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    AW: Probleme in Freundschaften wegen Corona-Impfung

    mein mann ist bechti und ich bin hashi.

    wir sind beide geimpft und hatten beide keine probleme damit.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    AW: Probleme in Freundschaften wegen Corona-Impfung

    Zitat Zitat von Helena1966 Beitrag anzeigen
    Er meinte dann, die Impfung schütze ja nur 95 %. .
    Wie andere schon schrieben: dein Freund hat wenig Ahnung. Ich stelle leider immer wieder einen bestürzenden Mangel an sachlicher Information fest.
    Das Risiko, sich nach der doppelten Impfung doch noch anzustecken, ist für die geimpfte Person nicht ganz 0%, sondern vielleicht noch bei 5%. Aber: der Schutz vor einem schweren Verlauf liegt nicht bei "nur" 95%, sondern bei - Achtung - 100%. Das heisst, selbst wenn sich Geimpfte in seltenen Fällen doch noch anstecken, verläuft die Infektion symptomlos oder sehr mild. Mit 3 Tage Kopfschmerzen und unspezifischen Erkältungssymptomen kann wohl auch ein Geimpfter zurecht kommen. Die Angst eines Freundes ist also höchst irrational. Sag ihm, er solle sich besser informieren.

    Ich habe übrigens Erfahrung mit beiden - sowohl der Infektion als auch der Impfung. Die Infektion war um Längen unangenehmer, länger dauernd und mit teils recht unangenehmen, hartnäckigen Nachwehen als die Impfung. Dabei hatte ich nur einen milden Verlauf, aber bereits der ist wesentlich heftiger, als es die stärksten Impfnebenwirkungen wären (die ich nicht mal hatte, sondern nur milde)

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

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    AW: Probleme in Freundschaften wegen Corona-Impfung

    Zitat Zitat von Helena1966 Beitrag anzeigen
    Danke für deinen Erfahrungsbericht. Beruhigt mich wieder etwas.

    Und zu den Geimpften: Ich habe meinem Freund gesagt, er sei ja geimpft und es könne ihm nichts passieren. Er meinte dann, die Impfung schütze ja nur 95 %. Wir sehen uns zwei- bis dreimal pro Monat. Es müsste ja sehr dumm laufen, wenn ich, noch symptomlos, aber schon ansteckend, ihn anstecken würde. Aber ich glaube, er hat ebenso Angst vor Corona wie ich vor dem Impfen.
    Die Impfung schützt nur zu 95% vor einer Ansteckung. Aber die Wahrscheinlichkeit, als Geimpfter einen schweren Verlauf zu erleben, ist, nach allem was man weiß, verschwindend gering. Wenn man sich zusätzlich mit einem negativen Test absichert, dann ist die Angst eigentlich völlig unbegründet.

    Ich werde mich selber impfen lassen, sobald sich die Gelegenheit dazu ergibt. Aber wenn jemand panische Angst vor der Impfung hat, dann muss man das wohl oder übel akzeptieren. Abgesehen davon wird man die Impfbereitschaft kaum erhöhen, indem man andere Leute unter Druck setzt.

    Für Maskenverweigerer (im ÖPNV etc.) habe ich allerdings wenig Verständnis. Die Masken sind ein Baustein zum Infektionsschutz und schaden niemandem.

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    AW: Probleme in Freundschaften wegen Corona-Impfung

    Helena,

    ich kann gut verstehen, dass es Menschen gibt, die skeptisch sind. Selbst wenn ich für mich selbst eine andere Einstellung habe (soll heißen: Impfen selbstverständlich, das Grundprinzip Impfung gibt es ewig und es ist ewig bewährt, falls ich Nebenwirkungen habe, ist das Pech im Einzelfall), aber man muss respektieren, dass andere Menschen das anders sehen.

    Der Kollege, der bereits geimpft ist, sollte meiner Ansicht nach deine Einstellung respektieren. Du kannst es begründen und du redest ihm ja seine Impfung nicht schlecht. Dass die Impfung nicht zu 100% schützt, ist richtig - aber sie schützt vergleichsweise gut und eine Infektion nach der Impfung verläuft wesentlich weniger dramatisch, das ist auf jeden Fall indessen Fakt.

    Die Freundin, die offenbar als Querdenkerin unterwegs ist - die hat doch selbst nullkommanull Schaden davon, falls du dich doch impfen lässt! Mit welcher Berechtigung droht die deswegen einen Kontaktabbruch an? Nur allein die Androhung aus diesem Grund würde für mich genügen, diese Freundschaft ad acta zu legen.
    Sie darf ja gern eine völlig bescheuerte Meinung haben - aber andere Menschen unter Druck zu setzen, ihrer Meinung zu folgen geht meiner Ansicht nach gar nicht.

    Da würde ich zwischen diesen beiden Personen schon unterscheiden.

    Dass man über das Thema und die eigene Einstellung dazu spricht, halte ich hingegen für völlig normal. Es ist doch DAS zentrale Thema dieser Tage, ich sehe auch keinen Grund, aus der eigenen Einstellung dazu ein Geheimnis zu machen.
    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.

    Oscar Wilde

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    AW: Probleme in Freundschaften wegen Corona-Impfung

    Helena, ich glaube zudem, dass die Extremreaktionen deiner "Freunde" - und zwar beide, sowohl die Wenn-du-nicht-impfst-breche-ich-den-Kontakt-ab-Reaktion als auch die Wenn-du-impfst-breche-ich-den-Kontakt-ab-Reaktion - zu einem wesentlichen Teil der momentanen Spannungssituation geschuldet sind.
    Alle sind müde, haben die Schnauze voll von COVID, sind genervt von allem, was damit zusammenhängt und überfordert ... in solchen Situationen neigt man zu Polarisierung und extremen Aussagen bzw. Handlungen.

    Warte einfach mal ein paar Wochen bzw. 2-3 Monate. Dann normalisiert sich das Ganze von selbst, auch das Getue deiner "Freunde".

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
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    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

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    AW: Probleme in Freundschaften wegen Corona-Impfung

    Hallo Helena,

    ich kann mich @horus nur anschließen.

    Und bin auch -trotz Autoimmunerkrankung- geimpft, sogar mit dem nicht empfohlenen Vektor-Impfstoff. Passiert ist bis auf ein bisserl Schüttelfrost überhaupt nichts. Ich hätte viel mehr Respekt, dass eine eventuelle Infektion einen Schub meiner AI nach jahrelanger Stille bei mir auslösen könnte. Muffensausen vor der Impfung hatte ich auch, und zwar nicht zu knapp. Ist trotzdem gut gegangen. Und die Erleichterung ist einfach schön, wenn man weiß, dass es jetzt sehr unwahrscheinlich ist, dass einem dieses Biest noch was anhaben kann. Und dass ich - sobald die zweite Ladung in meinem Arm ist - endlich wieder zum Friseur gehen kann, ohne die dämliche Testerei. Aber der Friseur ist mir nicht so wichtig.

    Die „Freundin“, die dir an den Kopf wirft, dass es wegen „Leuten wie dir“ Einschränkungen geben würde, die würde ich erst mal aus meinem Leben entfernen. Mit solchen Menschen lässt sich leider nicht rational diskutieren. Mit deinem besten Freund eventuell schon noch, vielleicht hat er ja Angst davor, versehentlich trotz seiner eigenen Impfung DICH anzustecken und dich damit zu gefährden? Weiß man‘s?

    Viel Glück!

    Que sera sera...

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    AW: Probleme in Freundschaften wegen Corona-Impfung

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Warte einfach mal ein paar Wochen bzw. 2-3 Monate. Dann normalisiert sich das Ganze von selbst, auch das Getue deiner "Freunde".
    Ich gebe dir grundsätzlich völlig recht - aber die Menschen, die sich in den letzten Monaten als Querdenker profiliert und dann darüber hinaus noch ihren Dunstkreis entsprechend zu beeinflussen versucht haben, die haben wenigstens bei mir meine Einstellung zu einer Freundschaft nachhaltig verändert.

    Ich kann mir nicht vorstellen, wenn ich jemanden auf dieser Ebene kennengelernt habe, dass ich den nach Ende der Pandemie wieder mit anderen Augen sehen kann.
    Eine derart krasse Krisensituation wie die derzeitige verändert eben auch Beziehungen.

    Ich kann mir vorstellen, dass die TE ohne diese Freundin besser dran ist.
    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.

    Oscar Wilde

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    AW: Probleme in Freundschaften wegen Corona-Impfung

    Zitat Zitat von Mitternachtsblau Beitrag anzeigen
    Ich gebe dir grundsätzlich völlig recht - aber die Menschen, die sich in den letzten Monaten als Querdenker profiliert und dann darüber hinaus noch ihren Dunstkreis entsprechend zu beeinflussen versucht haben, die haben wenigstens bei mir meine Einstellung zu einer Freundschaft nachhaltig verändert.

    Ich kann mir nicht vorstellen, wenn ich jemanden auf dieser Ebene kennengelernt habe, dass ich den nach Ende der Pandemie wieder mit anderen Augen sehen kann.
    Ja, da gebe ich dir Recht. An Helenas Stelle wäre ich dieser "Freundin" gegenüber auch künftig äusserst ... ich sags mal abgeschwächt: zurückhaltend.
    Beim Freund/Kollegen könnte sie Sache hingegen anders aussehen, wenn etwas mehr Wasser den Rhein runtergeflossen ist.

    Aber auch von den krassen Querdenkern, Massnahmen- und Impfgegnern werden in einigen Monaten doch einige wieder zur Besinnung kommen, wenn sie feststellen werden, dass sich ihre schlimmen Befürchtungen nicht bewahrheitet haben werden. Sobald deutlich wird, dass die Geimpften nicht massenhaft an grünen Pickeln sterben, immer noch schwanger werden, nicht durch Bill Gates ferngesteuert sind ... und die Bürgerrechte allen "Diktatur!"-Unkenrufen zum Trotz wieder uneingeschränkt ausgelebt werden können, dürfte sich beim einen oder anderen der gesunde Menschenverstand zumindest ansatzweise zurückmelden.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
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    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

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    AW: Probleme in Freundschaften wegen Corona-Impfung

    Ich habe allerdings im Verwandten- und Bekanntenkreis niemanden erlebt, der sich vom unauffällig-vernünftigen Zeitgenossen zum radikalen Querdenker gewandelt hätte.

    Die Leute, die in Zusammenhang mit Corona mit abenteuerlichen Verschwörungstheorien hausieren gehen, waren samt und sonders schon vorher etwas abgedreht.

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    AW: Probleme in Freundschaften wegen Corona-Impfung

    Ich habe eine Person in der Verwandtschaft, die zu Beginn in extreme Vorsicht verfallen ist, dazu jeden noch so kleinen Verstoß gegen die Vorgaben registrierte und zu gern auch beim Ordnungsamt meldete - bis man ihr das quasi brieflich "untersagte" - und kaum, dass die Impfungen starteten so gar nichts dabei fand, sich durch Beziehungen eine Impfung zu verschaffen, obwohl sie nicht priorisiert ist.
    Ihrer Meinung nach sind alle die, die das nicht tun, einfach dumm.

    Mir ist klar, dass sie einfach panisch vor Angst war.

    Aber ihr Benehmen war derart unter aller Kanone, dass sich zwischen uns garantiert nichts mehr einrenken wird.

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