ist auch einfacher, wenn Muttern zuhause ist und klar ist, wer das Kind ins Bett bringt.

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Die Oma, die das Kind betreut, wenn die Schichten der beiden ungünstig fallen, arbeitet Vollzeit bis 16 Uhr. D. h. die benötigen einen Platz bis 16:30. Zwar nur ca. 5x pro Monat, aber sie brauchen ihn.
    Vielleicht sind auch dadurch, dass die Themen Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Rechtsanspruch auf Kitaplatz, Ganztagsschulen etc. in den letzten Jahren viel öffentlichen Raum einnehmen (jedenfalls empfinde ich es so), die Erwartungen der jungen Eltern an Unterstützung gestiegen? Ich will das gar nicht negativ werten, ich finde es nachvollziehbar, dass man, wenn überall, in den Medien und auf höchster politischer Bühne darüber geredet wird, auch die Erwartungshaltung entwickelt, dass die eigene Arbeitszeit durch Betreuungsangebote abgedeckt sein sollte. Was ja eine sinnvolle politische Forderung ist.

    Als meine Kinder klein waren (= in den 90er Jahren) fing diese Diskussion gerade mal erst an. Der Kindergarten, den meine Kinder besuchten, hatte reguläre Öffnungszeiten von 8 bis 13.30 Uhr, wir Eltern haben dann privat eine Betreuung bis 15, später bis 16 Uhr organisiert. Auch das war für viele Eltern natürlich nicht ausreichend, oft nahm jemand ein anderes Kind mit zu sich nach Hause. "Unsere" Grundschule hat 1994, in dem Jahr, als meine Älteste zur Schule kam, als eine der ersten in der Stadt die sog. volle Halbtagsschule eingeführt - garantierte Betreuung von 8 bis 13 Uhr. Die waren da damals irre stolz drauf - heute gibt es an dieser Schule eine Nachmittagsbetreuung.

    Wir haben sehr vieles privat organisiert - mit Hilfe von Freunden und Nachbarn. Anders wäre es für uns nicht gegangen, wir haben beide Schichtdienst gearbeitet (allerdings, der Kinder wegen, nicht beide Vollzeit - abgesehen von den ersten beiden Jahren, als wir nur ein Kind hatten). Das war aber üblich, das haben alle so gemacht. Ohne Selbsthilfe ging gar nichts. Und ja - natürlich war das nicht immer einfach.

    Die wenigsten unserer Freunde hatten ihre Eltern am Ort - viele sind zum Studieren hier her gekommen, die Großeltern waren weit weg. Aber diese gegenseitige Unterstützung in der Elterngruppe hatte auch ihr Gutes, dadurch sind viele Freundschaften entstanden, sowohl unter den Kindern, als auch unter den Erwachsenen. Manche dieser Freundschaften halten bis heute.

  6. Moderation

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    AW: ist es wirklich so anstrengend Kinder zu haben?

    Zitat Zitat von sandra08 Beitrag anzeigen
    O nein, sag das nicht
    Ich will im Moment nur hören: "Es wird alles einfacher, die Kinder werden selbstständiger, jaja..."
    Doch, doch, die Kinder werden selbständiger, das ist ziemlich sicher.

    Aber einfacher wird es damit nicht unbedingt.

  7. Inaktiver User

    AW: ist es wirklich so anstrengend Kinder zu haben?

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Arbeiterfamilien sind auch vor 20 oder 40 Jahren nicht mit einem Einkommen ausgekommen - und vor 60 Jahren schon gar nicht -,
    Nicht?

    Also bei uns war das die Regel, ich kenn das sowohl aus meiner Verwandtschaft wie aus der Nachbarschaft wie auch von Schulkameraden. Die Mütter waren durchweg Hausfrau, und Einzelkinder waren die Ausnahme, meist waren es zwei oder drei Kinder.

  8. Inaktiver User

    AW: ist es wirklich so anstrengend Kinder zu haben?

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Frauen wollen arbeiten, nicht nur, wenn sie "müssen" (wie es früher hieß ), das ist ja auch gut so - aber natürlich erhöht es den Stress, wenn beide Partner berufstätig sind. Kinderbetreuung, Haushalt, wer wann den Wochenendeinkauf macht, wer wann mit dem Kind zum Arzt geht - alles muss verhandelt und abgesprochen werden. Mal eben eine Zusatzschicht schieben ist auch einfacher, wenn Muttern zuhause ist und klar ist, wer das Kind ins Bett bringt.
    Darum geht es mir. Natürlich kann man eine Kinderbetreuung fordern, aber trotzdem kann man Kinder nicht so wegorganisieren, dass zwei Eltern stets ungestört Vollzeit arbeiten können. Ich halte das einfach für eine Illusion.

    Wer das will der muss halt damit leben, dass er im Krankheitsfall oder wenn die Schule mal ausfällt oder was weiß ich unter Druck ist - das ist doch aber in vielen Fällen die freie Entscheidung. Dass man da jonglieren muss, darüber braucht man dann nicht jammern. Andere regeln das anders, verzichten dann aber auch auf zwei volle Gehälter. Für mich hat das Modell schon was von "alles wollen". Und wenn man dann oft ausfällt wegen der Kinder dann tragen das die Kollegen auch noch mit.

    Ich muss sagen, mir stinkt das manchmal schon. Ich wußte, das klappt nicht, ich kann nicht garantiert Vollzeit arbeiten ohne Oma etc, ich hätt dann schon ein schlechtes Gewissen gehabt wegen jedem Pups daheimzubleiben. Und wenn Kollegen das so machen bin ich nicht unbedingt begeistert davon. Geb ich zu.

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    AW: ist es wirklich so anstrengend Kinder zu haben?

    Besinnt euch doch mal auf das Gute, inzwischen gibt es fast überall auch Ferienbetreuung, mein Exmann und ich haben oft unterschiedlich Urlaub gemacht, um 13 wochen Ferien zu überbrücken. Schätzt euch glücklich, dass heute so viel für junge Familien getan wird, krempelt die Ärmel hoch und auf gehts. Ihr schafft das, wie alle Generationen vor euch auch! Und nicht köpfen für meine offenen Worte!
    Das ist auch gut und richtig so, dass die nachfolgende Generation es in mancherlei Hinsicht "einfacher" hat als die letzte. Dieses Prinzip hat mehrere tausend Jahre Entwicklung angetrieben.
    Ihr hattet es zum Beispiel auch leichter als vorangegangene Generationen, denn es gab Waschmaschinen in jedem Haus und in fast jeder Familie ein Auto und Wegwerfwindeln und Babygläschen und….

    Dankbarkeit ist da auf jeden Fall eine wichtige Sache und Demut ist auch nie falsch. Aber man sollte auch nicht vergessen, dass Unzufriedenheit ein Motor ist, der Verbesserungen anstösst. Meine Grossmutter durfte noch nur mit Erlaubnis ihres Ehemannes arbeiten.

    Von daher: krempeln wir die Ärmel hoch und nutzen die Energie aus der Unzufriedenheit, um weitere Verbesserungen anzustossen. Motzen erlaubt!

  10. Inaktiver User

    AW: ist es wirklich so anstrengend Kinder zu haben?

    Zitat Zitat von Minstrel02 Beitrag anzeigen
    Von daher: krempeln wir die Ärmel hoch und nutzen die Energie aus der Unzufriedenheit, um weitere Verbesserungen anzustossen. Motzen erlaubt!
    Da sagst du was Wahres. Wenn man sich nicht beschwert ändert sich ja nichts, und ich bin absolut dabei dass man eine qualitativ gute Kinderbetreuung in erreichbarer Nähe für alle Eltern anbietet. Keine Frage, wenn da Leute jammern dass sie schon vor der Geburt auf einen Bewerbungsmarathon müssen und zittern und bangen ob sie auch nur für wenige Stunden einen Platz kriegen - mein volles Mitgefühl. Das kann's ja heute wohl nicht mehr sein.

    Oder das leidige Schulthema, wo Grundschüler auf einmal um elf Uhr vormittags aus haben und heim sollen. Muss man anders organisieren. Absolut.

    Aber dass es eng wird, wenn beide 40 Stunden arbeiten wollen und Kinder nunmal Ferien haben und da nicht auch noch in Gruppenbetreuung gesteckt werden wollen oder eine Schulaufführung mittags haben oder krank sind und gern ein Elternteil um sich hätten und nicht eben eine Nachbarin die zufällig Hausfrau ist - da denk ich mir, was soll das bitte. Das gehört für mich eben zum Kinderhabenwollen dazu, und lässt sich nicht wegdelegieren.

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