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  1. Avatar von Hexl
    Registriert seit
    18.09.2009
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    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Ich habe die Kinderfrage für mich noch gar nicht abschließend beantwortet, obwohl ich die Mitte dreißig auch längst überschritten habe.

    Ich mag Kinder, ich komme mit Kindern gut aus, Freunde meinen ich sei sicherlich eine gute Mutter.
    Mag sein, weiß ich nicht.

    Es stellt sich nur einfach kein richtiger Kinderwunsch ein.
    Ich warte immer, dass wenn man wieder ein Baby im Umfeld ist, ich mal das Gefühl bekomme: Will ich auch haben.
    Nix.

    Süß, Ja. ich kümmere mich auch gerne mal drum - und bin genauso froh, wenn ich die Verantwortung wieder abgeben kann und meine Ruhe habe und tun und lassen kann was ich will und wann ich will. Mehr oder weniger.

    Mir ist meine Freiheit wichtig und die Vorstellung, im dümmsten Falle alleinerziehend zu sein (im Endeffekt bleiben die Kinder ja meistens bei der Mutter und man kann sich halt heute beim besten Willen nicht mehr drauf verlassen, dass eine noch so schöne Beziehung auch ewig hält) - danke, nein.
    Die Freundinnen in meinem Umfeld beneide ich nicht darum.

    Ich komme mir da auch manchmal unnormal vor und nicht gesellschaftskonform und frage mich, ob ich, wenn ich es weiterhin für mich nicht entscheiden kann, das dann irgendwann bitterlich bereuen werde.
    Denn sollte ich ein Kind wollen, dann sollte ich allmählich in die Hufe kommen.
    Andere machen das doch auch, viele haben sogar mehrere.
    Es kann ja so schlimm gar nicht sein.

    Aber irgendwie geht die Vorstellung nicht so recht an mich...
    Der Stress, die Verantwortung, das jahrelange persönliche Hintenanstellen...
    Ich weiß nicht.
    Vielleicht überdeckt das Positive am Kind-haben das auch. Für manche jedenfalls.
    Mich macht die Langfristigkeit dieser Entscheidung nicht an und der Gedanke, nicht mehr frei zu sein gefällt mir nicht.

    Vielleicht ändert sich das nochmal.

    Abwarten.

    LG
    Hexl
    The difference between try and triumph is just a little "umph"


  2. Registriert seit
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    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Ich komme aus einem sehr schwierigen Elternhaus, bei dem nur die äußere Fassade stimmte. Geschwister habe ich nicht, und mit der Familie haben sich meinen Eltern zerstritten. Das hieß für mich, echtes Familienleben habe ich erst durch meinen Ex-Mann kennen gelernt. Wo andere schon früh eigenständig ihr Leben planen und sich aufgehoben fühlen konnten, habe ich lange Jahre gebraucht, mich aus diesem Elternhaus zu lösen und auf alleinigen (nicht nur eigenen) Beinen zu stehen. Mein Mann war damals meine Stütze zum Erwachsenwerden.

    Kinder hätte ich mir in meiner Ehezeit nie vorstellen können. Ich war so mit mir beschäftigt, ich hatte nie Urvertrauen gelernt, irgendwie war mir immer klar, dass ich erst dann überhaupt über Kinder nachdenke, wenn ich der Meinung bin, ich ruhe so sehr in mir, dass ich dem kleinen Wesen auch Liebe und alles, was es emotional braucht, geben kann. NIEMALS wollte ich, dass mein Kind nebenherläuft oder gar die Probleme der Eltern mit- und abbekommt. Es sollte liebende Eltern haben, nicht nur die Befriedigung der Oma zum Ziel haben.

    Als mein Mann das erste Mal davon sprach, dass ihm weitere Ziele im Leben fehlen, war die Trennung vorprogrammiert - wie sollte ich mit meinem Vater-Ersatz und mit diesem Hintergrund diese Entscheidung treffen? Zudem war das Seltsame, dass ich sehr wohl auf das Kindchenschema bei z. B. Tieren reagiere. Aber bei Kindern blieb bei mir immer alles kalt.

    Naja, inzwischen bin ich 43, habe die Karriere im Job hinter mir (irgendwan geht da nichts mehr weiter, war zumindest bei mir so). Ich habe mir nach der Trennung ein Pferd gekauft, habe eine Katze, habe eine eigene Wohnung, die ich mir gerne als mein Nest einrichte - momentan auch einen Partner, nach langer Single-Zeit, der schon ein Kind hat und keine mehr wollte (wobei die Beziehung schwierig ist, also allein deshalb kein Thema)...

    Die biologische Uhr hat bei mir anders getickt. Ist für mich völlig in Ordnung.

  3. Avatar von emma-woodhouse
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    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Genau weiß ich den Grund nicht, aber ich glaube, es ist ist so, weil ich Kindsein selber sehr anstrengend fand. Nicht traumatisch oder fürchterlich, sondern anstrengend und einengend. Als Kind der Mittsechziger durfte man so viel nicht, konnte so viel falsch machen, und ich fand es daher schön, erwachsen zu werden und selber eigene Entscheidungen treffen zu dürfen.

    Der Wunsch war auch nie wirklich vorhanden, und ich kenne kein Paar, das durch Kinder glücklicher geworden wäre.

    Sicher war es eine weise Entscheidung von mir, vielleicht wäre ich eine unerträgliche Mutter geworden - jedes Jahr, wenn meine Schwester in den Kindergarten gehen musste, um mit ihren Kindern dort Laternen zu basteln, wusste ich, warum Gott mir kein eigenes Kind anvertraut hat.
    ...........und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen. (Astrid Lindgren)

  4. Avatar von Wiesenblume
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    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Hallo,
    bei mir war es ein schleichender Prozess: ich habe mir immer Kinder gewünscht. Im Idealfall hätten es drei werden sollen. Dann schlich sich das Thema langsam aus: nach einer sehr kurzen und hitzigen "ich will jetztsofortundaufderStelle ein Kind"-Phase mit Anfang/Mitte 30, ist das Thema inhaltlich (nicht biologisch) bei uns wohl durch.

    Zunächst zog mein Partner nicht mit, dann wurde ich dem Thema "Kind" gegenüber immer kritischer. Vor einem halben Jahr meinte Herr Wiesenblume, dass es doch irgendwie schade so ganz ohne Kind sei. Das lockte mich nicht mehr für eine Sekunde hinter dem Ofen hervor. Ich bin knapp vor 40... da fange ich damit sicher nicht mehr an...

    Warum das so eine Entwicklung nahm? Das hatte mehrere Gründe:

    -Zweifel, ob eine Umsetzung des Kinderwunschs mit einem Partner, den man jahrelang von einem Kind hätte überzeugen müssen, wirklich sinnvoll ist
    -Unwillen, meine eigene finanzielle und persönliche Freiheit und Unabhängigkeit aufzugeben (und sei es nur temporär)
    -Erkenntnis, dass die Energiereserven auch spürbar endlich sind mit jedem zusätzlichen Lebensjahr; der Gedanke an monatelangen Schlafentzug,.. hat nichts Prickelndes mehr für mich
    -Wissen darum, dass ganz viele in meiner Familie mit unter 40 und noch einige mehr mit unter 50 bereits gestorben sind; ich will den Teufel nicht an die Wand malen; aber diese Familiengeschichte spukt mir natürlich auch im Hinterkopf herum
    -ich möchte mir keine Probleme und Fragestellungen aufladen, die es zu lösen gilt, welche ich ohne Kinder erst gar nicht habe (mir reicht mein derzeitiges Päckchen)

    Ich liebe Kinder und mir wird mein Herz zugegebener Maßen sehr schwer, wenn mal wieder eine Cousine mit Strahlen in den Augen von ihrer frischen Schwangerschaft berichtet oder ich Fotos von strahlenden Großcousins und Großcousinen bekomme. Ich rieche unheimlich gerne an Babys (sie duften so herrlich nach Aprikosen und sind so unendlich zart) und ich denke auch , dass ich mit Kindern sehr gut umgehen kann, was mir viele auch bestätigen.

    Ich sage immer, ich wäre eine super Patentante... das schmerzt mich allerdings irgendwie am meisten, dass mir genau das wohl niemand zutraut und mir ein Patenamt andient. Ich selbst hatte eine wunderbare Patentante und würde das so gerne weitergeben...

    So ist es also bei mir...

  5. Inaktiver User

    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Als ich 16 war, stand für mich fest, ich wollte nie nie wirklich nie Kinder. Nicht verwunderlich, denn ich wurde von meinen Eltern ständig als Babysitter für meine zwei sehr viel jüngeren Geschwister eingesetzt.

    Als ich dann auszog, änderte sich meine Meinung. Ich lernte sehr schnell mit 21 meinen Mann kennen und für mich stand fest: ich will vier Kinder, natürlich 2 Jungen und 2 Mädchen.

    Letztendlich sind es 3 Jungen geworden. Ich war aber nie so eine fanatische Mutter und habe auch nicht gestillt.

    Und als ich dann alle glücklich durch die Pubertät hatte, war ich auch froh, als sie auszogen. Endlich ein zuverlässig gefüllter Kühlschrank und ein aufgeräumtes Haus, keine laute Musik, keine Meckerei übers Essen, keine Schuldiskussionen mehr.

    Heute sind wir ein glückliches und zufriedenes Ehepaar mit viel Zeit für uns und unsere Interessen. Meine Söhne haben nette Freundinnen, besuchen uns mehrmals im Jahr, da sie alle in Deutschland verstreut wohnen und arbeiten.

    Mit Enkelkindern dürfen sie sich gerne noch Zeit lassen, da bin ich nicht so wild drauf. Ich finde Babykleidung mittlerweile niedlicher als die Babies selbst.


  6. Registriert seit
    21.03.2009
    Beiträge
    849

    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Gründe für meine Kinderlosigkeit gibt es einige - der Wichtigste: ich mag einfach nicht, das Muttergen fehlt mir anscheinend völlig.

    Ansonsten:
    - ich hasse es, fremdbestimmt zu sein, sowohl zeitlich wie auch finanziell
    - mir gehen kleine Kinder oft ziemlich auf die Nerven, finde Babys auch nicht süß
    - ich kann mich in die Gedankenwelt von Kindern nicht einfühlen (im Gegensatz zu Teenagern, da geht das prima)
    - ich möchte ein erwachsenes Leben führen ohne Besuch im Märchenland, Legosteine in der Wohnung und Mickey-Mouse-Sonnenschutz im Auto
    - ich finde den ganzen "Kinderkram" von basteln, spielen, vorlesen, im Sandkasten buddeln etc. einfach nicht auch nur ansatzweise interessant - interessant finde ich Kunstausstellungen, Theater, Reisen, neue Eindrücke gewinnen, Naturwissenschaften, Wandern...
    - es geht mit alles zu langsam mit Kindern... das merke ich, wenn ich bei Freundinnen bin, die Kinder haben... von Abendbrot zubereiten bis Anziehen, alles richtet sich im Takt nach den lieben Kleinen
    - ich mag mein Leben, so wie es jetzt ist - und weder meine (abendlastigen) Hobbys wie Theaterspielen und Sprachkurs, noch meine Reisen an absurde Ziele, noch meinen Job könnte ich in der Form wie bisher weitermachen
    - ganz praktisch: katastrophale Betreuungssituation, Kindergarten geht ja noch, aber Krippe und Hortbetreuung nach der Schule... schwierig


  7. Registriert seit
    20.10.2003
    Beiträge
    10

    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Da ich eine Frau bin, bin ich an Antworten von Frauen interessiert. Männer können noch viel später Kinder bekommen, sind nicht diejenigen, die schwanger werden usw. Deshalb die Einschränkung. Klar könnte man auch nach den Gründen von Männern fragen.

    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten! Hätte nicht gedacht, dass das Thema so eine Resonanz findet.

  8. Inaktiver User

    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Was Nordlys schreibt, hätte von mir sein können - darin finde ich meine Persönlichkeit zu weiten Teilen wieder.
    Auch hat sich nie der richtige Zeitpunkt ergeben. In den sogenannten besten Jahren war ich mit Studium und Karriere beschäftigt, als ich mich etabliert hatte und es gut gepasst hätte, hatte ich mehrere Jahre keinen Partner. Als ich meinen Mann fand, war ich schon Mitte 30 und immer noch mit anderem, Beruflichem beschäftigt....
    Mein Kinderwunsch war immer nur halbherzig... Es wäre ok gewesen, wenn es sich "beiläufig" ergeben hätte, wenn es irgendwann einfach passiert wäre.
    Forcieren wollte ich es nie, mein Mann auch nicht. Jetzt bin ich 40 und der Zug ist da ja so gut wie abgefahren, und daher bin ich manchmal gedankenvoll bzgl. dieser Frage. Ich nehme meine Befindlichkeit diesbezüglich aber mehr so wahr, als dass ich es manchmal bedauere eine relevante Erfahrung im Leben einer Frau nicht gemacht zu haben.
    Das reale Leben mit einem Kind vermisse ich aber als solches nicht. Ich kann diesen Zwiespalt schlecht ausdrücken, wie ich merke. Aber vielleicht versteht ihr, was ich meine.


  9. Registriert seit
    18.04.2012
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    946

    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Hallo Laalemana,



    interessantes Thema welches du da anschneidest und Danke das du es gemacht hast.

    Ich habe im Laufe meines Lebens nie wirklich diesen intensiven Kinderwunsch gehabt, von welchem viele Frauen berichten und der so dringlich werden kann, das sie dafür Himmel und Hölle in Bewegung setzen würden, um ihn zu erfüllen. Mir war das immer ein bisschen " suspekt ".

    Ich mag Kinder und finde sie toll, nur hatte ich nie so richtig den Wunsch, Eigene zu haben. Die Gründe sind sicher sehr vielfältig, warum Frauen lieber keine Kinder möchten. Ich habe mich auch nie bewusst gegen Kinder entschieden. Irgendwie hat es sich so ergeben.

    Zunächst lag es auch am Partner, mit welchem ich mir damals ( als ich noch 30 Jährchen weniger hatte ) keine Familienplanung vorstellen konnte. War alles zu schwierig und ein Kind hätte es sicher nicht besser gemacht, im Gegenteil. Wir waren zu sehr mit uns selbst beschäftigt und versuchten unser Leben zu meistern. Fand ich schon anstrengend genug. Ich konnte mir auch nie vorstellen ein Kind alleine groß zu ziehen....diese Riesenverantwortung alleine tragen...für mich der Horror.

    Nach einer sehr lebensbedrohlichen Eileiterschwangerschaft hatte sich das Kinder kriegen für mich endgültig erledigt. Es ist die einzige Schwangerschaft in meinem Leben gewesen und die war so traumatisch, das ich es nie mehr versucht habe, obwohl ich später meinen wirklich tollen Mann kennen lernte, mit welchem ich es mir hätte vorstellen können, ein Kind zu haben. Aber, da waren wir auch schon ein wenig aus dem Alter heraus und waren auch so glücklich.

    Wenn ich heute so darüber nachdenke, bin ich ohne Kinder nicht unglücklich gewesen und bin es immer noch nicht. Klar hätte ich es schön gefunden etwas zu haben, das mich so intensiv mit meinem Mann verbunden hätte, wie es sicher nur ein gemeinsames Kind kann. Aber es ist auch so OK.
    Es wurde mir im Grunde immer nur von außen angetragen, das ich doch ohne Kinder unglücklich zu sein hätte. So nach dem Motto: Waaas, sie arme kinderlose Frau...wie traurig so alleine, keine Enkelchen....blabla..
    Besonders von den Frauen, die sich fast ausschließlich über ihre Kinder und Enkel definieren. Ist schon manchmal nervig, kommt aber zum Glück nicht mehr so oft vor.

    Was mir damals in meinem Umfeld sehr stark aufgefallen ist, das die Elternpaare oft eher einen unzufriedenen und nicht unbedingt glücklichen Eindruck gemacht haben. Natürlich nicht alle und auch nicht immer. Aber ich habe sie häufig als völlig überanstrengt und überfordert empfunden. Und besonders glücklich habe ich sie auch nicht unbedingt erlebt. Vielleicht hatten sie sich das alles ein bisschen anders erträumt, ich weiß es nicht.
    Nur hatte ich nie den Eindruck das ich so was wahnsinnig tolles verpasst habe um jetzt zu trauern. Das sind natürlich nur meine persönlichen Eindrücke.

    Mein Resümee: Es gibt viele Arten sein Leben zu leben, zufrieden und möglicherweise sogar glücklich zu werden... Kinder können, müssen aber nicht dazu gehören. Nein, ich habe keine Enkelchen die Omi ab und zu besuchen, finde ich aber jetzt auch nicht weiter schlimm.

  10. Avatar von neurosia
    Registriert seit
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    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Mein einziges Kind bekam ich mit gerade mal 16, und ich hatte das Glück, dass ich auf keine KiTa oder ähnliches angewiesen war -- meine Mutter war ja noch sehr jung, nicht berufstätig und bereit, das Kind zu betreuen, während ich weiter arbeiten ging.

    In meinen jungen Jahren war mir nicht wirklich klar, dass ich kein Kinderfreund bin -- Einschränkung: Kein Freund von kleinen Kindern. Der Witz daran ist jedoch, dass Kinder jeglichen Alters auf mich "fliegen" (genau wie übrigens Hunde, obwohl ich eine bekennende Hundehasserin bin). Mein einziges Kind hat mir zwei Enkel (13 & 15)beschert, die aber gottseidank sehr weit weg wohnen, so dass ich in all den Jahren in erträglichem Maß Betreuungs"dienst" geleistet habe. Erst der Umstand, dass ich die Enkel nur leihweise hatte/habe zeigte mir, dass das Abgeben weitaus mehr Vergnügen macht wie das Betreuen.

    Ich war weder eine leidenschaftliche Mutter noch bin ich eine ihre Enkel vergötternde Oma. Jetzt, da sie größer/groß sind, habe ich einen anderen Zugang zu ihnen.

    In die Vergangenheit gerichtete Hypothesen sind immer gewagt, aber hätte ich ohne Kind das Alter von Mitte zwanzig oder höher erreicht, wäre ich mit großer Sicherheit kinderlos geblieben. Und tatsächlich habe ich mich mit Ende zwanzig sterilisieren lassen.

    Fazit: Babys & Kleinkinder sind mir gleichgültig (also ich bekomme keine Verzückungsanfälle), denn sie nerven nicht so aktiv wie zB Kinder zwischen acht und zwölf - für diese kleinen Klugscheißerle hab ich nichts, nichts, gar nichts übrig, was aber nicht von Bedeutung ist, weil ich keine in meinem Bekannten/Freundeskreis habe.

    Was mich aber nach all den Jahren immer noch befremdet & aufregt: Männer werden nie wirklich gelöchert, wann sie geruhen, sich zu vermehren. Dazu gibt es ein Buch: "Was Männer nie begründen müssen". Frauen müssen oft, wenn sie sich allzu bedrängt fühlen, "Ausreden" erfinden; Männer werden wahrscheinlich nicht mal gefragt.

    Ein Spruch einer Bekannten (mit nunmehr drei erwachsenen Kindern), von Beruf Erzieherin: Überleg dir das mit einem Kind, man hat sehr lang dran.
    - Nie rechtfertigen -

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