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    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Wieso denn? Sie will doch keine Kinder, schon gar nicht fremde. Ich kann sie verstehen, käme mir auch nicht in die Tüte.

    Mir wäre es wurscht wo die Kinder wohnen, ich möchte keinen Mann mit Kindern.
    Ich lebe in einer glücklichen Partnerschaft, aber man guckt ja doch gern mal was Attraktivem nach aber wenn ich dann sehe, er hat Kind/er dabei, ist das attraktive gleich weg.
    ~Jany~

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    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Zitat Zitat von bibbita Beitrag anzeigen
    Woh das nenne ich ja eine ganz besondere Einstellung. Ehrlich gesagt der Mann tut mir leid, ich hoffe er serviert dich bald ab , wenn er merkt wie du seinen Kindern gegenüber eingestellt bist
    Wieder eine, die dich noch nicht kennt.
    ein Vampirgedicht!

    Blut
    ist gut

    Licht
    nicht

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    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Hallo Laalemana,

    ich habe den Faden nicht durchgelesen, möchte Dir aber gerne auf die Frage antworten, warum ich mich gegen Kinder entschieden habe. Mir war das schon relativ früh klar, das geht bereits auf das Kindesalter zurück.

    1. Ich wollte nie Kinder, warum weiß ich nicht.
    2. Die Vorstellung, Kinder zu haben (jede Frau setzt sich ja mal damit auseinander), war für mich immer unangenehm und manche Mütter tun mir in ihrer Gesamtsituation aus tiefster Seele einfach nur leid, was nicht gönnerhaft sein soll, sondern wirklich so ist.
    3. Ich stamme aus einem zerrütteten Elternhaus und wollte die Fehler meiner Eltern (Kinder- und Schuldenfalle) auf keinen Fall wiederholen.
    4. Mit Kleinkindern kann und konnte ich überhaupt nichts anfangen, da stimmen Sender und Empfänger einfach nicht überein.
    5. Ich wollte immer persönlich und finanziell unabhängig sein, sozusagen als Lebensziel. Da passt ein Kind nicht rein, wenn es sich nicht sogar gegenseitig ausschließt (wenn man es ehrlich betrachtet).
    6. Im Alter ist man sowieso alleine, mit Kindern oder ohne (auf einen Kaffeebesuch hin und wieder mit Enkeln und falschem Getue, weil man eigentlich etwas Besseres vor hätte, kann ich verzichten). So bin ich wahrscheinlich später alleine (oder darf hoffentlich lange mit meinem Mann zusammen bleiben), kann aber mit mir selbst etwas anfangen, weil ich viele Interessen habe.
    7. Ich finde mich weder besonders wertvoll noch einzigartig, als dass ich mich unbedingt vermehren und der Welt ein Update von mir hinterlassen müsste.

    Wie das Leben so spielt, habe ich zum Glück einen Mann getroffen, dem an mir mehr liegt als an einem Kind. Das ist ein gutes Gefühl. Wir vermissen familienmäßig rein gar nichts. Ich höre immer wieder von Müttern, dass ich doch wohl keine Probleme hätte, so ohne Kinder. Das ist natürlich (leider) nicht so. Wir sind selbstständig, müssen daher beruflich sehr viel leisten und nebenbei immer als Kleinunternehmen mit persönlichem Zeiteinsatz kompensieren, wenn mit den Kindern von Mitarbeitern (weiblich und männlich) etwas ist, was gefühlt ständig bei irgendjemand der Fall ist. Somit leisten wir auch unseren Beitrag im System, eben von der anderen Seite her. Zudem machen Krankheiten und Schicksale auch vor uns nicht halt. Diese beschränken sich nicht nur auf Familien.

    Ich bin jetzt Mitte 40 und rechtfertige mich vor niemandem mehr, nur noch vor mir und meinem Mann. Mit 37 hat mich dieses Thema auch noch zur Verzweiflung gebracht und es hat mir insbesondere zu schaffen gemacht, wie andere darüber denken. Meine Entscheidung war für mich richtig. Punkt. Ob es jetzt jedem gefällt oder nicht.

    Ich bin der Meinung, dass es falsch ist, sich halbherzig oder wegen Familien- und Gruppenzwängen auf ein Kind einzulassen. Jede Frau sollte ihre Entscheidung für sich und ganz persönlich treffen und alles andere hinten anstellen und an dieser Entscheidung ausrichten, auch den Mann, wenn es denn sein muss. Es gibt genügend Männer, die nicht unbedingt Nachwuchs möchten, da findet Ihr sicher auch noch einen.

    Wenn man später mal bereuen sollte, doch keine Kinder zu haben, muss man auch mit den Konsequenzen der Lebensentscheidung leben. Das ist nun mal so und kann nicht von vorne herein geplant werden.

    Liebe Grüße

    nixmama

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    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Zitat Zitat von nixmama Beitrag anzeigen

    Wenn man später mal bereuen sollte, doch keine Kinder zu haben, muss man auch mit den Konsequenzen der Lebensentscheidung leben. Das ist nun mal so und kann nicht von vorne herein geplant werden.
    ...genauso, wie man später auch bereuen könnte, Kinder in die Welt gesetzt zu haben. Aber das ist ja ein Tabu-Thema. Darüber spricht man nicht.
    Manchmal finde ich es sehr anmaßend, wenn man als Kinderlose zu hören bekommt, dass man das ja sicher später mal bereuen wird ... Da müsste man echt mal den Mut haben zu fragen, ob es nicht umgekehrt genauso sein könnte.
    Lebenskunst ist die Kunst des richtigen Weglassens.
    Coco Chanel

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    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Zitat Zitat von Madeja Beitrag anzeigen
    ...genauso, wie man später auch bereuen könnte, Kinder in die Welt gesetzt zu haben. Aber das ist ja ein Tabu-Thema. Darüber spricht man nicht..
    Muss ich auch immer wieder feststellen.

    Wenn ich mich zweifelnd zum Kinderwunsch äußere, kommt so oft "ach, Du änderst Deine Meinung schon noch."

    Ich frage ja auch niemanden "na, meinst Du nicht, Dein Leben wäre ohne Kinder viel schöner gewesen?"

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    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Ich überlege leider immer noch hin und her

    Für mich war immer klar, ich will ein Kind. Ich wollte sowas von unbedingt, dass für mich beispielsweise sehr früh klar war, ich studiere nicht, sondern mache "nur" eine Ausbildung.

    Aber in den letzten Jahren ist mir das mit dem Kind nicht mehr so klar. Und jetzt habe ich seit 3,5 Jahren einen tollen Partner an meiner Seite, das Finanzielle stimmt... und nun ist diese innerliche Zerrissenheit da.
    Zum größten Teil nerven mich Kinder. Ich mag kein Gebrüll und Gekreische. Ich bin sehr ruhebedürftig und genieße es sehr, viel Zeit für mich und meine Hobbies zu haben.
    Nach wie vor glaube ich, dass sich die Eltern in den letzten 10 Jahren sehr verändert haben. Heute wird um ein Kind getanzt wie um ein goldenes Kalb... ich finde das so übertrieben und kann ganz klar sagen, dass ich das "so" nicht für mich haben möchte.
    Wenn ich allerdings wieder so ein kleines Baby auf dem Arm halte... ja, dann werde ich doch irgendwie ganz rührseelig.

    Ich bin jetzt gerade 40 geworden und möchte das Thema gern bis Mitte/Ende nächsten Jahres entscheiden.
    Die meiste Zeit tendiere ich gegen nein... Meinem Partner und mir fehlt nichts. Im Gegenteil, oft denken wir, wir haben wirklich Zeit füreinander und ich empfinde das als so bereichernd und wunderschön.

    Ich glaube, es kann auch eine ganz schöne "Erlösung" sein, mit Mitte 40 vielleicht dann endlich mal mit dem Thema abgeschlossen zu haben (und nicht immer von allen Seiten auf das Thema angesprochen zu werden).
    Lebenskunst ist die Kunst des richtigen Weglassens.
    Coco Chanel

  7. gesperrt

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    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Um die 40 herum hatte ich auch mal so eine Phase. Diese Phase war übrigens die unglücklichste meines Lebens. Midlifecrisis.^^

    Letztendlich sollten wir uns vor Augen halten, dass die Gesellschaft uns schon von Geburt an auf das konditioniert, was die Gesellschaft für nützlich erachtet. Das wäre die Bevölkerungszahl stabil halten, keinen Ärger machen und positiv zum BIP beitragen.

    Wir als Individuum sollten diesem Anspruch das gegenüberstellen, was uns persönlich glücklich macht. Ganz unabhängig von unserer Konditionierung, die kontinuierlich weitergeführt wird. Was will ich überhaupt und wie kann ich das realisieren ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten?

    Und dann heißt es, kreativ werden und Wege suchen, wie das verwirklicht werden kann.

    Und wenn der Traum surfen in der Karibik oder die größte Modelleisenbahn des Kreise aufbauen heißt, dann fängt man einfach mal an und lässt diese gesellschaftlich geforderten Ziele einfach mal ganz großzügig sein. Ich brauche keine 2,1 Kinder um glücklich zu sein. Das habe ich bereits mit 13 festgestellt.

    Dass einen die Gesellschaft in Form ihrer angepassten Mitglieder immer unterschwellig unter Druck setzt, damit muss man eben leben. Möchte man aber ein glücklicher Mensch sein, muss man eben entweder ein bisschen eigensinnig seinen Weg gehen oder sich die gesellschaftlichen Ziele zueigen machen.

    Ich würde sagen, es lebe der Eigensinn! Mach, was dich glücklich macht. Herauszufinden, was das ist, alternativ zu dem, was von einem erwartet wird, das ist die Schwierigkeit dabei. Bei einigen. Bei anderen ergibt es sich ganz natürlich.

    Ist man aber ganz ehrlich zu sich selbst, hat sich das oft schon im frühen Kindesalter entwickelt und herauskristallisiert. Wer also überhaupt nicht weiß, was ihn glücklich machen könnte, sollte sich mal überlegen, welche Spiele ihn als Kind wirklich fasziniert haben. War das wirklich Vater-Mutter-Kind mit Puppen spielen und der Kaufmannsladen oder ganz was anderes?

    Meine Puppen führten jedenfalls schon früh ein vernachlässigtes Dasein. Die saßen meist nur dumm rum. Mein Interesse am Kinder betreuen war also schon damals praktisch nicht existent. Wieso sollte ich also eigene bekommen?

  8. gesperrt

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    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Das was ebayfan sagt und: man kann Babies total niedlich finden und trotzdem keine bekommen. Ich knuffel da auch gerne an den kleinen Speckfalten rum, aber das bedeutet nicht, dass ich selber welche will.

    Aber da ZWEI Nachbarspärchen zeitgleich Kinder bekommen haben, sind wir gerade sowieso geheilt von irgendwelchen Wünschen.

  9. gesperrt

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    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Das stimmt. Es ist wie mit Katzen. Die kann man auch total niedlich finden, obwohl man sie nicht in der Wohnung haben möchte. Manches liebt man einfach nicht genug, um sich voll drauf einzulassen.

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    AW: Wieso möchtet Ihr als Frau kein Kind?

    Ich sah mich nie als Mutter, vielleicht weil ich da kein glorreiches Vorbild vorgelebt bekam bzw. dank Sorgerechtsentzug beim gleichermaßen ungeeigneten Vater aufwuchs, vielleicht weil es am passenden Partner mangelte. Wäre ich ungewollt schwanger geworden, hätte die Chance 50 : 50 bestanden es zu bekommen oder eben auch nicht.

    Babys mögen ja niedlich sein, aber weder veranlassen mich Babyfotos zu Jauchzern (sieht doch eines wie das andere aus) noch habe ich den Drang ständig in Kinderwagen zu gucken oder irgendwelche Kinder zu betatschen; strahlt mich ein Baby/Kleinkind in der Kassenschlange an und schäkert mit mir, finde ich das jedoch durchaus niedlich und kann mir zumindest ein Grinsen nicht verkneifen.

    Ich denke, dass man - selbst wenn man mit Kindern "nichts anfangen" kann - in die Rolle als Mutter hineinwächst, bekommt man eigene Kinder - und eigene Kinder eben nicht wie andere Kinder bzw. deren Sichtweise auf sie ist.

    Mit 40 Jahren hat sich das Thema dank Gebärmutterentfernung dann aber auch final erledigt; da in den letzten 4 Jahren kein bewusstes Bedauern aufkam, ist meine Lebensentscheidung, bewusst keine Kinder zu bekommen, wohl richtig für mich.

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