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  1. User Info Menu

    Re: Was \"bringen\" einem Kinder?

    Gyldensternchen,

    nathamel hat doch ganz deutlich gesagt, dass man heute fuer oder gegen Kinder entscheiden kann.

    Und mit der Millionen Jahre braucht man doch auch nicht so pingelig zu sein.

    Erwartest du irgendetwas wissenschaftlich Belegbares auf Deine Frage? Die Entscheidung fuer Kinder [wahrscheinlich auch die gegen Kinder] ist emotional, da gibt es nichts zu beweisen. Ich entscheide mich doch nicht fuer Kinder anhand einer Liste der positiven Dinge, die Kinder 'bringen' koennen.

    Genauso kannst Du fragen 'Was ist Liebe' und wirst nichts wissenschaftlich Greifbares bekommen.


  2. Inaktiver User

    Re: Was \"bringen\" einem Kinder?

    Gyldensternchen,

    nathamel hat doch ganz deutlich gesagt, dass man heute fuer oder gegen Kinder entscheiden kann.

    Und mit der Millionen Jahre braucht man doch auch nicht so pingelig zu sein.

    Erwartest du irgendetwas wissenschaftlich Belegbares auf Deine Frage? Die Entscheidung fuer Kinder [wahrscheinlich auch die gegen Kinder] ist emotional, da gibt es nichts zu beweisen. Ich entscheide mich doch nicht fuer Kinder anhand einer Liste der positiven Dinge, die Kinder 'bringen' koennen.

    Genauso kannst Du fragen 'Was ist Liebe' und wirst nichts wissenschaftlich Greifbares bekommen.


    Ich denke, dass man schon pingelich werden darf, wenn jemand inhaltlichen Rübenmumpitz formuliert. Es ist einfach falsch, dass es seit Millionen Jahren Menschen gibt.
    Meine Fragen sind hier in diesem Thread genügend beantwortet worden - warum bist Du so giftig und unsachlich?
    Es gibt ganz viele belegbare Gründe gegen Kinder und auch sicher dafür.
    Wenn DU wissenschaftliche Argumente nicht klar differenziert sehen und verstehen kannst, dann greif nicht mich deswegen an!

  3. User Info Menu

    Re: Was \"bringen\" einem Kinder?

    Wollte Dich doch nicht angreifen. Fand allerdings, dass Du auf nathamels langen und wirklich sehr persoenlichen Beitrag doch etwas schroff reagiert hast.

    Ich glaube auch nicht, dass Du mich gut genug kennst, um zu beurteilen, was ich verstehe oder nicht.

    Wir haben sicher nicht die gleiche Wellenlaenge, also lass uns nicht persoenlich werden.

  4. Inaktiver User

    Re: Was \"bringen\" einem Kinder?


    mein sohn hat mir geholfen, klarer zu sehen. bevor er zur welt kam, lebte ich in einer situation, die mir nicht gut tat. dennoch mutete ich sie mir zu. als er da war, hatte ich eine riesige entschlossenheit und kraft, die dinge ein für alle male zu ändern. und es war so leicht, dass ich mich bis heute frage, warum ich erst ein kind bekommen musste, um so stark zu sein.

    eigennutz ist so ziemlich der letzte begriff, der mir in den sinn kommt, wenn ich über eltern nachdenke.

    wenn jemand keine kinder haben will, ist das völlig in ordnung, aber eltern etwas böses zu unterstellen, das scheint mir unangemessen zu sein. es ist eine höchstpersönliche entscheidung, die sicher auch anstrengungen mit sich bringt. wer kinder hat, der muss auf manches vorübergehend verzichten. kinder machen arbeit, kosten geld und schränken die freizeitgestaltung ein, um ein paar beispiele zu nennen. wer das in kauf nimmt, der hat eine entscheidung getroffen, die meines erachtens vom grundsatz her genau so anerkennenswert ist wie die entscheidung gegen kinder.


    Dieser lange und sehr perönliche Beitrag ist sicher sehr gut gemeint und hat ja auch ein versöhnliches Ende.

    Was hier aber anklingt und auch seit einiger Zeit durch die Medien (selbst durch Brigitte) geistert, ist die Mär vom besseren Familien(bzw. Eltern)-Menschen.

    Die Entscheidung, Kinder zu bekommen, ist sicher eine, die man anerkennen muss.

    Aber nicht jeder, der Kinder bekommt, entwickelt sich automatisch zum Gut-Menschen - letzteres impliziert ja auch, dass er vorher nicht ganz in Ordnung war, nicht reif genug, egoistisch oder so etwas!

    Dies ist genau das Vorurteil, was derzeit Kinderlose trifft, die Mär vom nicht ganz vollständigen, egoistischen Menschen, nur weil er keine Kinder hat.

    Ich finde, man muss hier wirklich mal darauf hinweisen, dass derzeit aus vermutlich politischen Gründen eine heile Familienwelt propagiert wird, die noch niemals in der Geschichte der Menschheit existiert hat.

    Eigentlich braucht man sich bloss die "Supernanny" anzuschauen, um zu sehen, dass nicht alle Eltern vorbildliche Menschen sind. Ich fasse mir wirklich an den Kopf, was da für Familien präsentiert werden: überforderte Mütter, die nicht einmal sich selbst im Griff haben, gelangweilte Väter, vernachlässigte Kinder, Ehekrachs, die vor den Kindern ausgetragen werden usw.

    Ehescheidungen sind trotz gemeinsamer Kinder laut Statistik an der Tagesordnung und es gibt zig Prominentenväter, die es vormachen und ihre Erstfamilien verlassen und es vorziehen, in einem kinderlosen Haushalt zu leben.

    Dann gibts da genügend dokumentierte Kindersmisshandlungen, Kinderschändungen, Kindermorde. Selbst wenn dies glücklicherweise die Ausnahme ist, es widerlegt die Mär vom Familien-Gutmensch. Und es widerlegt leider auch die Mär davon, dass ein Kind einen Menschen automatisch in einen besseren Menschen transformiert.

    Dann gibts da noch die Mär von den karrieregeilen DINKs (Double Income, no kids). Auch dies kann ich nicht bestätigen. In meiner Nachbarschaft und im Freundeskreis gibt es sehr ehrgeizige Familienväter, die nach dem Motto (mit Kindern erst recht) ganz schön Geld scheffeln, unterstützt von der Ehefrau, die keineswegs gerne aufs Geld verzichtet. Da gibts riesige Einfamilienhäuser, zwei oder mehr Autos und die passende, völlig übertriebene Kinderausstattung vom Feinsten.

    Lustig finde ich auch die Ausführungen zum Thema Haushaltsführung.
    Ich bin zwar kinderlos, zähle mich aber nicht zu denen, die einen pingelig sauberen Haushalt führen. Ich wäre vielleicht sogar ordentlicher und gewissenhafter, wenn ich Kinder hätte. Und ich kenne so richtig pingelige Mütter, bei denen alles so aussieht wie in der Meister Proper-Werbung.

    Mir geht dieses Gezeter um zwei Klassen von Menschen reichlich auf die Nerven. Sowohl unter Eltern als auch unter sogenannten "Kinderlosen" gibt es solche und solche Menschen, das hat mit der Anzahl der Kinder nichts zu tun.

    Lynet








  5. Inaktiver User

    Re: Was \"bringen\" einem Kinder?

    Ich finde aber gar nicht schlecht, wenn man sich mal klarmacht, was Kinder einem "bringen" - in diesem Thread sind viele, interessante Gedanken aufgekommen.

    Kinder machen einen nicht automatisch zu einem "guten Menschen", aber es ist gut, daß es (noch) welche in diesem Land gibt!

    Daß die Super-Nanny ein Super-Quatsch ist, brauchen wir hier nicht extra zu erwähnen, oder?

    Mich hat dieser Thread sehr nachdenklich gemacht. Ich finde ihn schön.

    Es grüßt die Stille

  6. Inaktiver User

    Re: Was \"bringen\" einem Kinder?

    Ich habe den Thread erst heute entdeckt und mußte jetzt viel lesen, vielleicht wiederholt sich manches.

    Was ich am schönsten finde seit ich ein Kind habe ist, dass ich das Kind in mir wieder entdeckt habe. Ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Alter noch freiwillig Barbie spiele. und ich ein Riesenrepertoire (schreibt man das so, bin gerade zu faul im Duden zu blättern) an erfundenen Geschichten im Kopf habe. Die Farbe rosa mir Glitzer hätte bei mir früher Pickel ausgelöst. Jetzt kaufe ich freiwillig Shirts in dieser Farbe, weil meine Kleine megasüß darin aussieht.

    Außerdem habe ich die Sendung mit der Maus wieder entdeckt.

    Ich finde außerdem die Stilblüten meiner Tochter zum Brüllen. "Ohne mich, wäre die Oma nicht Oma, aber alt wäre sie jetzt trotzdem!"

    Ich freue mich wie Bolle, dass ich dieses kleine Menschenwesen auf seinen Weg ins Leben begleiten darf.

    LG

    Leonella

  7. Inaktiver User

    Re: Was \"bringen\" einem Kinder?

    @ nathamel

    Vollste Zustimmung zu deinem Posting!

    Meine Kinder haben mich reich gemacht, aber das war nicht die Intention, sie zur Welt zu bringen. Ich habe mich nie gefragt, was mir das *bringt*, es ist mir auch egal! Nicht alles, was schön ist, muss sich *lohnen*. Ohne meine Kinder wäre ich ärmer, ärmer an Liebe, ärmer an Gefühlen, ärmer an Lebendigkeit, ärmer an Geschichten, ärmer an Leben.

    Aber das gilt nur für mich. Für mich wäre ein Leben ohne Kinder absolut unvorstellbar. Ganz egal, wie die Plus-Minus-Bilanz rein objektiv aussieht, für mich sind Kinder eine Bereicherung.

    Wie sagte mal ein kluger Kopf: Das Herz hat Gründe, die die Vernunft nicht kennt.

    So ist es.

    Liebe Grüße

    Negresse Verte

  8. User Info Menu

    Re: Was \"bringen\" einem Kinder?

    @Nathamel: Auch ich finde Dein Posting sehr schön und bewegend. Ich habe selbst noch keine Kinder, möchte aber welche, und das war schon immer so. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, was mir Kinder bringen. Ich wusste einfach, dass ich Kinder haben möchte, dass ich sie aufwachsen sehen möchte, weil ich Familienleben als solches als eine Bereicherung ansehe.
    Was Du hier ausgedrückt hast, fand ich wunderschön und gut nachvollziehbar, auch wenn ich noch keine eigenen Kinder habe.

    @all: Ich finde es schwierig, wissenschaftliche Gründe für oder gegen Kinder zu liefern. Wie schon gesagt wurde, ist diese Entscheidung doch in allererster Linie eine emotionale. Entweder man hat den Wunsch, Kinder zu bekommen, oder man hat ihn nicht. Beides ist o.k., es sind eben unterschiedliche Lebensentwürfe.

    Die Frage: "Was ist Liebe?" ist ungefähr genauso schwierig zu beantworten, da kann ich mich Fossil nur anschließen.
    Wenn mich jemand fragt: "Warum möchtest Du Kinder haben?" müsste ich auch erst überlegen. Einfallen würden mir ausschließlich emotionale Gründe:

    -weil ich Kinder liebe und denke, dass sie die größten Philosophen der Welt sind,

    -weil Kinder ein lebendiger Ausdruck der Liebe zwischen meinem (Bald-)Mann und mir sind,

    -weil Kinder so kreativ sind, so viele tolle Ideen haben und vor Energie sprühen,

    -weil ich gerne unsere Familiengeschichte fortsetzen möchte...

    Dinge wie "Kindergeld", "Altersversorgung" oder "Verwirklichung meiner Träume durch meine Kinder" würden mir bestimmt nicht in den Sinn kommen.

  9. Inaktiver User

    Re: Was \"bringen\" einem Kinder?

    Das ist es ja, was diesen Thread so interessant macht, Hornilla: solche Gedanken WÜRDEN Dir nicht in den Sinn kommen - es sei denn, Du beschäftigst Dich mal ganz sachlich mit dem Thema.

    Das mit dem Kindergeld ist zum Beispiel nicht mir eingefallen, sondern einer kinderlosen (!) Freundin von mir.

    Und der Gedanke mit dem "Familiengeschichte fortführen" von Dir ist mir in dieser Form auch noch nicht gekommen - siehste, hab' ich schon wieder was Interessantes aus diesem Thread für mich rausholen können!

    Jeder nach seiner Fassong, sag' ich immer.

    Liebe Grüße von der Bunten (deren Kinder heute daran arbeiten, sie um den Verstand zu bringen... jaha, auch das "bringen" Kinder!)

  10. User Info Menu

    Re: Was \"bringen\" einem Kinder?

    @BunteKuh: ! Das stimmt, es gibt viele interessante Aspekte. Aber dass jemand wegen des Kindergeldes Kinder bekommt - das glaube ich´nicht, und das fände ich einen extrem schlechten Grund!

    Lass Dich nicht stressen von Deinen lieben Kleinen!

    LG und einen schönen Abend

    Hornilla

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